Widerspenstiger Arzt

Hallo Kollegen,
bei einem PKV-Antrag für eine Kundin fehlt mir noch die genaue Diagnose für die im Antrag angegebene harmlose Vorerkrankung. Der Arzt soll nur den Namen der Diagnose nennen, mehr nicht. Dieser besteht aber auf das Ausfüllen eines Formulars. Der ganze Kontakt läuft über die Kundin, da Versicherungsgesellschaften grundsätzlich nicht mit Ärzten reden und dieser wiederum Maklern keine Auskünfte erteilt (leidvolle Erfahrung). Kennt jemand vielleicht ein effektives Vorgehen, wie man den Arzt dazu bringen kann seine Auskunftspflicht gegenüber dem Patienten unkompliziert zu erfüllen.

Gruß
Denis

Hallo,

bekanntes Problem. Kannst du nix machen, ausser dieses sch*** Formular auszufüllen. Da gibt es leider nichts zu machen.

Gruß
Jürgen

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wo ist das Problem ?

Kennt jemand vielleicht ein effektives
Vorgehen, wie man den Arzt dazu bringen kann seine
Auskunftspflicht gegenüber dem Patienten unkompliziert zu
erfüllen.

Ja, das Formular ausfüllen !

Der ganze Kontakt läuft über die Kundin, da
Versicherungsgesellschaften grundsätzlich nicht mit Ärzten
reden…

Warum das, wir stellen Arztanfragen und erhalten auch Auskunft (nach Entbindung von der ärztl. Schweigepflicht)!

Kennt jemand vielleicht ein effektives
Vorgehen, wie man den Arzt dazu bringen kann seine
Auskunftspflicht gegenüber dem Patienten unkompliziert zu
erfüllen.

Die Patientin hat ein Auskunftrecht gegenüber ihrem Arzt. Sie kann Einsicht in ihre Krankenakte nehmen (auch wenn diese Eigentum des Arztes darstellt)!

Kann es sein, dass der Arzt nur einen abrechungsrelevanten Grund haben möchte?

Die Patientin hat ein Auskunftrecht gegenüber ihrem Arzt. Sie
kann Einsicht in ihre Krankenakte nehmen (auch wenn diese
Eigentum des Arztes darstellt)!

Kann es sein, dass der Arzt nur einen abrechungsrelevanten
Grund haben möchte?

Hallo,
das kann man nur vermuten. Normalerweise macht sich ein Arzt nicht mehr Arbeit als notwendig. Er braucht nur in seine verdammte Akte zu gucken um die Diagnose zu erfahren. Stattdessen will er jetzt ein Attest ausstellen. Da ich solches Verhalten schon öfters von Ärzten erlebt habe, möchte ich mich am liebsten irgendwo beschweren. Gibt es eine Stelle, die den Weißen solches Gebahren abgewöhnt?

Gruß
Denis

Die Patientin hat ein Auskunftrecht gegenüber ihrem Arzt. Sie
kann Einsicht in ihre Krankenakte nehmen (auch wenn diese
Eigentum des Arztes darstellt)!

Kann es sein, dass der Arzt nur einen abrechungsrelevanten
Grund haben möchte?

Hallo,
das kann man nur vermuten. Normalerweise macht sich ein Arzt
nicht mehr Arbeit als notwendig. Er braucht nur in seine
verdammte Akte zu gucken um die Diagnose zu erfahren.
Stattdessen will er jetzt ein Attest ausstellen. Da ich
solches Verhalten schon öfters von Ärzten erlebt habe, möchte
ich mich am liebsten irgendwo beschweren. Gibt es eine Stelle,
die den Weißen solches Gebahren abgewöhnt?

Gute Frage!

Ich denke die kassenärztliche Vereinigung (KV) wird es nicht interessieren, da es nicht über die GKV abgerechnet wird!

