Hi,
es würde mich interessieren ob es eigentlich einen „heissen“ Kandidaten gibt oder ob der Kreis der möglichen nächsten Päpste eher groß ist?
Gibt es dazu Informationen oder auch ganz persönliche Meinungen?
schon gespannt
Sue
Hi,
es würde mich interessieren ob es eigentlich einen „heissen“ Kandidaten gibt oder ob der Kreis der möglichen nächsten Päpste eher groß ist?
Gibt es dazu Informationen oder auch ganz persönliche Meinungen?
schon gespannt
Sue
Hallo,
unter http://portale.web.de/Schlagzeilen/Vatikan/msg/5752555/ gibt es eine Liste von möglichen Nachfolgern mit pro und contra und weitere wichtige Infos zum Thema.
Hi,
Hi Sue!
I am too old.
schon gespannt
Sue
Hallo Sue,
„Totopapa“, das Wetten auf den nächsten Papstkandidaten ist in Italien ein beliebtes Thema zu Zeiten der Sedisvakanz. Und die Erfahrung zeigt, dass es dann meist ganz anders kommt, also die als „heiß“ gehandelten Kandidaten dann doch nicht zum Zuge kommen. Vielleicht werden sie sogar deswegen so hoch gehandelt, im sie im Vorfeld der Wahl zu demontieren. Schon viele Kardinäle gingen als Papstkandidaten in ein Konklave, und kamen als Kardinäle wieder heraus …
Ein paar hoch gehandelte Anwärter findest du hier:
http://www.rundschau.co.at/artikel/00/03/09/art30920…
Allgemein wird gemunkelt, dass nach dem extrem langen, 27-jährigen Pontifikat Johannes Pauls II. nun eher ein „Übergangskandidat“ zum Zuge kommen könnte, also auch ältere Kandidaten eine Chance haben.
Allgemein muss man noch hinzufügen, dass es keinerlei Einschränkungen bezüglich des passiven Wahlrechts zum Papst gibt: jeder ist wählbar, der auch katholischer Priester sein könnte. Die wahlberechtigten Kardinäle wählen zwar traditionsgemäß seit Jahrhunderten einen Kandidaten aus ihrer eigenen Mitte, aber sie müssen das nicht. Theoretisch könnten sie jeden beliebigen unverheirateten, katholisch getauften Mann zum nächsten Papst wählen.
Grüße
Wolfgang
I am too old.
du bist ja soooo witzig.
dataf0x
wie soll denn das bewerbungsschreibe aussehn???
Hi,
Die wahlberechtigten Kardinäle wählen zwar
traditionsgemäß seit Jahrhunderten einen Kandidaten aus ihrer
eigenen Mitte, aber sie müssen das nicht. Theoretisch könnten
sie jeden beliebigen unverheirateten, katholisch getauften
Mann zum nächsten Papst wählen.
Ich hab auch schon überlgt mich zu bewerben.
Nur, wie schreibt man das?
"Sehr geehrte damen und herren (oder eher Sehr geehrte herren kardinäle),
hiermit möchte ich mich für die kürzlich vakant-gewordene stelle bewerben."???
Also schätze ich mal schwer, daß da wieder einer aus der eigenen mitte gewählt wird (10 zu 1, daß es ein italiener wird).
Wo ich so ein guter papst wär’…
LG Alex:smile:
du bist ja soooo witzig.
dataf0x
Meinst, dass ich nicht zu alt bin? Dann sollte ich mich vielleicht zum Gegenpapst wählen lassen.
Und wie ist es jetzt hier mit dem Respekt…
…den Du im Nachrichtenbrett so vehement einforderst?
…nur ein Gedanke…
Tom
PS: „Sehr geehrte Damen und Herren“ schreibt mann bestimmt NICHT!
Ich hab auch schon überlgt mich zu bewerben.
Nur, wie schreibt man das?
