Wer kennt sich gut mit Eigenheimzulage aus ?

Hallo,
Folgender Sachverhalt

Ich hatte ein Einkommen im letzten Jahr von 36.000 Euro.(Gesamtbrutto)
Meine Freundin hatte ein Einkommen von 30.000 Euro.
Wir wollen zusammen ein Haus für 190.000 Euro kaufen bzw. Finanzieren.
Frage/n :

  1. Wie sollten wir am klügsten den Kauf tätigen ?
    Nur Freundin kauft? 50/50 Kauf? oder andere möglichkeiten?

Meine Theorie:
Der Staat fördert max. 1 % vom Kaufpreis = 1900 Euro pro Jahr.
Das heist, wenn jeder 50% des Hauses kauft bekommt jeder 950 Euro pro jahr. Aber wie sieht es genau mit der Einkommensgrenze aus ? Wenn ich von meinen 36.000 Euro noch 3000 Euro Werbungskosten abziehe, dann müsste ich doch gerade noch unter die 70.000er fallen, oder ? Oder wird die Einkommensgrenze bei einen gemeinsamen Kauf verdoppelt ?

Auch Hallo

Meine Theorie:
Der Staat fördert max. 1 % vom Kaufpreis = 1900 Euro pro Jahr.

leider falsch!1 % von max. 125000€ was dann 1250€ pro Jahr macht, auf 8 Jahre also 10000€.
Und falls dies auch noch aktuell sein sollte, pro Kind gibts nochmals 800€ pro Jahr dazu:wink:

Oder wird die Einkommensgrenze bei einen gemeinsamen Kauf verdoppelt?

ja, bei einem gemeinsamen Kauf beträgt die Summer 140000€

Gruß Benny

ja, bei einem gemeinsamen Kauf beträgt die Summer 140000€

hi,

auch falsch. das gilt nur für eheleute! vielleicht wäre die heirat VOR dem hauskauf nebst steuerlicher beratung die lösung!

gruss vom

showbee

ja, bei einem gemeinsamen Kauf beträgt die Summer 140000€

auch falsch. das gilt nur für eheleute! vielleicht wäre die
heirat VOR dem hauskauf nebst steuerlicher beratung die
lösung!

oh stimmt…hab ich wohl überlesen

Die Förderung ist eine Negativsteuer für finanziell nicht ganz so gut gestellte, die ab so 1996 die unverschämte erhöhung der privaten Grunderwerbssteuer von 0.5%? auf 3.5% und auch noch Mwst erhöhungen hätten tragen müssen, mehr reisst sie auch nicht raus,
eher weniger, es ist kein Förderung, nur eine Milderung.

Man muss selbst das Objekt nutzen.
Man bekommt die Förderung zum Jahr des Einzugs und dann noch weitere
8 Jahre, im Jahr des Antrags? oder vertragsabschlusses
darf man als einzelperson die zwei Jahre vorher nicht mehr als (ca) 80.000 euro steuerpflichtig verdient haben, also 40000 pro Jahr,
oder als Paar nicht mehr als 160000 also 80000 pro Jahr.
Im Objekt wohnende Kinder führen zur erhöhung der Grenze (8000 Euro pro Kind?)und auch zur zusätzliche Förderung (so 800 Euro pro Jahr pro Kind), auch nach Einzug.

Ob das für den Mantelbogen gilt oder für einzelne Einkommensarten
abzüglich Werbungskosten, weiss ich nicht.
Das mit dem 1% find ich plausibel, es sollte aber mehr sein (2%?),
Maximum ist etwa 1500 Euro pro Jahr.

Man sollte nicht zusammen auftreten, wenn nur einer dieses Maximum erreicht, dann hätten beide alles aufgebraucht nach 8 Jahren,
ansonsten hat der andere später noch bei einem
weiteren Objekt die Möglichkeit, wenn es die dann dann noch gibt.
Die Förderung gibt es nur einmal im Leben, aber pro Nase.

Wie bei allen Steuerangelegenheiten ist eigentlich nur der Steuerberater oder das Finanzamt wirklich kompetetnt und auch authorisert sowas zu beantworten. Es gibt aber auch ein gutes Merkblatt beim Finanzamt.

Mit 41% Wohneigentum ist Deustchland absolutes Schlusslicht,
nebenbei bemerkt.

Mit 41% Wohneigentum ist Deustchland absolutes Schlusslicht,
nebenbei bemerkt.

Und Du glaubst allen Ernstes, daß das an der „sparsamen“ Förderung von Wohneigentum liegt, die es in anderen Ländern mit höheren Quoten gar nicht gibt?

