Werkstattärger: Sind die Mechaniker unfähig?

Hallo miteinander!

Hab da ein Problem: Mein Auto leistete mir jahrelang gute Dienste und brachte mich sicher an jeden Ort. Seit längerer Zeit aber läßt die Motorleistung so stark nach, daß ich kaum noch von der Stelle komme. Deshalb habe ich mich an eine Werkstatt gewandt und denen das Problem geschildert. So ganz einfach ist die Sache aber nicht. Jahrelang baute mir die Werkstatt alle nur möglichen Zubehörteile ein, die meiner Bequemlichkeit dienen sollten. Ich brauche fast nichts mehr selbst zu machen. Ist natürlich sündhaft teuer, eigentlich schon nicht mehr zu bezahlen, aber alles funktioniert automatisch. Das Auto wurde dadurch immer schwerer und träger. Aber auch ohne neue Zubehörteile läßt die Leistung jetzt immer mehr nach. Der Werkstattmeister ist ratlos und hat sogar schon Angst um seinen Job, weil er das Problem nicht in den Griff bekommt. Nun hat sich der Meister in seiner Verzweiflung einen neuen Gesellen gesucht und mit dem beratschlagt, was zu tun ist. Der Geselle meint, man müsse etwas unbequemere Sessel einbauen, weil die leichter sind. Wenn man dann noch hier und da etwas poliert (er sagt „polishing“, weil nach seiner Meinung englische Ausdrücke die Sachkunde unterstreichen), so verspricht der Geselle, wäre die Hälfte des gesamten Leistungsverlusts binnen kurzer Zeit wieder wettgemacht.

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Meister und Geselle den Ursachen des Leistungsverlusts überhaupt nicht auf den Grund gehen. Mindestens 40 PS hat der Motor schon eingebüßt und nun meinen die beiden Spezis, daß andere Sitze den Verlust auf 20 PS reduzieren würden. Ich habe den Eindruck, daß ich gutwilligen, aber ahnungslosen Bastlern auf den Leim gegangen bin. Na, dann suche ich mir eben eine neue Werkstatt. Lockeren Kontakt habe ich schon mal aufgenommen und mir angehört, was der Meister von der Konkurrenz empfiehlt. Der Konkurrent hat sich bisher nur mit Kleinkram beschäftigt und noch nie so einen großen Auftrag gehabt. Er will den Auftrag aber gerne haben. Leider äußert er sich auch nicht so sehr konkret, wie er mein Problem beheben will. Er verweist auf seine tüchtige und kompetente Mannschaft. Na ja, von denen hab ich früher schon gehört. So wahnsinnig berauschend waren die Reaktionen der Kundschaft damals nicht. Die Leute verraten mir leider nicht so ganz genau, wie sie meinem lahmen Auto auf die Sprünge helfen wollen. Langsam keimt in mir der Verdacht, daß das nur Schlitzohren sind, die den Auftrag haben wollen, aber keine Ahnung haben, ob sie ihn je erledigen können.

Nur so am Rande fiel mir auf, daß beide Werkstätten eigentlich gut ausgestattet sind. Alles erforderliche Werkzeug ist vorhanden. Komisch finde ich, daß die Leute die neueren Werkzeuge überhaupt nicht benutzen. Sie verwenden immer die gleichen Sachen, die schon ganz ausgeleiert sind und irgendwie nicht mehr richtig zupacken.

Ich verstehe ja auch nichts von Autos. Aber wenn ich an meinen Arzt denke und zu dem mit Fieber komme, dann verschreibt er mir nicht erst einmal ein fiebersenkendes Mittel, sondern bemüht sich, herauszufinden, weshalb ich Fieber habe. Die Symptome kuriert er nicht, er kümmert sich um die Ursachen, sagt mein Arzt. Außerdem sagt er mir immer, daß man keine Zeit verlieren darf, um mit der richtigen Therapie zu beginnen, weil das Leiden sonst immer schlimmer wird. Aber man dürfe trotzdem keine x-beliebige Therapie beginnen. So viel Zeit müsse sein, sagt mein Arzt, um sich gründlich mit den Ursachen zu beschäftigen. Nur auf kurzfristige Erfolge ausgerichtetes Handeln sei Quacksalberei, die nur unnötig teuer würde und dazu führe, daß man das Leiden verschleppe und es deshalb chronisch würde.

