Hallo,
wäre vielleicht was für eine Diskussion (falls nicht schon gelaufen):
wer spielt in Deutschland Ego-shooter, die im zweiten Weltkrieg spielen, und warum? Wo besteht da der „Spaß“ oder „Genuß“?
Sepp
Hallo,
wäre vielleicht was für eine Diskussion (falls nicht schon gelaufen):
wer spielt in Deutschland Ego-shooter, die im zweiten Weltkrieg spielen, und warum? Wo besteht da der „Spaß“ oder „Genuß“?
Sepp
Hi Sepp!
Liegt doch auf der hand: Wenn es damals schon nicht geklappt hat, so kann man wenigstens am PC den Krieg fürs Vaterland gewinnen! ;o)
Aber Spass bei Seite:
Der 2. Weltkrieg ist ein Kapitel der (nicht nur) deutschen Geschichte das viele leute in diesem Land fesselt. Sicherlich nicht zuletzt daher weil wir Deutschen uns nach Ansicht einiger Menschen noch 2 Generationen nach dem des 2.WK für die Verbrechen die damals begangen wurden schämen sollen.
Problematisch finde ich beispielsweise daß in der Schule in Geschichte lediglich kurz angerissen wird wer wann in den Krieg eingetreten ist und wie die Judenverfolgung in Deutschland vor sich ging.
Ein jeder Wehrmachtssoldat erscheint erstmal als ein feiger Mörder. Daß es bei der Wehrmacht Soldaten gab die nichts von all den verbrechen die in ihrem heimatland verübt wurden wußten wird nicht erwähnt.
Daß es die V1 und V2 gab die in England Zivilisten terrorisierten wurde auch kurz erwähnt, aber daß in Deutschland viele Großstadte dem Erdboden gleichgemacht wurden und dabei der Tot hunderttausender Zivilisten nicht nur billigend in Kauf genommen wurde, sondern sogar das Ziel der Dauerbombardements war um den Kampfeswillen der bevölkerung zu brechen erfuhr ich auch erst aus dem Fernsehen.
Ich möchte mit meinen Worten keine Seite als „den Guten“ oder „den Bösen“ darstellen. Deutschland hatte den Krieg gewollt und mußte sich der Konsequenzen im Klaren sein. Humanitäre Verbrechen gab es sicherlich auf beiden Seiten. Soweit mir bekannt ist sind auch sehr viele (Millionen?) Kriegsgefangene in den Ostblockstaaten gestorben. Altersschwäche scheidet wohl als todesursache aus möchte ich meinen.
Der Wahnsinn der damals unser Land regierte ist wohl heute nicht mehr nachvollziehbar. Aber wenn wir uns einmal unsere Ohnmacht gegenüber unserer „demokratischen“ politik anschauen sollte man mal ins Nachdenken verfallen: Wollte die mehrzahl der Deutschen tatsächlich eine „Rot-Schwarze“ Regierung ?
Nun zum eigentlichen Thema: EGO-Shooter
Der reiz eines EGO-Shooter ist eigentlich immer der gleiche. Man misst seine motorischen Fähigkeiten und Reaktionen mit denen anderer (im Zweifelsfall der Computer). Warum das ganze im 2WK spielt liegt wohl darin begründet daß das eine gewisse „realitätsnähe“ wiedergibt die bei SciFi EgoShootern nicht gegeben ist. Es gibt viele Szenarien die man der geschichte nachempfinden kann. Das ist natürlich interessanter als in irgendeiner Phantasiewelt auf Kreise zu ballern. Wenn man einen Fussballsimulator spielt sind da ja auch tatsächliche Teams nachempfunden. Für einen Wettkampf braucht man eben einen Gegner. Ob nun Polzei gegen terroristen, Allierte gegen Achsenmächte, Katzen gegen Mäuse oder Hunde gegen Flöhe.
Dies sei noch erwähnt:
-Ich halte physische Gewalt für das sicherste Zeichen psychischer Unterlegenheit.
-Ich lehne Gewalt ab.