Schau Dir mal die verwüsteten Langstriche im Süden der USA an, dann bekommst Du vielleicht ein Gefühl dafür, woran das liegt. Aber wahrscheinlich sollten wir es den Leuten in Deutschland auch erlauben, Wohnraum aus Pappe, Kunststoff und Spucke zu bauen, damit sich jeder sein eigenes Zuhause leisten kann.

Nächster Hinweis: Deutschland war nach dem Krieg völlig zerstört, so daß es zunächst darum ging, daß die, die es sich leisten konnten, (Miet)Wohnraum geschaffen haben. Eigentum konnten und wollten sich damals nur wenige leisten, so daß Mietwohnungen der Standard waren und auch heute noch sind. Soviel für den Anfang. Bei Bedarf noch mehr Gründe.

An der Förderung, die es - wie gesagt - in anderen Ländern gar nicht gibt, wirds mit Sicherheit nicht liegen.

Gruß,
Christian

Dann verstehe ich den Sinn der Einkommensgrenzen nicht !
Wenn wir als unverheiratete jeder 70000 verdienen dürfen und verheiratete 140000, dann ist das doch das gleiche !!!
Also warum heiraten ???

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Dann verstehe ich den Sinn der Einkommensgrenzen nicht !
Wenn wir als unverheiratete jeder 70000 verdienen dürfen und
verheiratete 140000, dann ist das doch das gleiche !!!
Also warum heiraten ???

hi,

weil manche ehegatten auch unterschiedlich verdienen? wenn der eine 80.000 verdient und der andere 55.000, dann macht es durchaus sinn zu heiraten. andere alternative, der 55.000’er wird alleineigentümer, aber das unter nicht-ehegatten? da ist bei einer trennung nichts sicher… also doch ein grund!

gruss vom

showbee

Man zahlt bei 200.000 euro Kaufpreis
7000 Euro Grunderwerbssteuer bei Vertragsabschluss
die man natürlich in den meisten Fällen
vorfinanzieren muss, ich sag mal zu 5%.
Nach 8 Jahren Förderungsdauer ergibt sich die
ZZ-Summme 10342,18 euro.
Die gezahlte Förerung nach 8 Jahren ist 12000 Euro,
wenn man 1500 Euro pro Jahr bekommt.
Mit den weiteren staatlich induzierten Kosten wie Grundbuchamt
und Notar schmiltz diesr klein Vorteil auch noch dahin.
Es gibt faktisch keine Förderung. Mit jedem weitern Jahr der
Inflation sollte das bereits in wenigen Jahren zum Verlustspiel werden, selbst wenn die ‚Förderung‘ nicht abgeschafft wird.

Was besonders ungünstig ist, ist, dass die Kosten sofort
anfallen, die milden Gaben des Staates aber nur langsam
reintröpfeln. Gerade Eigenkapital und Liquidität sind entscheidend
in der Phase der Emtscheidung, das wird staatlich behindert und so ist auch die Baukonjunktur in dem Bereich.

Der Vermieter der gerade eine Objekt für 200.000
gekauft hat, bekommt für die nächsten 10 Jahre
insgesamt 50% Sonderafa, was etwa 40000 euro
Bargeld entspricht bei Höchststeursatz,
im Gegensatz zu den 10000 Euro oben,
bleiben also 30000 über. Dadurch kommt das mit dem
geringen Wohneigentumsanteil. Der Vermieter kommt mit
staatlicher Hilfe billger an die Immobilie, was der potentielle
und auch der tatsächliche Häuslebauer auch noch mit seinen
Steuern bezahlt.

Ich sprech auch nicht über Louisiana im Vergleich zu Deutschland mit 41% Wohneigentumsanteil,
ich spreche über
Spanien 82%
Irland 75%
Gr 74%
Italien 71%
Belgien 71%
GB 69%
Port 66%
Finnlnd 64%
Schweden 59%
DK 56%
FR 53%
AUT 51%
NL 51%

ja und dann
DEU 41%

hi,

du scheinst ganz schön beratungsresistent, oder? ich sehe es so:

  1. grundbuchamt und notarkosten sind in deutschland nötig und auch gerne gesehen. wer möchte schon streit, wem das haeuschen gehört etc. in den meisten fällen hilft die positive publizität des grundbuches. und um die korrektheit zu gewährleisten, müssen natuerlich fachleute ans werk. auf der einen seite ein notar, auf der anderen seite ein rechtspfleger im gericht. man könnte das ganze auch ohne notar, nur im gericht machen, aber dann würden die gerichtsgebühren höher ausfallen.

