Wer uebersetzt mir 'n paar Ausdruecke auf Deutsch?

Hallo allerseits,
ich versuche gerade, meinen Lebenslauf auf Deutsch zu uebersetzen. Bei nen paar Sachen komme ich einfach nicht auf einen akzeptablen deutschen Ausdruck! Waere supernett, wenn mir hier jemand weiterhelfen koennte.

‚typing at 55wpm‘ (also Schreibmaschine blind schreiben, bei einem minimum von 55 words per minute)

‚proficient use of …‘ (also gut im Umgang mit irgendwelchen Geraeten)

‚other relevant skills‘ (andere nuetzliche Kenntnisse?)

‚work experience/ work history‘ ?

‚educational record‘ ?

‚voluntary work‘ ?

Sind ‚referees‘ Referenten? Und wie heisst eine ‚reference‘ auf Deutsch? (also das, was man vom Arbeitgeber kriegt, wenn man geht).

Und: wie druecke ich Sprachkenntnisse aus?
Bei mir steht z.B ‚perfect Englisch‘ (das kann ich auch noch mit perfekt uebersetzten), aber wie sieht’s mit ‚fluent Spanish‘
oder ‚intermediate French‘ aus?

Also, schon mal danke im Voraus - auch wenn Ihr nur zu ein oder zwei Ausdruecken Ideen habt, helft Ihr mir sehr weiter!
Gruss aus Dublin,
Isabel

Hallo zurück

ich hab dir die übersetzungen einfach dazu geschrieben:

‚typing at 55wpm‘ (also Schreibmaschine blind schreiben, bei
einem minimum von 55 words per minute)

‚proficient use of …‘ (also gut im Umgang mit irgendwelchen
Geraeten)

‚other relevant skills‘ (andere nuetzliche/relevante Kenntnisse?)

‚work experience/ work history‘ ? Berufserfahrung

‚educational record‘ ? wahrscheinlich: schullaufbahn (aber bin nicht sicher!)

‚voluntary work‘ ? freiwillige/ ehrenamtliche arbeit

Sind ‚referees‘ Referenten? Und wie heisst eine ‚reference‘
auf Deutsch? (also das, was man vom Arbeitgeber kriegt, wenn
man geht).
also: referee= ringrichter, z.b. beim boxen- hat also nichts mit der arbeit zu tun!!

reference kannst du einfach mit „Referenzen“ ins deutsche übersetzen, da es im engl. wie im deutschen das selbe bedeutet.

Und: wie druecke ich Sprachkenntnisse aus?
Bei mir steht z.B ‚perfect Englisch‘ (das kann ich auch noch
mit perfekt uebersetzten), aber wie sieht’s mit ‚fluent
Spanish‘
oder ‚intermediate French‘ aus?
bei deinen sprachkenntnissen:

perfect englsh= entweder: muttersprache englisch oder einwandfreie englischkenntnisse,
fluent= ich spreche diese sprache fließend;
intermediate= ich habe mittlere kenntnisse dieser sprache/ ich habe grundkenntnisse in dieser sprache.
ich hoffe ich konnte dir helfen, liebe grüße, stephie

Hallo Isabel,

ich versuche mal, Dir zu helfen. Wenn jemand nicht mit mir uebereinstimmt, soll er mich korrigieren.

‚typing at 55wpm‘ (also Schreibmaschine blind schreiben, bei
einem minimum von 55 words per minute)

In Deutschland wird meistens „Anschlaege pro Minute“ angegeben, also wieviele Zeichen Du in einer Minute tippen kannst. Aber wenn Dir das nicht bekannt ist, dann schreibe einfach „Schreibmaschine: min. 55 Woerter pro Minute“

‚proficient use of …‘ (also gut im Umgang mit irgendwelchen
Geraeten)

„Gute Kenntnis/Kenntnisse in …“/ oder „am…(z. B. PC)“

‚other relevant skills‘ (andere nuetzliche Kenntnisse?)

„Weitere Kenntnis/Kenntnisse…“

‚work experience/ work history‘ ?

„Beruflicher Werdegang“

‚educational record‘ ?

„Schulischer Werdegang“ oder „Schulabschluesse“ (Ich wuerde wahrscheinlich eher ersteres nehmen)

‚voluntary work‘ ?

Da kannst Du „Praktikum (Sg) /Praktika (Pl)“ nehmen, sofern es kurzzeitige Arbeiten waren, oder Du baust es in Deinen beruflichen Werdegang ein.

Sind ‚referees‘ Referenten? Und wie heisst eine ‚reference‘
auf Deutsch? (also das, was man vom Arbeitgeber kriegt, wenn
man geht).

