Hallo an alle,
folgender Fall:
es geht um zwei Mieter, welche seit 2,5 Jahren in einer Wohnung wohnen. Vorher war einer der Beiden schon beim gleichen Vermieter (Gesellschaft, die aber zwischenzeitlich den Besitzer gewechselt hat)
Das alte Kautionskonto wurde bei Einzug auf die neue Wohnung übertragen und es wurde ausgemacht, dass noch eine Nachzahlung erfolgt. Diese wurde auch getätigt. Allerdings wurde sie aus Kullanz geringer vereinbart als eigentlich im Mietvertrag steht.
Jetzt (2,5 Jahre später) bekommen die beiden Mieter, die sehr vorbildliche Mieter sind, noch nie in Verzug geraten sind usw., plötzlich eine MAHNUNG. Das Kautionskonto wäre nicht ausgeglichen und der fehlende Betrag (eine krumme unerklährliche Zahl) solle bezahlt werden, dann wird auch gleich noch mit rechtlichen Schritten gedroht.
Auf Nachfrage wurde sehr unschön reagiert, zum Beispiel mit Sprüchen wie (abwertender Ton): da haben Sie bestimmt damals Harz IV bezogen (nein, hatten die Mieter nicht) oder: nein, eine Aufschlüsselung des Kautionskontos werden Sie nicht bekommen usw.
Jetzt die Frage: ist es rechtens hier direkt eine Mahnung zu schicken, ohne Begründung, ohne Zahlungsaufforderung? Darf man hier mit Widerspruch reagieren, mit der Begründung dass man nicht versteht wie der Betrag zustande kommt und das man diesbezuglich zunächst eine Erklährung erwartet? oder ist das rechtlich korrekt gelaufen und man sollte lieber zahlen und einen Beschwerdebrief schreiben?
Sorry für so viel Text und vielen Dank schonmal!
Antje
)