Widerstand 4-20mA Steuereingang?

Hallo Leuts, habe folgende Frage:

Ich darf/muss/soll eine Dosierpumpe mit 4…20mA Steuereingang ansteuern.
Habe leider nicht alle techn. Informationen darüber. Welchen Bürdenwiderstand
wird der Steuereingang wohl haben? Gibt es da einen (Quasi-) Standard?

Danke für Antworten – Sörfi

50 Ohm
Hallo Sörfi,

hab bei einem schnellen Google-Check überall 50 Ohm für die Eingänge (bis 1 V Spannungsabfall) und max 600 Ohm aus der Sicht des Ausgangs (damit die Stromquelle von 24 V Betriebsspannung betrieben noch funktioniert) gefunden.

Die 50 Ohm sind gewählt, damit auch mehrere Eingänge hintereinander geschaltet werden können.

Gruß

Stefan

Hallo,

ich schliesse mich dem Vorredner nicht ganz an: es gibt Transmitter, die Ihre Versorgung aus den 4mA bestreiten. Das wird bei 50 Ohm ziemlich schwierig, es ist dann eher so, dass kein linearer Widerstand vorliegt, sondern dass der Transmitter z.B. 3V / 4mA als Stromversorgung nimmt und den Rest bis 20mA ausregelt entsprechend dem Schleifenwiderstand.

Gruss Reinhard

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Hallo:

Habe leider nicht alle techn. Informationen darüber. Welchen
Bürdenwiderstand wird der Steuereingang wohl haben?
Gibt es da einen (Quasi-) Standard?

Nein, nicht wirklich.
Nur für 20mA-Ausgänge gibt es einen Quasi-Standard.
Üblicherweise sind 20mA-Ausgänge so ausgelegt, daß mind.500 Ohm
Bürde verkraftet werden. Meist aber mehr (z.B. 600 OHm).
Ordentliche Industrietechnik kann sogar mit bis
750 Ohm…1000 Ohm als max. Bürde arbeiten.

Bei 20mA-Eingängen sind 50…100Ohm üblich.
Es gibt aber auch Ausnahmen bis herab zu 10Ohm oder rauf
bis 250 Ohm.

Gruß Uwi

Huhu,

habe bei FU und in der Steuerungstechnik auch 4 bis 20mA Analogeingänge mit 10k Ohm.
Wenn er es gar nicht weiss müsste er halt einfach messen,
Einfach Pottis, mit 10kOhm anfangen, dann 5kOhm, 1Kohm, 500 Ohm usw.
Dann wess er es 100% :smile:

Hoffe ist euch vielleicht hilfreich.

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Hallo,

habe bei FU und in der Steuerungstechnik auch 4 bis 20mA
Analogeingänge mit 10k Ohm.

Echt? Welcher Baustein soll denn mit 200Volt arbeiten, um bei 10kOhm noch 20mA zu erreichen? Hast Du da ein konkretes Beispiel für?

Zum Rest sage ich lieber nichts…

Gruß
loderunner

Hallo,

glaub du magst mich nicht.
Kuck dir doch die Eingangskarten für Simovert Micromaster MC an.
Ich arbeite täglich stets erfolgleich mit diesen Sachen und Du stellst mich imemer als doofi dar.
Kann aber auch sein das Ich schlecht erkläre oder einfach Informationen zu direkt schreibe.

Wegen em Messen habe ich es mit Pottis geschrieben weil sich manchmal der Spannungsteiler im Eingang selst verändert. Rein rechnerisch mit einer Messung kann! es vorkommen das der rechnerische Wert nicht mit den relaiven Wert übereinstimmt. richtig ist stets das was ich beweisen lässt, also der Messwert.
Im übrigen ist das auch ein Teil des Ausbildungsplanes für 1. Lehrjahr für Mechatroniker und Energieanlagenelektroniker.

Das du noch nicht so viel praktische Erfahrung hast kann nicht sein?

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Hallo Zoomi,

habe bei FU und in der Steuerungstechnik auch 4 bis 20mA
Analogeingänge mit 10k Ohm.

Da hast du dich jetzt aber etwas verhauen:

10k * 4mA = 40V
10k * 20mA = 200V

Kann es sein, dass du etwas anderes meinst ?

