Wer kennt sich mit einer Hauswasserversorgung

… und der damit verbundenen Héizung aus?
Durch die Hauswasserversorgung kommt laufend Luft in den Warmwasserspeicher. Ich habe schon den zweiten Speicher drin, aber der ist nach 2 Jahren durchgerostet. Was kann ich dagegen tun? Wer hat Tipps für mich?

Hallo

Deine ANgaben sind recht dürftig wenn ich das so sagen darf.
Was verstehst du unter Hauswasserversorgung?
Ist damit eine Eigenversorgung oder ähnliches gemeint?

Und wie schaut der Anlagenaufbau aus?
Welcher Behälter ist dir immer durchgerostet?
Welche Materialien kommen in der Installation zum Einsatz (Stahlrohre die verzinkt sind, Kupoferrohre) und wie sieht es mit der allgemeinen Wasserqualität aus? -> Wichtig wegen Materialverträglichkeit!
Wenn 2x was durchgerostet ist, stimmt da was nicht, entweder mit der Installation oder sonst was.

Mit ein paar mehr Infos kann ich evtl. weiterhelfen.

MfG
Nelsont

Hallo Nelsont,
ich bin Laie, versuche aber bestens zu antworten.
Unter einer Hauswasserversorgung versteht sich bei uns, daß wir Grundwasser zum täglichen Bedarf nehmen. Wir sind also nicht ans öffentliche Netz angeschlossen. Wie Du schon erwähnt hast, sind wir Eigenversorger im Wasserbereich.
Wie der Anlagenbau aussieht? Über einen Brunnen (weiß nicht, was da alles drin ist) wird das Wasser über besagte Grundfos-Pumpe in einen verzinkten Kessel gefördert. Ein Kupferrohr verbindet diesen Kessel mit dem Warmwasserspeicher der Heizungsanlage. Die allgemeine Wasserqualität soll sehr gut sein (auch die Nachbarn sind Eigenversorger), aber eben eisenhaltig. Unsere Nachbarn haben dieses Problem nicht, obwohl diese auch schon lange damit arbeiten (Hauswasserversorgung und Heizungsanlage). Scheinbar haben die einen anderen Aufbau.
Das komische ist, daß der erste Warmwasserspeicher 5-6 Jahre gehalten hat und der neue bereits nach 2 Jahren durch ist.

LG sheckner

Hallo

Erlebe es immer wieder das bei der Installation Materialien vermischt wurden die sich nicht vertragen, z.B. wenn Kupfer willkürlich mit verzinkten Leitungen gemischt wird, da gibt´s Probleme. Kupfer ist edler als Stahl und somit können Kupferionen in der Stahlleitung zu Lochfrass führen.
Also solche Installtionsfehler sollten überprüft und behoben werden. Zudem würde es sich empfehlen eher auf sowas wie Kunststoffleitungen zurück zu greifen, da gibt´s weniger solche Probleme.
Wenn der Warmwasserspeicher so schnell aufgbit, wäre es evtl. ratsam auf ein hochwertigeres Material zurückzugreifen was weniger anfällig für Korrosion ist. Hier würde sich ein Edelstahlspeicher anbieten, denn der kommt auch mit etwas aggressiveren Wasser klar, nur trotzdem sollte es keine Mischinstallation geben.
Edelstahl wird zwar etwas teurer sein, aber kommt wesentlich günstiger alle paar Jahre den Speicher zu erneuern.
Es gibt sogar recht preiswerte Brauchwasserwärmepumpen die aus Edelstahl sind, vielleicht ne interessante Sache, persönlich bau ich die bei fast jeder Sanierung bei meinen Kunden ein und da gab´s noch nie Korrosionsprobleme und im Sommer kann zudem die Heizung im Sommer komplett ausgestellt werden.
Lass die Installation mal von einem kompetenten Fachmann überprüfen, der evtl. das Wasser bezüglich Materialvertäglichkeit untersuchen lässt und sich auf solche Sachen wie Mischinstallation konzentriert. Macht mich halt stutzig das der Nachbar keine Probleme hat, bei ihm gibt´s dann halt nicht solche Fehlerquellen.

MfG
Nelsont

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Wie gesagt Edelstahl oder Kesseln die innen Glasiert sind. Wasser ist sehr agresif Brunnenpumpe Edelstahl abgehangen mit einer Eisenkette ( von FLASCHENZUG ) die Kette war nach 5 Jahren nur noch dünn wie ein Faden. Dannach Edelstahl ,-Seil - Übergang und PVC Rohr.

Hi,
wenn da ein verzinkter Behälter mit Kupferrohren angeschlossen ist, schreit das förmlich nach Selbstzerstörung!
Grundlagen der Physik: Kupfer und Zink ergeben ein Element, eine Batterie! Da muss nur noch das Wasser eine entsprechende chemische Zusammensetzung (Salze) haben und alles passt zusammen.

Da würde ich in der Tat zunächst mal die Anschlusstechnik verändern.

Viel Erfolg und beste Grüße

Piet