Wertpapiersparvertrag mit VL zu Ende

Hi,
ich habe meine VL bisher in einem Wertpapiersparvertrag angelegt. Mitte letzten Jahres lief er aus, seit 31.12.05 ist nun auch die Sperrfrist abgelaufen.
Wenn ich das richtig verstehe, heißt das, ich kann das Depot jetzt auflösen, wenn ich möchte, oder? Wo kann ich nachsehen, wie die von dem eingezahlten Geld gekauften Anteile sich entwickelt haben und ob es sich demnach lohnt, sie noch zu behalten?
Und vor allem: wo gebe ich nächstes Jahr in der Steuererklärung das Geld an, das ich bekomme, wenn ich das Depot auflöse? Muß ich davon Steuern zahlen oder fällt das unter den Freistellungsbetrag?

Vielen Dank,
Julia

Moinsen1

Mir gings grad genauso, Mitte letzten Jahres war alles durch. Hab jetzt einfach nen Zweizeiler an’s Institut geschrieben, mit der Bitte um Einlösung/Auszahlung, und drei Tage später hatte ich den Scheck im Briefkasten. Da Du ja keine Zinsen erhälst, sondern nur von der Wertsteigerung profitierst, gibts auch keine Zinsen zu versteuern.
Und die Spekulationssteuer kommt m.E. auch nicht zum tragen, da die Anlage lang genug lief, aber wenn ich da falsch liege, möge man mich korrigieren.

Kriegst Du denn nicht jährlich ne Abrechnung über den Stand der Dinge? Sollte eigentlich so sein. Sonst guck mal nach, ob Du noch rauskriegst, in welche Fonds investiert wurde und schau Dir die Wertentwicklung bei irgendner Börseninfo-Seite an, zB comdirect.de oder so…

Gruß

Markus

Hi Markus,
schon mal danke soweit!
Ich hab gerade mal geguckt, und was mir aufgrund des Börsencrashs damals eigentlich hätte klar sein dürfen: der Bestand ist nicht mal das Geld an VL wert, das ich eingezahlt habe :frowning:
Ich habe jetzt um ein Gespräch mit dem zuständigen Berater gebeten.
Gibt man solche Sachen in der Steuererklärung überhaupt an?

Viele Grüße,
Julia

Moinsen!

In was für nen Fond haste denn eingezahlt, dass es so schlecht aussieht? Oder haste Dir nur den Stand/Chart eines Anteils im Netz angeschaut? Denn dadurch, dass man ja kontinuirlich einzahlt, also auch in Börsen-Krisen, dürfte es eigentlich gar nicht so schlecht aussehen. Grad im letzten Jahr düfte doch einiges wieder aufgeholt worden sein…?!

Ums Finanzamt mach Dir mal keine Sorgen, bei solchen Sachen ist man eh meist unter den Freibeträgen, bzw. über den Mindestanlagezeiten. Erst recht, wenn Du Verluste machst :wink: Dann könnte man schon fast mal überlegen, es im nächsten Jahr mit Gewinnen (wenn man welche hat) zu verrechnen.

Aber Du wirkst eher nicht so, als ob Du sofort wieder an der Börse aktiv wirst, oder?

Gruß

Markus

Hi!

Aber Du wirkst eher nicht so, als ob Du sofort wieder an der
Börse aktiv wirst, oder?

100 Punkte… ich habe mir diesen Vertrag damals „aufschwätzen“ lassen und war nie so ganz glücklich damit. Selbst schuld!
Ich habe zum Jahresende eine Auflistung gesehen, wieviel die Anteile wert sind, und mir überlegt, wieviel ich eingezahlt habe… ein Blick auf den Chart (danke für den Tip übrigens!) sagte mir immerhin, daß der Kurs sich seitdem deutlich erholt hat. Deswegen bin ich auch am Überlegen.

Danke für deine Antworten und viele Grüße,
Julia

Hallo,

Ums Finanzamt mach Dir mal keine Sorgen, bei solchen Sachen
ist man eh meist unter den Freibeträgen, bzw. über den
Mindestanlagezeiten.

mal rein interessehalber: Was für Steuern sollten denn bei einem Sparvertrag nach dem VermBG anfallen?

Gruß,
Christian

Moinsen!

mal rein interessehalber: Was für Steuern sollten denn bei
einem Sparvertrag nach dem VermBG anfallen?

Man hat ja auch die MÖGLICHKEIT, nicht nur die 34 EUR monatlich, sondern auch 34.000 EUR monatlich einzuzahlen. Und ob sich dann nicht auch das Finanzamt für Zwischengewinne, etc. interessiert?

Grundsätzlich gilt hier aber noch mein Satz aus meinem Vorvor-Posting :
„…aber wenn ich da falsch liege, möge man mich korrigieren.“ …oder im Steuerbrett nachfragen.

Gruß

Markus

VL-Sparvertrag - freiwillige Mehrbeiträge möglich?
Hallo noch mal,

mal rein interessehalber: Was für Steuern sollten denn bei
einem Sparvertrag nach dem VermBG anfallen?

Man hat ja auch die MÖGLICHKEIT, nicht nur die 34 EUR
monatlich, sondern auch 34.000 EUR monatlich einzuzahlen.

ich bin ja bei solchen Dingen nicht so recht im Thema, daher nur die Frage: Geht das wirklich? Ich bin bisher davon ausgegangen, daß man da nicht einfach mal so selbst was einzahlen kann.

Gruß,
Christian

Moinsen!

Klar, oft schwirren ja nur die Förderhöchstgrenzen von hier z.B. damals 800 Mark jährlich (= 20 % vom Vater Staat extra, wenn Einkommen nicht zu hoch…) in den Köpfen. Aber welche Bank oder Fondgesellschaft hat was gegen Einzahlungen? Mein Bausparvertrag mit 4% Guthabenzinsen wird von mir zur Zeit auch reichlich extra gefüttert, aber das Thema hatte wir unten ja auch schon öfters…

Gruß

Markus

Guten mittag,

Klar, oft schwirren ja nur die Förderhöchstgrenzen von hier
z.B. damals 800 Mark jährlich (= 20 % vom Vater Staat extra,
wenn Einkommen nicht zu hoch…) in den Köpfen. Aber welche
Bank oder Fondgesellschaft hat was gegen Einzahlungen?

grundsätzlich hat man wohl nichts Einzahlungen (wer hat das schon), aber soweit ich das kenne - und wie erwähnt ist das nicht unbedingt mein Thema - werden bei den Fondsgesellschaften getrennte Depots/Konten für VL- und andere Verträge unterhalten und zwar nach meiner Einschätzung genau aus der steuerlichen Problematik heraus.

Mein
Bausparvertrag mit 4% Guthabenzinsen wird von mir zur Zeit
auch reichlich extra gefüttert,

Das ist ja dann auch wieder was anderes, z.B. gibts da ja keine Spekulationsfristen.

Gruß,
Christian