Hallo Flauti,
Tut mir leid, hier der ganze Text, nur Namen ausge-x-t.
dankeschön, so lässt sich damit arbeiten 
Herr xxx, geboren am xxx in xxx, war vom 01.03.2008 bis
28.02.2009 bei xxx in der Marketingabteilung als Werksstudent
tätig.
Ähm, das ist jetzt nur ne doofe Frage von mir, aber ist „allgemein bekannt“ was für ein Arbeitsumfang so ein Werksstudent hat? Also in meiner Studienzeit war ein Werksstudent irgendwas zwischen Praktikant und Kopierknabe und meistens nur an Nachmittagen und in den Semesterferien dort. Wenn Du vollzeit dort warst (so klingt mir das jetzt) dann würde ich mir überlegen, ob man das noch irgendwie erwähnt. Eventuell sowas wie „um das im Rahmen seines x-Studiums vorgeschriebene y-wöchige z-Praktikum zu absolvieren“
In diesem Zeitraum war er vorwiegend im Bereich Market
Intelligence eingesetzt, der für das Beschaffen und
Aufbereiten von Daten über den xxx-markt zuständig ist.
Und das stimmt so?
Seine Aufgaben umfassten im Wesentlichen:
- Aufbau und Pflege eines optisch ansprechenden und
einheitlichen Intranet-Auftritts in MS Sharepoint für die
Bereiche xxx, xxx und xxx
Studierst Du irgendwas wo „optisch ansprechend“ wichtiger ist als „funktionierend“? Ansonsten würde ich das ein bisserl umformulieren.
- Erstellen eines monatlichen Marktberichts mit Informationen
über die Lage der weltweiten Vertretungen der xxx
Na, wir hoffen doch, dass die „Lage“ der Vertretungen sich nicht monatlich ändert. Hier ist vermutlich die „wirtschaftliche Situation“ oder so gemeint 
- Erstellen diverser Präsentationen, beispielsweise zu
Produktneuentwicklungen und Marktentwicklungen
…in Powerpoint (oder was Du halt verwendet hast)
- Neugestaltung des internen Innovationskalenders
Auch hier: im Hinblick auf was? Design? Funktionsweise? Welche Software (wenn nicht Outlook *fg*)
- Konzipieren von Schulungsunterlagen für die Abwicklung von
xxx, xxx auf Kundenwunsch.
Ich kann mir nicht vorstellen mit welchen Worten „xxx, xxx“ gefüllt werden könnte, dass das einen schlauen Sinn gibt. Das musst aber selber wissen 
Herr xxx arbeitete sich zügig und kompetent in neue
Aufgabenstellungen ein.
Das ist gut für nen Praktikanten. Schön wäre, wenn man erwähnen würde, dass Du auch ein bisserl Wissen aus dem Studium erfolgreich hast einsetzen können.
Die ihm übertragenen Aufgaben führte
Herr xxx stets zu unserer vollsten Zufriedenheit aus.
Schön wäre wenn da stünde „selbstständig“ oder so.
Darüber
hinaus war Herr xxx ein sehr gewissenhaft arbeitender
Mitarbeiter, der an neue Aufgaben stets planvoll und
verantwortungsbewusst heranging und diese systematisch
erledigte.
Hmm, das ist zwar gut. Aber für jemanden der eher was „optisch ansprechendes“ bauen soll, würde ich auch in Richtung „kreativ“ was erwarten.
Herr xxx zeichnete sich stets durch seine Belastbarkeit,
Einsatzfreude und Motivation aus. Seine Leistungen finden die
volle Anerkennung seiner Vorgesetzten.
Fällt mir nix ein zu meckern.
Sein Verhalten
gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war stets vorbildlich und
Herr xxx legte große soziale Kompetenz im Umgang mit
Mitmenschen an den Tag.
Die zweite Hälfte vom Satz könnte man missinterpretieren „hatte immer einen Kasten Bier unterm Schreibtisch und hat den lieben langen Tag mit irgendwelchen Kollegen das Bier gesoffen und geratscht“.
Und dann ganz wichtig: die Kunden fehlen. Da aber weiter oben steht „im Kundenauftrag“ MUSS das definitiv rein.
Wir danken Herrn xxx für seine sehr guten Leistungen und
wünschen für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und
weiterhin viel Erfolg.
Ist doch sehr hübsch. Wenn allerdings weiter oben nix zu Dauer und Sinn des Werkstudendenverhältnisses steht sollte hier ne Erklärung zur Beendigung kommen.
Achja - der Ritterschlag für Praktikanten wäre: „…würden wir uns freuen, Herrn xxx nach Abschluss seines Studiums als festen Mitarbeiter einstellen zu können“ oder sinngemässes.
*wink*
Petzi