Tracheotomie
Man macht - wenn schon - eine Koniotomie.
Warum keine Tracheotomie? Da würde dann doch längs, also vertikal geschnitten, oder?
Gruß, Uwe
Tracheotomie
Man macht - wenn schon - eine Koniotomie.
Warum keine Tracheotomie? Da würde dann doch längs, also vertikal geschnitten, oder?
Gruß, Uwe
Hi!
Man macht - wenn schon - eine Koniotomie.
Warum keine Tracheotomie? Da würde dann doch längs, also
vertikal geschnitten, oder?
Weil die Tracheotomie eine irgendwie geartete Versorgung der Schilddrüse erforderlich macht, die Zeit und Übersicht benötigt. Schon der normale Hautschnitt der Koniotomie kann ohne Ende bluten. Ein gelegentlich vorkommender Lobus pyramidalis der Schilddrüse (= ein Relikt aus der Embryonalentwicklung) kann Deinen Situs im Nu in eine blutige Hölle verwandeln.
Gruß
Peter
Hallo Uwe,
mein Beileid zum Tod deiner Mutter und noch eine extragroße Portion dafür, daß sie in deinen Armen gestorben ist.
Das war mit Sicherheit traumatisch und ich kann verstehen, daß du nie wieder etwas ähnliches erleben möchtest.
Allerwahrscheinlichkeit nach wird das auch nicht passieren.
Ich vermute, daß bei deiner Mutter noch andere Faktoren mithineinspielten und das Einatmen des Erbrochenen nicht alles war.
Aber das ist eigentlich völlig egal, denn der Punkt an dem du das Gefühl hast, zukünftig eingreifen zu können ist dieser.
Aber - so vermute ich - du siehst schon, das besondere der Situation und wie unwahrscheinlich es ist, daß dir ähliches wieder passiert.
Was kannst du sinnvollerweise dann tun.
Notarzt rufen - als allererstes - das wirst du ja gelernt haben.
Und dann ist es sicherer und wahrscheinlich auch effektiver, wenn du eine Koniotomie mit großlumigen Spritzenkanülen durchführst, als wenn du mit einem Skalpell, so sicher in der Anwendung du dich auch fühlst, im Halsbereich einen Schnitt durchführst.
Du müßtest die Spitzenkanülen direkt unter dem Schildknorpel und über dem Ringknorpel durch das Band das sich da befindet stechen.
Nicht nur eine, sondern mehrere, wieviele wird sich vermutlich zeigen.
Das hat den Vorteil, relativ ungefährlich zu sein, du kannst nichts wesentliches grundlegend verletzen, aus Versehen mit durchschneiden, für immer abtrennen. Du öffnest keine größere Wunde, die dann verschnutzen und/oder stark bluten kann.
Das heißt bei der Kosten/Nutzen-Abwägung bist du auf der besseren Seite, als bei einer Tracheotomie.
Du solltest also immer eine Handvoll langer Spritzenkanülen der Größe Nr. 1 mit dir führen.
Und hoffen - und mit uns allen davon ausgehen - das du sie nie brauchen wirst.
Ich fände es wirklich interessant zu eruieren, warum einige
Forumsteilnehmer hier so schnell völlig unangemessenerweise
sarkastisch werden und mir implizit geistige
Minderbemitteltheit oder gar explizit kriminelles Potential
unterstellen ohne überhaupt den Hintergrund meiner Frage zu
kennen, geschweige denn zu hinterfragen.
Das hat zwei Seiten.
Ja, du hast recht, der Ton klang auch für mich schnell aufgeregt und herablassend. Und zum Teil liegt das eben daran, daß wir hier nur schriftlich kommunizieren. Im wirklichen Leben, hätten die anderen dich gesehen und dabei womögliche festgestellt, daß du ganz vernünftig, wenn auch betroffen aussiehst und dann eher sowas in Richtung: Sag mal, warum stellst du so merkwürdige Fragen, weißt du, wie gefährlich das ist, gefragt.
Und der Ton wäre gelassener gewesen.
Aber du bist nicht unbeteiligt daran.
Da stellt ein Trommler eine Frage nach Werkzeug für einen lebensgefährlichen Eingriff. Er kennt die Bezeichnung der Dinge, die er sucht nicht und obwohl er behauptet, er wüßte, wie es geht, hat derjenige, der es ihm beigebracht hat, ihm nicht die passenden Fachbegriffe begebracht und ihm auch nicht gesagt, wo er die Dinge kaufen kann. Das macht einen stutzig.
