Wertpapierkauf / -beratung

Hallo,

gleich eines Vorweg: dies ist eine ernst gemeinte Frage und soll keine Klugscheißerei sein (fängt ja gut an).

Da ich für meine Betreute Geld anlegen soll, so ca. 40.000 Euro, habe ich mir von einem mir bekannten Banker ein Angebot zusenden lassen.

Bedingungen der Geldanlage: mündelsicher, also Bundesschatzbriefe, Kommunalobligationen usw. Anlagezeit 5-7 Jahre. Die Papiere müssen bei Bedarf schnell wieder verkauft werden können, wenn die alte Dame mal in ein Pflegeheim muss. GGfls. Kursverlust ist mir bekannt.

Nun habe ich ein Angebot bekommen, dass ich nicht so toll fand, hatte mehr erwartet. 2,85 % bei 5 Jahren Laufzeit, Rating AAA, Einzelheiten habe ich zur Zeit nicht greifbar.

Daraufhin habe ich mal im Internet gesucht (S-Broker) und etliches gefunden, was mehr Zinsen bringt.

Wie stellt ein Anlageberater eigentlich seine Angebote zusammen ? Bestimmt spielt da die persönliche Erfahrung eine Rolle. Aber es kann doch auch peinlich werden, wenn der Berater sein tolles Angebot vorlegt, und man holt mit müdem Lächeln einige Ausdrucke hervor, nach denen die „tollen“ Angebote kalter Kaffe sind.

Ausserdem kann man als Laie ja nicht alles auf dem Internet-Angebot wissen. Z. B. ob die Papiere, die interessieren, überhaupt gehandelt werden.

Ist dieses Angebot nun vom Zinssatz her ok ? Wo kann man sich wirklich gut informieren ?

Gruss

Andreas

Da ich für meine Betreute Geld anlegen soll, so ca. 40.000
Euro, habe ich mir von einem mir bekannten Banker ein Angebot
zusenden lassen.
Nun habe ich ein Angebot bekommen, dass ich nicht so toll
fand, hatte mehr erwartet. 2,85 % bei 5 Jahren Laufzeit,
Rating AAA, Einzelheiten habe ich zur Zeit nicht greifbar.
Ist dieses Angebot nun vom Zinssatz her ok ? Wo kann man sich
wirklich gut informieren ?

Hallo, Andreas,
für 40000 € sollten schon über 3 % Zinsen drin sein. Frag doch mal deine Betreute, ob sie nicht ein wenig Risiko eingehen möchte. Dann sind Aktien mit hoher Dividendenrendite um die 5 % lukrativer. Wenn dazu noch die Kurse steigen, wird sie glücklich sein.

Hi,

Nun habe ich ein Angebot bekommen, dass ich nicht so toll
fand, hatte mehr erwartet. 2,85 % bei 5 Jahren Laufzeit,
Rating AAA, Einzelheiten habe ich zur Zeit nicht greifbar.

wären aber hilfreich. Bundesschatzbriefe liegen auf 5 Jahre derzeit bei rd. 2,5%.

Daraufhin habe ich mal im Internet gesucht (S-Broker) und
etliches gefunden, was mehr Zinsen bringt.

Was denn? Staatsanleihen von Peru? :wink:

Gruß,
Christian

Das Alter der Dame,
der nicht sehr lange Anlagehorizont
und die Möglichkeit noch eher ins Pflegeheim zu müssen,
sprechen nicht gerade für eine Aktienanlage.

