Wer wird Millionär - Fragen

hey!

ich hätte da mal ne frage bezüglich den fragen von „wer wird millionär“

wie wird denn die schwierigkeit einer frage eingestuft?
ich meine, wer sagt das diese frage nun 100.000 euro wert ist oder nur 64.000 euro?
werden die fragen vorher „an menschen getestet“ und an der häufigkeit der richtigen antworten?

das würde mich echt interesieren :smile:

grüße

flo

Hallo,

nachdem ich mich mit viel Amüsement durch das Buch gelesen haben, welches einem helfen soll, leichter Millionär zu werden, kann ich drauf antworten.

Wurde geschrieben von einem der Fragenautoren. Davon gibt es einen ganzen Pool, und jeder geht durchs Leben und denkt sich Fragen aus. Kann beim Lesen der Frühstücksflocken passieren. Halt, wenn einem ein originelles Wort auffällt usw.

Dann wird überlegt, wie sieht die Fragestellung aus - man kann ja durch die falschen 3 Antworten viel beeinflussen, ob die Frage leicht oder schwer ist (3 ähnliche Antworten = schwer, 3 unsinnige Antworten = leicht)

Dann muß die Antwort in ein Schema passen - ein Kriterium ist sogar die Länge - es gibt nicht unbegrenzt Platz für die Antwort!

Und dann wird eingestuft. Aber: Gerade Frage-Autoren leben ja mit Fragen und manches, was die für Supereasy halten, ist vielleicht doch recht schwer (Übung macht den Meister!). Auch spezielle Fragen fallen manchen menschen schwer (Situation: So einfach - das weiß doch jeder - Kandidat guckt aber normal kein Fernsehen und braucht alle Joker für die 100 Euro-Frage).

Fragen kommen erst in den Themenpool (es gibt thematische Obergruppen) und dann in den Schwierigkeitsstufen-Pool. Na ja - und dann wählt der Computer während der Sendung aus.

Stöber mal im Buchhandel nach dem Buch - ich weiß zwar nciht den Autor, aber es ist sicher im guten Buchhandel unter den Bestsellern. Sehr interessant zu lesen, auch wenn man nicht mitmachen will.

Wendy

Auch
spezielle Fragen fallen manchen menschen schwer (Situation: So
einfach - das weiß doch jeder - Kandidat guckt aber normal
kein Fernsehen und braucht alle Joker für die 100 Euro-Frage).

Hallo,

ich hab mir schon oft gedacht, welche Bedingungen müssen gelten für einen erfolgreichen Kandidaten. Hier eine kleine Liste:

  • Alter über 50. Wer länger gelebt hat, hat auch mehr erlebt.
  • Muß aus dem jeweiligen Land stammen. Als Österreicher versagt man kläglich bei Jauch.
  • Hat ununterbrochen im Land gelebt. Sonst gibt es Lücken in Tagespolitik, Alltagsthemen.
  • Gute Schulbildung, gute Allgemeinbildung.
  • Liest viel, konsumiert Medien.

Wäre ich Kandidatin, würde ich vorher Dinge studieren, die ich nicht kann, z.B. Sport. Ansonsten ist es halt wirklich Glück, ob dann die Dinge kommen, die man auch kann. Da waren schon Millionenfragen, die ich ohne die Antwortmöglichkeiten schon wußte - Dinge die für mich Alltag sind z.B., aber für jeden anderen eine unüberwindliche Hürde. Dann frag mich, wer vor einem Jahr dort ein Tor schoß und ich hab Null Ahnung…

Gruß
datafox

Hallo,

jetzt hab ich es doch rausgesucht:

Die geheimen Gewinntricks.
Millionen gewinnen im Fernseh- Quiz.
von Daniel Boos
ISBN: 3453861787 Buch anschauen

Für alle, die wissen wollen, wie man besser Millionär wird…

Wendy

Kleiner Widerspruch
Servus Datafox

  • Alter über 50. Wer länger gelebt hat, hat auch mehr erlebt.

Es stimmt zwar, dass man mehr erlebt hat, wenn man älter ist, aber ich behaupte, wenn man keine eigenen Kinder (oder Enkel) hat (oder zumindest mit irgendwelchen Kindern viel zu tun hat), dann hat man von gewissen „neumodischen“ Dingen keine Ahnung.
Ich werde in wenigen Wochen 40 Jahre alt und habe keine Kinder und würde daher bei Fragen über Pokemons, Teletubbies, Harry Potter und wie das Zeug alles heißt kläglich versagen (während meine 5-jährigen Nichten und Neffen das wahrscheinlich ohne Joker beantworten könnten) :wink:

  • Muß aus dem jeweiligen Land stammen. Als Österreicher
    versagt man kläglich bei Jauch.

Es hat sogar schon Fälle bei Jauch gegeben, wo Leute, die in der DDR aufgewachsen sind, bei Fragen, die für die meisten (West-)Deutschen kinderleicht zu beantworten sind, versagt haben.

  • Hat ununterbrochen im Land gelebt. Sonst gibt es Lücken in
    Tagespolitik, Alltagsthemen.
  • Gute Schulbildung, gute Allgemeinbildung.
  • Liest viel, konsumiert Medien.

Bei allem Anderen stimme ich dir vollkommen zu.

Es kommt halt sicher auch darauf an, ob man zufällig Fragen bekommt, die zu einem Bereich gehören, für den man sich interessiert, oder nicht.

MfG
Roland

Es hat sogar schon Fälle bei Jauch gegeben, wo Leute, die in
der DDR aufgewachsen sind, bei Fragen, die für die meisten
(West-)Deutschen kinderleicht zu beantworten sind, versagt
haben.

Und umgekehrt! Siehe die Frage letztens nach dem Delikatladen. Ich denke sogar dass die Ossis (zumindest die mit Westfernsehzugang) leicht im Vorteil sind. Wer hatte im Westen schon Ostfernsehen??? Also bei der Telefonjokerauswahl möglichst einen von der jeweils anderen Seite dazunehmen.

Grüßle
Nikola

die beide Seiten von Deutschland erlebt hat und mit dieser geballten Ladung Wissen :wink: gern mal auf den Stuhl möchte!

hallo,

Und umgekehrt!

ja, es gibt hier offensichtlich „unfaire“ fragen. und da ja nicht zwischen verschiedenen arten von deutschen unterschieden werden kann, ist das eben so *fg*. für ösis gibts ja was eigenes.

interessant wäre ein internationales wer wird millionär und die frage, welche dinge eigentlich zu einer globalen allgemeinbildung gehören würden! was würdet ihr fragen?

gruß
datafox