Evtl. sollte der Patiente damit drohen den Arzt zu wechseln, vielleicht hilft das!

rechtliche Grundlage = Lösung des Problems
http://www.bundesaerztekammer.de/30/Berufsordnung/10…

§ 10 Abs. 2:

(2) Ärztinnen und Ärzte haben Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen grundsätzlich in die sie betreffenden Krankenunterlagen Einsicht zu gewähren; ausgenommen sind diejenigen Teile, welche subjektive Eindrücke oder Wahrnehmungen der Ärztin oder des Arztes enthalten. Auf Verlangen sind der Patientin oder dem Patienten Kopien der Unterlagen gegen Erstattung der Kosten herauszugeben.

Den Arzt das vorlegen und ´bei Zuwiderhandlung die BÄK oder LÄK informieren.

Ach ja - dringend neuen Arzt suchen!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Normalerweise macht sich ein Arzt
nicht mehr Arbeit als notwendig. Er braucht nur in seine
verdammte Akte zu gucken um die Diagnose zu erfahren.
Stattdessen will er jetzt ein Attest ausstellen. Da ich
solches Verhalten schon öfters von Ärzten erlebt habe, möchte
ich mich am liebsten irgendwo beschweren. Gibt es eine Stelle,
die den Weißen solches Gebahren abgewöhnt?

Gruß
Denis

Da Deine Schilderung sehr einseitig ist, man keine Möglichkeit hat, die andere Seite zu hören, sollte man doch auch mal in Betracht ziehen, daß der Arzt dafür seine Gründe hat. Beispiel Schuzbedürfnis für seinen Patienten. Eine Versicherung ist sicher nicht die Organisation, die bekannt dafür ist, zum Wohle des Patienten zu existieren, sondern der geht darum, soviel Gewinn wie möglich zu machen. Manchmal reicht schon ein falsch gesetztes Komma und der Unterschied für den Patieneten macht einige hundert, wenn nicht sogar tausen Euro aus. Ferner ist immer erlaubt nachzufragen, wofür der Patient die Daten braucht.
Ist es einzusehen, daß der Arzt eine Dienstleistung, auch wenn sie nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, kostenlos erbringen soll. Ein Versicherungsvertreter bekommt für das Ausfüllen einiger Formulare einige tausend Euro. Ist die Motivation des Vertreters das Menschenwohl oder der Zaster?? Die Antwort kennt wohl jeder. Und um den Gewinn zu maximieren, tut jeder Euro weh, der zum Abkassieren noch investiert werden muss.
Und Arbeit mehr als notwendig - der Versichungsfuzzi würde für die Bezahlung eines Hausbesuches bei Nacht noch nicht einmal das Licht anmachen.

Nix für Ungut frieeda

Hallo,

Beispiel Schuzbedürfnis für seinen Patienten.

Hallo? Wer schützt den Patienten? Der Arzt? Ich bitte dich…

Eine Versicherung ist sicher nicht die Organisation, die bekannt
dafür ist, zum Wohle des Patienten zu existieren, sondern der geht
darum, soviel Gewinn wie möglich zu machen.

Du musst ja gute Erfahrungen mit Versicherungen gemacht haben, um so eine gewagte Aussage zu treffen…
Hängt auch immer mit der Einsatzbereitschaft des Vermittlers/Betreuers zusammen…

Manchmal reicht schon ein
falsch gesetztes Komma und der Unterschied für den Patieneten
macht einige hundert, wenn nicht sogar tausen Euro aus.

Ne is klar. Das war vielleicht bei der Sache mit dem Spinat und der Schokolade so, aber ansonsten liegst du da ein bisschen falsch…

Ferner ist immer erlaubt nachzufragen, wofür der Patient die Daten
braucht.

Mag sein, der Arzt ist aber kein Vormund. Er ist gegenüber der Versicherung von der Schweigepflicht befreit. Was da momentan läuft ist reine Schikane um Geld zu verdienen.

Ist es einzusehen, daß der Arzt eine Dienstleistung, auch wenn
sie nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, kostenlos erbringen
soll.

Hat das irgendwer gesagt? Die Versicherung will keine Dienstleistung, sondern eine Auskunft. UNd die sind in der Regel kostenlos zu erbringen…

Ein Versicherungsvertreter bekommt für das Ausfüllen
einiger Formulare einige tausend Euro.