Also, das, was man vom Arbeitgeber bekommt, wenn man geht, ist ein Zeugnis, entweder ein einfaches oder ein qualifiziertes Zeugnis. Die gibst Du in Deinem Lebenslauf aber nicht an. Die Zeugnisse werden in Deinem Bewerbungsschreiben erwaehnt, und zwar am Ende als „Anlagen“.
Referenzen habe ich bisher nie bekommen. Ich verstehe darunter soviel wie eine Empfehlung des Arbeitgebers. In Deutschland reicht ein Zeugnis aus. Am besten ein qualifiziertes, weil darin nicht nur Deine Kenntnisse und die Arbeit, die Du gemacht hast, wiedergegeben werden sondern auch noch eine Beurteilung Deiner Arbeit. Das ist soviel wie eine Referenz. In einem einfachen Zeugnis steht wirklich nur, was Du gemacht hast, von wann bis wann Du gearbeitet hast.

Und: wie druecke ich Sprachkenntnisse aus?
Bei mir steht z.B ‚perfect Englisch‘ (das kann ich auch noch
mit perfekt uebersetzten), aber wie sieht’s mit ‚fluent
Spanish‘
oder ‚intermediate French‘ aus?

Da schreib am besten: „Sprachkenntnisse: Englisch (Muttersprache)[wenn sie es denn ist, aber da gehe ich jetzt von aus], Spanisch (fliessend), Franzoesisch“. Bei Franzoesisch brauchst Du nicht mehr anzugeben.

Ich hoffe, Dir damit geholfen zu haben.

Gruss

Christina

Hallo allerseits,
ich versuche gerade, meinen Lebenslauf auf Deutsch zu
uebersetzen. Bei nen paar Sachen komme ich einfach nicht auf
einen akzeptablen deutschen Ausdruck! Waere supernett, wenn
mir hier jemand weiterhelfen koennte.

‚typing at 55wpm‘ (also Schreibmaschine blind schreiben, bei
einem minimum von 55 words per minute)

Absolut korrekt!!!

‚proficient use of …‘ (also gut im Umgang mit irgendwelchen
Geraeten)

routiniert, sachgemäß

‚other relevant skills‘ (andere nuetzliche Kenntnisse?)

relevant würde ich eher mit sachbezogen übersetzen

‚work experience/ work history‘ Berufserfahrung

‚educational record‘ Schulausbildung, Ausbildung

‚voluntary work‘ freiwillige Tätigkeiten

Sind ‚referees‘ Referenten? Und wie heisst eine ‚reference‘
auf Deutsch? (also das, was man vom Arbeitgeber kriegt, wenn
man geht).

referees sind Sachverständige, reference kannst Du auch mit Referenzen wiedergeben, aber besser wäre Arbeitszeugnis

Und: wie druecke ich Sprachkenntnisse aus?
Bei mir steht z.B ‚perfect Englisch‘ (das kann ich auch noch
mit perfekt uebersetzten),

englischer Muttersprachler(in)
aber wie sieht’s mit 'fluent

Spanish’, fließend Spanisch
oder ‚intermediate French‘ aus?

fortgeschrittene oder ausbaufähige Französischkenntnisse

Also, schon mal danke im Voraus - auch wenn Ihr nur zu ein
oder zwei Ausdruecken Ideen habt, helft Ihr mir sehr weiter!
Gruss aus Dublin,
Isabel

Hallo Isabel, bei solchen Dingen kann ich Dir außerdem noch folgende Links wärmstens ans Herz legen.

http://dict.leo.org
http://www.linguadict.de/

Ich hoffe, das hilft Dir weiter.

Gruß Mucke.

Erstmal danke…
Hallo Ihr,
also, erstmal ein grosses Dankeschoen fuer Eure Antworten - aber bei einer Frage haenge ich immer noch voellig (und wenn irgendwer noch andere Ausdruecke zu allen Fragen hat, wer’s auch toll!).
Was mir Probleme bereitet, ist der ‚referee‘. Und ich nehme mal an, das ist ein kulturelles Problem:
Hier hat man ‚references‘ (also Arbeitszeugnisse, soviel weiss ich nun schon). Die Leute (also ehemaligen Arbeitgeber), die diese geschrieben haben, sind die ‚referees‘.
Dh. hier gibt man als letztes auf seinem Lebenslauf die ‚referees‘ an, also Leute, die kontaktiert werden koennen.
Anlagen schickt man NIE. Wenn jemand ein Arbeitszeugnis sehen will, fragt er danach, oder es ist speziell angegeben, dass man welche zum Interview mitbringen soll.
Auch andere Zeugnisse (Uni, Schulabschluss) werden hier NIE vorgelegt - weder bei der Bewerbung mitgesandt, noch sonst irgendwann verlangt!!!
Dh, muss ich jetzt zum ersten Mal in meinem Leben meine Abi- und Uni-Zeugnisse rauskramen? Bei der Bewerbung, um die es sich momentan handelt, wird das nicht der Fall sein muessen. Aber das man das in Deutschland so macht, war mir nicht klar.
Und damit zurueck zu den ‚Referenten‘: Wenn in Deutschland keine ehemaligen Arbeitgeber als ‚Referenten‘ aufgelistet werden, sondern die Arbeitszeugnisse mitgeschickt werden, ist es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass ich fuer das Wort ‚referee‘ keine deutsche Uebersetzung finde!
Kann’s daran liegen? HELP!!!
Also, nochmal danke fuer die ganze Hilfe soweit!
Gruss, Isabel