"Sehr geehrte damen und herren (oder eher Sehr geehrte herren
kardinäle),hiermit möchte ich mich für die kürzlich vakant-gewordene
stelle bewerben."???Also schätze ich mal schwer, daß da wieder einer aus der
eigenen mitte gewählt wird (10 zu 1, daß es ein italiener
wird).Wo ich so ein guter papst wär’…
LG Alex:smile:
für Deine Bewerbung.
im äussersten Notfall kannst Dir selbst die Spritze geben…
Gruss
F.
a.d.Uw.
Noch eine Liste von AOL:
Wer kommt nach Johannes Paul II.?
Die möglichen Nachfolger
Für das Amt des Papstes gibt es keine Kandidaten und keinen Wahlkampf. Der Ausgang eines Konklave ist meist eine Überraschung. Einige Kardinäle gelten in Kirchenkreisen aber als „papabile“ - zum Papst wählbar. Hier einige häufig genannte Namen.
Francis Arinze (72), Nigeria
Der Nigerianer ist ein erfahrener Kurien-Kardinal und seit Jahren als einziger Afrikaner im Gespräch. Vorteil: Aus seiner Heimat ist er mit Spannungen zwischen Christen und Muslimen vertraut. Obwohl Kardinals-Dekan Joseph Ratzinger die Möglichkeit eines afrikanischen Papstes öffentlich begrüßte, gilt die Zeit dafür als noch nicht reif.
Darío Castrillón Hoyos (74), Kolumbien
Der Kolumbianer ist einer der führenden Männer der lateinamerikanischen Kirche. Bekannt durch seinen unerbittlichen Einsatz gegen Armut und die Macht der Drogenbarone. Theologisch konservativ, ging der 74-Jährige gegen die Befreiungstheologie vor. Er führte die lateinamerikanische Bischofskonferenz und ist seit Jahren Kurienkardinal.
Godfried Danneels (71), Belgien
Der Belgier gilt als Favorit der Reformkräfte. Der ehemalige Theologieprofessor brachte Streitthemen wie die Wiederverheiratung von Geschiedenen und mehr Befugnisse für Frauen ins Spiel. Er fordert mehr „Kollegialität“ in der Kirche, im Klartext: weniger Macht für Rom. Nachteil: Zweifel über seine gesundheitliche Belastbarkeit nach einem Herzinfarkt.
Cláudio Hummes (70), Brasilien
Der Brasilianer mit deutschen Eltern galt in seiner Zeit als Priester als progressiver Geistlicher, der gegen das einstige Militärregime protestierte und Streiks unterstützte. er gilt weiterhin als sozialpolitisch und fortschrittlich, drohte aber unlängst auch Priestern, die für Präservative zum Schutz gegen Aids plädierten. Die Mischung aus sozialem Engagement plus theologisch konservativer Ausrichtung macht ihn zum interessanten Kandidaten.
Carlo Maria Martini (78), Italien
Der frühere Erzbischof von Mailand, wurde vor mehr als 20 Jahren als großer Favorit der italienischen Reformkräfte gehandelt. Der Jesuit bezog in nahezu allen heißen Themen Gegenposition zu den Konservativen: Vom Thema Dezentralisierung der Kirche über Sexualität bis zur Frage der Stärkung der Laien und der Frauen in der Kirche. Nachteil: Schon zu lange als möglicher Nachfolger im Gespräch.
Giovanni Battista Re (71), Italien
Der Italiener zählt nach vielen Jahren im Staatssekretariat, der „Regierung“ des Vatikans, zu den erfahrensten Kurienkardinälen. Theologisch eher als moderat eingestuft, signalisiert er dennoch den Wunsch nach kirchlicher Dezentralisierung. Nachteil: Zu sehr „Mann des Systems“.
Norberto Rivera Carrera (62), Mexiko
Der Mexikaner gilt als Kämpfer für soziale Gerechtigkeit und scharfer Kritiker von Korruption und Globalisierung. In Kirchenfragen ist er jedoch streng konservativ. Entscheidender Nachteil: er ist zu jung, da viele Kardinäle nach der über 26-jährigen Amtszeit von Johannes Paul II. eher ein kurzes Pontifikat wünschen.
