Hallo,
sorry aber ein Problem zu lösen, indem man einfach den Weg des geringsten Wiederstnades geht, ist die schlechteste Lösung.
Das würde ja bedeuten, dass du dich als Elternteil Erpressbar machst.
Wenn dein Kiddi das jemals rauskriegt hast du richtig Spaß bis der Knirps ausgezogen ist
nicht den Weg des geringsten Widerstandes, sondern einen Weg der für beide Parteien ok ist.
Ich will meinem Kind (wenn ich irgendwann mal eins haben sollte, geplant ist es bisher nicht ansatzweise) sicher nicht alles durchgehen lassen und es gibt Grenzen. Aber ich finde einfach, dass ich zumindest eine gut erzogene junge Frau geworden bin auch ohne den ewigen Zwang. Konsequenz gehört natürlich bei der Kindererziehung dazu, aber warum einen Jugendlichen zu dingen zwingen, wo ich ganz genau weiss, dass wolltest du auch nicht haben? Finde ich falsch.
Es ging schließlich um den Urlaub und da muss der Jugendlcihe nicht mit, ganz einfach. Was anderes ist es, wenn er die Schule schwänzt oder sonstwas, aber darum ging es jetzt nicht.
Ich empfinde es als zumutbar und auch wichtig, dass das Kind mit kommt. Die Gründe wurden bereits genannte wie auch mal was anderes kennen lernen, Alternativen bieten, Zeit miteinander zu verbringen etc… Kinder mit 14 sind Kinder und keine Erwachsenen die endlos mit entscheiden können. Ich kann mich gut daran erinnern wie blöd wir mit 14 Klassenfahrten fanden - eine ganz schreckliche war auf die Insel Langeroge mit Übernachtung in der DJH am Ende der Insel. Egal was man machen wollte - unter einer Stunde Fussmarsch war da nichts zu machen. Im Nachhinein war das einstimmig die beste Klassenfahrt aller Zeiten - ohne viel Konsum und Input von außen.
Daneben mal eine Erfahrung aus meinem Leben: Ich habe mich auch immer geweigert Urlaubsreisen mitzumachen, weil ich die Trulla von meinem Vater so was von blöd fand und zugegeben immer blöder finde - Das Drücken hat dabei ohne Diskussionen sehr gut funktioniert, da ich im Internat war und meinen eigenen Urlaub als Leiter einer Jugendgruppe quasie in den Ferien vorschieben konnte… das hat dazu geführt, dass mein Vater mich noch nicht einmal mehr gefragt hat, ob ich mit in den Urlaub komme oder zumindest mal für ein WE vorbei schauen will, während der Rest der Familie immer mit dabei war. Heute weiß ich nicht auf wen ich mehr Wut haben soll. Auf mich oder meinen Vater, weil ich quasi die schönsten Kindheitserlebnisse im Rahmen der Familie nicht hatte. Darüber ist die Beziehung weder zu der Trulla meines Vaters, noch zu meinem Vater besser geworden.
Aus diesem Grund plädiere ich dazu das Kind einzupacken.
klar kann sie auch prima mit ihrem Stiefpapi auskommen. Ich wollte auch gewiss nicht verallgemeinern.
Ich habe es halt anders erlebt und auch wenn meine Tochter im großen und ganzen sehr gut mit meinem neuen Lebenspartner auskommt … es gab in dieser Zeit schon Situationen, die „Grätschen“ erforderlich machten und auch Zeiten, in denen dem Töchterlein halt nix recht war.
Es „ticken“ halt nicht alle gleich und das ist ja auch gut so
Gemeinsame Urlaube waren bei uns auch nie ein Problem, da hat sie sich immer gern angeschlossen … dafür hatten wir andere Probleme … aber so ist das Leben
mein Papa hat immer gesagt: die Zeiten ändern sich nicht, nur die Menschen ändern sich
Ich finde es super, dass Du es bei Dir beim Probieren geblieben ist und ich bin auch überzeugt davon, dass es keine 14jährige umbringt, wenn sie ein Wochenende allein zu Hause ist
Aber man kann halt nicht alle über einen Kamm scheren. Meine Tochter war mit 14 supersensibel, superzickig und in einer ausgesprochenen Experimentierphase. Das hatte natürlich auch etwas mit ihrem Freundeskreis zu tun, die eben in der selben Experimentierphase waren.
Zum Glück konnten wir immer miteinander reden.
Aber aufgrund meiner Erfahrungen würde ich mich nicht trauen zu sagen: lass sie halt allein daheim, oder: keine Frage, ihr könnt das bestimmen.