Gruß JoKu

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Hi Andreas, Du bekommst ja auf dem Tagesgeldkonto der Diba schon 2,25 % und bei der 1822direkt (Frankfurter Sparkasse) auf deren Online-Sparbuch 2,75 %. Also, das Dir vorliegende Angebot gehört sicher nicht zu den attraktivsten. Wie wäre es mit einem Investment-Rentenfonds, der ist auch nicht so stark risikobehaftet und dürfte wenigstens etwas mehr bieten bei jederzeitiger Verfügbarkeit. Dürfte der Dame ebenfalls entgegenkommen. Ein Depot bei der Bank wäre nicht notwendig, so dass auch keine Depotgebühren anfallen würden. ERkundige Dich einfach mal bei Deiner Bank. Gruss, Eva

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guck mal zu http://www.voba-bergstrasse.de/
Das VR DAXCash Konto hat
• Mindestverzinsung zur Zeit 2,25 %
• Ertragschancen bis zu 5 % durch Partizipation an positiven DAX-Entwicklungen
• kein Kurs- oder Verlustrisiko
• täglich verfügbar
• Mindestanlage ab 1.500 Euro

Der Zins wird monatlich gebucht (==> Zinseszinseffekt)

Gruss
JoKu

Hallo,

gleich eines Vorweg: dies ist eine ernst gemeinte Frage und
soll keine Klugscheißerei sein (fängt ja gut an).

Da ich für meine Betreute Geld anlegen soll, so ca. 40.000
Euro, habe ich mir von einem mir bekannten Banker ein Angebot
zusenden lassen.

Bedingungen der Geldanlage: mündelsicher, also
Bundesschatzbriefe, Kommunalobligationen usw. Anlagezeit 5-7
Jahre. Die Papiere müssen bei Bedarf schnell wieder verkauft
werden können, wenn die alte Dame mal in ein Pflegeheim muss.
GGfls. Kursverlust ist mir bekannt.

Nun habe ich ein Angebot bekommen, dass ich nicht so toll
fand, hatte mehr erwartet. 2,85 % bei 5 Jahren Laufzeit,
Rating AAA, Einzelheiten habe ich zur Zeit nicht greifbar.

Wenn die Bedingung der Mündelsicherheit erfüllt sein muss, ist dieses Angebot o.k.

Daraufhin habe ich mal im Internet gesucht (S-Broker) und
etliches gefunden, was mehr Zinsen bringt.

Sind diese Anlagen im Sinne des § 1807 mündelsicher?

Wie stellt ein Anlageberater eigentlich seine Angebote
zusammen ? Bestimmt spielt da die persönliche Erfahrung eine
Rolle.

Die persönliche Erfahrung spielt immer eine Rolle. Aber das ist in jedem Beruf so. Bei der Anlage in mündelsicheren Papieren ist meiner Meinung nach die Erfahrung von untergeordneter Bedeutung. Gesetzliche Regelungen sind nun mal gesetzliche Regelungen und diese geben hier die Richtung vor.

Aber es kann doch auch peinlich werden, wenn der
Berater sein tolles Angebot vorlegt, und man holt mit müdem
Lächeln einige Ausdrucke hervor, nach denen die „tollen“
Angebote kalter Kaffe sind.

Ich habe meine Zweifel, das bei besseren Angeboten die Prämisse der Mündelsicherheit erfüllt ist. Bessere Angebote im Sinne von höherer Verzinsung bedeutet in aller Regel auch ein höheres Risiko und das beisst sich mit der Vorgebe der Mündelsicherheit.

Ausserdem kann man als Laie ja nicht alles auf dem
Internet-Angebot wissen. Z. B. ob die Papiere, die
interessieren, überhaupt gehandelt werden.

Richtig. Deswegen haben Anlageberater i.d.R auch eine Spezialausbildung. Art und Umfang der Beratung unterliegen den strengen Regeln des Wertpapierhandelsgesetzes und den entsprechenden Durchführungsverordnungen des BAFin. Dass bedeutet, das die Bank für eine Anleger- und Objektgerechte Beratung (nicht aber für eine falsche Entscheidung des Anlegers) haftet.

Ist dieses Angebot nun vom Zinssatz her ok ? Wo kann man sich
wirklich gut informieren ?

Ich empfehle die Beratung durch einen Spezialisten bei einer Bank oder Sparkasse.

Gruss

Andreas

Beste Greüsse aus dem Süden

Roland

Das Alter der Dame,
der nicht sehr lange Anlagehorizont
und die Möglichkeit noch eher ins Pflegeheim zu müssen,
sprechen nicht gerade für eine Aktienanlage.