Ich hab mit meiner Mod-Kollegin kurz darüber gemailt, ob wir dich löschen oder sperren, um erstmal herauszufinden, was und warum du das willst, haben dann aber beschlossen, den Thread einfach genau im Auge zu behalten. Vielleicht hätten ein paar mehr Info, dem ganzen schon die Spitzen genommen.
Und auch du hast nicht nur sachlich und gelassen reagiert. Hier sollten sich also alle mal an die Nase fassen.
Wenn ich eine Frage stelle, möchte ich, daß man mir ohne
Vorbehalte und Unterstellungen antwortet. Oder ist es
inzwischen so, daß das Gros der hiesigen Forumsteilnehmer
Deppen sind (die anderen unterstellen, ebenso deppert zu sein
wie sie selbst)?
Nein, ganz so ist es nicht, aber es gibt immer mal wieder zwischendurch unbedarfte Poster, die sich oder andere durch Naivität und/oder Dummheit schädigen würden oder es schon tun, und manche von uns haben mehr und andere weniger Geduld damit.
Und das Gros ist gerade gar nicht unterwegs, das ist eines der ruhigsten Wocheenden, die ich hier je erlebt habe.
aber versuch mal
sachlich die Inhalte zu lesen, das waren durchaus
bedenkenswerte Sorgen, die da raussprachen.Ja, das sehe ich genauso.
Das war leider nicht zu merken, deine Antworten klangen (oder besser lasen sich) wie: „ja, ja, aber nerv nicht, ich weiß das schon.“
So nachdem sich hier der Thread hoffentlich jetzt beruhigt, wünsche ich dir ein glückliches, sorgenfreies Leben, für die Zeit, wenn die Trauer und die Wut nachläßt.
Kerstin
Hi,
Es ist natürlich sehr dramatisch und tut mir sehr leid für dich dass das mit deiner Mutter passiert ist. Ich verstehe auch dass du als Angehöriger überlegst was schief gelaufen ist und was hätte anders sein müssen damit deine Mutter überlebt. Und natürlich wird hier niemand unterstellen dass du Unrecht hast und man womöglich doch nichts tun konnte und manche Menschen eben einfach sterben, weil niemand außer dir dabei war - und wenn du sagst dass organisatorische Fehler im Krankenhaus schuld sind glaube ich dir dass das deine Wahrnehmung ist und so stimmt.
Wenn ich eine Frage stelle, möchte ich, daß man mir ohne
Vorbehalte und Unterstellungen antwortet. Oder ist es
inzwischen so, daß das Gros der hiesigen Forumsteilnehmer
Deppen sind (die anderen unterstellen, ebenso deppert zu sein
wie sie selbst)?
Ich glaube das ist dadurch entstanden weil du dich erkennbar nicht mit der diskutierten Maßnahme auskennst, denn dann würdest du nicht ernsthaft in Betracht ziehen sie jemals alleine durchzuführen. Auf die Ratschläge, es bitte bleiben zu lassen weil selbst erfahrene Rettungsassistenten und Notärzte so gut wie nie eine Koniotomie durchführen - gehst du aber nicht ein sondern beharrst darauf die Maßnahme bei reanimationspflichtigen Patienten durchführen zu wollen.
Und dazu muß man einfach sagen:
nicht jeder, der reanimiert werden muß, hat einen versperrten Hals. Wenn eine Beatmung nicht funktioniert ist es wesentlich wahrscheinlicher dass man den Kopf nicht korrekt positioniert (überstreckt) hat oder irgendwelche Fremdkörper im Weg liegen - sei es die Zunge, als wahrscheinlichster Fall, sei es ein Gebiss, oder etwas anderes, z. B. Erbrochenes oder Eßwaren.