  2. grunderwerbsteuer ist mit 3,5% okay. warum nicht 16% wie bei der umsatzsteuer? irgendwoher muss der staat sich finanzieren. ich denke 3,5% sind nicht zuviel verlangt. immerhin muss man beachten, das hier nicht nur einfamilienhäuser betroffen sind, sondern auch fabriken und ganze landstriche. sicherlich könnte man die steuersätze auch staffeln nach kaufpreis, aber dann doch wohl eher steigend nach oben, als fallend nach unten, oder?

  3. in vielen ländern liegt die eigentumsquote einfach aus historischen gründen höher (wurde schon erläutert) und auch sind dort die preise nicht so überteuert. die preise für einfamilienhäuser werden wohl mit der verfügbaren fläche zu tun haben… du zitierst spanien und irland: in spanien haben wir eine bevölkerungsdichte von 80 EW / qkm; irland 56; und in deutschland??? 231!!! und gerade die ländliche bevölkerung ist eigentümer.

im übrigen ist auch die bausubstanz für preise relevant. in deutschland wird immer und ständig viel ins haus und auto investiert. viel geld in langlebige güter. in anderen ländern wohl er für das leben, fürs mittag in der kneipe oder den kaffee in der bar. schau dir mal die bausubstanzen in deutschland an (stadt & land) und dann die durchschnittliche in spanien, frankreich, polen oder irland…

insoweit: sollte man sich lieber über 10.000 EUR steuerersparnis (was die EigHZul ist) freuen, als immer nur zu meckern. man stelle sich doch bloß 16% grunderwerbsteuer, 5% gerichtskosten, preise wie in deutschland und dann nix zurück vom staat.

glas halb leer? glas halb voll!

gruss vom

showbee

Der Vermieter der gerade eine Objekt für 200.000
gekauft hat, bekommt für die nächsten 10 Jahre
insgesamt 50% Sonderafa, was etwa 40000 euro
Bargeld entspricht bei Höchststeursatz,
im Gegensatz zu den 10000 Euro oben,
bleiben also 30000 über. Dadurch kommt das mit dem
geringen Wohneigentumsanteil. Der Vermieter kommt mit
staatlicher Hilfe billger an die Immobilie, was der
potentielle
und auch der tatsächliche Häuslebauer auch noch mit seinen
Steuern bezahlt.

Es ist natürlich denkbar, daß ein Vermieter mehrere Wohnungen in einem Haus vermietet und Dein Vergleich daher völlig für den Eimer ist.

ich spreche über
Spanien 82%
Irland 75%
Gr 74%
Italien 71%
Belgien 71%
GB 69%
Port 66%
Finnlnd 64%
Schweden 59%
DK 56%
FR 53%
AUT 51%
NL 51%
ja und dann
DEU 41%

Dazu hat showbee ja schon was gesagt: Mal abgesehen von den Niederlanden und vielleicht Österreich sind die Länder nicht mit Deutschland vergleichbar; weder in Bezug auf die Bauvorschriften noch in Bezug auf die Siedlungsdichte. Hinzu kommen die bereits skizzierten historischen Unterschiede. Im übrigen kannst Du ja mal recherchieren, welche Bauförderung in anderen Ländern existieren.

Die Synthese würde mich dann mal interessieren.

Gruß,
Christian

Wie dargelegt gibt es in unserem Lande
faktisch keine Föderung mehr.
Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer von 0.5% (oder1%)
auf 3.5% wurde in Verbindung mit
der Einführung der jetztigen
We Föderung vorgenommen.
Abgesehen von der Abschaffung des Neubauvorteils 2003
hat sich die Förderung ohnehin inflationsbereinigt
schwer verringert seit Mitte der 90er,mit
dieser sieht es noch schlimmer aus.
waährend die Förederung für Vermieter sich
immer schön von selbst dynamisiert.
Recherier erstmal, was bezüglich
Grunderwwerbststeurer und Vermieterförderung
in anderren Ländern los ist.
Von massenhaften Rechtstreitigkeiten,
welchen Haus wem gehört, weil es dort kein Grundbuchamt
gibt, ist mir nichts bekannt, von daher
sehe ich auch keine Sinn in den so 1.5%
Notar und Grundbuchkosten.

waährend die Förederung für Vermieter sich
immer schön von selbst dynamisiert.
Recherier erstmal, was bezüglich
Grunderwwerbststeurer und Vermieterförderung
in anderren Ländern los ist.

Da Du auf meine Argumente nicht eingehst, sehe ich keine Veranlassung, weitere Zeit in die Widerlegung Deiner krausen Ansichten zu investieren.

C.