Liebe Germanistinnen und Sprachwissenschafter
Manche umgangssprachlichen Platzhalter haben am Schluss ein ‚s‘:
Dings, Dingsbums (= Gegenstand)
Gedöns (= Getue, Gehabe; Firlefanz, Plunder, Ramsch, Schnickschnack)
Gesocks (= Abschaum, Geschmeiss, Gesindel, Pack, Pöbel)
Krimskrams, Zeugs (= Gerümpel, Klimbim, Kram, Krempel)
Ist dieses ‚s‘ ein Genitiv oder ein Plural oder etwas anderes?
Mit Gruss & Dank
Rolfus
oath
13. November 2007 um 01:49
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oder Mumps oder Hans
kann sich nur um Zufall oder so etwas wie selber phonetischer Stamm handeln. Genitiv oder sonst ne grammatische Regel denkich nicht.
Hallo, Rolfus,
Manche umgangssprachlichen Platzhalter haben am Schluss ein
‚s‘:
Ist dieses ‚s‘ ein Genitiv oder ein Plural oder etwas anderes?
das ist nicht einheitlich, so gehen
Dings, Dingsbums
auf den Genitiv zurück, siehe http://books.google.com/books?id=cWdyl9Xx-5cC&prints… ,
während
Gedöns
aus mhd. „gedense“ (Hin- und Herziehen, Gezerre) entstand -> http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbu…
Gruß
Kreszenz