Hi Isabel,

die Antwort von Christina trifft Dein problem ziemlich gut. Aber Du solltest Dir ein paar Muster-Lebensläufe ansehen, zum Beispiel

http://www.it-arbeitsmarkt.de/der_lebenslauf.phtml

um ein besseres Gefühl zu bekommen.

Cheers, Felix

Hi Isabel,

konnte ich mir doch ein Grinsen nicht verkneifen als ich Dein Posting sah - wuerde mir sicher aehnlich gehen!

Was mir Probleme bereitet, ist der ‚referee‘. Und ich nehme
mal an, das ist ein kulturelles Problem:
Hier hat man ‚references‘ (also Arbeitszeugnisse, soviel weiss
ich nun schon). Die Leute (also ehemaligen Arbeitgeber), die
diese geschrieben haben, sind die ‚referees‘.

Stimmt, dat jibbet in Deutschland nicht in dieser Form, von daher ist es schwer zu uebersetzen. Franka wird voraussichtlich bald nach Deutschland gehen und sie schickt ihren CV in Englisch 'raus.

Dh. hier gibt man als letztes auf seinem Lebenslauf die
‚referees‘ an, also Leute, die kontaktiert werden koennen.

Schiedsrichter halt! *grins*

Anlagen schickt man NIE. Wenn jemand ein Arbeitszeugnis sehen
will, fragt er danach, oder es ist speziell angegeben, dass
man welche zum Interview mitbringen soll.
Auch andere Zeugnisse (Uni, Schulabschluss) werden hier NIE
vorgelegt - weder bei der Bewerbung mitgesandt, noch sonst
irgendwann verlangt!!!
Dh, muss ich jetzt zum ersten Mal in meinem Leben meine Abi-
und Uni-Zeugnisse rauskramen? Bei der Bewerbung, um die es
sich momentan handelt, wird das nicht der Fall sein muessen.
Aber das man das in Deutschland so macht, war mir nicht klar.

Doch, in Deutschland wollen sie gerne ein Stueck Papier sehen. Was meinst Du warum ich vor Jahren mein LCCI-Certificate in Business-English gemacht habe? Weil mir keiner der potentiellen Arbeitgeber meine Englischkenntnisse abgenommen hat!

Und jetzt? Unsereiner spricht doch Englisch mit Dublin-Accent…*g*

Und damit zurueck zu den ‚Referenten‘: Wenn in Deutschland
keine ehemaligen Arbeitgeber als ‚Referenten‘ aufgelistet
werden, sondern die Arbeitszeugnisse mitgeschickt werden, ist
es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass ich fuer das Wort
‚referee‘ keine deutsche Uebersetzung finde!

Guck’ doch noch 'mal in in den Links fuer Bewerbungen, ich weiss auch nicht mehr, was jetzt in Germanien aktuell ist und wie frau sich korrekt bewirbt.

Ich wuerde es mit „Referenzen sind erhaeltlich von:“ oder aehnlich umschreiben, denn es laesst sich nicht gescheit uebersetzen, das System ist halt total anders als hier.

liebe Gruesse,
Astrid

P.S.: Wo geht’s denn hin? Schreib’ doch 'mal 'ne Mail in die Firma!!!

Schon geschehen! Trotzdem vielen Dank!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Isabel,

ein „referee“ ist (im arbeitstechnischem Sinne, aber auch in Wissenschaft und Forschung) ein Gutachter bzw. Sachverständiger.

In bezug auf Sport oder Wettkampf meint es einen Schiedsrichter oder Ringrichter (beim Boxen).