In dem Fall gilt es aber den Mund erstmal „leerzuräumen“ und das gehört ja auch zum Standard, der in jedem Erste Hilfe-Kurs gelehrt wird. Entweder ist eine Absaugpumpe und eine Magillzange zur Hand, ansonsten halt eben notfallmäßig mit den Fingern… wie gesagt - Standardmaßnahme, die in jedem Kurs so gelehrt wird.
sollte wirklich Erbrochenes oder Flüssiges im Hals stecken ist auch das kein Problem. Entweder man bekommt es heraus - oder nicht, aber dann bläst man seine Luft eben trotzdem in den Patienten. Im schlimmsten Fall gelangt dann Flüssigkeit oder meinetwegen sogar kleinere feste Bestandteile in die Lunge. Der Patient wird davon eine Lungenentzündung bekommen - oder was soll’s, wenn er dafür überlebt ist das eben in Kauf zu nehmen.
sollte wirklich ein Spasmus dazu führen dass der Hals „dicht“ ist wird das üblicherweise mit entsprechenden Medikamenten, die die Muskeln entspannen, bekämpft. Allein deswegen wird es faktisch nie vorkommen dass irgendeiner im Rettungsdienst eine Koniotomie durchführt.
wenn du in den Hals schneidest, und noch dazu in der von dir beschriebenen Form, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch die Schilddrüse und Blutgefäße zu erwischen - das haben andere ja schon beschrieben. Folge: du richtest wirklich ein Blutbad an und dann ist der Patient in Kürze 100%ig tot.
Das heißt im Klartext: die Wahrscheinlichkeit dass eine Koniotomie überhaupt angedacht werden müßte, ist absolut verschwindend gering. Selbst wenn dir 1000 Leute vor die Füsse fallen wirst du es wahrscheinlich kein einziges Mal erleben dass da tatsächlich ein Schnitt in den Hals notwendig wäre. Und selbst wenn der Fall tatsächlich einträte wird deine Vorstellung, was zu tun ist, den Patienten 10000000%ig nicht retten. Im Gegentum - du wirst ihn damit garantiert töten! Und das ist doch das, was du eben gerade gar nicht willst.
Das heißt ganz einfach, und das solltest du wirklich verinnerlichen: vergiß das alles mit dem Luftröhrenschnitt! Das ist wenig zielführend und sogar tödlich wenn man nicht weiß wie es geht - und du weißt es nicht, denn das was du hier beschrieben hast, ist definitiv falsch. Ich und alle anderen, auch die, die sarkastisch geschrieben haben, wollen dir einfach nur diese Botschaft geben und das solltest du echt annehmen, und nicht dich beschweren dass man dich nicht ernst nähme. Nimm du aber auch bitte ernst wenn diejenigen, die sich damit auskennen, dir mit allerhöchster Dringlichkeit abraten eine solche Aktion durchzuführen.
Viel, viel, viel wichtiger und wahrscheinlicher nötig ist dass du eine korrekte Reanimation beherrschst. Also wenn du etwas Sinnvolles tun willst um für den Ernstfall gerüstet zuu sein willst, dann lerne wie man richtig reanimiert, und gehe am besten gleich in einen Erste Hilfe-Kurs weil es gibt ja nicht nur Reanimationen, sondern auch noch 1000 andere Notfallsituationen.
Also wie gesagt: fühl’ dich nicht angegriffen, sondern nimm das bitte zur Kenntnis, was alle dir so dringend sagen wollen.
Gruß,
MecFleih
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das auch nicht passieren.
Man hat im Leben nunmal nur EINE einzige Mutter und EINEN einzigen Vater. Mein Vater lebt noch. Für den Fall, daß ihm etwas ähnliches widerfährt, möchte ich gewappnet sein.
Was kannst du sinnvollerweise dann tun.
Notarzt rufen - als allererstes - das wirst du ja gelernt
haben.
Gute Kerstin, sie lag bereits seit 1 1/2 Tagen IM KRANKENHAUS wegen des Herzleidens. Man sollte doch meinen, daß sie dort liegt, damit ihr zur Gesundung geholfen wird - und nicht um ihren Tod abzuwarten um dann, wenn dieser naht, nur noch zuzusehen und zu sagen: „da kann man eh nichts mehr tun“. Leider lag sie als „der Tod nahte“, nicht mehr auf der Intensivstation sondern auf der inneren Abteilung. Was derartige innere Abteilungen betrifft, habe ich den Eindruck, daß es hier unausgesprochene oder ausgesprochene Übereinkünfte gibt, das Leiden von Patienten nicht künstlich zu verlängern. Das Pflegepersonal maßt sich dabei an, zu entscheiden, wessen Leben verlängert und wessen Leben nicht verlängert wird. Auf der Intensivstation wäre meine Mutter, so vermute ich, noch am Leben.
