Bin am verzweifeln. mein Bruder der verstorben ist voriges Jahr März, habe ich ziemlich spät erfahren. Zur rechten Zeit habe ich noch geschafft das Erbe auszuschlagen beim Notar. Den Kontakt zu meinen Bruder ist schon ewig nicht mehr zustande gekommen, er wohnte über 400 Km entfernt, Nun bekam ich einen Schreiben es geht um die Bezahlung der Beerdigung. Testament ist nicht vorhanden. Darauf stellte ich ein Antrag auf Sozialleistung, habe alles ausgefüllt und per Post abgeschickt. Jetzt muss ich noch die Sterbeurkunde besorgen und den Nachlass des Verstorbenen. Ich erhalte Grundsicherung.
Das einzige womit ich nicht zurecht komme, ich soll ein Nachweis über den Nachlass des Verstorbenen vorlegen. was ist das, um was handelt es sich, was ist damit gemeint wie und wo wird das gemacht. Bin total Ratlos und weiß nicht mehr weiter. YouTube habe ich schon danach gesucht, irgendwie bringt das alles nichts. War noch nie damit konfrontiert mit dieser Sache. Weiß absolut nicht weiter. Wäre schön wenn mich jemand aufklären kann.
Wenn niemand Schlaueres antwortet, kannst du ja mal bei der Stelle, die diesen Nachweis erbeten hat, anrufen und direkt fragen. Die wissen sicher, was sie selbst damit meinten. Ich stieß bei einer Suche im Internet (nicht auf Youtube!) auf den Begriff „Erbschein“ - vielleicht meinen sie das?
Es existiert kein Erbschein, nur wie soll ich es beweisen, müssen es nicht die Nachlasshelfer wissen ob dort was gefunden wurde. Noch was, Mein Bruder konnte weder lesen noch schreiben leider trifft das nur auf all meine Brüder zu die nicht lesen und schreiben können.
Noch was, ob wirklich kein Erschein existiert weiß ich nicht, alle meine Brüder können weder lesen noch schreiben. mein Bruder wohnte in einer Blockviertel in der ehemaligen DDR.
Gibt es dafür einen „Nachweis“? Wenn ja, reich eine Kopie davon ein, dass du die Erbschaft ausgeschlagen hast und nichts über einen eventuellen Nachlass weißt.
die Copy von der Erbausschlagung habe ich schon eingereicht. Was noch fehlt weiß ich nicht. Man bekommt kein Bescheid, was beim Nachlass für Papiere noch gebraucht werden, man wir völli in Dunkel gestellt.
Die meisten Beamten sind eigentlich ganz nett am Telefon; ganz besonders dann, wenn ein einziger Anruf viel Schreibarbeit erspart.
ok, werde ich gleich Montag an rufen, hoffe es klappt. Vorige Woche habe ich öfters versucht 3 Tage lang war niemand zu sprechen oder dauernd Besetztzeichen, nach den Dritten Tag endlich wegen Sozialleistung hebe ich einen an der Stippe bekommen. wenn man versucht hat mich telefonisch weiter zu leiten, war plötzlich der Anruf abgebrochen und musste ich mit den Anruf von vorne beginnen, dann hieß es leider, ( will nicht gestört werden). Das zehrt auch ganz schön an die Nerven. Hoffe das es diesmal besser klappt.
Ich habe eben gerade dort angerufen, der Hammer ist das die Leute nicht wissen, was zu Anlass des Verstobenen ich vorlegen muss, einiges wurde mir erklärt, ich soll nachforschen ob es ein Testament gibt, ob er eine Lebensversicherung hatte, in der Rente eingezahlt hat, und und und, jetzt steh ich da, weil die mir auch nicht helfen können was ich noch brauche. die Person die mir das schreiben aufgelegt hat, weiß auch nichts was ich machen soll. Jetzt bin ich genauso weit wie am Anfang. Ich kann nicht mehr, weil dort wo ich Sozialleistung beantragt habe, können mir auch nicht weiterhelfen, Wohin soll ich mich überhaupt noch hinwenden wenn man nicht geholfen wird.
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Ich werd wohl bezahlen müssen bloß wie wenn man sehr wenig Geld hat. Das einzige in Monatlichen Raten 20,-€ das würde dann Jahre dauern. bis ich es abgezahlt habe. Warum ist das so teuer wenn jemand in der Krema verbrannt wird. Kostet über 1500-€ und aufeinmal kann ich es nicht bezahlen. Kann ich auf Armenrecht beim Gericht beantragen ?
Ich habe jetzt eine Termin beim Rechtsanwalt für Morgen gemacht, da werde ich alles erklären und hoffe das er mich weiterhelfen kann. Ich glaube ich drehe so langsam durch, hoffe das ist nicht umsonst dort hin zu gehen.
Vorab: Wirklich helfen kann ich dir auch nicht.
Aber ganz grundsätzlich ist es so, dass die Bestattung ja erstmal aus dem Vermögen des Verstorbenen, also seinem Nachlass bezahlt wird. Daraus ergibt sich, dass dafür erstmal die Erben, genauer, die, die das Erbe angenommen haben, herangezogen werden. Wenn die alle das Erbe ausgeschlagen haben, dann werden die nächsten Angehörigen zur Kasse gebeten (Ich gehe da nicht auf die Details ein)
Das Amt wird natürlich wissen wollen, ob da wirklich alles mit rechten Dingen zugeht, und vor allem, ob da nicht doch noch irgendwo Geld zu holen, oder ob jemand anders mit mehr Geld als du die Bestattung bezahlen könntest. Deshalb fragen die.
Der Nachlass ist wirklich ALLES an Werten, die der Verstorbene hatte. Geld auf dem Konto, Schmuck, Oldtimer in der Garage, irgenwelche Versicherungen, du verstehst schon. Wenn das niemand aus Lebzeiten weiß, dann werden am ehesten diejenigen bescheid wissen, die sich vor Ort um alles kümmern, inklusive Wohnungsauflösung und so.
Hat dein Bruder selbst Sozialleistungen bekommen? Alleine das ist ja bereits ein Hinweis auf seine finanzielle Situation.
