hallo thomas,
aber auch wenn es um el. durchschlag geht, dann haben beide
grössen ‚schon eher‘ miteinander zu tun, aber auch hier ist
m.e. weniger die einzig von dir beschriebene eigenschaft
‚dünnen Schicht‘ wesentlich, sondern das material selbst,
welche (menge/dichte) majoritäts/minoritätsladungsträger,
abstand der bandkanten etc.
es geht mir schon um die elektrische Durchschlagfestigkeit.
Ich habe eine dünne, amorphe, tetrahedral gebundene,
‚tetrahedral‘ - das meint sp3-hybridisiert?
ooooh, wie lange ich dieses wort nicht mehr i.d mund nahm bzw. aufs papier schrieb bzw. i.d. tatstaur tippte (bin in den natur-/mat.wiss. dingen ein ex-. )
sprich es ist glasartiges dünnschicht-C?: ihr frauenhofers seid die coolsten!
wahrscheinlich werden die noch multi-walled-c-nanotubes mit fullerenen obendrauf bedampft um per neuronalem tunneleffekt gedanken zu lesen? ich kenn euch doch ! 
-> bei sp2 hybridsiertem (graphit) da ist die leitfähigkeit anisotrop, parallel und senkrecht zu den schichtebenen
wasserstofffreie Kohlstoffschicht mit einem spez. Widerstand
von ca. 1000 Ohm*cm. Jetzt wollte jemand von mir wissen, wie
groß denn die el. Durchschlagfestigkeit sei. Ich hoffte, es
gebe einen einfachen physikalischen Zusammenhang zwischen den
beiden Werten oder wenigstens eine grobe Regel, um vom
Widerstand über den Daumen auf die Durchschlagfestigkeit
peilen zu können.
Aber aus Deiner Antwort schließe ich, dass
es keinen einfachen Zusammenhang gibt
lass dich von meiner fachlichen klugscheiserei nicht zu sehr beeindrucken, prinzipiell denke ich, habe ich erst mal recht
, aber: bei deinem zeugs sollte es i.d. tat nachschaubare referenz-werte geben. unter uns mat.-wiss. und pfarrerstöchtern ist DIE referenz-site für werte von so ziemlich allem:
http://www.nist.gov/
…du wirst aber erst gehörig klicken müssen, um für dein material die ‚dieletric strength‘ zu finden (oder es ist was mit ‚avalanche‘), und garantie gibts auch nicht…
und die
Durchschlagfestigkeit in komplizierter Weise von der
Elektronenkonfiguration abhängt. Aber bevor ich jetzt eine
ab-initio-Rechnung mache, erschieße ich mich oder trinke
alternativ ein Bier. Oder ich suche bekannte Werte, werfe die
in ein Diagramm und seh’ nach, ob sich eine Kurve ergibt.
- ab-initio ist fast so cool wie a priori oder o lala, machen aber nur nobelpreisträger (nicht, dass ich dir dies nicht zutrauen würde…).
- erschiessen ist meist eine unnötige entropierhöhung und wer weiss, wie der film ‚wirklich‘ bzw. ansonsten ausgegangen wäre
- bier trinken ist ok, aber legal.
- bekannte werte in einem diagramm durch eine kurve verbinden…das ist eine umschreibung für malen nach zahlen…machst du jede woche das zeit-kreuzworträtsel?
aber nochmal im ernst, vermutlich wirst du um ein wenig rechnen nicht herumkommen je nach dem wie dünn deine schicht ist (geometrieeffekte). vermutlich ist die durchschlagsfestigkeit am bulk material gemessen…but maybe they do thin film stuff as well…
also, falls du nochmal so spontan i.d. u-bahn oder im aufzug nach der durchschlagsfestigkeit von amorphem, sp3-hybridisiert kohlenstoffdünnschichten gefragt wirst weisst du jetzt, wie du ordentlich eindruck machen kannst ohne details WIRKLICH zu wissen 
dir auch und trotzdem ein schönes wo.ende…
stefan