Werbe-CD von AOL unaufgefordert im Briefkasten

hallo,
nachdem man in unzähligen zeitschriften die kostenlose aol-cd findet und ich weiß nicht, wo sonst noch überall, hatte ich so ein teil (umfangreich in eine riesen kunststoffhülle verpackt) im briefkasten. und zwar mit meiner vollständigen adresse! ich bin stinksauer. ich will kein aol-kunde werden und ich will nicht unaufgefordert restmüll im kasten haben.
da vorsichthalber keine absenderadresse und keine mail-addy beistanden, hab ich also 24 pfg./min. investiert, um mir sagen zu lassen, dass ich die cd nebst hülle zu Vobis bringen könnte, die würden das fachgerecht entsorgen. dazu fällt mir nicht mehr viel ein …
per mail kann man sich auch nicht beschweren, so dass ich die sachen nun unfrei per post zurücksenden werde, mit der aufforderung meine adresse dauerhaft aus dem werbeverteiler zu löschen.
gibt es noch mehr leute, die sich darüber so ärgern wie ich? und hat schon jemand erfahrung damit, ob die die adresse tatsächlich löschen? wo sie die herhaben, frage ich besser gar nicht erst.
danke für antworten und grüße von Cat

[…]

gibt es noch mehr leute, die sich darüber so ärgern wie ich?
und hat schon jemand erfahrung damit, ob die die adresse
tatsächlich löschen? wo sie die herhaben, frage ich besser gar
nicht erst.
danke für antworten und grüße von Cat

Hallo Cat,

jaja, die liebe Werbung. Ich habe zwar schon so ein dickes Schild „keine Werbung“ auf dem Briefkasten, trotzdem landet noch allerhand Müll bei mir.

Ich habe mir angewöhnt, einfach „Annahme verweigert“ draufzuschreiben und das ganze wieder in den nächsten gelben Briefkasten zu werfen. Das führt dazu, dass dem Absender ebenfalls die Zustellung in Rechnung gestellt wird. Sollte (wie allzu oft) der Absender nicht aussen draufgedruckt sein, dann öffnet die Post den Brief und schaut nach. Da das mit erhöhtem Aufwand verbunden ist, erhöht sich dadurch auch die Rechnung an den ursprünglichen Absender.

Wenn man das Spiel ein paar Mal durchgehalten hat (ist ja nicht weiter aufwendig), dann herrscht meistens Ruhe im Karton. Zumindest von dem Absender.

Ach, wenn’s doch alle so machen würden!

Gruß

Fritze

Hallo Cat,

ich hatte vor einigen Tage genau dieselbe CD im Briefkasten. Wie mein Vorredner schon geschrieben hat, schicke ich sie auch meistens unfrei wieder zurück. Bei AOL hat das jedoch bislnag noch nie geholfen; auch nicht mit der Angabe „Empfänger verstorben“.

Bei der letzten Sendung habe ich jedoch eine Ausnahme gemacht, weil die AOL-CD in einer doch relativ hochwertigen CD-Hüller verpackt war. Für meine DVD-Papp-Karton-Hüllen habe ich mich schon seit längerem nach diesen normalen DVD-Jewl-Cases erkundigt, die aber in der Regel noch sehr teuer sind.
Für deisen Zweck kam mir die AOL-Werbung alo ganz gelegen, und als ich dann in die gelbe Tonne unseres Mehrfamilienhauses blickte, die nicht weit von den Briefkästen enfernt steht, konnte ich gleich noch zehn weitere Hüllen „sicherstellen“!!!

MfG
Tim Treude
http://www.tim-treude.de

sh** ich hab erst einmal soetwas bekommen, war richtig verwundret über diese echt teure verpackung,habe mich natuerlich gefreut und die huelle behalten,…der rest ist ja klar :smile:

ciaoSven.

Hallo Stefan,

die gleiche Diskussion gab es neulich auch mal bei Heise, und da wurde von Unterschriftenaktionen in A und CH berichtet, die dort wohl im Web laufen. Für D gibt es so etwas wohl noch nicht, aber ich habe dort auch den Trick mit dem „Annahme verweigert“ genannt. Wenn man davon mal eine konzertierte Aktion machen würden, und sich ein paar Zehntausend Leute finden ließen, die bei der nächsten Aussedung parallel die Dinger zurück gehen ließen, würde dies mal für schön verstopfte Briefkästen bei AOL und eine saftige Rechnung von der Post sorgen. Vielleicht würde man dann mal umdenken. Habe selbst inzwischen einen ganzen Kasten von den Dingern, die ich sammle und dann mal unfrei komplett zurückschicken werde.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

die CDs werden ja seit kurzem in DVD-Hüllen versendet, die kann man (ich zumindest) gut brauchen.