Joseph Ratzinger (77), Deutschland
Der Deutsche ist Präfekt der Glaubenskongregation. Theologisch liegt er mit Johannes Paul II. auf einer Wellenlänge. Kritiker titulierten ihn wegen seiner harten Haltung mitunter als „Panzerkardinal“. Dennoch wurde er in den vergangenen Monaten häufig als Kandidat genannt - vor allem, falls sich die großen „Blöcke“ nicht einigen können
Angelo Scola (63)
Der Italiener, seit 2002 Patriarch von Venedig, gilt als aufgeschlossen. Der Monsignore leitet seit 1995 die Lateran-Universität und das Päpstliche Institut für Ehe- und Familienstudien. Der Papst berief Scola im März zum Generalrelator der im Oktober geplanten Weltbischofssynode - eine Schlüsselrolle. Dem 63-Jährigen ist nach vatikanischer Einschätzung die Unterstützung des mächtigen Geheimbundes Opus Dei sicher. Schon mehrfach wurden frühere Patriarchen von Venedig zum Papst gewählt, zuletzt 1978 Johannes Paul I. , der unmittelbare Vorgänger von Karol Wojtyla.
Angelo Sodano (77), Italien
Der Kardinal-Staatssekretär ist die „Nummer Zwei“ im Kirchenstaat und ist „ewiger Kandidat“ bei Spekulationen um die Nachfolge. Er gilt als konservativ und zugleich als geschmeidiger Kuriendiplomat. Kritiker halten ihm vor, in seinen Jahren in Chile nicht genügend Abstand zur Diktatur Augusto Pinochets gehalten zu haben. Nachteil: Zu lange als „papabile“ (zum Papst wählbar) im Gespräch.
Dionigi Tettamanzi (71), Italien
Der Erzbischof von Mailand war zeitweise der „heiße Favorit“ der italienischen Kardinäle. Er steht der konservativen Laienorganisation Opus Dei nahe, begrüßt aber auch die Positionen der Globalisierungskritiker. Er gilt als großer Rhetoriker: „Ein Aids-krankes afrikanisches Kind ist mehr Wert als das ganze Universum.“
Miloslav Vlk (72), Tschechien
Der Tscheche ist Erzbischof von Prag. Er gilt unter Kollegen im westlichen wie im östlichen Europa als populär. Unter kommunistischer Herrschaft arbeitete er als Fensterwäscher, die Behörden verboten ihm die Berufsausübung als Priester. Nachts feierte er Messen im Untergrund. Er ist ein profilierter Theologe. Nachteil: Nach Johannes Paul II. dürfte die erneute Wahl eines Slawen unwahrscheinlich sein.
Ein altes vatikanisches Sprichwort…
… sagt: wer in das Konklave als Papst reingeht, geht als Kardinal wieder raus.
Hallo Sue,
natürlich schaut die Welt gespannt auf den Kamin der Sixtinischen Kapelle und geiert auf die Worte ‚Habemus Papam‘. Aber Du kennst es doch: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Abwarten… Das Konklave ist immer für Überraschungen gut.
Grüße
Renee
und geiert auf die Worte ‚Habemus Papam‘.
Abwarten… Das Konklave ist immer für
Überraschungen gut.
… und die größte Überraschung wäre ein „Habemus Mam(m)am“…
scnr
Kreszenz
Alle Johannas bitte unverüglich melden!
Hallo Kreszenz,
in diesem Konklave noch nicht, aber warum in aller Welt sollten wir nicht wieder eine Päpstin haben?
Grüße
Renee
Hallo, Renee,
in diesem Konklave noch nicht,
schade eigentlich - Ratzingers Gesicht hätt ich sehen mögen 
aber warum in aller Welt
sollten wir nicht wieder eine Päpstin haben?
Weil die maßgeblichen Würdenträger auch so http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv… gestrickt sind?
Gruß
Kreszenz