Wer versteht noch die Analysten

Hallo Börsianer,

Ich studiere wegen ausreichen vorhandener Zeit in den letzten Wochen sehr genau adhoc-Meldungen, Untenehmensnachrichten, Analystenmeinungen und Trendmeldungen.

Beispiel:

Auf der Seite des http://boerse.spiegel.de/ gibt es nen Dax-Chart, in dem beim anclicken der einzelnen Aktien auch Trends von analysten zu sehen sind wie buy/hold/sell.

Nun beobachte ich, daß in letzter Zeit, die Börse genau das Gegeteilige tut. Statt verkaufen eben kaufen o.ä.

Und nach gestern, denke ich fast, da sind keine Anlageprofis am Werk, sondern nur noch ein wild gewordener Hühnerhaufen. wenn auch nur 1 dummes Huhn Adler schreit, laufen und gackern alle wild durcheinander.

Oder wie es jemand in N24 etwas glanter sagte: Wir sitzen nicht mehr aus, es wird sofort reagiert.

Wie denkt ihr über den Zustand der Börsenwelt.

winkel

Hallo,

die Börse entpuppt sich immer mehr als das, was sie eigentlich auch ist, ein gehobenes Spielcasino.
Wo ist denn der Unterschied zwischen Aktienspekulationen und dem Einsatz an einem Roulette-Tisch?
Folgerichtig tummeln sich dort auch vermehrt zwielichtige Gestalten, die mit illegalen Mitteln versuchen, Geld abzuzocken.

Kaufen und Verkaufen von Aktien war in den 90er Jahren ein Sport für Jeden, der etwas Geld übrig hatte und im Trend bleiben wollte.
Heute ist der Aktienhandel kaum mehr als seriös zu bezeichnen. Auf Partys unterhält man sich nicht mehr über die neuesten Börsenanalysen. Der Boom ist vorbei.

Gruß,
Francesco

Hallo!
Ich nenne sie immer „die Kaffeesatzleser“.
Vorhersage von Börsenkursen ist nicht möglich. Man kann einen Börsenrkurs durch Würfeln nachbilden.

Es gibt eine Ausnahme: Wer den Kurs nicht vorhersagen muß, weil er ihn selbst beeinflußt, der hat Chancen, die oberhalb des Zufalls liegen.
Wenn beispielsweise die Post mit dem Finanzminister kungelt, der ihr dann Steuern erläßt, dann weiß sie natürlich vorher, daß ihre Aktien besser stehn werden als die der Konkurrenten, die die Steuern nicht erlassen bekommen.
Während hier noch wirtschaftlich Bedeutsames vorgeht, besteht der andere Weg in reiner Gefühlserzeugung. Man muß sich die "Analysten"aussagen auf der Zunge zergehen lassen. „Die Kurse fallen, weil die Konjuktur schwächelt“ oder solche Blüten, „die Anleger sind optimistisch“ etc. Glücklich, wer Dabbeljuh Busch überredet, zu geeigneter Situation eine Falte auf die Stirn zu legen und schon erfüllt sich diese selbsterfüllende Prophezeiung und die Kurse gehn tasächlich bergab.

http://verbraucherschutz.wtal.de/g-fostat.htm

Auf Dieser Internetseite findet sich eine Zusammenstellung der Gewinne von Aktienfonds in den letzten Jahrzehnten.
Es stellt sich heraus, daß 90% der Fondsmanager, die ja eigentlich besonders viel Ahnung haben, nicht in der Lage waren, Aktien zu wählen, die gute Kurse machen. Mit anderen Worten, 90% der Fonds lagen in der Wertentwicklung unterhalb der DAX-Entwicklung.
Für mich hat das eine Logik (berichtigt mich, wenn Irrtum): wenn im DAX besonders große Unternehmen drin sind, haben die am ehesten die Macht, die Entwicklung ihrer eigenen Aktien zu manipulieren und so zu einer im Schnitt erfolgreicheren Bilanz zu kommen, als die jeweils anderen, die kleiner sind und weniger Spielraum zu Manipulationen besitzen.

Wer also den Pfad der Großen verläßt mag hier und da einen Treffer landen, wird aber in der Summe schlechter dastehn.

Welchen Sinn hat also, die Börse zu beobachten? Naja, es erregt. So ähnlich wie beim Lottospielen.

Tschuess, Sven.

Hallo Börsianer,:Ich studiere wegen ausreichen vorhandener Zeit in den letzten
Wochen sehr genau adhoc-Meldungen, Untenehmensnachrichten,
Analystenmeinungen und Trendmeldungen.

