Wer kennt sich mit domains aus

ich habe heute post von einer denic eg erhalten mit der
aufforderung meine domain bis zum 28.04.2010 löschen zulassen
und meinen provider zuwechseln falls ich das nicht mache soll
mir für die verwaltung der domain 58 euro für das erste jahr
in rechnung gestellt werden.wer kann mir sagen wie ich mich
verhalten soll und ob das rechtmäßig ist

Hi,

keine Sorge - hört sich zwar etwas hart von der Denic an, aber ist alles einwandfrei. Die Denic hat mit Kunden die nur eine oder ein paar Domains haben, eigentlich nichts mehr zu tun und nur in einem bestimmten Sonderfall ist dies noch der Fall.

Tja, und genau der ist bei dir eingetreten. Deine Domain ist höchstwahrscheinlich im sogenannten „Transit Status“. Grund können verschiedenen seine, meist ist es jedoch, wenn der Kunde bei einem Provider seinen Vertrag gekündigt hat, aber nicht seine Domain löschen lassen wollte - dann gibt der Provider die Domain an die Denic in den Transit Status. D.h. eine Art Übergangsstatus, bis die Domain wieder bei einem Provider registriert ist.

Du musst die daher einfach nur einen neuen Provider suchen und die Domain dahin umziehen (Achtung, 28.04. ist wirklich Deadline dabei - wenn Sie gelöscht ist, kann Sie von jeder anderen Person registriert werden!).

Du könntest die Domain theoretisch auch bei der Denic belassen, jedoch sind 58 Euro im Vergleich zu 10 Euro bei einem Provider unverschämt - was auch der Grund für den Preis bei der Denic ist, die wollen schlichtweg keine solche Kunden nach Möglichkeit haben, sondern diese Kunden an die Provider weiterleiten.

Gruß,
Ole.

Man kann auf dreifache Weise auf diesen DENIC-Brief reagieren:
1.Nicht bezahlen.
Die Domain wird gelöscht.
2.Bezahlen.
Dann ist man Kunde von DENICdirekt für 58 EURO/Jahr.
3.Sich einen Provider suchen und den Authcode von DENIC dem neuen Provider zusenden.

Hans-Peter Oswald
Secura GmbH
domainregistry.de
DENIC-Mitglied

Hallo,
ja das ist rechtmäßig. Dein alter Provider hat (aus welchen Gründen auch immer) die Verwaltung deiner Domains bei der Denic gekündigt. Da Du als Domaininhaber immer einen Vertrag mit der Denic eingehst, hat dich die Denic darüber informiert, dass Du nun die Möglichkeit hast:

  • die Domains zu löschen
  • die Domains zu einem anderen Anbieter zu übertragen
  • oder die Domains für 58 EUR bei der Denic zu lassen

Wenn Du die Domains zu einem anderen Anbieter übertragen möchtest, ist das ziemlich einfach und wenn das binnen 30 Tagen passiert, kostet das auch keine 58 EUR bei der Denic.
Ich kann Dir da www.domaisy.de empfehlen.

Viele Grüße und viel Glück

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
hab dir gerade dazu geschrieben.

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Hallo,

die Denic ist die zentrale Vergabestelle der .de-Domains. Diese erhalten von alten Providern z.b. das diese aufhören oder aber der Webspace zu einer Domain gekündigt wurde. Da die einzelnen Hoster die Domains direkt bei Denic bestellen schaltet Denic sich dann ein und teilt das dem Endkunden - also Dir - mit. Du hast nun die Möglichkeit entweder über den Link, den Denic Dir geschickt hat und dem Passwort die Domain zu verwalten. Solltest Du die Domain verhalten so verlangt Denic die Gebühr von 58 Euro - sehr teuer also daher auch die einzelnen Provider :wink:. Wenn Du die Domain nicht mehr möchtest hast Du ebenfalls über den von der Denic übersandten Link die Möglichkeit die Domain endgültig zu löschen.

Solltest Du Dir nicht sicher sein ob Du die Domain behalten möchtest, so such dir einfach einen Provider der die Domain erstmal für dich übernimmt. Das wäre um einiges günstiger. Als Beispiel bei United Domains kostet die Jahresgebühr nur 12 Euro. Es gibt natürlich auch noch günstigere. Dazu einfach mal googeln. Bei meinem Unternehmen kostet die .de im Jahr nur 10 Euro. Ohne Webspace sowohl bei United Domains als auch bei mir.

Die Gebühr der Denic ist also rechtens und ist eine Entschädigung für die Weiterführung der Domain auf Deinen Namen - also Verwaltungsentgeld

Ich hoffe ich konnte Dir helfen. Sollten noch Fragen auftauchen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Viele Grüße

Nicole

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Hallo,
ihre Domain scheint in Löschung gegeben worden sein.
Denic parkt die Domain dann automatisch ein, sollte kein Provider für die Domain vorhanden sein und hat da seine entsprechenden Gebühren.

