Ein 100 Ohm Widerstand aus der E12 Reihe wird nachgemessen und zu 93 Ohm bestimmt.
1.Analoges Messgerät. Messbereich 100 Ohm , Toleranz 1,5%
2.Digitales Messgerät,Messbereich 100 Ohm , Tolenaz (1,5%+5D), 4 1/2 stellige Anzeige
a) Bestimmen sie für die beiden Messungen den Bereich, indem er Widerstand liegen kann
b) Der wahre Wert des Widerstandes ist 94,3Ohm. Wie groß ist der für beide Messungen maximale Fehler?
Hallo!
Das ist eine Aufgabe die ich bekommen habe.
Mein Problem ist jetzt das ich garnicht weiß wie ich daran gehen soll.
Muss ich für Teilaufgabe a jetzt einfach 1,5% von 100 Ohm abziehen und hab dann der Wert für das analoge Messgerät?
Zu b) Ich hab den FEhler für das analoge Messgerät mal ausgerechnet. Stimmt das so? :
Fabsolut = 94,3-93 = 1,3 uns Frelativ = 1,3/94,3 = 0,0138 %
Ein 100 Ohm Widerstand aus der E12 Reihe wird nachgemessen und
zu 93 Ohm bestimmt.
1.Analoges Messgerät. Messbereich 100 Ohm , Toleranz 1,5%
2.Digitales Messgerät,Messbereich 100 Ohm , Tolenaz (1,5%+5D),
4 1/2 stellige Anzeige
Ist etwas Weltfremd: Bei 4 1/1 Stellen wäre der Messbereich sicher 200.00 Ohm, bzw. 199.99 der maximale angezeigte Wert
Aber vergiss das mal wieder.
a) Bestimmen sie für die beiden Messungen den Bereich, indem
er Widerstand liegen kann
b) Der wahre Wert des Widerstandes ist 94,3Ohm. Wie groß ist
der für beide Messungen maximale Fehler?
Das ist eine Aufgabe die ich bekommen habe.
Mein Problem ist jetzt das ich garnicht weiß wie ich daran
gehen soll.
Muss ich für Teilaufgabe a jetzt einfach 1,5% von 100 Ohm
abziehen und hab dann der Wert für das analoge Messgerät?
Der Fehler bezieht sich immer auf den Endwert des Messbereichs.
Der Fehlerwert ist als +/- zu lesen.
Also, wenn du einen Referenz-Widerstand mit 100.0000 Ohm damit misst, zeigt es etwas zwischen 98.5 und 101.5 Ohm an.
Nimmst du einen Referenz-Widerstand mit 10.0000 Ohm zeigt es irgendwas zwischen 8.5 und 11.5 Ohm an.
Ist etwas Weltfremd: Bei 4 1/1 Stellen wäre der Messbereich
sicher 200.00 Ohm, bzw. 199.99 der maximale angezeigte Wert
Aber vergiss das mal wieder.
Hallo,
ein 4 1/2 stelliges Digital-Multimeter mit einem so grossen Fehler, dass nicht einmal 2 Stellen gültig sind, überschreitet meiner Ansicht nach klar die Schwelle zum Betrug. Ich möchte mal wissen, wer für die Schulen sich solch völlig blödsinnige Aufgaben ausdenkt.
a) soll wohl heissen, man liest am Instrument 93 Ohm ab und will wissen, was der Widerstand haben kann:
1.5% sind immer 1.5% vom Messbereich (wenn nichts anders dasteht), also 1.5 Ohm. Der Widerstand kann also zwischen 91.5 und 94.5 Ohm liegen mit Instrument 1.
Beim Digitalen Instrument gilt das gleiche, dazu kommt ein Anzeigefehler von 5 Digits in der letzten Stelle: wenn man also 93.00 abliest, könnten das auch 92.95 oder 93.05 sein. Dazu kommt dann noch der Fehler von ± 1.5 Ohm wie oben, also 91.45 bis 94.55 Ohm.
Der Fehler ist schon richtig gerechnet, bloss ist 0,0138 = 1.38% !
Gruss Reinhard
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Ist etwas Weltfremd: Bei 4 1/1 Stellen wäre der Messbereich
sicher 200.00 Ohm, bzw. 199.99 der maximale angezeigte Wert
Aber vergiss das mal wieder.
Hallo,
ein 4 1/2 stelliges Digital-Multimeter mit einem so grossen
Fehler, dass nicht einmal 2 Stellen gültig sind, überschreitet
meiner Ansicht nach klar die Schwelle zum Betrug.
Ganz süss sind dann die 5D )
Ich möchte
mal wissen, wer für die Schulen sich solch völlig blödsinnige
Aufgaben ausdenkt.
Wenn der AUfgabensteller etwas nachgedacht hätte, hätte er wohl 2 1/2 oder allenfalls 3 1/2 Digit geschrieben.
Also ich hab jetzt die Widerstandswerte und die FEhler.
Jetzt sehe ich auch ein warum 4 1/2 ein wnig bkloppt ist.
Naja was soll man machen…Lehrer und ihre Aufgabenstellungen
halt
Andersrum hast du jetzt gelernt, dass nicht alles was an Ziffern angezeigt wird überhaupt einen Sinn macht, bzw. man auch beiguten Messgeräten, der letzten Ziffer nicht trauen darf.
Also ich hab jetzt die Widerstandswerte und die FEhler.
Jetzt sehe ich auch ein warum 4 1/2 ein wnig bkloppt ist.
Naja was soll man machen…Lehrer und ihre Aufgabenstellungen
halt
es ist ja bei 0815 Digitalmeßgeräten so, daß die Genauigkeit
nicht annähernd im Bereich eines Digit liegt.
Für Spannungsmessung sind auch die ganz billigen Geräte noch
recht genau (ca. 2…3 Promille) aber bei Strom und Widerstand
sieht’s schon ganz anders aus. Da kann man mit 1% Genauigkeit
schon zufrieden sein. Die AC-Meßbereiche sind dann nochmal ein
ganz anderes Feld.
Trotzdem ist es ein Vorteil, eine hohe Auflösung zu haben, auch
wenn die Genauigkeit nicht so toll ist (AD-Wandler mit höherer
Auflösung kosten nicht mehr viel, bloß die Präzisionswiderstände
und der Abgleich sind aufwendiger).
Da muß man nicht so viel umschalten und bei bestimmten
Meßaufgaben wo man z.B. kleine Änderungen in einem rel.
großen Wert sehen will, benötigt man einfach mehr als
3,5 Digit Auflösung.
Wir sind uns aber einig, daß ein ordentliches Gerät zwischen
Genauigkeit und Auflösung einigermaßen ausgewogen sein sollte.
Gruß Uwi
Andersrum hast du jetzt gelernt, dass nicht alles was an
Ziffern angezeigt wird überhaupt einen Sinn macht, bzw. man
auch beiguten Messgeräten, der letzten Ziffer nicht trauen
darf.
Hihi. Ja das hab ich mir gedacht.
Ist ja ähnlich wie beim Taschenrechner. Der hat ja auch nur eine begrenzte Anzeige.Beispielesweise bei Pi