Wertminderung Baugrund bei hohem Grundwasserstand

In Oldenburg (Oldenburg/Niedersachsen) liegt der Grundwasserspiegel allgemein sehr hoch. Aus diesem Grunde wurden die Grundstücke westlich eines Hauses alle aufgeschüttet. Auf dem Grundstück liegt der Grundwasserspiegel im Durchschnitt ca. 40 cm unter der Oberfläche. Das Fundament steht daher ständig im Wasser. Bei stärkerem Regen steht ein Teil des Rasens unter Wasser. Im Regenwasserkanal liegt der Wasserspiegel dann ca. 70 cm unter der Oberfläche. Welche Wertminderung ist im Vergleich zum durchschnittlichen Richtwert des Gutachterausschusses anzusetzen? Wie hoch wären die Kosten für das Aufschlämmen des Geländes je Kubikmeter oder die Kosten für eine dichte Wanne bei einem Neubau, die nicht aufschwimmen darf? Die bebaute Grundfläche beträgt ca. 150 m Quadratmeter.

Hallo !

Frage mal wer in der gegend einen Keller hat ?
Technisch geht ja alles,aber bei dieser Grundwassersituation einen Keller anzulegen,das finde ich schon fahrlässig.

Das würde ja schon beim Ausheben der Grube eine Wasserhaltung erfordern und einen Verbau mit Spundwänden.

Ich schätze mal,dieser Keller in „weißer Wanne“ mit den Probleme im Baugrund kostet mehr wie der Rest des Hauses.

Da kann ich nur zur Fundamentplatte und Kellerverzicht raten,auf einer Auffüllung des Grundstücks und zu einer Flächendränage unter der Sohle.

MfG
duck313

Hallo,

Welche
Wertminderung ist im Vergleich zum durchschnittlichen
Richtwert des Gutachterausschusses anzusetzen?

Wenn die örtliche Bewertungszone einer Zonalen Bodenrichtwertkarte so gewählt wurde, dass sie das berücksichtigt, gar keine…

>Wie hoch wären

die Kosten für das Aufschlämmen des Geländes je Kubikmeter
oder die Kosten für eine dichte Wanne bei einem Neubau, die
nicht aufschwimmen darf? Die bebaute Grundfläche beträgt ca.
150 m Quadratmeter.

Gebäude in derartigen Gegenden haben üblicherweise keine Keller. Die Mehrkosten für eine „Weisse Wanne“ lassen sich nicht so ohne weiteres beziffern, da einige Masivhausanbieter gar nichts anderes mehr anbieten… Die Wasserhaltung käme ggf. dann tatsächlich dazu, wenn sich das überhaupt einer traut. Irgendwas größeres vier- bis kleineres fünfstelliges, rate ich mal.

Gruß vom
Schnabel