Hallo,
werden Magnete durch Erwärmung wirklich schwächer (wir mir neulich ein bekannter erzählte), oder behalten sie ungeachtet der Temperatur die auf die einwirkt immer die gleiche Stärke?
Wenn Sie schwächer werden, wie ist diese Sache physikalisch zu begründen?
Meiner Meinung nach sinkt die magnetische Kraft, weil bei steigender Temperatur die Bewegung der Teilchen zunimmt, und damit auch die Ausrichtung der „Elementarmagneten“ verloren geht. Damit müsste die magnetische Kraft immer stärker abnehmen, je mehr der Gegenstand erhitzt wird.
Bei einer bestimmten Temperatur ist die Kraft gänzlich verloren, wie in der Antwort über mit beschrieben.
Dieses Phänomen nennt man den Temperaturkoeffizienten (Tk) der magn. Kennwerte.
Ob Tk positiv oder negativ ist, hängt vom Material ab (was ist es denn?) und welcher magn. Kennwert (Remanenz oder Koerzitivfeldtärke) gemeint ist.
Ein weites Feld…
Meiner Meinung nach sinkt die magnetische Kraft, weil bei
steigender Temperatur die Bewegung der Teilchen zunimmt, und
damit auch die Ausrichtung der „Elementarmagneten“ verloren
geht.
Hallo,
es gibt auch Magnete, die bei niedrigen Temperaturen, zB
Vor ca. 20 Jahren hatte ich es mal mit Lasthebemagneten zu tun, die Lasten von bis zu 30 t heben konnten. Es waren Elektromagnete, d.h. es wurde mittels Elektrizität ein so starkes Magnetfeld erzeugt, dass Stahlbrammen von den Magneten gehoben werden konnten.
Beim Kalibrieren der Kranwaage war es nötig, die Magnete (es waren deren zwei) längere Zeit eingeschaltet zu haben um die Prüfgewichte zu heben. Dabei wurden die Magnete sehr warm (ca. 70 - 80 Grad) und nach ca. 20 Minuten ertönte ein Alarm, der davor warnte, dass die Magnete bald zwangsabgechaltet werden, da sie heiß wurden und damit ihre Hebekraft verloren.