-Ich wäre für eine neue Weltordnung ohne Zahlungsmittel (wenn das nur nicht so utopisch wäre)
-Ich bin es leid mir als Deutscher ständig dumme Diskussionen wegen humanitäre Verbrechen die irgendwelche Leute, mit denen ich persönlich überhaupt nix zu tun habe, vor 2 Generationen begangen haben.
-Ich gehe jetzt schlafen! 
Gute Nacht
Hi Sepp,
ich mag die ganzen Weltkriegsshooter nicht.
Nicht nur weil „wir“ immer verlieren, sondern eher weil mir die Waffen nicht wirklich zusagen.
Ich hab gern Waffen mit denen ich auch treffen kann, also lieber G36, AK74, M16 usw. anstatt MP44 und Karabiner.
Was mich am zweiten Weltkrieg jedoch fasziniert ist die Panzerwaffe, sowie die Stukas.
Aber selbst bei Battlefield 1942 spiele ich wesentlich lieber Desert Combat, also mit Waffen und Vehikeln aus der Gegenwart, als mit dem alten kram von damals.
Ausserdem mag ich eher schnelle Shooter wie UT (Classic) anstatt dem langsamen kram wie MOH und co…
Gruß Wizard of War
Hallo!
Ich spiele ein großes Multiplayer Online Spiel, welches thematisch im 2. WK angesiedelt ist. Ich spiele das ganze komplett ohne jegliche politische oder nationale Wertung.
Ich kann nur mit Science Fiction Shootern nichts anfangen, die Bewaffnung etc. ist mir zu abstrakt, Spiele, die in der Gegenwart spielen sind mir zu technisiert (Fire and forget Waffen, Laserzielgeräte, Nachtsicht etc.) außerdem ist bei diesen Spielen oft der Realismus nah am absurden (2 Treffer mit .50 Browning, der „Energiebalken“?!?! ist nur auf 10% und mit klicken auf eine Wasserflasche mit rotem Kreuz drauf bin ich wieder fit wie ein Turnschuh usw.).
In 2.WK Szenarien sind die Waffen noch recht unterentwickelt, es kommt also mehr auf die Fähigkeiten des Spielers an, weiterhin gibt es eine sehr große Waffenvielfalt und die strategischen Bewegungen sind sehr dynamisch (anders als im 1.WK).
Außerdem gibt der Markt halt viele Spiele in dieser Richtung her und man kann auswählen.
Gäbe es eine Art Egoshooter der zu Zeiten der napoleonischen Kriege spielen würde, ich würde sofort jegliche 2.WK Spiele links liegen lassen.
Außerdem spiele ich nicht 2.Weltkrieg, sondern ein Computerspiel, welches im 2.Wk angesiedelt ist.
Grüße
Hindu
Wie meinen?
wer spielt in Deutschland Ego-shooter, die im zweiten
Weltkrieg spielen, und warum? Wo besteht da der „Spaß“ oder
„Genuß“?
Das dürften wohl dieselben Dinge sein, die auch den „Spass“ und „Genuß“ bei anderen Shootern ausmachen.
Moralisch kann man entweder mit dem gesamten Genre ein Problem haben - immerhin besteht das Spielziel doch stets mehr oder weniger darin, auf möglichst kluge Weise in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Gegner zur Strecke zu bringen, und zwar in einer virtuellen Welt, die alles daran setzt, die Wirklichkeit möglichst „echt“ abzubilden. Und sollte man dahingerafft werden, so droht schlimmstenfalls eine Kamerafahrt gen Himmel - bevor man mit neuen Waffen und frisch wie der junge Morgen am nächsten spawn point wieder einsteigen darf. Das kann man durchaus als massive fragwürdige Gewaltverharmlosung bezeichnen.
Oder man findet Ego-Shooter insgesamt Klasse, weil Taktik und Team Play und Grafik und so … Da schert man sich nicht um Dinge wie Gewaltverharmlosung, historischen Hintergrund, oder ähnliches.
Aber dass jemand mit Wonne am Bildschirm (viruelle) Menschen schnetztelt und plötzlich Gewissensbisse bekommt, weil er Deutscher ist und das Spiel im Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist - sorry, aber das ist so ziemlich das bescheuertste, was ich seit den Possen um die Errichtung des Beliner Holocaust-Mahnmals gehört habe!
