Wer stellt Internetseiten bzw. Plattformen her

Hallo,
Meine frage ist welche Firma oder generel wer macht Internetplattformen wie z.b. ebay.de/ dealstreet.de/
zarlando.de/ briefgold.de/ auvito.de/.
Bevor so eine Seite Online ist muss sie ja jemand designieren und alles einrichten. Und wer hat das für solche bekannten Seiten gemacht.
Danke für eure Antworten!

Hallo,

es gibt da zwei grundsätzliche Ansätze:

  1. Der designgetriebene Ansatz. Da sind üblicherweise Webagenturen die führende Kraft, die tatsächlich von der Oberfläche her beginnend Funktionalitäten (gerne mit Scriptsprachen und autarker Datenhaltung) implementieren.

  2. Der technisch getriebene Ansatz. Hier sind Software-Entwickler am Werk, die z.B. vorhandene Warenwirtschaftssysteme um Schnittstellen erweitern, auf denen dann wiederum Webformulare aufsetzen. Natürlich haben auch die ein „nettes Äußeres“, welches dann ebenfalls von entsprechenden Agenturen kommt, aber dass ist dann nur noch das Sahnehäubchen auf eine grundsätzlich auch ohne dieses Äußere funktionierende Software.

Der erste Ansatz wird oft als erste Lösung im Sinne einer „grüne Wiese“ Entwicklung von reinen Webprojekten genutzt, die noch keine Backendsysteme nutzen und versorgen müssen. Klappt die Sache gut, landet man bei 2.0 oder 3.0 dann beim zweiten Ansatz, denn plötzlich reicht die generierte ASCII-Datei und der manuelle Import von CSV-Dateien nicht mehr, und da steht plötzlich eine SAP, ein Siebel, … im Haus, und soll auch mitspielen.

Insoweit wird der zweite Ansatz regelmäßig auch da eingesetzt, wo ein bislang traditionelles und technisch bereits gut aufgestelltes Unternehmen zusätzliche Webfunktionalitäten für ohnehin schon vorhandene Backends bereit stellen will, also z.B. wenn der Warenhauskonzern oder die Flugline künftig erstmals online Geschäfte abwickeln will.

Gruß vom Wiz, der auch an dem ein oder anderen Großprojekt mitgearbeitet hat

Hy,

  1. Der designgetriebene Ansatz. Da sind üblicherweise
  2. Der technisch getriebene Ansatz. Hier sind

Du vergisst bei „den Grossen“ den eigentlich wichtigsten Ansatz: Das Geld.
Bei Profitgetriebenen Plattformen/Konzernen im richtig grossen Stil kommen Dein Ansatz 1 und 2 mit einem „Investor“ (es gibt auch den Ausdruck Auftraggeber, Kunde, etc.) von Anfang an zusammen, der das ganze dann überwacht bzw. beauftragt. Designer und Programmierer müssen dann miteinander arbeitem um das gesamtkonzept umsetzen zu können.

Gruß vom Wiz, der auch an dem ein oder anderen Großprojekt
mitgearbeitet hat

dito

Gruß
h.

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Gruß vom Wiz, der auch an dem ein oder anderen Großprojekt
mitgearbeitet hat

dito

erzählt mehr … das klingt spannend!

Gruß vom Fronk…
der noch nie an einem Großprojekt mitgearbeitet hat!

Hallo,

öhem solche Projekte entstehen nie im luftleeren Raum, da gibt sich auch niemand selbst Aufträge, sondern da ist immer ein Kunde mit dem nötigen Geld da (und ob das ein gestandener Großkonzern oder eine Neugründung mit entsprechend eingeworbenem Kapital ist, ist mir erst mal egal). Ich meine wir reden hier von Projekten die in die Mios gehen, und nicht von fünf Freaks die „eine tolle Idee“ haben.

Alleine wenn wir „Vorprojekte“ machen, um die grundsätzliche technische Machbarkeit bestimmter Dinge im Rahmen eines PoC nachzuweisen, und Projekt- und Budgetplanung machen, um überhaupt erst sagen zu können, was die Sache in Euro und Cent kosten wird, legt der Kunde dafür schon mal ein paar zigtausend hin.

Gruß vom Wiz