Und dann ist es sicherer und wahrscheinlich auch effektiver,
wenn du eine Koniotomie mit großlumigen Spritzenkanülen
durchführst, als wenn du mit einem Skalpell, so sicher in der
Anwendung du dich auch fühlst, im Halsbereich einen Schnitt
durchführst.
Du müßtest die Spitzenkanülen direkt unter dem Schildknorpel
und über dem Ringknorpel durch das Band das sich da befindet
stechen.
Nicht nur eine, sondern mehrere, wieviele wird sich vermutlich
zeigen.
Das hat den Vorteil, relativ ungefährlich zu sein, du kannst
nichts wesentliches grundlegend verletzen, aus Versehen mit
durchschneiden, für immer abtrennen. Du öffnest keine größere
Wunde, die dann verschnutzen und/oder stark bluten kann.
Das heißt bei der Kosten/Nutzen-Abwägung bist du auf der
besseren Seite, als bei einer Tracheotomie.Du solltest also immer eine Handvoll langer Spritzenkanülen
der Größe Nr. 1 mit dir führen.
Und hoffen - und mit uns allen davon ausgehen - das du sie nie
brauchen wirst.Ich fände es wirklich interessant zu eruieren, warum einige
Forumsteilnehmer hier so schnell völlig unangemessenerweise
sarkastisch werden und mir implizit geistige
Minderbemitteltheit oder gar explizit kriminelles Potential
unterstellen ohne überhaupt den Hintergrund meiner Frage zu
kennen, geschweige denn zu hinterfragen.Das hat zwei Seiten.
Ja, du hast recht, der Ton klang auch für mich schnell
aufgeregt und herablassend. Und zum Teil liegt das eben daran,
daß wir hier nur schriftlich kommunizieren. Im wirklichen
Leben, hätten die anderen dich gesehen und dabei womögliche
festgestellt, daß du ganz vernünftig, wenn auch betroffen
aussiehst und dann eher sowas in Richtung: Sag mal, warum
stellst du so merkwürdige Fragen, weißt du, wie gefährlich das
ist, gefragt.
Und der Ton wäre gelassener gewesen.Aber du bist nicht unbeteiligt daran.
Da stellt ein Trommler eine Frage nach Werkzeug für einen
lebensgefährlichen Eingriff.
Ich habe mir das Schauen in die Vika gar nicht erst angewöhnt. Warum sollte man sich unnötigerweise den klaren Blick durch Voreingenommenheit verschleiern? Vorurteile, Blasiertheit, Arroganz, das sind doch Synonyme zum Wort „Dummheit“. Man blendet („blindet“) sich selbst.
Er kennt die Bezeichnung der
Dinge, die er sucht nicht und obwohl er behauptet, er wüßte,
wie es geht, hat derjenige, der es ihm beigebracht hat, ihm
nicht die passenden Fachbegriffe begebracht und ihm auch nicht
gesagt, wo er die Dinge kaufen kann. Das macht einen stutzig.
Ich hab mit meiner Mod-Kollegin kurz darüber gemailt, ob wir
dich löschen oder sperren, um erstmal herauszufinden, was und
warum du das willst, haben dann aber beschlossen, den Thread
einfach genau im Auge zu behalten. Vielleicht hätten ein paar
mehr Info, dem ganzen schon die Spitzen genommen.
Ich wüßte nicht, warum ich eine sachlich gestellte Frage von vornherein rechtfertigen sollte. Wenn sich hier jemand grundlos „stutzig“ macht, so ist das nicht meine Schuld, sondern Folge eigener Borniert- und Blasiertheit.
Und auch du hast nicht nur sachlich und gelassen reagiert.
Meinst Du damit, daß ich auf die (mitsamt dem entsprechenden Posting inzwischen gelöschte) Aufforderung „geh mal zum Arzt“ geantwortet habe „geh du auch mal zum Arzt, wundere dich aber nicht, wenn er dir nicht helfen kann“ geantwortet habe? Bitte gestehe mir das Recht zu, auf Sarkasmus mit Sarkasmus zu antworten. Der Sarkasmus ging schließlich nicht von mir aus. Ich hatte nur eine simple Frage sachlich gestellt.