Hallo Joe,
Aktien sind doch jederzeit an der Börse zu verkaufen, also so gut wie bares Geld. Die Leitung eines Pflegeheims dürfte sich damit zufriedengeben, wenn sie ein lukratives Depot mit hoher Bonität und Liquidität erhält.
Happy New Year
Spencer

Hallo,

Hallo Joe,
Aktien sind doch jederzeit an der Börse zu verkaufen, also so
gut wie bares Geld. Die Leitung eines Pflegeheims dürfte sich
damit zufriedengeben, wenn sie ein lukratives Depot mit hoher
Bonität und Liquidität erhält.
Happy New Year
Spencer

Betreuer heisst in diesem Falle: vom Amtsgericht zum Betreuer bestellt, was früher Vormund hiess. Und daher muss ich mir jede Geldanlage vom Gericht genehmigen lassen. Ich darf noch nicht mal Geld bei einer Bausparkasse einzahlen (bei manchen Gerichten geht das, bei „meinem“ nicht).

Aktien ? Undenkbar. Fonds ? Bei dem Vorschlag würde ich wohl selbst unter Betreuung gestellt. Also sehr eingeschränkte Anlagemöglichkeiten.

Gruss

Andreas

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Gut gemeinte Laienmeinungen als solche…

Hi Andreas, Du bekommst ja auf dem Tagesgeldkonto der Diba
schon 2,25 % und bei der 1822direkt (Frankfurter Sparkasse)
auf deren Online-Sparbuch 2,75 %. Also, das Dir vorliegende
Angebot gehört sicher nicht zu den attraktivsten. Wie wäre es
mit einem Investment-Rentenfonds, der ist auch nicht so stark
risikobehaftet und dürfte wenigstens etwas mehr bieten bei
jederzeitiger Verfügbarkeit. Dürfte der Dame ebenfalls
entgegenkommen. Ein Depot bei der Bank wäre nicht notwendig,
so dass auch keine Depotgebühren anfallen würden. ERkundige
Dich einfach mal bei Deiner Bank. Gruss, Eva

Ich liebe es wenn jeder seine Meinung hinausposaunt ohne auf die Angaben des Fragestellers und der damit verbundenen Angaben einzugehen, geschweige denn die Problematik zu erfassen. (Und damit meine ich nicht nur dich.)

Zum einen müssen die Anlagen mündelsicher sein und vom Vormundschaftsgericht abgesegnet werden - das schränkt die Möglichkeiten schon mal stark ein.

Zum anderen dürfte Andreas dir ein Lied davon singen können wie es sich mit Online-Konten für Betreute verhält.

Leider hat er keine angaben darüber gemacht was er für Alternativen ausgegraben hat, so dass man diese diskutieren könnte.

Gruß Ivo

Betreuer heisst in diesem Falle: vom Amtsgericht zum Betreuer
bestellt, was früher Vormund hiess. Und daher muss ich mir
jede Geldanlage vom Gericht genehmigen lassen. Ich darf noch
nicht mal Geld bei einer Bausparkasse einzahlen (bei manchen
Gerichten geht das, bei „meinem“ nicht).

Das hatte ich schon so verstanden.
Ich habe in anderer Fuktion, aber auch mit solchen Klienten zu tun.
Kannst ja mal gucken, ob Dir das Gericht sowas wie das genannte Konto genehmigt.
Bzw. Dir vorher entsprechende Bescheinigungen über die Sicherheit von der VoBa holen.