Aber dass jemand mit Wonne am Bildschirm (viruelle) Menschen
schnetztelt und plötzlich Gewissensbisse bekommt, weil er
Deutscher ist und das Spiel im Zweiten Weltkrieg angesiedelt
ist - sorry, aber das ist so ziemlich das bescheuertste, was
ich seit den Possen um die Errichtung des Beliner
Holocaust-Mahnmals gehört habe!
Hi,
es war keine Rede von Gewissensbissen im Original-posting.
Manchmal wird hier in GB (wo die Medien und viele Leute ja sehr fixiert auf den 2. Weltkrieg sind, was sich auch in einem sehr un-balanciertem Geschichts-lehrplan in Schulen usw. ausdrueckt) diskutiert, wie weit diese Spiele ueberfluessige und falsche Stereotype verstaerken. Aber das ist oft Teil der schwierigen und unergiebigen Diskussion, ob gewalttaetige Computerspiele insgesamt Gewalt foerdern. Also - keine Loesung in Sicht.
Interessante Antworten soweit, besten Dank, noch jemand dabei?
Sepp
Hallo,
Liegt doch auf der hand: Wenn es damals schon nicht geklappt
hat, so kann man wenigstens am PC den Krieg fürs Vaterland
gewinnen! ;o)
und ich dachte, man spielt meistens die Amis 
Problematisch finde ich beispielsweise daß in der Schule in
Geschichte lediglich kurz angerissen wird wer wann in den
Krieg eingetreten ist und wie die Judenverfolgung in
Deutschland vor sich ging.
Dem muss ich widersprechen. Wenigstens bei mir (Gymnasium, über andere Schulen als die meine kann ich aber verständlicherweise keine Angaben machen ^^) wurde das ausführlich behandelt - inklusive Ursachen und Folgen. Mit dem Ende der neunten oder zehnten Klasse (also auch innerhalb der Schulzeit eines Hauptschülers) war man dann kurz vorm Kalten Krieg angelangt - der allerdings nicht mehr behandelt wurde. Stattdessen ist man in der Oberstufe (Schuljahre 11-13) dann nochmal zurück gesprungen ind Mittelalter und hat die Geschichte nochmal von vorne aufgerollt, teilweise mit minimal anderen Schwerpunkten, insgesamt etwas kürzer und inklusive dem Kalten Krieg.
Ich kann mich nicht beschweren, dass ich nicht genug über den Zweiten Weltkrieg wüsste. Was mich viel mehr stört ist, dass vor allem diejenigen, von denen man aufgrund seiner Nationalität beschimpft wird, meistens am wenigsten Ahnung haben.
Ein jeder Wehrmachtssoldat erscheint erstmal als ein feiger
Mörder. Daß es bei der Wehrmacht Soldaten gab die nichts von
all den verbrechen die in ihrem heimatland verübt wurden
wußten wird nicht erwähnt.
Es geht ja sogar das Gerücht um, dass nicht mal diejenigen, die die Verbrechen begangen haben, davon wussten.
Daß es die V1 und V2 gab die in England Zivilisten
terrorisierten wurde auch kurz erwähnt
Die V-Projekte sind ein Thema, das ich leider verschlafen habe. Ich dachte die wären mehr oder weniger gescheitert?
Ich möchte mit meinen Worten keine Seite als „den Guten“ oder
„den Bösen“ darstellen.
Das könnte auch schwer werden, denn letztendlich kann man sogar behaupten, dass due Schuld für den Zweiten Weltkrieg letztendlich bei den Alliierten aus dem Ersten liegt. Stichwort Versailler Vertrag: Wäre der nicht so hart gewesen, wäre die Stimmung vielleicht niemals so umgeschlagen, dass es zum Zweiten hätte kommen können. Und auch am Ersten Weltkrieg war ja keinesfalls Deutschland alleine schuld.
Nun zum eigentlichen Thema: EGO-Shooter
Der reiz eines EGO-Shooter ist eigentlich immer der gleiche.
Man misst seine motorischen Fähigkeiten und Reaktionen mit
denen anderer (im Zweifelsfall der Computer).
Oder man interessiert sich einfach für die geniale Hintergrundgeschichte. Das trifft meiner Meinung nach auf Weltkriegsspiele allgemein nicht zu.