Wenn ich eine Frage stelle, möchte ich, daß man mir ohne
Vorbehalte und Unterstellungen antwortet. Oder ist es
inzwischen so, daß das Gros der hiesigen Forumsteilnehmer
Deppen sind (die anderen unterstellen, ebenso deppert zu sein
wie sie selbst)?Nein, ganz so ist es nicht, aber es gibt immer mal wieder
zwischendurch unbedarfte Poster, die sich oder andere durch
Naivität und/oder Dummheit schädigen würden oder es schon tun,
Das mag ja sein, aber es hat mit mir und meiner Frage nichts, aber auch gar nichts zu tun!
und manche von uns haben mehr und andere weniger Geduld damit.
Und das Gros ist gerade gar nicht unterwegs, das ist eines der
ruhigsten Wocheenden, die ich hier je erlebt habe.aber versuch mal
sachlich die Inhalte zu lesen, das waren durchaus
bedenkenswerte Sorgen, die da raussprachen.Ja, das sehe ich genauso.
Das war leider nicht zu merken, deine Antworten klangen (oder
besser lasen sich) wie: „ja, ja, aber nerv nicht, ich weiß das
schon.“
Mein Unwillen galt bzw. gilt der dümmlichen Borniertheit, Arroganz und Voreingenommenheit, die aus einigen der Antworten spricht. War das nicht klargeworden?
So nachdem sich hier der Thread hoffentlich jetzt beruhigt,
wünsche ich dir ein glückliches, sorgenfreies Leben, für die
Zeit, wenn die Trauer und die Wut nachläßt.
Danke.
Gruß, Uwe
Danke!
Hi MecFleih,
das klingt alles sehr einleuchtend. Vielen Dank für Deine Erläuterungen! Ich glaube, es kann nicht schaden, demnächst mal wieder einen Erste-Hilfe-Kurs zu belegen, dabei alte Kenntnisse aufzufrischen und neue dazuzugewinnen. Den dabei anwesenden Lehrern werde ich natürlich einige von den hier aufgeworfenen Fragen stellen und mir genau anhören, was sie mir dazu sagen.
Das mit dem Überstrecken des Halses weiß ich natürlich, ich bin aber als ich meine Mutter sterben sah, in Panik geraten und hatte einen Blackout. Ich bin dann rausgerannt und habe die Nachtschwester alarmiert, aber dieser fiel nichts besseres ein, als mir zu sagen „lassen Sie sie doch in Ruhe sterben. Hat denn der Arzt nicht mit ihnen gesprochen?“ Als ich ihr klarmachte, daß sie gerade vorher noch geatmet hatte, bequemte sie sich eilends ein Absauggerät heranzukarren und einige Minuten später auch noch die diensthabende Ärztin heranzurufen. Auf die Idee, den Hals nach hinten zu überstrecken, kam aber tatsächlich offenbar niemand. Mit Sichheit kann ich dies aber auch nicht sagen, da die Schwester als auch die Ärztin meinen ebenfalls anwesenden Vater und mich zur Durchführung der (leider vergeblichen) Reanimationsversuche baten, das Zimmer zu verlassen.
Gruß, Uwe
Trauerarbeit
Lieber Uwe,
du hast ja mittlerweile von McFleih eine genial gute Antwort bekommen, die du auch annehmen konntest.
Der Tod deiner Mutter ist offensichtlich auf eine Art und Weise eingetreten, die dich nur wütend gemacht hat, was deiner Schilderung nach mir und vielen anderen nicht anders gegangen wäre.
Du fragst weiter unten, warum du mehr hättest schreiben sollen in deiner Frage und ich finde, daß ist spätestens nach deinem Antwort-Post auf McFleih völlig klar und ich hatte das auch schon in meinem ersten Posting angeregt danach zu gucken.
Du hast eine traumatisierende Situation erlebt, die dich in Panik und hilloser Wut übrig gelassen hat.
Daraus hast du den Schluß gezogen, dass du Operationsbesteck für eine Tracheotomie brauchst.
Und nur danach hast du gefragt.
Hättest du gleich im ersten Posting mehr über deinen Hintergrund und den Hintergrund deiner Frage geschrieben wären die Antworten anders ausgefallen.
Dann wärest du evtl. früher an den Punkt gelangt, mal wieder einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen, das den Kopf sachgerecht nach hinten strecken meist schon hilft, und und und
Ich möchte noch etwas anderes schreiben, was du evtl. nicht gerne liest.
An dieser Stelle:
Man hat im Leben nunmal nur EINE einzige Mutter und EINEN
einzigen Vater. Mein Vater lebt noch. Für den Fall, daß ihm
etwas ähnliches widerfährt, möchte ich gewappnet sein.
wird klar, daß du die Frage anscheinend nur stellst um deinen Vater retten zu können.
