Widerstandscodierte Lenradfernbedienung

Hallo Leute.
Ich habe eine Lenkradfernbedienung die im wesentlichen aus 3 Tastern mit davorgeschaltetem Widerstand besteht.
Somit „laufen“ nach draußen nur 2 Kabel zw denen je nachdem welche Teste gedrückt wird ein Widerstand von 0, 166, 600 Ohm zu messen ist.

Ich wollte die Tasten wiede aufgetrennt haben so dass ich nachher wieder 3 Kabelpaare habe die beim Druck auf die entsprechne Taste kurzgeschlossen werden also wie der Taster reagieren.

Lötkolben und Platinen sind kein Problem nur weiß ich nicht wie ich an das Problem rangehen soll…

Hallo,

Ich wollte die Tasten wiede aufgetrennt haben so dass ich
nachher wieder 3 Kabelpaare habe die beim Druck auf die
entsprechne Taste kurzgeschlossen werden also wie der Taster
reagieren.

ja, dann mache das doch einfach so.
Allerdings brauchst Du 4 normal bloß Leitungen, um die 3 Signale
einzeln zu übertragen. Einmal gemeinsame Masse und 3 x Schaltsignal.

Lötkolben und Platinen sind kein Problem nur weiß ich nicht
wie ich an das Problem rangehen soll…

Wo ist das Problem? Ich sehe keins?
Du schreibst aber auch nichts darüber schreibst, wo und wie Du
das veränderte Lenkrad anschliessen willst.
Gruß Uwi

Ja wenn man den Platz hat mehr Kabel ranzulöten habe ich auch keine Probleme aber es ist eine Lenkradfernbedieung die im Auto fest installiert ist.

Es ist nicht möglich weitere Kabel anzubauen.

Ich habe nun mal nur das Kabel welches schon immer drinne ist und beim Radio rauskommt. Dieses ist wie oben Widerstandscodiert.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

ich formuliere mal was ich verstanden habe:

  1. Du hast eine Fernbedienung mit 3 Tasten am Lenkrad
  2. das 2-adrige Kabel kommt irgendwo an und wurde dort an das ursprünglichen Gerät angeschlossen.
  3. Die Fernbedienung soll nicht mehr an das ursprüngliche Gerät angeschlossen werden, sondern an eine kleine Schaltung, die 3 Kontakte bereitstellt.

Du willst also mit der Fernbedienung 3 Kontakte Fernsteuern.

Auch wenn ich PIC-Schalungen professionell mache, hier ist eine Schaltung mit Fensterkomparatoren und auslöseverzögerung vermutlich richtig. Also:

Spannung von z.B. 5V mit Lastwiderstand R1 = 600R an der negativen Seite.

3 Komparatoren an R1, mit Schwellen genau mittig in den sich einstellenden Spannungen. (Ohne Taster 0V an, R1, Bei 600R im Taster 2.5V an R1, also die erste Schwelle Schw_1 bei 1.25V.)
Bei jedem Tastendruck wird nun mindestens Schw1 überschritten. Wenn Schw1 wieder unterschritten wird, muß durch eine Logikschaltung festgehalten sein, ob und welche höhere Schwelle noch überschritten wurde(n). Mit dieser Logikschaltung dann entsprechendes Mosfet oder Relais ansteuern.

Für Tastenprellen und mehrere tasten gleichzeitig sind dann entsprechend mehr Schaltschwellen und ein paar Kondensatoren notwendig… vielleicht doch wieder ein PIC mit AD-Wandlung und Plausibilitätsprüfung?

Gruß
achim

Hallo,

mir wird auch erst jetzt so einigermaßen klar, um was es
eigentlich geht.

Die Lösung mit den 3 Komparatoren ist sicher machbar, aber
kann leicht ins Auge gehen, wenn nämlich die Komplexität der
analogen Schaltungsteile -> Spannungserkennung und
(ganz wichtig) Auslöseverzögerung den Bastler überfordert.
Alles in allem halte ich das für 'ne ziehmliche Bastelei, die
ein Laie nur mit kompletter (und erprobter) Schaltung hinbekommt.
Ein Elektroniker bräuchte bei sowas nicht fragen.

