Hallo ihr,
Ich habe schon immer ein ziemlich mickriges Selbstvertrauen (falls ich ueberhaupt eins habe), zumindestens was den sozialen Bereich angeht. Im „gedankichen Kampf“ dagegen stosse ich immer wieder auf ein paar Widersprueche, die ich nicht aufgeloest bekomme, deswegen interessiert mich mal, was ihr dazu denkt.
Es geht vorallem darum, die Balance zu finden zwischen zu vielen Selbstzweifeln und zu viel - Egoismus?
z.B. ist es ja oft so, dass diejenigen, die ueber jegliche Hinterfragung des eigenen Verhaltens erhaben sind, voellige Kotzbrocken sind. Wenn ich es jetzt also schaffen sollte, meine staendigen Zweifel abzulegen - woher weiss ich dann, ob ich uebers Ziel hinausgeschossen bin?
Dazu kommt, dass ich Reaktionen anderer Menschen unglaublich schlecht deuten kann, ich nehme also vergleichsweise wenig verwertbare Rueckmeldung wahr…
Meine Probleme resultieren zu einem grossen Teil aus dem Verhalten meiner Mutter… Wenn was nicht so lief wie sie wollte, wurde ich angeschrien, zur Schnecke gemacht, zum unnuetzen Stueck Scheisse degradiert. Dummerweise waren in ihrem Interessensbereich auch meine Freundschaften - naja, Bekanntschaften aller Art, d.h. wenn sie mitbekommen hat, dass ich im Umgang mit anderen auf die Schnauze gefallen war, bekam ich von ihr nochmal eins obendrauf.
Da stellt sich mir die Frage - wenn ich das allermeiste, was ich ueber zwischenmenschliche Kommunikation von dieser $/(%$/£$%& von genetischer Vorfahrin gelernt habe - wie kann ich dann jemals in meine sozialen Faehigkeiten Vertrauen fassen?
Danke fuers Lesen und eure Meinungen!
Black Bolt
PS.: Schreibt jetzt nicht, ich soll zum Therapeuten damit - ich bin in Therapie, habe dort aber erstmal wichtigere Dinge zu klaeren.
PPS.: Jetzt habe ich mind. eine Minute darueber nachgedacht, ob das PS wie ein Angriff klingt… hoffe nicht. (?)