Ich denke, wir alle sind davon ausgegangen, daß du die Möglichkeit immer haben möchtest und nicht nur, für den sehr unwahrscheinlichen Fall, daß dein Vater unter den gleichen Umständen aufhört zu atmen, wie deine Mutter, daher auch mein Hinweis auf den Notarzt.
Uwe, ich weiß nicht, wie lange der Tod deiner Mutter her ist und wie frisch die Wunde noch ist, aber vielleicht solltest du darüber nachdenken, ob du dir Hilfe bei Freunden, Verwandten oder im Zweifelsfalle auch professionell holst, um von der Idee wegzukommen, deinen Vater vor dem gleichen Tod retten zu müssen, um einen Weg zu finden zu trauern, um weniger wütend zu sein.
Alles weitere was man dazu schreiben könnte sprengt den Rahmen des öffentlichen Forums.
Ich wünsche dir alles Gute
Gruß
Kerstin
Hi Alex,
welchen sachlichen bzw. inhaltlichen Fehler meinst Du in meiner Antwort zu entdecken?
Zur Erinnerung: Die Fragestellung lautete ‚Woher bekomme ich Gegenstand X und Gegenstand Y?, nicht’Wie führe ich eine Koniotomie durch? Was brauche ich alles dafür? Was muss ich sonst noch beachten?‘.
Gespannt!
Renee
zum schluss nochmal OT
Hi,
welchen sachlichen bzw. inhaltlichen Fehler meinst Du
in meiner Antwort zu entdecken?
Keinen. Das hab ich aber auch gar nicht behauptet.
Zur Erinnerung: Die Fragestellung lautete ‚Woher bekomme ich
Gegenstand X und Gegenstand Y?, nicht’Wie führe ich
eine Koniotomie durch? Was brauche ich alles dafür? Was muss
ich sonst noch beachten?‘.Gespannt!
Na, dann will ich dich mal erlösen.
Mein fehler lag darin, dass ich den gesamten thread im hinterkopf hatte und deine antwort gelesen habe, NACHDEM ich an anderer stelle ganz ähnlich geantwortet hatte.
Der gesamte thread hat im nachhinein einen „unzweckmäßigen“ charakter bekommen.
Deine antwort war durchaus sachlich und auf die ursprüngliche frage konzentriert.
Nur sollte man fragen auch reflektiert betrachten.
In einem anderen brett würde man auch nicht einfach so die frage nach einer rohrbombe beantworten indem man schreibt: Du brauchst stoff a, b und c (bekommst du bei xy) mixt das und ab gehts."
Wenn jemand als ERSTHELFER tatsächlich vor hat menschen skalpelle in den hals zu stechen, dann kann man bzw. ich nicht guten gewissens darauf eingehen ohne ein paar warnende worte.
Dass so etwas dann ironisch/sakastisch aus dem ruder gerät liegt in der natur der sache. Vor allem, wenn derjenige sich nicht von seinem vorhaben abbringen lsst und auf seiner vermeintlichen profession beharrt.
Soweit
LG Alex:smile:
Hallo lieber Uwe,
sei bitte so lieb und mache erst einmal einen der üblichen Erste Hilfe Kurse bei einem der Rettungsorganisationen (DRK ASB, Johanniter…), damit du grob die Grundlagen der Ersten Hilfe beherrscht, einschließlich der notwendigen Maßnahmen der Herz-Lungen- Wiederbelebung. Das dürfte dir für Deinen Bereich, den du brauchst reichen.
Deine Begründung und Beschreibung des Luftröhrenschnittes zeigt lediglich, dass man ohne anatomische Kenntnisse tötlichen Unsinn anstellen kann, wenn man irgendwo nur halb hingehört oder nicht alles mitbekommen hat.
Luftröhrenkollaps: Die Luftröhre besteht aus einem offenem (Hufeisen)Knorpelgerüst, das aber sehr fest und hart ist:
Wikipaedia:
Beim erwachsenen Menschen ist sie 10–12 cm lang und durch 16–20 hufeisenförmige hyaline Knorpel in ihrer Vorderwand verstärkt, sodass sie auch beim Einatmen nicht kollabieren kann. Die Knorpelspangen selbst sind durch Bänder - die Ligamenta anularia - miteinander verbunden, während die Hinterwand (Paries membranaceus) aus bindegewebigen und (dünnen)muskulären (Musculus trachealis) Strukturen besteht. Durch diese muskuläre Komponente kann die Lichtung der Luftröhre um 1/4 verengt werden.