Der „referee“, den Du meinst, stellt Gutachten aus, aber auch Zeugnisse. Außerdem kann er Empfehlungen (Referenzen) erstellen, die eben auf seinem fundierten Sachverstand fußen. Wissenschaftliche Publikationen etwa, werden nur veröffentlicht, nachdem sie von verschiedenen unabhängigen „referees“ begutachtet und zur Publikation empfohlen worden sind.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Gruß, Andreas

Hi Astrid,
danke fuer Deine Antwort! Schreib Dir demnaechst mal ne direkte mail - ja, Du kannst das Problem gut verstehen (und willst mir den ‚referee‘ nicht als Schiedsrichter andrehen!!! Help - does no-one notice I’m looking for a way to say it in GERMAN? Everybody seems to think I’m thick, but that’s just coz they don’t know in what way that word is used here when it appears on a CV - even AFTER I explained it!!!)
Deine Umschreibung ‚Referenzen sind erhaeltlich…‘ ist super!
Talk to you soon,
Isabel

PS: Franka schickt ihren CV auf Englisch - sollte ich vielleicht auch machen, da haette ich mir das Uebersetzen sparen koennen!

Hallo Isabel,

dann versuch ich mich auch mal hier.

‚typing at 55wpm‘ (also Schreibmaschine blind schreiben, bei
einem minimum von 55 words per minute)

Wie schon gesagt wurde, üblicherweise werden in D Anschläge pro Minute angegeben, aber solche Angaben wie Wörter pro Minute sollten auch verstanden werden. Allerdings kann es ungeschickt sein, mit solchen unüblichen Angaben zu kommen, also schätzen wieviele Anschläge pro min das sind und so angeben.

‚proficient use of …‘ (also gut im Umgang mit irgendwelchen
Geraeten)

hab ich ja schon im Photobrett geschrieben

‚other relevant skills‘ (andere nuetzliche Kenntnisse?)

andere einschlägige Erfahrungen (skills läßt sich kaum 1:1 übersetzen) andere Möglichkeiten: Fertigkeiten, Fähigkeiten

‚work experience/ work history‘ ?

beruflicher Werdegang

‚educational record‘ ?

schulischer Werdegang

‚voluntary work‘ ?

Praktika

Sind ‚referees‘ Referenten? Und wie heisst eine ‚reference‘
auf Deutsch? (also das, was man vom Arbeitgeber kriegt, wenn
man geht).

Würde ich wörtlich mit Schiedsrichter übersetzen, aber das gilt wohl eher im Sport. In D ist es eher unüblich und es wird offiziell kaum gemacht, daß ein neuer Arbeitgeber sich beim vorhergehenden erkundigt. Es ist meines Wissens auch nicht legal. Deshalb hat das Arbeitzeugniss hier einen solche hohen Stellenwert. Aber ACHTUNG! Wenn Du ein Arbeitzeugniss kriegst, laß es von einem Deuschen lesen, der sich in der Formulierung von Arbeitzeunissen auskennt. Es gibt einen Code und eine ungeschickte Formulierung kann die Bewerbung platzen lassen, obwohl sie der Schreiber völlig anders gemeint hat. Es ist häufig sogar so, daß ein Arbeitnehmer mit Hilfe eines Juristen einen Entwurf einreicht, den der Arbeitgeber absegnet, sprich unterschreibt. Eventuell kannst Du (solltst Du sogar) anmerken, daß Dein jetziger Arbeitgeber üblicherweise keine Zeugnisse ausstellt und entsprechend keine Erfahrung damit hat, geschweige denn die Üblichkeiten kennt.

Und: wie druecke ich Sprachkenntnisse aus?
Bei mir steht z.B ‚perfect Englisch‘ (das kann ich auch noch
mit perfekt uebersetzten), aber wie sieht’s mit ‚fluent
Spanish‘
oder ‚intermediate French‘ aus?

Fließend Englisch, verhandlungssicheres Englisch. Kommt darauf an, wofür Du es ev. demnächst brauchst. Wenn Du die Firma in englischsprachigen Ländern vertritts ist verhandlungssicher m.E. die richtige Formulierung
Fluent würde ich mit fließend übersetzen. Dann ist die Formulierung verhandlungssicher beim Englischen vielleicht auch ganz gut um die Fähigkeiten dort etwas abzuheben.
Beim Französischen solltest Du abwägen wie gut Deine Kenntnisse sind und dann gute Kenntnisse oder Grundkenntnisse schreiben.

Viel Erfolg

Gandalf

Danke Gandalf! (ot)
.

Hi,

Wenn „voluntary work“ (Irish) = „volunteer work“ (American), dann meine ich, dass „Praktika“ falsch ist. Praktika sind internships bzw. practica and are often paid. I’d also agree that You should convert wpm into Anschlaege (by multiplying by 5).

KIM