Heizungsfachfirma wegen Leck an den Öltankverstrebungen im Mai 2012 eingeschaltet. Die Fachfirma pumpte das Öl aus den Tanks und verschloss die Leckage mittels Dichtmittel an den 2 Leckstellen (mündliche Absprache: wenn es nochmals leckt, einfach anrufen, Garantiefall und kostenlos).
Letzte Woche wieder das gleiche Problem an den gleichen Leckstellen aufgetreten. Ich habe die gleiche Firma wieder informiert, es kamen 2 Mitarbeiter vorbei. Sie verschlossen die Leckstellen wiederum mit Dichtungsmittel.
Danach wurde auf der Rechnung für das Dichtmittel (Epple Plasticstahl 28, Chemiewerke aus Herrenberg) 72,50 Euro berechnet (das Mittel kostet beim Hersteller in 6’er Packung 27,00 Euro je Stück). Das halte ich für Wucher und bin nicht bereit die An- und Abfahrtskosten plus den total überhöhten Dichtmittelpreis zu zahlen.
Wie soll ich mich verhalten? Die Handwerkerkammer einschalten? 27,00 Euro Teilzahlung leisten?
Mensch, was ist denn so schwer daran, dieses „Dein Artikel wird gelöscht, wenn du „ich“ und „du“ verwendest“ nicht zu überlesen? >
Wie soll ich mich verhalten?
Am Besten erstmal so posten dass die Regeln hier eingehalten werden:
"Dein Artikel wird GELÖSCHT, wenn er gegen FAQ:1129 verstößt.
Bitte stelle deine (steuer-)rechtlichen Fragen nicht in der Ich-Form und antworte nicht in der Du-Form. Nur abstrakt, hypothetisch und unpersönlich dargestellte Sachverhalte und Fragen dürfen diskutiert werden."
Heizungsfachfirma wegen Leck an den Öltankverstrebungen im Mai
2012 eingeschaltet. Die Fachfirma pumpte das Öl aus den Tanks
und verschloss die Leckage mittels Dichtmittel an den 2
Leckstellen (mündliche Absprache: wenn es nochmals leckt,
einfach anrufen, Garantiefall und kostenlos).
Ansprüche aus einem solchen Werkvertrag verjähren nach zwei Jahren. Die sind vorbei.
Zur mündlichen (und somit vermutlich schwer belegbare) Absprache hinsichtlich einer Garantie:
War das so zu verstehen, dass die Garantie auf Lebenszeit, also bis zum Sankt Nimmerleinstag gilt?
Hallo!
Danach wurde auf der Rechnung für das Dichtmittel (Epple
Plasticstahl 28, Chemiewerke aus Herrenberg) 72,50 Euro
berechnet (das Mittel kostet beim Hersteller in 6’er Packung
27,00 Euro je Stück). Das halte ich für Wucher…
Wo wird da Wucher gesehen? Er kauft für 1 € ein, verkauft für 3 € und von den 2% Differenz quält sich der arme Teufel über die Runden 
Spaß beiseite: Mit Materialeinkauf sind Beschaffungskosten verbunden. Irgendjemand muss das Zeug bestellen, muss die Ware zzgl. Versand bezahlen, muss die Ware vereinnahmen und einlagern (auch das Lager gab’s nicht geschenkt), schließlich den Geschäftsvorfall buchen und den Beleg mindestens 10 Jahre lang aufbewahren. Dann wird der Kleber vielleicht nicht täglich gebraucht, von den 6 Stück einer Packung müssen einige Stücke wegen Überlagerung entsorgt werden. Entsorgung kostet auch wieder Geld. Und schließlich wollen die damit beschäftigten Leute von irgendwas leben. Du merkst bestimmt schon, die kratzen gerade so an Verlustgeschäft und Pleite vorbei.
Natürlich wird am Material verdient. Aber was denkst du denn, soll er vielleicht einzelne Cent aufschlagen? Bei Kleinkram liegt Faktor 2 oder 3 zwischen Ein- und Verkaufspreis im Bereich des Üblichen, bei noch geringwertigeren Sachen oft noch ganz andere Größenordnungen. Wer z. B. eine Packeinheit irgendwelcher elektronischen Bauteile einkauft (1.000 Stück oder deutlich mehr), verlangt im Einzelverkauf mit Eintüten des einzelnen Teils schon mal 1 € pro Stück, obwohl der Einkaufspreis der chinesischen Ware bei 1/100 Cent (!) lag. Zwischen Ein- und Verkaufspreis liegt der Faktor 10.000.
Zum Glück weißt du nicht, was das 100l-Fass 10YX80supersportracingleichtlaufsparöl kostet, wo dir beim Ölwechsel 12 € pro Liter in Rechnung gestellt werden. 3 bis 5 € für einen einzigen Becher dünner Kaffeeplörre an einer Raststätte kann nur am exorbitanten Wasserpreis liegen…
Gruß
Wolfgang