Das sagt mein Arzt.

Hups…hab mich wohl im Brett vertan!?

Gruß
Wolfgang

Falsches Brett, trotzdem Antwort…
hallo Wolfgang,
was hast Denn du da für einen Hinterhofschrauber erwischt?
Dass viel Zubehör die Beschleunigung etwas drosselt und ebenso die Spitzengeschwindigkeit, ist klar. Doch dürftest Du das nur merken, wenn die bei Wettbewerben mitmachst. Kann ich mir aber bei Deinem Job nicht vorstellen. Besonders mit Hänger:smile:))!
Möglichkeiten:
neunen Luftfilter (der alte ist bestimmt voll verdreckt),
Kompression prüfen lassen. Wenn die zu niedrig ist: pfeift die kraft an den Zylinderwänden davon. Abhilfe: neue kolbenringe oder Tauschmotor.
kaputte Radlager können es auch sein… aber unwahrscheinlich.
Wenn Du Kupplung hast, neue Andruckscheibe und neuen Belag.
Die Stze bringen Dir 0 Fortschritt! Lass sie drin. Auch das Zubehör. Außer Du fährst Rennen. Dann kommts auf jedes Gramm an.
Und noch etwas, was 100% hilft: Werkstattwechsel!
Grüße
Raimund

Und noch etwas, was 100% hilft: Werkstattwechsel!
Grüße
Raimund

Werkstattwechsel? Ja nicht! Die andere Werkstatt wird sich auf die alte Werkstatt ausreden und ihm die letzte Mark aus der Tasche ziehen.
Gruss MMHK

Eigeninitiative!
Hi,

Du könntest natürlich überlegen, ob Du Deine eigene Werkstatt aufmachst und dann den anderen Werkstätten zumindest lokal Konkurrenz machst. Es sollte wohl möglich sein, irgendwo einen Schrauber, einen Lackierer zu finden und vielleicht noch einen, der sich mit der Buchhaltung beschäftigt.

Mit der Zeit wirst Du Dir dann eine Stammkundschaft zugelegt haben, durch die Deine Werkstatt dann ausgelastet sein wird. Dann kannst Du über eine Expansion nachdenken und schließlich vielleicht sogar eine deutschland- oder gar europaweit tätige Werkstattkette etablieren. Ruhm und Reichtum sind Dir gewiß. Die Gefahr liegt natürlich darin, daß Du irgendwann keinen Überblick über Dein Unternehmen und die einzelnen Werkstätten hast. Einige Mitarbeiter werden vielleicht nachlässig werden, andere werden vielleicht eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Fuhrpark der örtlichen Behörden entwickelt haben und andere fahren mit den zur Reparatur überlassenen Fahrzeugen in den Urlaub oder kommen damit vielleicht gar nicht mehr zurück.

Du wirst damit beschäftigt sein, weltweit Material einzukaufen, Allianzen zu schließen und Großkunden zu werebn. Schließlich wirst Du von einigen wenigen Autoherstellern abhängig werden, die Dir verbieten werden, Fahrzeuge anderer Hersteller zu reparieren. Irgendwann kann es dann soweit kommen, daß Du von den Vertragspartnern verpflichtet wirst, weltweit auch Nutz- und Militärfahrzeuge zu reparieren.

Mit etwas Glück hast Du das Rentenalter dann schon erreicht, hinterläßt die Firma einem Nachfolger, gibst Geschäftspartnern ein Ehrenwort, daß Du niemandem über ihre Praktiken berichten wirst, und trittst in den wohlverdienten Ruhestand.

Hach! Das Leben kann so einfach sein.

Gruß
Christian

hallo MMHK,
teurer als in der alten Werkstatt kann´s nicht werden! Nur besser.
eine Werkstatt, die zur „Leistungssteigerung“ den Einbau von Billiggestühl empfiehlt, ist wohl das allerletzte!
Hier geht es ganz einfach nur darum, dem Kunden (Wolfgang) am Schluss noch ein paar Hunderter extra rauszulocken. anschließend, falls er es immer noch nicht mitbekommen hat, soll er dann noch die Verkleidung auswechseln lassen… und so fort.
Diese Werkstatt gehört eigentlich bei der Handwerkskammer angezeigt.
Grüße
Raimund