Ich unterscheide immer zwischen zwei Arten von Spielern: Den Blutrünstigen und den Normalen. Die Blutrünstigen spielen, weil sie die Splattereffekte so toll finden, möglichst viele Körperflüssigkeiten sehen wollen, gerne Gegner zerteilen oder über die Wände verteilen und einen Heidenspaß daran haben, auf alles zu schießen, was menschlich oder zumindest lebendig ist. Dass das Gewehr dabei so schön rattert regt den einen oder anderen auch dazu ein, ständig Freudenschüsse abzugeben ohne ein Ziel zu haben. Dass das Spiel eine Hintergrundgeschichte hat, fällt diesen Spielern entweder nicht auf, oder die Geschichte wird mangels Intelligenz nicht verstanden und folglich ignoriert.
Die Normalen spielen aus anderen Gründen, meistens, weil sie an der Geschichte interessiert sind oder aus sportlichem Ehrgeiz.
mfg
MB
Das könnte auch schwer werden, denn letztendlich kann man
sogar behaupten, dass due Schuld für den Zweiten Weltkrieg
letztendlich bei den Alliierten aus dem Ersten liegt.
Stichwort Versailler Vertrag: Wäre der nicht so hart gewesen,
wäre die Stimmung vielleicht niemals so umgeschlagen, dass es
zum Zweiten hätte kommen können. Und auch am Ersten Weltkrieg
war ja keinesfalls Deutschland alleine schuld.
Interessanter Ansatz, und tatsaechlich, wie Du sagst, schnell und vielleicht auch gerne uebersehen.
Nun zum eigentlichen Thema: EGO-Shooter
Der reiz eines EGO-Shooter ist eigentlich immer der gleiche.
Man misst seine motorischen Fähigkeiten und Reaktionen mit
denen anderer (im Zweifelsfall der Computer).Ich unterscheide immer zwischen zwei Arten von Spielern: Den
Blutrünstigen und den Normalen. Die Blutrünstigen spielen,
weil sie die Splattereffekte so toll finden, möglichst viele
Körperflüssigkeiten sehen wollen, gerne Gegner zerteilen oder
über die Wände verteilen und einen Heidenspaß daran haben, auf
alles zu schießen, was menschlich oder zumindest lebendig ist.
Dass das Gewehr dabei so schön rattert regt den einen oder
anderen auch dazu ein, ständig Freudenschüsse abzugeben ohne
ein Ziel zu haben. Dass das Spiel eine Hintergrundgeschichte
hat, fällt diesen Spielern entweder nicht auf, oder die
Geschichte wird mangels Intelligenz nicht verstanden und
folglich ignoriert.Die Normalen spielen aus anderen Gründen, meistens, weil sie
an der Geschichte interessiert sind oder aus sportlichem
Ehrgeiz.mfg
MB
Respekt - gut ausgedrueckt, ich stimme dem prinzipiell zu.
Leider kann ich noch keine Sterne hier verteilen, also einen virtuellen * fuer Dich! (und wer dies liest, gib ihm vielleicht auch noch einen!)
Es ueberrascht mich etwas, das noch keiner erwaehnt hat, dass es vielleicht auch komisch ist, dass Filme ueber den 2. WK so erfolgreich werden (Soldat Ryan, Schindler’s Liste, Der Untergang, Das Boot usw.) - selbst in Deutschland. Es gibt da riesige Unterschiede, auf der qualitativen und informativen Seite und nicht alles ist so aufgezogen (obwohl normalerweise in den USA produziert), dass die Deutschen bloss die eiskalten, oder auch hirnlosen und voellig unkultivierten Moerder und Barbaren. Es war sehr interessant dass insbesonders „Der Untergang“ in England hervorragende Kritiken bekommen hat (insbesonders wegen der Tragik in ihm, den verfehlten Idealen und den menschlichen Zuegen usw.), waehrend er in Deutschland, glaube ich, verhaltener gelobt wurde - Zufall?
Ein zwei Sätze zur Ergänzung.
Liegt doch auf der hand: Wenn es damals schon nicht geklappt
hat, so kann man wenigstens am PC den Krieg fürs Vaterland
gewinnen! ;o)und ich dachte, man spielt meistens die Amis
kommt aufs Spiel an. 