Beispiel:

Auf der Seite des http://boerse.spiegel.de/ gibt es nen
Dax-Chart, in dem beim anclicken der einzelnen Aktien auch
Trends von analysten zu sehen sind wie buy/hold/sell.

Nun beobachte ich, daß in letzter Zeit, die Börse genau das
Gegeteilige tut. Statt verkaufen eben kaufen o.ä.

Und nach gestern, denke ich fast, da sind keine Anlageprofis
am Werk, sondern nur noch ein wild gewordener Hühnerhaufen.
wenn auch nur 1 dummes Huhn Adler schreit, laufen und gackern
alle wild durcheinander.

Oder wie es jemand in N24 etwas glanter sagte: Wir sitzen
nicht mehr aus, es wird sofort reagiert.

Wie denkt ihr über den Zustand der Börsenwelt.

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Analysten als solche
Hallo,

Ich studiere wegen ausreichen vorhandener Zeit in den letzten
Wochen sehr genau adhoc-Meldungen, Untenehmensnachrichten,
Analystenmeinungen und Trendmeldungen.

eine meiner fundamentalen Lebenseinstellungen ist Faulheit. Insofern verweise ich zunächst auf einen meiner früheren Artikel:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Einige Ergänzungen will ich aber noch anbringen: Die Sitten der Branche verrohen mit nachlassenden Erträgen. Immer wieder verweise ich gern auf den faux pas der Deutschen Bank, die an einem Freitag im letzten (oder ist es schon 18 Monate her?) Jahr eine Kaufempfehlung für die Deutsche Telekom herausgab und am folgenden Montag ein großes Aktienpaket völlig unkontrolliert und rücksichtlos (also nicht in vielen kleinen Abschnitten) an der Börse plazierte. In jeder einigermaßen vernünftigen Bank wäre ein Papier, bei dem ein größeres Geschäft geplant ist (eben die Plazierung), auf eine entsprechende Liste gekommen (ohne Beschreibung des Geschäfts) und es hätten weder Analysen ausgesprochen, Empfehlungen für Privat- oder Firmenkunden gegeben oder Eigenhandels- bzw. Mitarbeitergeschäfte gemacht werden dürfen. Bei uns steht seit Wochen ein nicht näher zu nennender Wert auf dieser Stop-Liste und bis auf wenige Eingeweihte weiß keiner warum. Aber jede Art von Geschäft oder Äußerung zu diesem Papier sind absolut untersagt.

Weiterhin sehr beliebt sind Gefälligkeits- bzw. Gnadenanalysen, d.h. man verfaßt eine bessere Analyse, um den Kunden nicht zu verlieren. Wir haben vor einiger Zeit einer großen Emission eine kritische Analyse verfaßt und flogen prompt aus dem Konsortium. Der Verlust ist kaum zu beziffern, was gerade in diesen mauen Börsenzeiten dazu führt, daß sich kaum jemand traut, eine negative Analyse zu einem Papier zu veröffentlichen. Ohnehin ist das Verhältnis von „Kaufen“ zu „Verkaufen“ vermutlich im Bereich von 4:1 oder höher einzuschätzen, was eh schon ein Witz ist.

Um es kurz zu machen: Aktienanalysen sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Mal abgesehen von der teilweise offensichtlichen Zielorientierung der Analyse kommen zwei Dinge hinzu: Unfähigkeit bzw. mangelnde Qualifikation und Erfahrung der Analysten und schlichtweg mangelnde Information. Den Analaysten dürfen aus rechtlichen Gründen keine Informationen zugänglich gemacht werden, die das gemeine Anlegervolk nicht auch erhält. Einziger Unterschied ist, daß der kleine Anleger nicht auf Firmenkosten untergebracht, verpflegt und vor allem nach allen Regeln der Kunst beschwatzt wird.

Noch eine Ergänzung zum Thema mangelnde Information. Hier findet man die Empfehlungen der letzten Wochen zu Phenomedia:
http://aktien.onvista.de/analysts_recommendation.htm…

Vor Betrug und manipilierten Zahlen ist auch ein Analyst nicht gefeit. Nur, daß der gemeine Anleger das nicht weiß. Er vermutet, daß der Analyst sich hinreichend mit dem Unternehmen befaßt hat, über Branchenkenntnisse verfügt und am Schluß mit einem vernünftigen und fundierten Urteil an die Öffentlichkeit geht. Leider sieht die Wirklichkeit genau gegensätzlich aus.

Gruß
Christian

Warum gibt es Analysten? Damit Meteorologen nicht so allein dastehen.

…ist ein Vergleich.

Warum gibt es Analysten? Damit Meteorologen nicht so allein
dastehen.