Hi Wolfgang,

zuerst würde ich dir auch raten, dir mal eine andere Werkstatt zu suchen. Die jetzige scheint wirklich mehr auf die Gesundung der eigenen Kasse zu gucken als auf die deines Autos.
Als zweites - der Vergleich mit dem Arzt hinkt ziemlich. Ein Arzt kann in Ruhe ausprobieren, was denn so die Ursache für dein Fieber sein kann - die Krankenkasse zahlt das schon. Eine Werkstatt dagegen hat einen Kunden dastehen, der so schnell und so billig wie möglich sein Auto wiederhaben will. Rumprobieren und ordentliche Fehlersuche kosten Zeit… Zeit, die dir bei komplizierteren Fehlern keiner zahlen will. Und heute PKW sind, was die Ursachenforschung angeht, inzwischen weit komplizierter als der menschliche Körper geworden. Anbei ein Beispiel - mein Vater war früher selber Werkstattmeister. Eines Tages bekamen die einen Wagen rein, der während der Fahrt einfach ausgegangen war und nicht mehr laufen wollte. Der Fehler war relativ schnell gefunden… ein defektes Relais. Das wurde ausgetauscht und der Wagen lief wieder… Probefahrt ect. alles einwandfrei. Der Kunde holt den Wagen wieder ab… kommt genau 200m weit. Wieder gibt der Motor keinen Mucks von sich, wieder hat es das Relais zerstört. Relais wurde erneut getauscht, alles nochmal durchgemessen… alles in Ordnung. Probefahrt ect. alles einwandfrei.
Und wieder kommt der Kunde nach Abholung keinen Kilometer weit. Erneut war das Relais defekt. Nach langem Suchen wurde der Fehler eher zufällig endeckt… das Wischergestänge scheuerte bei eingeschaltetem Wischer an einem Kabel und verursachte einen Kurzschluss, welcher das Relais zerstörte. Nun wollte es der Zufall, das während den Probefahrten kein Regen war, jedesmall, wenn der Kunde sein Auto holte dagegen schon.
Noch besser wird es bei richtig modernen Autos… Fehler, die durch Kontaktstörungen bzw. Korosion an den Kontakten entstehen… kalte Lötstelle oder sonstige nette Dinge. Alles Kleinigkeiten, die dir und der Werkstatt jedoch größte Schwirigkeiten machen können.

Grüßle
Frank K.

Komisch
Hallo Wolfgang,

ich find es irgendwie überraschend, das alle so tun, als hättest Du eine Anfrage gestellt, die eher in 4 und Mehrräder gehöhrt.

Nun zu deinem Gleichnis:
Das Problem ist, dass die Gründung einer ordentlichen Werkstatt nicht so einfach ist. Und ist die Werkstatt ordentlich ausgestattet, gibt es ausser dem Kunden noch andere Einflussgrössen (Kreditraten, Lieferantenknditionen, der gute Ruf, das Ehrenwort gegenüber dem Konkurrenten, der mit Dir Golf spielt,…). Es ist heutzutage nicht möglich eine Werkstatt aufzubauen ohne dass diese Einflussfaktoren greifen. Und Werkstätten, bei denen es so zu sein scheint, sind 1-Werkstatt-Besuch-Wunder. Man geht hin, ist enttäuscht und lässt sich nie wieder sehen.

Hups…hab mich wohl im Brett vertan!?

vielleicht

Tschuess Marco.

einem ähnlichen Grund
verdanken wir die Automarke Lamborgini!

Das war auch ein unzufriedener Ferrari Kunde, der bei Ferrari kein Gehör fand. Nun… da hat der Traktorenhersteller beschlossen selbst Sportwagen zu bauen…

Gruß Ivo

Interessen
Hallöchen,

ich find es irgendwie überraschend, das alle so tun,

alle?

ordentlich ausgestattet, gibt es ausser dem Kunden noch andere
Einflussgrössen (Kreditraten, Lieferantenknditionen, der gute
Ruf, das Ehrenwort gegenüber dem Konkurrenten, der mit Dir
Golf spielt,…). Es ist heutzutage nicht möglich eine

ich denke, es liegt auch daran, daß die Werkzeughersteller ihre Interessen durchsetzen wollen, die Automobilclubs, die Automobilhersteller und der Verband der Werkstattkunden.