Folgende möglichkeiten:
Wenn die Domain nicht benötigt wird, dann kannst du Sie löschen, dazu solltest du einen Code bekommen haben und eine Anleitung.

Zweite Möglichkeit:
Einen Provider suchen der die Domain übernimmt.
Ich kann Sie für dich übernehmen, würde dich 6 Euro ohne Webspace kosten (pro Jahr) oder du suchst dir ein Webspace paket aus… gibt es inkl. der Domain bereits bei mir ab 0,59 Euro im Monat.

www.green-host.de
oder eine E-Mail an [email protected]

Ich erkläre dir dann gerne alle weitere Schritte.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,
sorry kann ich dir leider nichts zu sagen.
Ich würde in deinem Fall mit der Denic sprechen.

Viele Grüße
Andreas

Das ist richtig wenn du deinen alten Provider gekündigt
hast und der diese zurück an die Registry geschickt
hat. Du hast nun bis zum 28.04.2010 Zeit auf
http://transit.denic.de/ dich mit dem dir zugesendeten
Passwort und dem Domain Namen anzumelden. Dort kannst
du dann entscheiden was mit der Domain passiert. Du
kannst sie löschen oder einen neuen Anbieter (der Denic
Mitglied ist suchen). Solltest du dies nicht tun,hat
die Denic das Recht ,die dir einen jährliche
Verwaltungsgebühr zu berechen. Diese gilt aber nicht
,wenn du die Domain löscht oder zu einen anderen
Anbieter wechselt. Weiter Informationen gibt es bei der
Denic: http://bit.ly/9pPfq4

ich habe heute post von einer denic eg erhalten mit

der

aufforderung meine domain bis zum 28.04.2010 löschen

zulassen

und meinen provider zuwechseln falls ich das nicht

mache soll

mir für die verwaltung der domain 58 euro für das

erste jahr

in rechnung gestellt werden.wer kann mir sagen wie ich

mich

verhalten soll und ob das rechtmäßig ist

Hallo,
sorry für die späte Antwort … das Schreiben der Denic kommt daher, dass dein alter Provider die Pflege aufgegeben hat. Das kann sein, weil es offene Rechnungen gibt, oder es den Provider nicht mehr gibt … oder oder oder

Am einfachsten ist es: such dir einen neuen Provider und ziehe die Domain um … dann entstehen bei der Denic auch keine weiteren Kosten. Lass Sorgfalt bei der Auswahl walten! Ich kann dir Domaisy empfehlen.

Viele Grüße
Daniel

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Hi,

ich hoffe du bist noch Inhaber deiner Domain - habe leider deinen Beitrag etwas spät erst gesehen.

Deine Domain ist (war) im Transit Status. D.h. dein Provider hat die Domain aus irgendeinem Grunde von sich gewiesen und zurück an die Denic gegeben (evtl. hast du gekündigt, Provider pleite usw.). D.h. deine Domain ist nicht frei, sondern liegt lediglich zur Verwaltung bei der Denic.
Da die Denic als Verwlatungsstelle jedoch eigentlich nicht zuständig für Endkunden ist, versucht sie den Endkunden (d.h.: du!), so schnell wie möglich loszuwerden durch hohe Gebühren oder die Löschung der Domain.

Wenn du die Doamin löschen willst, brauchst du gar nichts machen.

Wenn du die Domain behalten willst, dann musst du dir einfach nur einen neuen Provider suchen (www.webhostlist.de) und die Domain dorthin bis zum 28.04. umziehen.

Grüsse,
Ole.

Finde es eine Frechheit von der DENIC 58 Euro, d.h. das zehnfache des üblichen Marktpreises zu verlangen und offensichtlich dadurch zu versuchen Profit zu erzielen. Die Denic ist eine staatliche Regulierungsbehörde und sollte nicht darauf ausgerichtet sein, die Leute abzuzocken. Es kann mir hier auch niemand erzählen, das es ein fairer Preis ist 58 Euro im Jahr für das Parken einer Domain zu verlangen, diese Mondpreise zahlt man vielleicht sonst noch in Ländern, wo Diktatoren das Internet klein halten wollen.

Es wäre absolut kein Problem den Transitstatus ohne Gebühr für die Zeit bis zur Löschung aufrecht zu erhalten und bis dahin dem Kunden einfach die Möglichkeit zum Transfer zu einem Domainanbieter zu ermöglichen. Stattdessen versucht die Denic hier offensichtlich aus dem Unwissen der Nutzer Profit zu erzielen und verlangt Mondpreise für eine Leistung, die im Jahr wenige Cent kostet, denn Domains sind nur weiterleitungen, genau wie eine Telefonnummer und kosten so gut wie kein Transfervolumen.

