Hallo 
ich muss eine Entscheidung für eine (andere und größere) Wohnung treffen aber gleichzeitig gegen unser Haushaltsbudget. Könnt Ihr mir vielleicht Eure Gedanken dazu sagen?
Seit 2 Monaten hab ich meine Kid’s wieder (Mädchen 14 und 10). Es kam überraschend und ungeplant und so sind sie gleich mit mir in meine neue (grade Schlüssel bekommen) 2-Zi-Wohnung gezogen. Sie „quetschen“ sich nun in 1 Zimmer (sollte eigentlich mein Schlafzimmer sein)zusammen. Die Ältere hat ein Hochbett 140x180 und darunter geräumigen Schreibtisch mit PC. Die Jüngere hat eine gr. Bettcouch, gleiche Maße, des Tags zur Couch zum Sitzen geklappt. Kleine Flachstrecke für Spielsachen und Musikanlage. Zimmer zu.
Ich habe das andere Zimmer - zus. mit 4 Meeri’s im Riesengehege und 6 Wellis, Schrankwand Tisch, ebenso Bettcouch und Riesenkleiderschrank für alle unsere Klamotten - also kann mich ebenfalls kaum drehen!
Wir haben sofort gewusst, dass es nur ne Notlösung ist und schauen nun nach bezahlbarem Wohnraum, da wir einen Punkt erreicht haben, wo es an die Nerven für alle geht!
Mal abgesehen, dass es sich wirklich liebende Geschwister sind, wir alle drei froh sind, endlich wieder zusammen zu leben (waren in Scheidungsphase beim Vater) treten nun die ersten Probs auf. Verschiedene Freundeskreise, Freizeitaktivitäten im Zimmer, verschiedene Musikrichtungen - Ihr kennt das vermutlich alles. Nochdazu waren sie immer eigene Zimmer gewöhnt und müssen sich nun arg einschränken.
Ich habe einen Lebenspartner - der aber (noch) nicht bei uns wohnt - wir wollten aber ursprüngl. in meine Wohnung zusammenziehen, was wir nun wg. der Kinder erstmal sein ließen.
Jetzt haben wir 2 Zimmer und 46qm und zahlen Unkosten, wo wir aber noch „normal“ haushalten können.
Wir haben ein Angebot für 3 1/2 Zimmer mit zus. Kammer und Gäste WC für 79 qm und hätten doppelt so hohe Miete zu tragen. Unkosten würden gleich bleiben. Das hieße, wir hätten sehr knappe Bewegungsfreiheit für Aktivitäten usw.
Meinen Freund möchte ich (obwohl er immer noch will) da mit dem Zusammenziehen (noch) nicht mit einbeziehen - erstmal müssen wir 3 Weiber und die ganzen Viecher das Zusammenleben wieder „lernen“ und auch uns aufeinander einstellen. Ich will keine Spagath zwischen Freund und Kinder. Darum muss ich es auch finanziell alleine schaffen alles zu tragen. Er kann uns so oft es ginge besuchen und probewohnen,es mit uns so risikoloser ausprobieren und nach einer Weile entscheiden, ob er immer noch mit Frau und 2 (fremden) Kindern zusammen leben möchte.
(Nochdazu will die Jüngere - auf Grund Erlebnisse mit Vater und seiner LGin - mich für sich „allein“ haben und will nicht, dass wir zusammenziehen - obwohl sie meinen Freund sehr mag!) Mein Freund mag beide Kinder und engagiert sich auch viel für uns.
Ich will da nichts falsch machen, habe gleichzeitig Sorge, das Angebot wäre weg und so ein Angebot käme lange nicht wieder (Genossenschaft) und gleichzeitig will ich nicht wieder raus müssen, wenn wir es doch nicht finanz. schaffen. Wohngeld würde ich versuchen zu bekommen. Unterhalt rechne ich keinen ein, da mein Ex nun arbeitslos ist. Ich habe im Leben bisher immer alles selbst mit meiner Hände Arbeit geschafft und will auf keinen Fall von Jemanden finanz. abhängig sein.
Lange Rede kurzer Sinn - wäre es ein Wagnis mit 400 € / Monat nur für’s Wirtschaften für 3 Personen und Haustiere? Alle anderen Fixkosten, Telefon, Strom, Wasser, Kredit & Co. wären da schon bezahlt.
Tschö und Danke für die Geduld - ich kann mich nie kurz fassen! *g
Schnute