Es gibt ja auch nicht nur „schwarz oder weiss“. Meistens hat man in dem Alter ja auch Freundinnen, bei denen man öfter mal übernachtet.
ja genau das meinte ich auch. Also, dass man das eben je nach Mädel entscheiden muss. Klar es gibt so welche… die würd ich nie allein daheim lassen. Aber häufig gibt es doch dann auch noch andere Leute die auf denjenigen aufpassen können während des Wochenendes. Bei mir waren das Freunde von meinen Eltern (als ich noch jünger war). Die fand ich oberkuhl und hätte sie wohl auch als 14-jährige noch akzeptiert. Sowas liese sich also auch einrichten.
Hallo,
es ging um eine Kurzurlaub. Nicht 3 Wochen Alpenglück.
Das kann man vergleichen mit dem Besuch von Verwanten zum Geburtstag übers WE oder änlichem. Da hatte ich als Jugendlicher nie Bock zu. Was sollte ich denn da auch. Keine Freunde da, mein geliebter C64 nicht in Reichweite. Das einziege was ich hätte mitnehmen können war mein Walkman aber dazu hatte ich auch keinen Bock. Trotzdem musste ich mit und mir hats nicht geschadet. Ich hatte zwar keinen Spaß da aber auch ich musste lernen, dass das Leben nicht nur aus Spaß besteht. Es gibt zwänge in welche man sich einfach ergeben muss und das hat eigentlich nichts mit dem Alter zu tun. Mit zunemdenden alter sieht man manche Sachen nur anders als mit 14.
ja sicher besteht das Leben nicht nur aus Spaß. Aber warum die Jugend durch solche Sachen beschweren, warum schwerer machen, als es sowieso schon ist, bei Dingen die einfach nicht sein müssen?
Ich denke es gibt genug harte Sachen im Leben, genug Dinge die später mal keinen Spaß machen, da will ich das Kind nicht auch noch zu sowas zwingen. Ganz einfach. Wobei ich denke, das Familienfeiern was ganz anderes sind…
Naja also das mit 14 Jahren (mal davon ausgehend intakte Familie usw also normale Familienverhältnisse) ist das Leben doch wircklich noch nicht so hart. Wir sind nicht in einem Land wo Kinder hungern ( mit krassen ausnahmen)Kinderarbeit gibts auch nicht und die Schule mußten wir alle mal. Das ein kurzurlaub zu einem harten Leben beiträgt möchte ich wohl bezweifeln. Würd wohl sagen eher das man in der Wirtschaftlichen lage in der die meisten Eltern heute stecken um nen Urlaub noch froh sein darf.
MfG
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jap ich bin wahrscheinlich ein verwöhntes Gör . Deswegen empfinde ich Zwang grundsätzlich als große Ungerechtigkeit. Und das wäre für mich nunmal Zwang, wenn ich unbedingt mit in den Urlaub müsste. Aba naja ich bin ja nun groß und muss da nich mehr mit, egal was meine Ellies sagen.
Ja, wie mans macht, is verkehrt. Packst Du Deine Kinder ein, sind sie sauer, weil sie lieber mit Freunden was machen wollen (ist mit 14 so und ist akzeptabel), packst Du sie nicht ein, meinen sie nachher, das hätte ihr Verhältniss zu den Eltern zerstört.
Mir haben meine Eltern bei abendlichen Besuchen in dem alter die Wahl gelassen, mit zu kommen oder eben alleine Zuhause zu bleiben - das war völlig O.K. Kurzurlaub oder Urlaub überhaupt gabs nicht, meine Eltern waren Bauern. Ihren ersten Kurzurlaub nach 30 Jahren Ehe mußten wir Kinder ermöglichen (Kühe melken und versorgen etc.).
Aber ich denke, ich würde meinen Kindern in dem Alter auch erlauben, daheim zu bleiben, zumindest nach dem, was ich bislang von ihnen erlebe. Ein Wochenende ist ja nicht soo lang und mal Verantwortung übernehmen (für Wohnung und Einkauf etc) lehrt auch was.
Mein Mann hat bei einer ähnlichen Gelegenheit (Eltern paar Tage weg) allerdings sechzehnjährig und bis dahin nicht zu Eigenverantwortung erzogen, eine tolle Partie veranstaltet - nachher mußte die Praxis renoviert werden, die Garage ist so geblieben - alle lachen heute noch drüber, seit minestens 20 Jahren auch die Eltern.
Also meine Meinung: soll das Mädchen selbst entscheiden , aber dafür sorgen, dass nachher nicht alles in Schutt und Asche liegt.
