Hallo Tim
Ich muß einmal sagen, das ich Deinen Artikel etwas unverständlich finde, und versuche ihn einmal durchzugehen.
Hallo,
gibt es einen Widerstand, der den Strom begrenzt, aber sich
nicht besonders erwärmt, was heißt, dass die Elektronen nicht
sofort durch ihn hindurch treten können, aber dabei auch nicht
viel ihrer Energie verlieren, sondern in anderer Form
behalten?
Elektronen haben hauptsächlich dann Energie, wenn sie frei im Vakuum fliegen. Im Leiter ist es immer noch Strom*Spannung*Zeit, was Energie ausmacht.
Wenn man die Frage aber sehr gutwillig deutet, kann man sagen ja. Es gibt Schaltungen, die durchtretende Ströme begrenzen können, aber sich selbst nicht sonderlich erwärmen. Das sind z.B. Pulsweitenregler für Elektromotoren und verschiedene Spannungsregler, die auf Induktivität und Impuls basieren, wie z.B. Step-Down Konverter.
Ebenfalls ohne nennenswerte Erwärmung sind die Scheinwiderstände von Kondensatoren und Induktivitäten im Wechselstromkreis(induktiver und kapaziziver Widerstand).
Als anschauliches Beispiel wäre eine Kathodenstrahlröhre.
Da fällt auch eine Spannung zwischen zwei Elektroden ab.
Dabei wird ein gewisse Stromstärke erreicht, aber manche
Elektronen treten an der Kathode aus,
Nicht manche, alle Elektronen treten an der Kathode aus
haben also kinetische
Energie, anstatt auf sie zu prallen und dann ihre Energie in
Wärme umzuwandeln.
Wenn die Elektronen kinetische Energie haben, prallen sie anschließend auf die Anode(bzw. erst auf den Schirm, aber niemals auf die Kathode) und es gibt dabei Wärmeverluste.
Also gibt es ein analoges Bauteil in der Elektronik?
Ein ohmscher Widerstand wäre doch so was, weil er trotz
höherer Stromstärke nicht wärmer wird und deshalb seinen
konstanten Widerstand hält, oder?
Wie kommst Du darauf, das ein ohmscher Widerstand nicht wärmer wird, bei größerer Stromstärke? Das ist doch sein einziges „Tun“ ?
Vielen Dank für eine Antwort
Tim
Ich würde einmal empfehlen, die Grundlagen zu studieren und man muß das etwas genauer nehmen, würde ich sagen.
MfG
Matthias