Gruß
Christian

Diese Werkstatt gehört eigentlich bei der Handwerkskammer
angezeigt.
Grüße
Raimund

Das hatten wir schon, da wurde sich erfolgreich mit der Handwerkerehre und sowas rausgeredet.

Achja, und das Volkswagen zuverlässiger sind als BMW wissen wir alle, oder? Die tuen ihren Dienst ganz gut viele Jahre, auch ohne viel PS-Angeberei.

Etwas langsamer, aber beständig.

Gruß,

Doc.

verdanken wir die Automarke Lamborgini!

ich hätte mir den thread vor meiner antwort an christian weiter unten durchlesen sollen, naja, kann wolfgangs analyse nur zustimmen und muss noch klugscheissen, die automarke heisst doch lamborghini oder? (also mit h so.)

gruss

Danke!
Danke, Christian - und Marco -, für richtige Antworten, die nicht nur Wolfgang weiterhelfen.

Danke, Wolfgang!

Das war der treffendste Werkstatt-Test, der mir jemals im falschen Brett untergekommen ist. Ich werde Fussgänger.

Zufrieden mit der Welt,
Andreas

Hallo!

nicht alle, aber 99% der Hondawerkstätten in und um München!

Gruß
Ralf

Vielleicht solltest du auch bedenken dass dein Auto vielleicht bisher ganz schnell und schön war und unter Umständen sogar schon ein Wettrennen gegen ein rotes Auto gewonnen hat, aber nirgends geschrieben steht dass es bis in alle Ewigkeiten das optimale Verkehrsmittel ist.

SAN

„der die Metaphorik trotz PISA-Beschädigung mitgekriegt hat (im Gegensatz zu manch anderen :smile:)“

off topic, pisa
Nonimiere ich neben " Seit dem 11. September" für den Titel „Unwort des Jahres“.

(nicht auf SAN bezogen, ist nur der Anlass)

Ich kanns nicht mehr hören.

In jeder Situation, die ein wenig (Allgemein-)Bildung und Denkvermögen verlangt, wird auf diese Studie verwiesen - was ist das, ein neuer nationaler Komplex in Deutschland? „Pisa statt Auschwitz“?
Nach jahrzehntelangem Tiefschlaf, der Schlag ins Gesicht: „DEUTSCHLAND IST NICHT MEHR WELTSPITZE!! Schulen schlechter als die in Mexiko!!! MEXIKO!!!“ Niemand hat es geahnt, all die Jahre, wer hört schon auf diese selbsternannten Experten, aber jetzt… Tief nagt es in der deutschen Seele, verwundet schreit der Bildungsbürger in uns auf. „Das kann nicht sein im Land von Goethe und Schiller!“
Ein jeder, der noch 2 und 2 zusammenzählen kann, verweist auf seine mathematischen Fähigkeiten um nicht in den Pisastrudel zu geraten; wer einen Text missversteht, bekommt das „P“-Wort entgegengeschleudert, Kinder, dumm wie Brot, werden entschuldigt „wegen Pisa“, ach ja… und was wird nach all dem Brimborium getan? Nichts, es bleibet nur die Hülse…
„Pisaa…“
„Ist das nicht in Italien?“

Ohje, ich habe viel geschrieben und wenig gesagt und auch noch einen völlig unmöglichen Vergleich gemacht (nein, sogar zwei). Man möge mir verzeihen, ich echauffierte mich.

Gruss

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Guten Morgen,

„Pisaa…“
„Ist das nicht in Italien?“

ich dachte, daß streut man auf Nudeln?

Man möge mir verzeihen, ich echauffierte mich.

Na, dann gute Besserung, ist ja auch ein Scheißwetter.

°°°°°

Ach ne, Moment, ich bin ja vor Pisa in die Schule gegangen.

Lars, Du hast vollkommen recht. Genauso, wie man als Deutscher permanent mit der Nazi-Keule niedergestreckt wird, wird jetzt jeder, der sich zu blöd anstellt („der arme Kerl war im Gymnasium, er weiß es nicht besser“) oder mal was mitbekommt („naja, er hat mal einen zweiwöchigen Schüleraustausch in Frankreich gehabt, wer weiß, was sonst aus ihm geworden wäre“) in Verbindung mit der unglückseeligen Studie gebracht, die vorher niemand kannte, aber nun aufzeigt, was jeder wußte (oder zumindest hätte mitbekommen müssen), der in den letzten 10 oder 15 Jahren mal eine Schule von innen gesehen hat.