Gruß, Anne
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Naja also das mit 14 Jahren (mal davon ausgehend intakte
Familie usw also normale Familienverhältnisse) ist das Leben
doch wircklich noch nicht so hart. Wir sind nicht in einem
Land wo Kinder hungern ( mit krassen ausnahmen)Kinderarbeit
gibts auch nicht und die Schule mußten wir alle mal. Das ein
kurzurlaub zu einem harten Leben beiträgt möchte ich wohl
bezweifeln. Würd wohl sagen eher das man in der
Wirtschaftlichen lage in der die meisten Eltern heute stecken
um nen Urlaub noch froh sein darf.
MfG
Hallo MfG,
klar hungern Kinder auf dieser unserer Welt, auch Erwachsene - wenn wir das ändern wollen, sollten wir auf einen Menge Luxus verzichten, z.B. auf Urlaub - das Geld dafür lieber spenden. Also kein Kurzurlaub für alle!!
Wenn aber die Eltern nicht umhin können sich diesen Luxus zu gewähren, dann sollten sie zumiindest andere nicht zu gleicher Verschwendung zwingen. - So kann man mit den Hungernden auch argumentieren.
Eine 14 Jährige ist normalerweise kein Kind mehr, braucht auch mal das Gefühl der Eigenverantwortung und sollte nicht zu einem für die Alterstufe sinnlosen Quatsch gezwungen werden. Bzw., wenns denn unbedingt sein muß, sollte man noch einen netten Jungen gleichen Alters miteinladen.
zu unserer Zeit war Schule noch rel. bequem (m.E.), das sieht heute anders aus - die Jobaussichten sind auch nicht grad besser geworden - ich schätze schon, dass viele Jugendliche heute unter einem wesentlich höheren Leistungsdruck stehen, als wir seinerzeit. Das sollte man mitbedenken, wenn man deren knappe Freizeit verplant.
Außerdem - nur weil Du es schlecht gehabt hast, müssen es ja nicht unbedingt andere auch schlecht haben.
Von wegen: HAT UNS AUCH NICHT GESCHADET - sehr beliebter Satz in Erziehungsfragen - das sagen auch Eltern, die verprügelt worden sind, nur so zum Selbstschutz. Meine Eltern haben mich auch geschlagen und ich würde nicht behaupten, dass es nicht geschadet hat - meinem Verhältniss zu meinen Eltern hat es auf jeden Fall geschadet.
Mir persönlich? - kann ich mangels anderer Erfahrung nicht beurteilen, gut fand ich es nicht und meinen eigenen Kindern mute ich diese Erfahrung nicht zu.
Man muß schon auch mal dazu stehen können, dass die eigene Kindheit vielleicht nicht so toll war, wie man sie gern gehabt hätte. Sonst dreht man sich nur im Kreis.
Hallo ich meinte natürlich in deutschland kinder nicht hungern müßen mit aussenahmen. Und überhaupt glaub ich hast was missverstanden ich habe daruf geantwortet was frieda schrieb das das leben eh so hart wär mit 14Jahren.
Und das sie woanders hungern kann ich ich nichts dafür darum soll sich besser die Regierung in diesem Land der hungernden kümmern und nicht immer wir. Ansonst finde ich das deine Aussage nicht Urlaub sondern anderen zu Essen geben ind das Forum Politik und nicht hier hin gehört.
Mfg
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ich glaube Du hast meinen Beitrag mißverstanden.
Deinen letzten Beitrag richtig zu verstehen fällt allerdings schwer, aber da ich an die Schreiberei meiner Kinder gewöhnt bin, hab ich es so ungefähr kapiert.
Lies auch den letzten Teil meines ersten Beitrags, dann wird Dir vielleicht klar, dass ich niemandem den Urlaub verderben wollte (außer denen, die über hungernde Kinder schwadronieren und damit ihre Kids nerven). Manchaml muß man auch mit Ironie rechnen.
Gruß, Anne
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schön wäre, wenn diejenigen, die sich zur Kindererziehung berufen fühlen, wenigstens halbwegs klar formulieren könnten, was sie sagen wollen.
Ich zumindest habe bei einigen Teilnehmern dieser Diskussion (ausdrücklich nicht bei der Verfasserin des beantworteten Beitrags, den anderen Beitrag kann ich leider nicht beantworten, deshalb hier), den Eindruck, dass die meisten 14 jährigen das besser hinkriegen würden, selbst mein 10jähriger Sohn würde das schaffen.
Soll ein mental auf 9 jahresnivau verbliebener Erwachsener einer 14 jährigen auf ev. 14 jahresniveau Vorschriften machen? dürfen? Was kommt dabei heraus?
Es gibt auch Eltern, von denen die Kinder am Meisten lernen, wenn der Abstand am größten ist.
Ja, das war jetzt bös (merkt die Betreffende aber verm. nicht).
Aber die Beiträge von Betreffender waren letzten Endes für 14 Jährige auch bös und einfach zu platt, zum ernstnehmen.