Wertminderung Haus/Badezimmer

Hallo zusammen,

wir sind vor 8 Wochen in unsere DHH gezogen.
Folgender Sachverhalt:

  • im Badezimmer und im SZ morgens bzw. im Bad nach dem Duschen absetzen von Schwitzwasser/Wasserdampf an den Wänden, diese verschwinden direkt nach dem Lüften. Wir haben die Hoffnung das das Haus über den Sommer komplett austrocknet und sich das Problem im Herbst erledigt hat.
  • Unser Bauunternehmer hat meiner Meinung nach unser Bad versaut. Das kpl. Silkon sieht schrecklich aus. Druchstellen, teilweise viel zu dick, uneben…wobei ich sagen muss, er hat das Silkon 3x wieder rausgerissen und selbst neu gemacht. Aber meine Güte, er kann es einfach nicht…Er meint das kriegt man nicht besser hin. Wenn man in der Badezimmertür steht, sieht man es auf den ersten Blick nicht, aber wirklich gucken darf man nicht.
    Dann hat er mit seinem Finger eine Ecke einer Fliese eingedrückt, diese kann nicht ausgetauscht werden, dann hätte die ganze Duschwanne wieder raus gemusst. Somit hat er die Fliese geklebt und das Silkon an dem Stück so dick gemacht, das mann nur noch die Hälfte der eingedrückten Ecke sieht.
  • von den schiefen Steckdosen + Lichtschaltern, den zu groß geschnittenen Aussparungen für den „Jalousiezug“ will ich gar nicht reden
    Unser Bauunternehmer ist sehr unzuverlässig, eine ruhiger gelassener „komm ich heut nicht, komm ich morgen…“ hinterher telefonieren, versetzen…

Er muss jetzt noch unseren Carport und nen Schuppen bauen. Ausserdem wird das Haus im Sommer noch verfugt. Kostet ca. 1600,- zusammen. Wobei ich mich auch schon gefragt habe ob wir hier in Vorkasse gegangen sind. Ich kann mir nicht vorstellen das alles für das Geld zu kriegen…
Meine Frage ist jetzt. Er will nächste Woche den Carport und den Schuppen machen.

  • Ist die Geschichte mit dem Silkon und der Fliese im Bad ne Wertminderung?
  • Dürfen wir Geld einbehalten?
  • Dürfen wir auch Geld einbehalten aufgrunddesssen das wir nicht wissen, ob wir das Feuchtigkeitsproblem auch noch im Herbst haben? Erst wenn es wieder kälter wird stellt sich ja heraus ob sich das Problem erledigt hat und ob es sich um normale Baufeuchte handelt, die sich irgendwo abgesetzt hat. Jetzt im Moment ist es aufgrund der milderen Temperaturen weg da die Wände wärmer sind. Wenns im Herbst wieder auftritt wird irgendwo ne Dämmschwäche sein und deshalb wird die Wand kalt. Dann muss er wieder ran.
    Wenn wir kein Druckmittel haben rennen wir wieder ewig hinter ihm her. Hab jetzt schon graue Haare…:smile:

Ich hoffe jemand weiss Rat wie wir uns richtig verhalten ohne das das eigentlich gute Verhältniss zu ihm leidet.

Vielen lieben Dank, Daniela*

Hallo,

das ist eine Rechtsfrage. Stell sie nochmal im passenden Brett und beachte die FAQ.

Gruß
Kati

Hallo,

bitte macht euch mal hier schlau:

http://www.bsb-ev.de/

oder

http://www.vpb.de/

ich hoffe, die Abnahme und Schlusszahlung war noch nicht!

grüße
miamei

Hallo,

die Feuchtigkeit im Haus wird euch sicherlich noch kommenden Winter begleiten.

Erst im Winter trocknen aufgrund der trockenen Aussenluft Häuser richtig aus.

Die Dauer ist unterschiedlich, kommt auf die Bauweise und die eingesetzten Materialien an.

grüße
miamei

Hi,

zur Feuchtigkeit: So wie Du es beschreibst, kommt die Feuchtigkeit doch gar nicht AUS den Wänden, sondern es bildet sich Tau AUF den Wänden, oder? D.h. nur, dass die Wand der kälteste Punkt im Raum ist, und sich dann dort eben nach dem Duschen die Feuchtigkeit niederschlägt. Das ist wie mit einem beschlagenen Spiegel.
Ansonsten braucht Baufeuchte aber generell auch immer einen gut durchheizten und sehr gut ge(stoß-)lüfteten Winter.

Folgender Sachverhalt:

  • im Badezimmer und im SZ morgens bzw. im Bad nach dem Duschen absetzen von Schwitzwasser/Wasserdampf an den Wänden, diese verschwinden direkt nach dem Lüften. Wir haben die Hoffnung das das Haus über den Sommer komplett austrocknet und sich das Problem im Herbst erledigt hat.