Das reicht für eine Atmung mit Geräuschen allemal.
Anderes gilt natürlich für die Fremdkörperaspiration oder Erbrochenem bei Bewußtlosen!!! Aber auch hier habe ich in 30 Jahren keine Begründung für einen Luftröhrenschnitt gehabt.
Also zunächst einen 1. Hilfe Kurs (16 Std) und dann weitersehen!!!
Nichts für ungut
Rudi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
sei bitte so lieb und mache erst einmal einen der üblichen
Erste-Hilfe-Kurse bei einem der Rettungsorganisationen (DRK
ASB, Johanniter…), damit du grob die Grundlagen der Ersten
Hilfe beherrschst, einschließlich der notwendigen Maßnahmen der
Herz-Lungen- Wiederbelebung. Das dürfte dir für Deinen
Bereich, den du brauchst, reichen.
Bei mir waren es die Sanitätslehrgänge I und II bei der Bundeswehr, allerdings liegt das schon 28 Jahre zurück. Ein Auffrischen der Kenntnisse kann nur nützlich sein.
Ich weiß nicht, inwieweit Du den Artikelbaum gelesen hast. Ich habe meine Gründe, ggf. eine Tracheotomie vorzunehmen in einigen Artikeln weiter unten erläutert und möchte mich hier nun nicht wiederholen. Die Antwort von MecFleih hat mich davon überzeugt, auf jeden Fall zunächst eine Mund-zu-Mund-Beatmung mit nach hinten gestrecktem Hals (des Patienten) zu versuchen. Die nötigen Wiederbelebungsmaßnahmen hätte ich in der von mir beschriebenen Situation eigentlich vom Pflegepersonal des Krankenhauses erwartet. Aber dieses hatte offenbar die Patientin (meine Mutter) bereits „abgeschrieben“.
Deine Begründung und Beschreibung des Luftröhrenschnittes
zeigt lediglich, dass man ohne anatomische Kenntnisse
tötlichen Unsinn anstellen kann, wenn man irgendwo nur halb
hingehört oder nicht alles mitbekommen hat.
Nein, ich habe damals (1979) sehr genau hingehört. Der Unterricht ging, was die Durchführung eines Luftröhren- bzw. Kehlkopfschnittes betrifft, nicht allzusehr in die Tiefe. Allerdings denke ich inzwischen selbst, daß ich mir die anatomischen Gegebenheiten näher zu Gemüte führen muß, wenn ich tatsächlich eine solche Maßnahme durchzuführen in Erwägung ziehen will.
Luftröhrenkollaps: Die Luftröhre besteht aus einem offenem
(Hufeisen)Knorpelgerüst, das aber sehr fest und hart ist:
Wikipaedia:
Beim erwachsenen Menschen ist sie 10–12 cm lang und durch
16–20 hufeisenförmige hyaline Knorpel in ihrer Vorderwand
verstärkt, sodass sie auch beim Einatmen nicht kollabieren
kann. Die Knorpelspangen selbst sind durch Bänder - die
Ligamenta anularia - miteinander verbunden, während die
Hinterwand (Paries membranaceus) aus bindegewebigen und
(dünnen)muskulären (Musculus trachealis) Strukturen besteht.
Durch diese muskuläre Komponente kann die Lichtung der
Luftröhre um 1/4 verengt werden.Das reicht für eine Atmung mit Geräuschen allemal.
Anderes gilt natürlich für die Fremdkörperaspiration oder
Erbrochenem bei Bewußtlosen!!! Aber auch hier habe ich in 30
Jahren keine Begründung für einen Luftröhrenschnitt gehabt.
Also zunächst einen 1.-Hilfe-Kurs (16 Std) und dann
weitersehen!!!
Ok, Deine Botschaft ist „rübergekommen“. 
Danke für Deine Erläuterungen.
Gruß, Uwe
Wenn jemand als ERSTHELFER tatsächlich vor hat menschen
skalpelle in den hals zu stechen, dann kann man bzw. ich nicht
guten gewissens darauf eingehen ohne ein paar warnende worte.
Um eine solche Situation als „Ersthelfer“ geht es ja gar nicht. Genau das meine ich mit Voreingenommenheit.