Gruß
Christian

Servus Wolfgang,

es kommt natürlich auch auf eine gewisse Infrastruktur an: Wenn das Fahrzeug keinen Ruckler mehr von sich gibt, dann bleibt - so scheint’s - nichts anderes übrig, als in jene beiden Werkstätten mit ihren beiden Ersatzteilzustellern zu gehen (resp. zu schieben), die bereits seit einem halben Jahrhundert vor Ort sind. Weil sie sich auf diese lange Zeit halten konnten, wurde stets vermutet, dass sie sooo schlecht ja nicht sein können.
   Leute, die Fahrzeuge reparieren können, gibt es genug, und ein Herr Glotz, der am Ende des Philosophenweges wohnt und ansonsten häufig dummes Zeug vor sich hinschwätzt, meinte zumindest einmal zu Recht, dass es nicht an der Erkenntnis, sondern der Umsetzung mangelt. Und so gäbe es vor Ort genügend Bastler, die für Freunde und Verwandte die eine oder andere Fahrzeugreparatur leisten und die aus ihrem Hobby eigentlich einen Beruf machen könnten, aber ihnen mangelt es an den finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten, sich selbständig zu machen und damit den beiden grossen Werkstätten ordentlich Konkurrenz zu bieten.
   Leider scheint es nicht einmal zu nutzen, wenn das hiesige Lokalblatt immer wieder Beweise druckt, die die völlige Überteuerung der Ersatzteile belegt, da die grosse Stadtzeitung von wesentlich mehr Leuten gelesen und gekauft wird. Und was in der grossen Zeitung steht, muss ja sooo irgendwie eher stimmen.
   Also bleibt alles wie gehabt. Dass es gleichgültig ist, welche der Werkstätten man aufsucht, mussten ebenso die anderen Autobesitzer in Deinem Ort erfahren: ihre Fahrzeuge bewegen sich mittlerweile aufgrund der Reparaturen, die anscheinend Umschüler ausübten, so schlecht von der Stelle - ja beinahe gar nicht mehr! -, so dass sie es mit Müh’ und Not nur noch bis zu einer der beiden hiesigen Werkstätten schaffen.

Marco

aber ein Imaaaaaage!
hallo Doc
Du kannst doch so einen popeligen VW nicht mit einem göttlichem BMW vergleichen!
Besonders, wenn dieser deutsche Nobelschlitten in den USA zusammengeschraubt wird.
Grüße
Raimund

Mein Traumwagen (also der realistische Traumwagen) war schon immer ein Passat Kombi. Mir kommt nix bairisches ins Haus.

Daß der „deutsche Nobelschlitten“ in den USA zusammengeschraubt wird, stimmt ja auch eher bedenklich - wer weiß schon, was die da so heimlich einbauen! Ich meine, die Detroiter Autobauer sind weltbekannt, aber traue niemals einem Amerikaner. Die fälschen alle nur ihre Bilanzen und sowas und führen mehr oder weniger unmotivierte Kriege. Pfui pfui.

Wer weiß, nachher wird noch jedes in meiner deutschen Nobelkarosse gesprochene Wort von der NSA aufgezeichnet? Oder ich werde per Gedankenmanipulatiopn ferngesteuert?

Nein nein.

Doc.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

jetzt machst mi grantig!!!
hallo Doc!
ich würde ja gerne einen BMW fahren… wenn er meine Vorraussetzungen erfüllen würde:

  1. ein vernünftiges Platzangebot für diese Klasse,
  2. Zuverlässigkeit,
  3. bessere Sitze,
  4. Frontantrieb
  5. Arbeitsplätze für Deutsche bietet… also wirklich aus D kommt. Amiautos bekomme ich billger.
    Ich fahre jetzt seit 3 „Generationen“ Citroen XM. Nicht dass der der Ausbund an Zuverlässigkeit wäre. Doch bietet er mir Unmenge an Platz, ausreichend Zuverlässigkeit, hervorragende Sitze, Frontantrieb, eine Straßenlage, die fast nicht mehr zu übertreffen ist. Nur mit den Arbeitsplätzen happerts etwas. Na, ja, man kann nicht alles haben!
    Grüße
    Raimund