Hallo Jörg,

Du tust den Meteorologen bitter Unrecht. Immerhin beschäftigen die sich mit der Materie, haben Kenntnisse von Zusammenhängen und führen ihre Aussagen auf bestimmte Sachverhalte zurück.

Dagegen ist das, was die Geldhaus-Kleiderständer von sich geben, von keinerlei Sachkenntnis getrübt. Die Bezeichnung „Analyst“ suggeriert, daß sich jemand mit dem beurteilten Unternehmen, seinen Produkten, Entwicklungen, kurz-, mittel- und langfristiger Marktstellung sowie dem Marktsegment als Ganzem, seiner Führung, seinem mittlerem Management, seiner Kostenstruktur …und … und gründlich zum aktuellen Zeitpunkt und über eine gewisse Zeit in der Vergangenheit beschäftigt hat.

Statt dessen bewegen sich die Herrschaften auf einem derart oberflächlichen Niveau, daß ich solche Statements nach kurzem Querlesen einiger Pressemitteilungen und Internetseiten genau so auch abgeben könnte, ohne mich je mit den betreffenden Unternehmen beschäftigt zu haben. Mein Urteil dieser Leute: Ahnungslose Spinner.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

ich finde du begründest das falsch.

Die Wettervorhersagen wurden in den letzten 10 Jahren immer richtiger und v.a. so weiterentwickelt, daß es kaum noch Tage gibt wo es nicht zumindest ähnlich kommt.

Bei Analysten zeigt sich das ware Wissens-Dilemma erst seit dem die Börse nicht mehr staight aufwärts läuft.

Ich suche mir meine Analystenkommentare, denen ich irgend ein Gewicht anrechne schon seit Jahren gezielt aus. Aber wenn ich sehe dass der Herr Kollege … von der KSK Bodensee als
„Aktienexperte“ auf Euro3 bei uns im Regionalfernehen was zu melden hat… da haben wir das nächste Problem. viel zu viele dieser „Analysten“ greifen auf Studien von Kollegen zurück ohne diese selbst je überprüft zu haben

Gruß Ivo

Selbst ist der Mann!
Hallo Wolfgang!

Mein Kommentar war, wie du sicherlich gemerkt hast, scherzhaft gemeint. Da mein Bruder Meteorologie studiert und ich im Bankgewerbe tätig bin, habe ich tatsächlich einen ganz guten Einblick in beide Felder. Die 6-Tagesprognose heute ist in etwa so gut, wie die 3-Tagesprognose vor 40 Jahren. Die Meteorologen haben also wirklich ihren Horizont erweitern können.

Ich sehe es nicht ganz so drastisch wie du. Ahnungslose Spinner würde ich nicht sagen. Sicherlich sind auch ein paar Nullen dabei, aber Nullen zählen ja nicht mit. Das Problem ist: Man kann Aktien noch so gut beurteilen und es mag auch tatsächlich so sein, dass eine Aktien unterbewertet etc. ist, der Börsenkurs muss sich noch lange nicht danach richten.

Ich habe vor 2 Wochen einem Vortrag von Frank Lingohr beiwohnen dürfen. Meines Erachtens einer der besten Experten in diesem Lande (meine persönliche Meinung!). Er hat Analysten analysiert und folgendes kam heraus:

  1. In den letzten 30 Jahren haben Analysten im Durchschnitt zu 44% mit ihren Bewertungen daneben gelegen.

  2. Die beste Rate 1979 mit 25% Fehleinschätzungen

  3. Die schlechteste Rate 1991 mit 65% Fehleinschätzungen

  4. Die Qualität der Bewertungen hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre nicht verbessert. Die Streuung der prozentualen Fehleinschätzungen ist also chaotisch. :o)

Die Schlußfolgerung Frank Lingohrs: Traue keinem Experten!

Nächster Punkt

Der durchschnittliche Aktienanleger hat in USA von 1980 bis 2000 eine Jahresrendite von 6% erzielt.
Die Rendite der Aktien lag im genannten Zeitraum aber bei 16%!

Woran liegt das? Nun die Leute haben wie wild getradet. Und Trading bringt leider gar nichts, außer weniger Rendite.

Schlußfolgerung: Jeder Anleger muss sich sein eigenes Modell zusammenbauen und dieses diszipliniert einhalten.

Einfache Modelle sind:

Kauf von Aktien mit hoher Dividendenrendite
Kauf von Aktien mit niedrigem KGV
Kauf von Aktien mit niedrigem Kurs-/Buchwert-Verhältnis
usw.