Das erinnert schon sehr an die Praktiken von Domaingrabbern, vielleicht hat man sich bei der Denic noch nicht genug vom großen Domaintopf gesichert und versucht jetzt noch extra abzuzocken.

In der Rechnung wird auch mit keinem Wort darauf hingewiesen, daß es die Möglichkeit gibt nicht zu bezahlen, um die Domain ganz normal auslaufen zu lassen. Nein, das wird bewusst nicht erklärt, statt dessen wird in Beamtendeutsch so getan, als sei diese Rechnung völlig in Ordnung. Vielleicht sollte da mal ein Wechsel an der Spitze dieser Organisation durchgeführt werden. Es würde mich auch mal interessieren, wohin das ganze Geld, was durch die Millionen .de Domains im Jahr verdient wird, hinfließt. Es kann nicht sein, dass hier ein Monopol ausgenutzt wird, das Geld sollte, wenn dem Staat zugute kommen. Außerdem muß die Denic unter staatliche Kontrolle, es kann nicht sein, dass hier so etwas wie Wasser, d.h. etwas was zu den Grundbedürfnissen gehört und offensichtlich allen Leuten in Deutschland gehört (.de = Deutschland) einfach von irgendeiner Firma zum Zwecke der Selbstbereicherung sich unter den Nagel gerissen wird. Gerne können die Herren Vorsitzenden ein angemessenes Gehalt kassieren, aber es kann mir niemand erzählen, das die ca. 15 Millionen Domains mal ca. 3 Euro Gewinn = 45 Millionen Euro im Jahr nicht viel zu viel ist für den Lohn, den eine simple Aufgabe wie das Domain forwarding (Zuordnung von Domainnamen (www.beispiel.de) zu einer IP (910.283.28.80) für die wenigen Verwaltungsleute, die man dafür brauchen würde, ist.

Da würden wahrscheinlich für 100 Leute die im Jahr im Durchschnitt 100.000 Euro verdienen, plus den Servern (sagen wir mal einfach fünf Millionen im Jahr, das ist schon sehr viel) und der Miete für ein paar Büros (sagen wir mal zwei Millionen, das wäre exorbitant) eine Summe von 17 Millionen Euro herauskommen. Bleibt noch 28 Millionen Gewinn, der nirgendwo erwähnt wird, wo ist eine Bilanz, woher nimmt die Denic das Recht, bei konstant hohen Zuwachsraten, den Domainpreis nicht zu senken, die Verwaltungskosten können im Vergleich nicht stark steigen, wie gesagt, es geht um ein simples Forwarding, was noch nicht einmal störungsfrei gewährleistet werden kann, wie der Serverausfall im letzten Jahr gezeigt hat, wo 28% aller Domains einfach einmal für einige Zeit nicht erreichbar waren.

Für mich heißt das folgendes:

Woher hat die Denic die Legitimation .de Domains im Namen der Bürger zu verkaufen. Das wäre so, wie wenn eine private Firma das Recht hat, Familiennamen oder Straßennamen gegen eine Gebühr zu verkaufen.

Es gibt keine Legitimation und die Gewinne, die die Denic einbringt, gehören eigentlich der Gemeinheit, da diese das Gut (Domainname für Deutschland) dieser privat verkauft, gehören eigentlich in den Steuerbeutel und nicht in private Taschen.

Daher nennt sich die Denic wohl auch Genossenschaft um einen Pseudostaatlichen Eindruck zu erwecken und damit Politiker zu täuschen.

Die Lösung:

Die Denic muss ihre Gewinne an den Staat abführen und die dort arbeitenden müssen die Löhne an Standardlöhne anpassen, die für ähnliche simple IT Arbeiten in der Industrie (im IT Sektor insbesondere im Hosting Bereich) bezahlt werden. Die Preise für Domains sollten an die technischen Kosten angepasst werden, die es WIRKLICH kostet eine Domain bereitzustellen (wenige Cent im Jahr), meinetwegen, sollte die Gebühr trotzdem einige Euro im Jahr betragen, um Domaingrabber einzuschränken, allerdings sollten die Gewinne, die über den Lohn hinausgehen an den Staat abgeführt werden.

Die Denic sollte verpflichtet sein, ihre Bilanz, insbesondere ihre Gewinne im Internet öffentlich zu machen, um zu verhindern, dass hier willkürliche Preise für Domains festgelegt werden.

Es geht mir nicht darum, dass die Denic kein Geld bekommen soll, es geht darum, dass der Staat bei Monopolstellungen, wie bei der Denic aufpassen muß, dass hier keine Selbstbedienungsmentalität entsteht.