Die CDs selbst dienen bei mir als Untersetzer für die Kaffeetasse.

Macky

danke für den tipp, das mach ich :smile:
auch wenn das nicht in dieses brett passt, was machst du mit werbeprospekten (trotz „keine werbung schildes“ am kasten). müll? oder briefkasten?
gruß
C.

Ich habe mir angewöhnt, einfach „Annahme verweigert“
draufzuschreiben und das ganze wieder in den nächsten gelben
Briefkasten zu werfen. Das führt dazu, dass dem Absender
ebenfalls die Zustellung in Rechnung gestellt wird. Sollte
(wie allzu oft) der Absender nicht aussen draufgedruckt sein,
dann öffnet die Post den Brief und schaut nach. Da das mit
erhöhtem Aufwand verbunden ist, erhöht sich dadurch auch die
Rechnung an den ursprünglichen Absender.

Wenn man das Spiel ein paar Mal durchgehalten hat (ist ja
nicht weiter aufwendig), dann herrscht meistens Ruhe im
Karton. Zumindest von dem Absender.

Ach, wenn’s doch alle so machen würden!

Gruß

Fritze

Hi cat
Also die DVD Hüllen sind recht praktisch…
und mit den CD´s kann man ja irgendwann mal sein Dach neu decken oder so…

Gruß
Mike

Hallo Macky,
Die Idee die Werbe CD als Glasuntrsetzer zu verwenden ist nicht schlecht. :smile:

Gruß
Dirk M. der seine AOL CD grade wieder aus dem Müll holt

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,
eine Quelle kann ich Dir nennen.
Vor einiger Zeit las ich bei heise.de über einen neuen Service von der Post namens epost. Laut epost-Eigenwerbung hieß es, es sei „der erwachsene Email-Service“, da es ja von er Post käme.
nun ja, ich wollte es ausprobieren und mich online registrieren. Nach Eingabe meiner Daten bekam ich eine ziemlich unfreundliche Fehlermeldung nach dem Motto: Sie haben fehlerhafte Daten eingegeben. Es stellte sich heraus, daß es an dem é in meinem Namen lag. Ich gab meine Daten erneut an, und beim Vornamen tippte ich wörtlich: „Jose mit eaccent ihr Deppen“ ein.
Nun, zu dem Zeitpunkt war der Service neu und die Server standen unter Last. Ich wurde ein paarmal aufgefordert, es nochmal zu probieren, was ich auch tat.

Lustigerweise bekam ich nach ein paar Tagen den Bestätigungsbrief von epost - adressiert an:
Jose mit eaccent Ihr Deppen Harvey

… Frankfurt
In den folgenden Tagen bekam ich sage und schreibe 7 weitere Briefe, alle an identischer Adresse. Die Benutzernamen unterschieden sich dann durch eine laufende Nummer:
[email protected] … usw.
Ja, das war lustig. Ich habe diese Accounts verfallen lassen (man mußte sie innerhalb einer Frist bestätigen) und mir einen neuen zugelegt.

Das Beste kommt noch: Monate später lag eine AOL-CD in meinem Briefkasten. Dreimal darfs Du raten, an wen sie adressiert war…

Fazit für mich: der „erwachsene Service“ der Post ist hundsmiserabel, da es meinen Namen ungefragt in eine eMail-Adresse übersetzt und meine Sonderzeichen deswegen unter den Tisch kehrt. Eine Qualitätskontrolle in Form von Doublettenabgleich oder Plausibilitätskontrolle findet nicht statt - und das bei der wahrscheinlich besten Adressendatenbasis Deutschlands.
Die Post (epost) verkauft Adressen weiter, verarscht also seine Kunden.
Und: sie verarscht auch die Adressenkäufer, denn die kriegen offensichtlich nur die Adressen der Leute, die ihren Account haben verfallen lassen…

Gruß

J.

Hallo,

Die Idee die Werbe CD als Glasuntrsetzer zu verwenden ist
nicht schlecht. :smile:

Mache ich schon lange, aber das Loch in der Mitte stört, wenn man die Tasse nicht immer mittig aufsetzt :smile:

Cu Rene