Bei welcher Gesellschaft? Dann wechsel ich sofort das Unternehmen!

Ist die Motivation des
Vertreters das Menschenwohl oder der Zaster??

Bei den guten Leuten (und da zähle ich mich auch zu) steht das Menschenwohl im Vordergrund. Der Punkt ist doch der: Der Versicherungsvertreter hat hiermit jetzt wohl nix zu tun. Das liegt jetzt ganz allein beim Arzt…

Die Antwort
kennt wohl jeder. Und um den Gewinn zu maximieren, tut jeder
Euro weh, der zum Abkassieren noch investiert werden muss.

Ne is klar… du denkst wohl auch, dass wir das dicke Geld verdienen, und 3mal im Jahr in Urlaub fahren, und ausserdem noch ne dicke Villa besitzen…

Und Arbeit mehr als notwendig - der Versichungsfuzzi würde für
die Bezahlung eines Hausbesuches bei Nacht noch nicht einmal
das Licht anmachen.

a) Nenn uns nicht „Versicherungsfuzzis“, damit spreche ich glaube ich für alle, wir nennen dich auch nicht „Labertrulla“.
b) Arbeitest du 12-14 Stunden am Tag? Wenn nein, dann mal ganz schnell ganz ruhig. Das ist die normale Arbeitszeit eines Selbstständigen. Und da isses egal, ob Versicherungen oder Metallhandel.
Wir müssen alleine schon aus Servicegründen für den Kunden sehr erreichbar sein. Und zeig mir den Hausarzt, der, wenn du nur die Praxisnummer kennst, nachts zu dir nach Hause kommt (Btw: Meine letzten Termine liegen stellenweise bei 22:00 Uhr…)

Nix für Ungut frieeda

Dito.

Sorry für diesen eigentlich OT Text, aber mich regen solche Einstellungen grundsätzlich auf. Nur weil wir Versicherungen verkaufen, sind wir weder minderwertig, noch kaltblütig oder gar Abzocker. Klar gibt es schwarze Schafe, aber die fliegen früher oder später auf.
Von daher:
Nichts persönlich nehmen, wollte nur meine Meinung äussern, weil ich mich persönlich und meinen Berufsstand angegriffen fühle.

OK?
Gruß
Jürgen

Hallo,

Beispiel Schuzbedürfnis für seinen Patienten.

Hallo? Wer schützt den Patienten? Der Arzt? Ich bitte dich…

Danke, Du fängst gleich mit einer Diffamierung an und beschwerst Dich, daß Dich ein „Weißer“ fuzzi nennt. Eigentlich ein Grund schon hier abzubrechen.

Eine Versicherung ist sicher nicht die Organisation, die bekannt
dafür ist, zum Wohle des Patienten zu existieren, sondern der geht
darum, soviel Gewinn wie möglich zu machen.

Du musst ja gute Erfahrungen mit Versicherungen gemacht haben,
um so eine gewagte Aussage zu treffen…

Ist nicht gewagt, sondern Realität.

Hängt auch immer mit der Einsatzbereitschaft des
Vermittlers/Betreuers zusammen…

wieviel er verdienen möchte

Manchmal reicht schon ein
falsch gesetztes Komma und der Unterschied für den Patieneten
macht einige hundert, wenn nicht sogar tausen Euro aus.

Ne is klar. Das war vielleicht bei der Sache mit dem Spinat
und der Schokolade so, aber ansonsten liegst du da ein
bisschen falsch…

Leider nicht, denn viele Prozesse zeigen und zeigten ein anderes Bild, wie genau Versicherungen plötzlich lesen können.

Ferner ist immer erlaubt nachzufragen, wofür der Patient die Daten
braucht.

Mag sein, der Arzt ist aber kein Vormund. Er ist gegenüber der
Versicherung von der Schweigepflicht befreit. Was da momentan
läuft ist reine Schikane um Geld zu verdienen.

Wie gesagt - man kennt die andere Seite nicht.

Ist es einzusehen, daß der Arzt eine Dienstleistung, auch wenn
sie nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, kostenlos erbringen
soll.

