Hallo Arcanus,
Mein Großvater war im zweiten Weltkrieg mit seiner Einheit im
Minzk an der Ostfront stationiert,
„Mit seiner Einheit“ ist ganz schön
schwierig, auch für dieses Forum 
als dieses 1944 von einer russischen Panzereinheit
überrannt wurde.
Wenn es direkt um Minsk war, dann dürfte dies
vielleicht die 4. Garde-Panzer-Brigade (2. Garde-Panzerkorps)
der Sowjets gewesen sein (http://www.rkka.ru/maps/2gvtk.gif,
http://www.rkka.ru/maps/4gvtbr.gif).
Im Raum Minsk wurden einige Divisionen plattgemacht,
u.a. 134 ID (http://www.feldgrau.com/InfDiv.php?ID=101),
und viele andere.
Ich weiß eigentlich nur dass nur wenige Deutsche dieses
Gemetzel überlebten.
Juni/Juli 1944 iirc ~300,000-400,000 KIA/MIA in Wehrmacht und W-SS.
Aber im grossen und ganzen „ging es noch recht geordnet zu“,
wenn es sich nicht gerade direkt um den Angriffsstreifen einer
sowj. Panzerdivision handelte.
glaube es war eine reine Infanterieeinheit der Wehrmacht.
In dieser Einheit soll ein besonderer Code für den Funk
verwendet worden sein, zu dem es keine oder fast keine
schriftlichen Aufzeichnungen gab.
Der Wehrmachtsfunk war immer verschlüsselt; (ich bin
kein Experte); und zwar mit 3-Walzen „Enigmas“ (was die
Briten ohne weiteres entschlüsseln hätten können aber
die Russen nicht).
Weiß jemand etwas über diese Einheit, über den Code oder über
irgendwelche Geschehnisse zu dieser Zeit in und um Minzk? Ich
bin für jeden Hinweis dankbar! Das Schicksal meines Großvaters
ist bislang völlig ungeklärt.
Wenn Du wenigstens die Einheitszugehörigkeit herausbekommst
und noch seine Funktion (Dienststellung, Dienstgrad), dann
bekommst Du hier einen Landser-Roman geschrieben - mit Deinem
Opa im Zentrum der Handlung 
http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/sommer…
[Juni 1944, "Bagration"]
Nach dem Frontdurchbruch setzten 1,2 Millionen sowjetische
Soldaten mit 4.000 Panzern zwischen Witebsk und Bobruisk zu
einer Zangenbewegung an, die zur Einkesselung der deutschen
4. und 9. Armee sowie der 3. Panzerarmee führte. Innerhalb
weniger Tage stieß die Rote Armee über 300 Kilometer nach
Westen vor. Am 3. Juli befreite sie <u>Minsk</u>, zehn Tage
später Wilna. Als Buschs Nachfolger Generalfeldmarschall
Walter Model den Vorstoß Ende Juli auf der Linie Kowno -
Brest-Litowsk kurzzeitig aufhalten konnte, hatte die
Heeresgruppe Mitte praktisch aufgehört zu existieren.
Rund 350.000 deutsche Soldaten waren innerhalb von vier
Wochen gefallen oder in sowjetische Kriegsgefangenschaft
geraten.
und
http://users.tpg.com.au/mmjm/Bagraton.htm
On July 3, Rokossovsky's and Chernyakhovsky's forces linked up
west of Minsk. With the closing of this armoured pincers, an
additional 100,000 Germans were trapped in a gigantic pocket
east and south-east of the city. The figure included most of
General von Tippelskirch's Fourth Army, which was still re-
treating from the Berezina River, and some of the 30,000
Ninth Army troops who previously had escaped from the Soviet
encirclement at Bobruisk.
Even those Germans who had managed to escape from Minsk
gained only temporary deliverance from the Soviet steam
roller. On July 4, Stalin assigned his commanders new and
ambitious objectives. Chernyakhovsky's Third Byelorussian
front was ordered to push north-west from Minsk toward
Lithuania, while Rokossovsky's First Byelorussian Front was
sent south-west toward Brest - Litovsk on the Bug River.
Zakharov's Second Byelorussian Front was left behind to
mop up the remains of Army Group Center.
By the 11th of July, when Zakharov's troops finished
combing the forest and swamps for survivors, the dimensions
of the German defeat had become clear. The Soviet forces had
destroyed the Army Group Center, ripping a hole 250 miles wide
in the middle of the German line. <u>Twenty-eight German divisions</u>
had ceased to exist, and between 300,000 and 350,000 men had been
killed or captured. These men could not be replaced. In the same
way that the Battle of Kursk had broken the back of the German
panzers, the Battle of Byelorussia had broken the back of the
entire Wehrmacht in the East. The Germans had fought fiercely.
The Red Army had lost 120,000 dead, 350,000 wounded and 1,700
AFVs. Even Russia's seemingly limitless pool of manpower was
being stretched to the limit.
Grüße
CMБ