Weshalb schrieb Th. Fontane 'Stine'?

Guten Tag!

Ich habe gerade den Roman „Stine“ von Theodor Fontane gelesen und frage mich, weshalb Herr Fontane wohl diesen Roman geschrieben hat. Was könnte seine Motivation dazu gewesen sein?

Irrungen, Wirrungen handelt, von der Thematik her, vom gleichen…

MfG
Michaela

Hallo, Michaela,

Ich habe gerade den Roman „Stine“ von Theodor Fontane gelesen
und frage mich, weshalb Herr Fontane wohl diesen Roman
geschrieben hat. Was könnte seine Motivation dazu gewesen
sein?

Irrungen, Wirrungen handelt, von der Thematik her, vom
gleichen…

in beiden Werken setzt sich Fontane mit den Standesunterschieden in der damaligen Gesellschaft auseinander und schildert ihre Auswirkungen anhand von Einzelschicksalen.

Gruß
Kreszenz

Guten Tag!

Ich habe gerade den Roman „Stine“ von Theodor Fontane gelesen
und frage mich, weshalb Herr Fontane wohl diesen Roman
geschrieben hat. Was könnte seine Motivation dazu gewesen
sein?

Nun, ein maßgebliches Motiv dafür, den Roman zui schreiben, dürfte das Honorar seines Verlegers gewesen sein…
SCNR

MfG
Michaela

Gruß Armin

Guten Tag!

ja auch,

Nun, ein maßgebliches Motiv dafür, den Roman zui schreiben,
dürfte das Honorar seines Verlegers gewesen sein…

das dürfte nun wirklich in den seltendsten fällen der grund sein/gewesen sein.

gruß
ann

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Guten Tag!

ja auch,

ebenso

Nun, ein maßgebliches Motiv dafür, den Roman zui schreiben,
dürfte das Honorar seines Verlegers gewesen sein…

das dürfte nun wirklich in den seltendsten fällen der grund
sein/gewesen sein.

… zumal gerade „Stine“ zwei Jahre in der Schublade lag, bis der Roman in Buchform erschien - beim Verlag des Sohnes Friedrich Fontane…

Gruß
Kreszenz

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Hallo,

„Im Spektrum der ‚Frauenromane‘ darf die „Schweine-Novelle“ […] dennoch nicht fehlen, weil weder Cecile, Lene noch Effi und Mathilde jenen Figurentypus zeigen, den Stine meint.“ In Stine „bleibt die ‚schwache‘, sentimentale, aber auch selbständige und stolze Frauenfigur eine wichtige Variante der Fontaneschen Konfliktdichtung. Bündiger und prägnanter als anderswo wird hier ein ‚Bürgerliches Trauerspiel‘ erzählt […]“

Während bei Irrungen Wirrungen die Trennung ‚einvernehmlich‘ wegen der gesellschaftlichen Unmöglichkeit erfolgt und die Protagonisten auch überleben, ist es Stines eigene, evtl. moralische Entscheidung, die zur letztlich absoluten Trennung (Tod) führt.

Vielleicht hilft Dir das weiter; zitiert und frei nach: Aust, Hugo: Theodor Fontane. Ein Studienbuch, Tübingen 1998, S. 121ff.

(Honorar gabs übrigens 1225 Mark (Irrungen Wirrungen: 3000 Mark für Vorabdruck, war aber auch größer).)

Falls Du noch mehr von Fontane lesen solltest (was sehr zu empfehlen ist), wirst Du auch auf weitere Ähnlichkeiten in dieser Thematik stoßen. (‚Schach von Wuthenow‘, Unwiederbringlich, Cecile, …)

‚Unterm Birnbaum‘, ‚Vor dem Sturm‘, ‚Grete Minde‘, ’ Der Stechlin’ oder gar die hitoriographischen Schriften (z.B. ‚Der deutsche Krieg‘) oder auch die Wanderungen unterscheiden sich dann doch stark von dem, was Du angesprochen hast…

Daniel

Hallo!
Bitte um Nachsicht für meinen sanft ironischen Beitrag. Mir kam bei der Frage einfach eine Geschichte von Brahms in den Sinn. Eine Verehrerin fragte ihn einmal: „Meister, wie schreiben Sie nur immer diese herrlichen lyrischen Adagiosätze?“ Brahms darauf: „Wissen Sie, Verehrteste, das ist ganz einfach: mein Verleger bestellt sie eben so!“
Aber Spaß beiseite: die Motivation eines Autors ist immer eine vielfältige ; und die, bezahlt, gekauft und gelesen zu werden ist sicher nicht die geringste. Schließlich hat Fontane ja in dieser Hoffnung seinen Posten bei der Akademie nach drei Monaten wieder aufgegeben.