Hat das irgendwer gesagt? Die Versicherung will keine
Dienstleistung, sondern eine Auskunft. UNd die sind in der
Regel kostenlos zu erbringen…

Nein! Auch eine Praxis kostet Geld und ein Arzt bekommt keine Provision von mehreren hundert bis tausend Euros, wenn jemand sein Patient wird, sondern muss sich jede Leistung erarbeiten.
Und die Realität ist, daß Akten/Karteneinsicht genommen werden muss. Jemand Muss die Karte raussuchen, durchlesen und eine Auskunft geben.
Dafür müssen andere Sachen/Patienten warten und das bis zu 20 Mal am Tag mal so eben und immer zwischendurch- von Versicherungen, Behörden, Ämtern … Das läppert sich teilweise auf 1 bis 2 Stunden am Tag, nur „für mal eben“.

Ein Versicherungsvertreter bekommt für das Ausfüllen
einiger Formulare einige tausend Euro.

Bei welcher Gesellschaft? Dann wechsel ich sofort das
Unternehmen!

*LOL* Was gibts denn für eine LV???

Ist die Motivation des
Vertreters das Menschenwohl oder der Zaster??

Bei den guten Leuten (und da zähle ich mich auch zu) steht das
Menschenwohl im Vordergrund.

Selten so gelacht! Theologie ist wohl Voraussetzung?

Die Antwort
kennt wohl jeder. Und um den Gewinn zu maximieren, tut jeder
Euro weh, der zum Abkassieren noch investiert werden muss.

Ne is klar… du denkst wohl auch, dass wir das dicke Geld
verdienen, und 3mal im Jahr in Urlaub fahren, und ausserdem
noch ne dicke Villa besitzen…

Ne das nicht, aber der Beweggrund Klinken zu putzen ist nun mal das Geld.

Und Arbeit mehr als notwendig - der Versichungsfuzzi würde für
die Bezahlung eines Hausbesuches bei Nacht noch nicht einmal
das Licht anmachen.

a) Nenn uns nicht „Versicherungsfuzzis“, damit spreche ich
glaube ich für alle, wir nennen dich auch nicht „Labertrulla“.

Aber Weißkittel u.a. Rest siehe oben!

b) Arbeitest du 12-14 Stunden am Tag? Wenn nein, dann mal ganz
schnell ganz ruhig. Das ist die normale Arbeitszeit eines
Selbstständigen. Und da isses egal, ob Versicherungen oder
Metallhandel.

Wenns ein kurzer Tag ist ja!

Wir müssen alleine schon aus Servicegründen für den Kunden
sehr erreichbar sein. Und zeig mir den Hausarzt, der, wenn du
nur die Praxisnummer kennst, nachts zu dir nach Hause kommt
(Btw: Meine letzten Termine liegen stellenweise bei 22:00
Uhr…)

Notdienste am Mittwoch und Wochenenden, sowie Feiertagen 22:00 und dann ins Bett. Und was ist um 2 Uhr nachts oder um 5???

Nix für Ungut frieeda

Dito.

Sorry für diesen eigentlich OT Text, aber mich regen solche
Einstellungen grundsätzlich auf. Nur weil wir Versicherungen
verkaufen, sind wir weder minderwertig, noch kaltblütig oder
gar Abzocker. Klar gibt es schwarze Schafe, aber die fliegen
früher oder später auf.

Hat auch keiner behauptet, daß Ihr minderwertig o.ä. seid.
Abzocker gibts sicherlich in jedem Beruf.
Und dann überlege mal Deine Einstellung den Weißen gegenüber:
„verdammt“ etc.
Schließlich steht der Thread Versicherungen nicht unter Psychologie oder Kultur etc., sondern unter: Business > Banken und Finanzen. Also?!

Von daher:
Nichts persönlich nehmen, wollte nur meine Meinung äussern,
weil ich mich persönlich und meinen Berufsstand angegriffen
fühle.

k.P.

Rückfrage o.T.
Hallo,

Die Versicherung will keine
Dienstleistung, sondern eine Auskunft. UNd die sind in der
Regel kostenlos zu erbringen…

Seit wann das?