Deine Aussage könnte stimmen, wenn du einen Spannungseingang mitels eines Shunts zu einem 4-20mA-Eingang machst.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

Kuck dir doch die Eingangskarten für Simovert Micromaster MC
an.

Tja, da lese ich: 0…10V, 0/4…20mA, -10V…+10V.
Nirgendwo finde ich was von 20mA/10kOhm/200V. Im Gegenteil steht in der Beschreibung der Ausgänge was von ‚0…20mA/max 500Ohm‘.
Ich glaube, Du verwechselst den Eingangswiderstand bei 0…10V-Betrieb mit dem Eingangswiderstand bei 0…20mA-Betrieb, kann das sein?

Wegen em Messen habe ich es mit Pottis geschrieben weil sich
manchmal der Spannungsteiler im Eingang selst verändert. Rein
rechnerisch mit einer Messung kann! es vorkommen das der
rechnerische Wert nicht mit den relaiven Wert übereinstimmt.
richtig ist stets das was ich beweisen lässt, also der
Messwert.

Sorry, ich verstehe nur Bahnhof, was Du mit den Potis machen willst und warum Rechnung und Messung einen Unterschied ergeben sollen und wozu denn überhaupt Werte angegeben werden, wenn sie ohnehin nicht stimmen.

Das du noch nicht so viel praktische Erfahrung hast kann nicht
sein?

Nein.

Gruß
loderunner

Hallo,

Kuck dir doch die Eingangskarten für Simovert Micromaster MC an.
Ich arbeite täglich stets erfolgleich mit diesen Sachen und Du
stellst mich imemer als doofi dar.

grrr , der ist gut :smile:

Sich irren kann ja jeder mal.
Wenn man allerdings so’n Humbug im Brustton der Überzeugung
auch noch lange verteidigt, dann muß man obiger Selbst-
Einschätzung doch unbedingt zustimmen.

Kann aber auch sein das Ich schlecht erkläre oder einfach
Informationen zu direkt schreibe.

Aja, „zu direkt“ nennt man das jetzt :smile:

Wegen em Messen habe ich es mit Pottis geschrieben weil sich
manchmal der Spannungsteiler im Eingang selst verändert.

Ohha, wo ist bitte bei der Bürde für den 20mA-Eingang
ein Spannungteiler?

Rein rechnerisch mit einer Messung kann! es vorkommen das der
rechnerische Wert nicht mit den relaiven Wert übereinstimmt.

„…rein recherisch mit einer Messung stimmt der relative
Wert nicht …“

Gut daß wire mal darüber gesprochen haben.

richtig ist stets das was ich beweisen lässt, also der Messwert.

Wie ich stets läßt sich beweisen, also der Meßwert ?

Im übrigen ist das auch ein Teil des Ausbildungsplanes für 1.
Lehrjahr für Mechatroniker und Energieanlagenelektroniker.

Das nun woll eher „zu direkt“ .

Das du noch nicht so viel praktische Erfahrung hast kann
nicht sein?

Da ist eben doch manchmal ein Unterschied zwischen
„Praxis und Zoomi“, aber nur nach Sonneuntergang und Nachts,
nicht wahr?
Gruß Uwi

Freudscher Verschreiber

Gut daß wire mal darüber gesprochen haben.

Ein der gelungensten und passendsten Verschreiber, die ich je gelesen habe :smile:

MfG

C.

R = U/I R= 10,0[V] / 0,02[A] = 500Ohm

Hallo Leuts, habe folgende Frage:

Ich darf/muss/soll eine Dosierpumpe mit 4…20mA Steuereingang
ansteuern.
Habe leider nicht alle techn. Informationen darüber. Welchen
Bürdenwiderstand
wird der Steuereingang wohl haben? Gibt es da einen (Quasi-)
Standard?

Oh jee, viel ist dabei aber nicht herrausgekommen!

Der Industriestandart für Spannungseingänge beträgt
+/- 10V Range

Wenn Du also 20mA auf +10V abbilden willst, dann rechnet
man nach dem ohmschen Gesetz:

R = U/I R= 10,0[V] / 0,02[A] = 500Ohm

Vielfach wird aber auch 250Ohm genommen, dann reicht
der 10V Range bis 40mA - oder aber ist genau richtig
für einen 5V Eingang.

Gruss

Uwe