Dass so etwas dann ironisch/sakastisch aus dem ruder gerät
Wenn Du noch nicht einmal weißt, wie man „sarkastisch“ schreibt, kannst du dennoch sarkastisch werden. Wenn du aber sarkastisch wirst in einer Situation, in der zu Sarkasmus keinerlei Anlaß besteht, da deine imaginierte (!) Situation gar nicht zutrifft, mußt du dich nicht wundern, wenn man dann dir gegenüber ebenfalls sarkastisch auftritt.
liegt in der natur der sache. Vor allem, wenn derjenige sich
nicht von seinem vorhaben abbringen lsst und auf seiner
vermeintlichen profession beharrt.
Nein. Mein Unwille resultierte aus der in meinen Augen dümmlichen Borniertheit, die aus der hier an den Tag gelegten Voreingenommenheit (s. o.) sprach. Wie wäre es gewesen, mir zunächst einmal ein paar neutrale, interessierte Fragen zu stellen? Aber nein, ich wurde gleich in die Schublade „profilneurotischer Rettungsheld“ gestopft. Was soll dieser Schwachsinn eigentlich? Ist durch eine solche „Verschubladisierung“ deine Welt wieder in Ordnung? Und du, der du so anders bist, bist wieder wer, nämlich so anders??
Genauso funktionieren, sozialpsychologisch betrachtet, übrigens auch Phänomene wie Fremdenhaß und Rassismus, nur nebenbei gesagt.
Gruß, Uwe
Wenn jemand als ERSTHELFER tatsächlich vor hat menschen
skalpelle in den hals zu stechen, dann kann man bzw. ich nicht
guten gewissens darauf eingehen ohne ein paar warnende worte.Um eine solche Situation als „Ersthelfer“ geht es ja gar
nicht. Genau das meine ich mit Voreingenommenheit.
Das verstehe ich nicht. Du bist nunmal ERSTHELFER.
Deine San-Lehrgänge beim bund qualifizieren eigentlich für nichts.
Ausserdem ist es im krieg wohl etwas anderes eine tracheotomie durchzuführen, als in situationen, in denen innerhalb vom max. 10 min ein arzt zur stelle ist.
Dass so etwas dann ironisch/sakastisch aus dem ruder gerät
Wenn Du noch nicht einmal weißt, wie man „sarkastisch“
schreibt[…]
Oh danke. Du erbittest oben allen ernstes ein anderes niveau der diskussion und kommst jetzt mit rechtschreibfehlern.
Alles klar.
Die diskussion ist ja eh schon lange beendet und nichts was jetzt noch gesagt bzw. geschrieben wird, führt uns oder dich irgendwie weiter…
Also, tu was du nicht lassen kannst
LG Alex
Das verstehe ich nicht. Du bist nunmal ERSTHELFER.
Wenn jemand wegen des gesundheitlichen Problems bereits im Krankenhaus liegt, kann man einen helfenden Besucher doch wohl nicht „Ersthelfer“ nennen.
Deine San-Lehrgänge beim bund qualifizieren eigentlich für
nichts.
Ausserdem ist es im krieg wohl etwas anderes eine tracheotomie
durchzuführen, als in situationen, in denen innerhalb vom max.
10 min ein arzt zur stelle ist.Dass so etwas dann ironisch/sakastisch aus dem ruder gerät
Wenn Du noch nicht einmal weißt, wie man „sarkastisch“
schreibt[…]Oh danke. Du erbittest oben allen ernstes ein anderes niveau
der diskussion und kommst jetzt mit rechtschreibfehlern.
Ich wollte darauf hinweisen, daß jemand, der noch nicht einmal weiß, wie das Wort „sarkastisch“ geschrieben wird, durchaus sarkastisch werden kann. Genauso kann jemand, dessen Profession nicht „Arzt“ oder „Rettungssanitäter“ ist, dennoch durch Anwendung der richtigen Maßnahmen Menschenleben retten.
Gruß, Uwe
Mod: Ich finde es ist alles gesagt…
… ihr Beiden und auch alle Anderen.
Ich mach hier unten Schluß und falls sich jemand eine andere Stelle sucht, um weiter darüber zu reden, wer jetzt wie hätte sich anders verstanden fühlen wollen, dann mach ich da auch Schluß.
Schönen Tag noch
Kerstin
Mod Medizin allgemein