Beim Rest stimme ich Dir zu.

Gruß
Axel

Hallo,

Eine Versicherung ist sicher nicht die Organisation, die bekannt
dafür ist, zum Wohle des Patienten zu existieren, sondern der geht
darum, soviel Gewinn wie möglich zu machen.

Was es Gewinnmaximierung angeht haben auch die Weißkittel nicht gerade eine weiße Weste, wenn man die zahlreichen Abrechnungsskandale der letzten Jahre betrachtet. Da kann man nicht mehr von Einzelfällen sprechen.

Ein Versicherungsvertreter bekommt für das Ausfüllen
einiger Formulare einige tausend Euro.

Da trauert wohl jemand den guten alten Zeiten nach als die Ärzte noch alles abrechnen konnten. Warum schulst du nicht um zum Versicherungsvertreter?

Gruß
Denis

Hallo,
solche Tipps kann ich mir auch selbst geben!

Gruß
Denis

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Eine Versicherung ist sicher nicht die Organisation, die bekannt
dafür ist, zum Wohle des Patienten zu existieren, sondern der geht
darum, soviel Gewinn wie möglich zu machen.

Was es Gewinnmaximierung angeht haben auch die Weißkittel
nicht gerade eine weiße Weste, wenn man die zahlreichen
Abrechnungsskandale der letzten Jahre betrachtet. Da kann man
nicht mehr von Einzelfällen sprechen.

Das stimmt, daß es in dieser Berufssparte Verbrecher gibt, jedoch schön zu sehen, daß Du mir in Bezug auf die Versicherungen nicht widersprichst. Wobei ich hier nicht von verbrecherischen Machenschaften gesprochen habe.
Wie sieht es denn in anderen Berufssparten aus?

Ein Versicherungsvertreter bekommt für das Ausfüllen
einiger Formulare einige tausend Euro.

Da trauert wohl jemand den guten alten Zeiten nach als die
Ärzte noch alles abrechnen konnten. Warum schulst du nicht um
zum Versicherungsvertreter?

Also gibst Du mir auch hier recht - Danke.
Ich habe die Zeiten nun nicht mehr erlebt, als das so war, ich habe aber auch nicht behauptet, diesen Zeiten nachzutrauern.

Warum sollte ich umschulen, im Augenblick fühle ich mich wohl und wenn ich mal arbeitslos werden sollte, kann ich ja noch mal drüber nachdenken.

In diesem Sinne
frieeda

Hallo

Was es Gewinnmaximierung angeht haben auch die Weißkittel
nicht gerade eine weiße Weste, wenn man die zahlreichen
Abrechnungsskandale der letzten Jahre betrachtet. Da kann man
nicht mehr von Einzelfällen sprechen.

Das stimmt, daß es in dieser Berufssparte Verbrecher gibt,
jedoch schön zu sehen, daß Du mir in Bezug auf die
Versicherungen nicht widersprichst.

Jeder der am Wirtschaftsleben teilnimmt möchte Gewinn erzielten, dann sollte man nicht so argumentieren, daß Ärzte in erster Linie das Schutzbedürfnis ihrer Patienten im Auge haben. Das ist eine scheinheilige Sicht die nicht der Realität entspricht.

Wie sieht es denn in anderen Berufssparten aus?

Jede Branche hat so ihre Tricks um den Kunden mehr Geld aus der Tasche zu ziehen als nötig. Steuerberater durch Abgabe unnötiger Formulare, Autowerkstätten durch Reparatur/Austausch unnötiger Teile und so weiter und so fort, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Ein Versicherungsvertreter bekommt für das Ausfüllen
einiger Formulare einige tausend Euro.

Da trauert wohl jemand den guten alten Zeiten nach als die
Ärzte noch alles abrechnen konnten. Warum schulst du nicht um
zum Versicherungsvertreter?

Also gibst Du mir auch hier recht - Danke.

Nein, wie kommst du darauf?

Ich habe die Zeiten nun nicht mehr erlebt, als das so war, ich
habe aber auch nicht behauptet, diesen Zeiten nachzutrauern.