Gruß JoKu

Hallo Ivo,
zum einen: Deine Wortwahl hinsichtlich des „Hinausposaunens“ als auch die Unterstellung des mangelhaftens Hineindenkens in die Situation zu meinem Posting ist m.E. absolut nicht angebracht.
Zum anderen: Sei versichert, dass ich ausreichend Erfahrung mit Betreuungen (mehrere über viele Jahre), als auch mit Fonds habe (da ich einige Jahre als VErtriebsleiterin einer Bank auch für die zu vertreibenden Fonds verantwortlich war).
Du vergisst, dass ich Rentenfonds empfohlen und zum weiteren Vergleich auf Konditionen bei Tagesgeld-Onlinekonten verwiesen habe. Ich könnte Dir eine ganze Liste mündelsicherer Fonds nennen. Und um sich als Betreuer anzusichern, kann man nur empfehlen, sich jeweils beim Rechtspfleger des zuständigen Amtsgerichts die Anlage dann absegnen zu lassen. Ich habe bisher weder mit Rentenfonds noch mit Onlinekonten bei einer Sparkasse beim Amtsgericht Probleme gehabt.
Urteile bitte nicht so schnell über „gut gemeinte Laienmeinungen als solche“.
Ich wünsche Dir trotzdem noch schöne Tage „zwischen den Jahren“ und einen guten Rutsch. Eva

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2,85% finde ich OK - geb doch mal die Links von den Online-Angeboten…

2,85% finde ich OK - geb doch mal die Links von den
Online-Angeboten…

bitte sehr, bitte gleich:

http://www.sbroker.de/sbl/wpapiere_handel/anl_suche_…

Gruss

Andreas

Hi Andreas, Du bekommst ja auf dem Tagesgeldkonto der Diba
schon 2,25 % und bei der 1822direkt (Frankfurter Sparkasse)
auf deren Online-Sparbuch 2,75 %. Also, das Dir vorliegende
Angebot gehört sicher nicht zu den attraktivsten. Wie wäre es
mit einem Investment-Rentenfonds, der ist auch nicht so stark
risikobehaftet und dürfte wenigstens etwas mehr bieten bei
jederzeitiger Verfügbarkeit. Dürfte der Dame ebenfalls
entgegenkommen. Ein Depot bei der Bank wäre nicht notwendig,
so dass auch keine Depotgebühren anfallen würden. ERkundige
Dich einfach mal bei Deiner Bank. Gruss, Eva

Ich liebe es wenn jeder seine Meinung hinausposaunt ohne auf
die Angaben des Fragestellers und der damit verbundenen
Angaben einzugehen, geschweige denn die Problematik zu
erfassen. (Und damit meine ich nicht nur dich.)

Zum einen müssen die Anlagen mündelsicher sein und vom
Vormundschaftsgericht abgesegnet werden - das schränkt die
Möglichkeiten schon mal stark ein.

Zum anderen dürfte Andreas dir ein Lied davon singen können
wie es sich mit Online-Konten für Betreute verhält.

Leider hat er keine angaben darüber gemacht was er für
Alternativen ausgegraben hat, so dass man diese diskutieren
könnte.

Gruß Ivo

Hallo Ivo,
zum einen: Deine Wortwahl hinsichtlich des „Hinausposaunens“
als auch die Unterstellung des mangelhaftens Hineindenkens in
die Situation zu meinem Posting ist m.E. absolut nicht
angebracht.
Zum anderen: Sei versichert, dass ich ausreichend Erfahrung
mit Betreuungen (mehrere über viele Jahre), als auch mit Fonds
habe (da ich einige Jahre als VErtriebsleiterin einer Bank
auch für die zu vertreibenden Fonds verantwortlich war).
Du vergisst, dass ich Rentenfonds empfohlen und zum weiteren
Vergleich auf Konditionen bei Tagesgeld-Onlinekonten verwiesen
habe. Ich könnte Dir eine ganze Liste mündelsicherer Fonds
nennen.

Sorry Eva, Fonds sind nach deutschem Recht nicht mündelsicher.
Sie können aber durch das Vormundschaftsgericht als Anlage für Mündelgelder gestattet werden. Das sind aber jeweils Einzelentscheidungen. (siehe BGB § 1811)

Beste Grüsse aus dem Süden

Roland

Und um sich als Betreuer anzusichern, kann man nur
empfehlen, sich jeweils beim Rechtspfleger des zuständigen
Amtsgerichts die Anlage dann absegnen zu lassen. Ich habe
bisher weder mit Rentenfonds noch mit Onlinekonten bei einer
Sparkasse beim Amtsgericht Probleme gehabt.
Urteile bitte nicht so schnell über „gut gemeinte
Laienmeinungen als solche“.
Ich wünsche Dir trotzdem noch schöne Tage „zwischen den
Jahren“ und einen guten Rutsch. Eva

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Mündelsicher ist jetzt nicht ein Thema mit dem ich mich beschäftige, doch allgemein gilt:

Bundesobligationen sind mündelsicher und lombardfähig.