Ich kann mich nicht beschweren, dass ich nicht genug über den
Zweiten Weltkrieg wüsste. Was mich viel mehr stört ist, dass
vor allem diejenigen, von denen man aufgrund seiner
Nationalität beschimpft wird, meistens am wenigsten Ahnung
haben.
bei mir, auf der Realschule, war der 2.WK sehr mager behandelt worden. Das thema hätte im gegensatz zu Ludwig XIV auch mein Interesse geweckt, da es unser Leben doch sehr beeinflusst.
Ein jeder Wehrmachtssoldat erscheint erstmal als ein feiger
Mörder. Daß es bei der Wehrmacht Soldaten gab die nichts von
all den verbrechen die in ihrem heimatland verübt wurden
wußten wird nicht erwähnt.Es geht ja sogar das Gerücht um, dass nicht mal diejenigen,
die die Verbrechen begangen haben, davon wussten.
Kleiner Zyniker?
Die Wehrmacht hatte eigentlich ja wohl nicht wirklich viel mit den Nazis zu tun. Die hatten ja ihre SS. Leider (wegen dem blöden Geschichtslehrplan) weiß ich es nicht genau, aber ich denke daß wohl von denen die meisten Verbrechen begangen wurden. Es ist ja auch nicht jeder muslimische Soldat ein Terrorist.
Daß es die V1 und V2 gab die in England Zivilisten
terrorisierten wurde auch kurz erwähntDie V-Projekte sind ein Thema, das ich leider verschlafen
habe. Ich dachte die wären mehr oder weniger gescheitert?
Eher mehr als weniger. Die V1 wurde als „Eifelschreck“ „berühmt“ da sie wegen technischen Mängeln oft nicht viel weiter kam.
Die V2 hat den Weg zur Raumfahrt geebnet. Wäre Hitler nicht so geil drauf gewesen England zu bombadieren würden wir sicher heute noch mit Propellermaschienen nach Malle fliegen.
Ist aber wohl ziemlich unnötig sich über solche Sachen gedanken zu machen. Es ist gekommen wie es kam und es wird kommen wie es kommt und wir werden es erleben oder nicht. Ich glaub das nennt man Schiksal…
Gruß marco
Hallo,
Auch Hallo
wer spielt in Deutschland Ego-shooter, die im zweiten
Weltkrieg spielen, und warum? Wo besteht da der „Spaß“ oder
„Genuß“?
Ich denke mal da muss man wie auch schon erwähnt differenzieren zwischen Spaß und Genuß am Ego-Shooter spielen und warum diese im zweiten Weltkrieg angesiedelt sind wobei ersteres ja schon zur Genüge diskutiert wurde. Zu zweitem sollte man sich einfach nochmal vor Augen führen worum es in einem Ego-Shooter, auch wenn ja auch oft Strategie, Teamplay etc. gefragt sind, vorrangig geht. Genau, darum andere Menschen bzw Fantasiegestalten zu töten. So und um das ganze möglichst überzeugend an den Mann zu bringen wählt man nun eben ein an die Realität angelehntes Szenario welches dazu passt. Und in welchem Szenario werden geht es in Realität darum andere Menschen zu töten. Richtig, im Krieg. Und da es ja heute immer darum geht alles größer und besser zu machen nimmt man sich natürlich den größten Krieg her den die Menschheit bislang erlebt hat und das ist nunmal der zweite Weltkrieg. Und ich denke das ist es auch was den Reiz ausmacht. Man nimmt an den größten Kämpfen der Neuzeit persönlich teil um entweder die Geschichte nachzuspielen oder aber zu verändern. Das und natürlich die Tatsache, dass man mit dem Thema zweiter Weltkrieg natürlich permanent in Kontakt kommt, sei es durch Erzählung vom Opa, Kinofilm, Doku usw. bewegt mMn die Leute dazu Spiele vor diesem Hintergrund zu spielen. Das Ganze wird dadurch einfach wesentlich greifbarer und mMn auch intensiver als das Ballern auf irgendwelche achtköpfigen Dämonen auf fernen Welten die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat…
MfG
Der Jo