Das hätte man schließen können, wenn die Verdienstmöglichkeiten eines anderen Berufes als Rechtfertigung für Gebührenschinderei genommen werden.

Gruß
Denis

Jeder der am Wirtschaftsleben teilnimmt möchte Gewinn
erzielten, dann sollte man nicht so argumentieren, daß Ärzte
in erster Linie das Schutzbedürfnis ihrer Patienten im Auge
haben. Das ist eine scheinheilige Sicht die nicht der Realität
entspricht.

Wir brauchen Dienstleister und Handwerker, die für ihre Tätigkeit ihren wohlverdienten Lohn bekommen. Also es wird etwas produziert oder eine Dienstleistung erbracht: Heilen, putzen, Kinder hüten etc… Sie nehmen am Wirtschaftleben teil, jedoch nur passiv, da es sich nun mal nicht vermeiden lässt. Die Finanzbranche jedoch aktiv, hier ist das Wirtschaftsleben das Ziel.

Wie sieht es denn in anderen Berufssparten aus?

Jede Branche hat so ihre Tricks um den Kunden mehr Geld aus
der Tasche zu ziehen als nötig. Steuerberater durch Abgabe
unnötiger Formulare, Autowerkstätten durch Reparatur/Austausch
unnötiger Teile und so weiter und so fort, die Liste ließe
sich beliebig fortsetzen.

Kein Widerspruch

Ein Versicherungsvertreter bekommt für das Ausfüllen
einiger Formulare einige tausend Euro.

Da trauert wohl jemand den guten alten Zeiten nach als die
Ärzte noch alles abrechnen konnten. Warum schulst du nicht um
zum Versicherungsvertreter?

Also gibst Du mir auch hier recht - Danke.

Nein, wie kommst du darauf?

Doch Du unterstellst mir Neid auf den Verdienst der Versicherungsbranche und bestätigst, für das Aüsfüllen …
Und diese Deine Bestätigung habe ich honoriert.

Ich habe die Zeiten nun nicht mehr erlebt, als das so war, ich
habe aber auch nicht behauptet, diesen Zeiten nachzutrauern.

Das hätte man schließen können, wenn die
Verdienstmöglichkeiten eines anderen Berufes als
Rechtfertigung für Gebührenschinderei genommen werden.

Nun auf dieses Kleinkinderniveau sollten wir uns nicht begeben, seine eigenen Fehler durch den Hinweis auf Verfehlungen anderer relativieren zu müssen.

Regruß frieeda

Letzter Satz (langsam wirds zu OT)
Fakt ist, dass ich an einer Lebensversicherung zwar gut verdiene, die aber nicht den Großteil meines Einkommens ausmacht. Die Zeiten waren mal.
An einer guten Lebensversicherung verdiene ich 600-700€. Richtig. Davon ernähre ich aber keine Familie. Und so oft schreibt man auch keine LV.

Aber ist ja auch egal.
Wenn das mit den Auskünften nicht stimmt, ziehe ich die Aussage zurück.

Ansonsten ist das Thema für mich erledigt. Ich fühle mich immernoch als „Abzocker“ hingestellt. Und das hat nix mit Theologie zu tun.
Ich habe auch nie behauptet, Ärzte seien Abzocker oder sonstiges.
Aber ist ja auch alles jetzt egal.

Punkt ist: Der Arzt zögert das unnötig heraus, und da hat man leider keine Einflußmöglichkeit (oder nur sehr geringe) drauf.

Gruß aus Lindlar
Jürgen

Ja, insbesondere …
…weil die Antwort schon lange gegeben wurde!!!

Der Arzt muss Auskunft geben!

Thorulf Müller

…weil die Antwort schon lange gegeben wurde!!!

Der Arzt muss Auskunft geben!

Thorulf Müller

Wurde das hier jemals bestritten? Nun ja, wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil.

frieeda

Hier wird nur ein wenig rumgesültzt - richtig - und das nervt!

Das Thema sollte beendet sein, wenn die Frage beantwortet wurde!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]