Widerstandsberechnung

Mir scheint, den Widerstand zwischen den roten Kontaktstreifen so zu berechnen, stimmt nicht. Ich habe irgendwie im Gefühl, dass die Stromfäden nicht konzentrisch fließen.
Wie könnte man das sauber mathematisch ableiten, bitte?
http://www3.filehost.to/files/2007-03-19_02/090122_a…
Gruß Hypatia

Hallo Hypatia,

doch, die Stromfäden verlaufen schon konzentrisch. Du kannst Dir ja vorstellen, die einzelnen Streifen seien gegeneinander isoliert. Dann denke dir einen Schleifer, der radial die einzelnen Teile verbindet. Wird in irgendeiner Stellung ein Strom durch den Schleifer fließen? Dazu müsste eine Potenzialdifferenz zwischen den Streifen auftreten.
Hilft das weiter?

Gruß,
Arndt

doch, die Stromfäden verlaufen schon konzentrisch. Du kannst
Dir ja vorstellen, die einzelnen Streifen seien gegeneinander
isoliert. Dann denke dir einen Schleifer, der radial die
einzelnen Teile verbindet. Wird in irgendeiner Stellung ein
Strom durch den Schleifer fließen? Dazu müsste eine
Potenzialdifferenz zwischen den Streifen auftreten.

Ja, Arndt, eine sehr einleuchtende Erklärung, vielen Dank. Wie man auch die benachbarten Streifen verbindet, es ändert sich nichts an der Stromverteilung. Auch ein bistabiles Verhalten, mit einer anderen Verteilung, halte ich für wenig wahrscheinlich.

Eigentlich hat man sich die Stromfäden vorzustellen wie die Feldlinien eines (idealen) Kondensators bestehend aus den beiden Kontaktstreifen.

Füge ich jedoch zwischen Kontaktstreifen und Kreisring-Abschnitt noch eine Rechteckfläche ein, wird es anders sein.

Grüße aus München, Hypatia