Optimieren lässt sich die Rendite, wenn man alle diese Modelle kombiniert. Es ist so einfach, nur wer hält sich schon daran - Emotionen sind nunmal stärker, vor allem beim Geldbeutel.

Bin gespannt auf Meinungen.

Viele Grüße
Jörg

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich sehe es nicht ganz so drastisch wie du. Ahnungslose
Spinner würde ich nicht sagen. Sicherlich sind auch ein paar
Nullen dabei, aber Nullen zählen ja nicht mit. Das Problem
ist: Man kann Aktien noch so gut beurteilen und es mag auch
tatsächlich so sein, dass eine Aktien unterbewertet etc. ist,
der Börsenkurs muss sich noch lange nicht danach richten.

Dann erklär mir mal, wie ein und dasselbe Investmenthaus eine aktie innerhalb von 14 Tagen von strongbuy auf sell umsetzen kann, ohne dass irgendeine Meldung etwas dazu sagt und gleichzeitig der Aktienkurs um mehrere Prozentpunkte fällt.

Beispiel Daimler-Chrysler: nach der Bilanzpressekonferenz stellte viele analysgten die Aktie auf verkaufen mit Ziel 35 - 34 Euro. der Kurs stieg in den Tagen danach auf 51 Euro.

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Halli Hallo winkel!

Dann erklär mir mal, wie ein und dasselbe Investmenthaus eine
aktie innerhalb von 14 Tagen von strongbuy auf sell umsetzen
kann, ohne dass irgendeine Meldung etwas dazu sagt und
gleichzeitig der Aktienkurs um mehrere Prozentpunkte fällt.

Ich sage ja, ein paar Nullen sind immer dabei!

Beispiel Daimler-Chrysler: nach der Bilanzpressekonferenz
stellte viele analysgten die Aktie auf verkaufen mit Ziel 35 -
34 Euro. der Kurs stieg in den Tagen danach auf 51 Euro.

Ich bin nicht bereit Analysten zu verteidigen. Im Gegenteil, ich sagte ja auch, dass der Börsenkurs sich nicht darum kümmert, was Analysten sagen. Eines sollte man aber dennoch beachten: Die Prognosen der Analysten sind nicht für ein paar Tage gemacht, sondern zumindest mittelfristiger Natur. Wer auf Analysten hört, ist selbst schuld - Vertraue keinem Experten!

winkel

Gruß
Jörg

In den letzten 30 Jahren haben Analysten im Durchschnitt zu
44% mit ihren Bewertungen daneben gelegen.

Hallo Jörg,

man nehme einen Schimpansen, stelle links und rechts neben ihm je eine Trommel auf und bringt ihm nun bei, auf beide Trommeln etwa gleich häufig zu schlagen. Er soll immer dann einen Schlag auf eine beliebige Trommel ausführen, wenn man ihn anspricht und ihm eine Frage stellt. Glaub’ mir bitte, das kann man ohne weiteres einem Schimpansen beibringen.

Nun stellt man dem Schimpansen zu jeder börsennotierten Gesellschaft die Frage, ob das Papier langfristig fallen oder steigen wird. Die rechte Trommel steht für fallenden, die linke Trommel für steigenden Kurs. Es leuchtet sicher ein, daß der Schimpanse bei der Hälfte aller durch Trommelzeichen abgegebenen Prognosen richtig liegen wird und bei 50% der Prognosen wird er daneben liegen.

Nach Deiner Aussage liegen Analystenprognosen in 44% der Fälle daneben. Damit ist bewiesen, daß sich die Kaste der Analysten um 6% von dressierten Affen unterscheidet.

Gruß
Wolfgang

Nach Deiner Aussage liegen Analystenprognosen in 44% der Fälle
daneben. Damit ist bewiesen, daß sich die Kaste der Analysten
um 6% von dressierten Affen unterscheidet.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang!

Dieser Thread macht Spaß!

Dies vorweggeschickt antworte ich dir heute mit einem Zitat von Altmeister André Kostolany, den ich glücklicherweise selbst einmal live erleben durfte:

„Ich liege nur in 51% meiner Geschäfte richtig und in 49% daneben. Von den zwei Prozent kann ich sehr gut leben!“

Weiterhin ist ja auch bekannt, dass wir uns vom Affen nicht in vielem unterscheiden. Ein Affe kann auch ein kompliziertes PC-Netzwerk überwachen - wählen wir eine gegebene Zeitspanne, so wird mit einer Wahrscheinlichkeit von sagen wir 99% gar nicht auffallen, dass da ein Affe wacht. Doch setzen wir doch lieber Menschen an die Arbeitsplätze, denn so verschwinden sie aus der Arbeitslosenstatistik. Affen werden noch nicht erfasst. Aber manchmal bin ich mir da nicht so sicher.

