Hat irgendjemand das Buch „Guggile“ von Werner Kofler gelesen.
Ich muss ein Referat über dieses Buch halten und da es mir sehr schwer fällt
bei diser Lektüre eine Inhaltsangabe zu verfassen, würde es mich freuen, wenn jemand eine
berteistellt. Im Internet habe ich leider auch nichts gefunden! Danke im voraus
‚Vom Bravsein und vom Schweinigeln‘
Hallo!
Hat irgendjemand das Buch „Guggile“ von Werner Kofler gelesen.
Ja.
Ich muss ein Referat über dieses Buch halten und da es mir
sehr schwer fällt
bei diser Lektüre eine Inhaltsangabe zu verfassen, würde es
mich freuen, wenn jemand eine
berteistellt. Im Internet habe ich leider auch nichts
gefunden! Danke im voraus
Dein Referat musst du schon selbst machen. Aber ein paar Hinweise kann ich dir geben:
„Guggile“ hat eigentlich keine durchgehende „Handlung“ (daher auch der Untertitel „Eine Materialsammlung aus der Provinz“), das macht die Sache etwas schwierig. Aber man kann die einzelnen Schwerpunkte der Geschichte der Reihe nach darstellen: worum geht es eigentlich (eine „totale Autobiographie“), wann und wo spielt das Ganze und wie sieht es dort aus („kärnten: finsternis“), Beschreibung der Familie („die vorgeschichte der vorgeschichte“) und der „Erziehungsgrundsätze“, zur Erläuterung des ganzen kann man aus den folgenden Kapiteln ein paar Höhepunkte herauspicken (etwa „das plötzliche vorhandensein des hansi“ oder „ein häuslicher justizirrtum“), bis man über einen kleinen Schlenker über die Kirche („fertigbeichte“) zum „emotionalen Desaster“, dem Höhepunkt und Abschluß des Buches kommt („wie ich das erste mal vorsätzlich etwas unkeusches gelesen und dabei einen steifen bekommen habe“ und „das bedürfnis danach und die angst davor: das erste mal“).
Kofler hat „Guggile“ um 1975 geschrieben; die Handlung spielt etwa um 1955-1960. Man könnte also noch auf drei Zeitebenen hinweisen: wie war die Sicht der Dinge (bes. Erziehung, Familie, Sexualität) im Zeitraum der Handlung, wie hat Kofler das 1975 gesehen und ist das heute noch aktuell oder herrscht wieder eine neue Sicht der Dinge vor.
Grüße, Peter
(und danke, dass du mir einen Anlass gegeben hast, dieses herrliche Buch zum ersten Mal seit fast 30 Jahren wieder in die Hand zu nehmen.)