Hallo Eva,

zum einen: Deine Wortwahl hinsichtlich des „Hinausposaunens“
als auch die Unterstellung des mangelhaftens Hineindenkens in
die Situation zu meinem Posting ist m.E. absolut nicht
angebracht.

möglich. war ja auch nur weil so viele schlaue Tipps hatten.

Zum anderen: Sei versichert, dass ich ausreichend Erfahrung
mit Betreuungen (mehrere über viele Jahre), als auch mit Fonds
habe (da ich einige Jahre als VErtriebsleiterin einer Bank
auch für die zu vertreibenden Fonds verantwortlich war).

ich nehme es zur Kenntnis

Du vergisst, dass ich Rentenfonds empfohlen und zum weiteren
Vergleich auf Konditionen bei Tagesgeld-Onlinekonten verwiesen
habe.

Gerade bei letzteren habe ich das Gefühl dass dir hier ein paar wenige Jahre Entwicklung bei den Banken fehlen, was Online-Banking und Betreuung angeht -> mFrag doch Andreas was ich meine oder suche im Archiv nach seinen Postings.

Ich könnte Dir eine ganze Liste mündelsicherer Fonds
nennen.

Diese Liste hätte ich gerne.
Und zwar welche wo das Gericht nicht per Einzelfall entscheidung diese erst akzeptieren muss. Denn m.W. Fonds sind generell nicht
mündelsicher.

Und um sich als Betreuer anzusichern, kann man nur
empfehlen, sich jeweils beim Rechtspfleger des zuständigen
Amtsgerichts die Anlage dann absegnen zu lassen.

MUSS MAN!

Ich habe
bisher weder mit Rentenfonds noch mit Onlinekonten bei einer
Sparkasse beim Amtsgericht Probleme gehabt.

Das freut mich. Allerdings deckt es sich nicht mit den Erfahrungen von Andreas und anderen Betreuern die ich kenne.

Urteile bitte nicht so schnell über „gut gemeinte
Laienmeinungen als solche“.
Ich wünsche Dir trotzdem noch schöne Tage „zwischen den
Jahren“ und einen guten Rutsch. Eva

Auch einen guten Rutsch!

Gruß Ivo

Hallo Ivo, hallo Roland,
ja, ich habe das sicher zu oberflächlich formuliert: sie sind - wie Ihr richtig anführt und ich mit dem Hinweis auf den Rechtspfleger meinte - nicht von vornherein mündelsicher, sondern müssen jeweils zur Entscheidung dem Vormundschaftsgericht vorgelegt werden.

Das wurde bei meinen Betreuungen bisher recht schnell und unkompliziert geregelt: Ich habe einen schriftlichen Antrag (mit der Bitte um Genehmigung nach § 1811 BGB die Anlage in die vorgeschlagenen Investmentfonds zu genehmigen) , einen Verkaufsprospekt, Bericht der letzten Rechenschaftsperiode und Vertragsbedingungen beigefügt.

Listen der für mündelsicher erklärten Fonds (meist mit Angabe des Aktenzeichens des Amtsgerichts) kann man bei Fondsgesellschaften nach meiner Erfahrung schnell und unkompliziert erhalten. Diese Listen sind nicht immer vollständig, dennoch - auch für ein Gespräch mit dem Rechtspfleger - ggf. hilfreich. Wenn Du die Liste z.B. der Union Investment, die Dir, Ivo, ja als vormals Volksbanker sicher vertraut ist, haben möchtest, maile mir bitte Deine Fax-Nr., dann faxe ich sie Dir gerne.

Ich wünsche Euch alles Gute und immer erfolgreiche Entscheidungen!
Gruss, Eva