Hallo!
Ich nenne sie immer „die Kaffeesatzleser“.
Vorhersage von Börsenkursen ist nicht möglich. Man kann einen
Börsenrkurs durch Würfeln nachbilden.

Hallo Sven!

Eine Vorhersage von Börsenkursen ist nicht möglich, damit hast du recht. Aber man kann Wahrscheinlichkeiten oberhalb 50% erreichen und also Geld verdienen. Neuronale Netze liefern hier ganz vernünftige Ergebnisse. Gute neuronale Netze kommen auf Wahrscheinlichkeiten von 75%, das ist doch nicht schlecht. Das Dumme ist nur, dass man dafür Rechenpower ohne Ende braucht. Die Banken arbeiten mit neuronalen Netzen. Sie würden nicht damit arbeiten, wenn sie keinen Nutzen davon hätten.

Der Privatanleger muss den klassischen Weg gehen und sich eine eigene Meinung bilden und diese k o n s e q u e n t umsetzen. Die Betonung liegt auf konsequent, weil das der Fehler ist, den viele gemacht haben. Mal hierhin mal dorthin gefegt gleich einem Blättchen im Wind von ihren Gefühlen.

Gruß
Jörg

Hallo Jörg, dieser Text von dir klingt wie aus ner Roulette-System-Broschüre abgeschrieben. *gröl*

Eine Vorhersage von Börsenkursen ist nicht möglich, damit hast
du recht. Aber man kann Wahrscheinlichkeiten oberhalb 50%
erreichen und also Geld verdienen. Neuronale Netze liefern
hier ganz vernünftige Ergebnisse. Gute neuronale Netze kommen
auf Wahrscheinlichkeiten von 75%, das ist doch nicht schlecht.
Das Dumme ist nur, dass man dafür Rechenpower ohne Ende
braucht. Die Banken arbeiten mit neuronalen Netzen. Sie würden
nicht damit arbeiten, wenn sie keinen Nutzen davon hätten.

Der Privatanleger muss den klassischen Weg gehen und sich eine
eigene Meinung bilden und diese k o n s e q u e n t umsetzen.
Die Betonung liegt auf konsequent, weil das der Fehler ist,
den viele gemacht haben. Mal hierhin mal dorthin gefegt gleich
einem Blättchen im Wind von ihren Gefühlen.

gruss winkel

Hallo Jörg, dieser Text von dir klingt wie aus ner
Roulette-System-Broschüre abgeschrieben. *gröl*

gruss winkel

Hallo winkel!

Diesen Klang wollte ich gewiss n i c h t erzeugen. Allerdings erzeuge ich auch keine Klänge um Anklang zu finden, sondern ich möchte meine Erfahrungen, die ich gemacht habe, mitteilen.

Wenn du grundsätzlich der Auffassung bist lieber winkel, dass Börse Roulette ist, was du bisher nicht ausdrücklich geäußert hast, aber es k l i n g t so, dann betrachte ich deine Kommentare gern als kulinarische Dekoration meiner Beiträge. Eine Diskussion erübrigt sich dann allerdings, denn unter gewissen Annahmen ist die Börse durchaus mit einem Spielcasino vergleichbar, aber man kann es eben auch n i c h t so sehen.

Ich kann die Enttäuschung vieler Anleger nach den letzten 2 Jahren sehr gut nachvollziehen. Doch nur weil man schlecht beraten wurde oder sogar selbst Fehlinvestitionen entschieden hat, ist die Börse nicht schlecht. Sich selbst die Schuld zu geben, geht ja auch nicht, schuld sind immer die anderen. In diesem Falle wohl die böse Börse und eben auch die bösen Analysten.

Gruß
Jörg

Selbst einschätzen und sich nichts aufreden lassen
Hallo Jörg ,
bin voll Deiner Meinung .
Wenn ich Aktien kaufen will , kauf ich mir z.B. „Börse Online“ .
Dort schau ich mir die Kurstabellen , die nach Ländern sortiert sind an . Dann überlege ich wo im Moment ein Aufschwung stattfindet .
Zur Zeit erholt sich Südostasien . Thailand vor allem , Korea und Indonesien . Als nächstes genau nach Deiner Vorgabe KGV , Dividendenrendite usw. anschauen . Überlegen welche Branche momentan wohl eher steigen könnte , etwa Ölindustrie und Rohstoffe . Aktie aussuchen , im Internet Chart anschauen und kaufen !
Damit fahr ich meistens gut .
Schönen Gruss Wolfgang