Möglichkeiten zur Signalübertragung über 2 Leitungen gibt es
wirklich viele. Wenn es denn unbedingt mit der vorhandenen
Spannungskodierten Fernbed. sein soll, dann halte ich einen
kleinen Controller (z.B. C-Control-Basic von Conrad tatsächlich
für die eleganteste Variante.
So ein Ding (Streichholzschachtelgroß) hat einen 8-Bit-ADC, mit
dem die Spannung bequem eingelesen werden kann. Digitale
Ausgänge sind mehr als nötig vorhanden (mind. 16) und mit
einem einfachen Programm kann man Tastenprellen, Mehrfachtasten-
druck sowie die oben beschriebenen Probleme alle recht einfach
lösen.
Wahlweise lassen sich sogar nochmehr Tastenfunktionen, Anzeigefunktionen und sonstiger Komfort integrieren.

Im geg. Fall scheint es mir trotzdem einfacher zu sein, ein
neues Kabel mit paar mehr Adern zu verlegen.
Gruß Uwi

ich formuliere mal was ich verstanden habe:

  1. Du hast eine Fernbedienung mit 3 Tasten am Lenkrad
  2. das 2-adrige Kabel kommt irgendwo an und wurde dort an das
    ursprünglichen Gerät angeschlossen.
  3. Die Fernbedienung soll nicht mehr an das ursprüngliche
    Gerät angeschlossen werden, sondern an eine kleine Schaltung,
    die 3 Kontakte bereitstellt.

Du willst also mit der Fernbedienung 3 Kontakte Fernsteuern.

Auch wenn ich PIC-Schalungen professionell mache, hier ist
eine Schaltung mit Fensterkomparatoren und auslöseverzögerung
vermutlich richtig. Also:

Spannung von z.B. 5V mit Lastwiderstand R1 = 600R an der
negativen Seite.

3 Komparatoren an R1, mit Schwellen genau mittig in den sich
einstellenden Spannungen. (Ohne Taster 0V an, R1, Bei 600R im
Taster 2.5V an R1, also die erste Schwelle Schw_1 bei 1.25V.)
Bei jedem Tastendruck wird nun mindestens Schw1 überschritten.
Wenn Schw1 wieder unterschritten wird, muß durch eine
Logikschaltung festgehalten sein, ob und welche höhere
Schwelle noch überschritten wurde(n). Mit dieser
Logikschaltung dann entsprechendes Mosfet oder Relais
ansteuern.

Für Tastenprellen und mehrere tasten gleichzeitig sind dann
entsprechend mehr Schaltschwellen und ein paar Kondensatoren
notwendig… vielleicht doch wieder ein PIC mit AD-Wandlung
und Plausibilitätsprüfung?

Gruß
achim

Hallo,

ich formuliere mal was ich verstanden habe:

  1. Du hast eine Fernbedienung mit 3 Tasten am Lenkrad
  2. das 2-adrige Kabel kommt irgendwo an und wurde dort an das
    ursprünglichen Gerät angeschlossen.
  3. Die Fernbedienung soll nicht mehr an das ursprüngliche
    Gerät angeschlossen werden, sondern an eine kleine Schaltung,
    die 3 Kontakte bereitstellt.

Du willst also mit der Fernbedienung 3 Kontakte Fernsteuern.

Auch wenn ich PIC-Schalungen professionell mache, hier ist
eine Schaltung mit Fensterkomparatoren und auslöseverzögerung
vermutlich richtig. Also:

Spannung von z.B. 5V mit Lastwiderstand R1 = 600R an der
negativen Seite.

Habe noch nicht mit Komparatoren gearbeitet (Vielleicht mal verlötet aber sonst). Hättest du einen passenden Fensterkomparator und desse Beschaltung parat. Google ergab nix

3 Komparatoren an R1, mit Schwellen genau mittig in den sich
einstellenden Spannungen. (Ohne Taster 0V an, R1, Bei 600R im
Taster 2.5V an R1, also die erste Schwelle Schw_1 bei 1.25V.)
Bei jedem Tastendruck wird nun mindestens Schw1 überschritten.
Wenn Schw1 wieder unterschritten wird, muß durch eine
Logikschaltung festgehalten sein, ob und welche höhere
Schwelle noch überschritten wurde(n). Mit dieser
Logikschaltung dann entsprechendes Mosfet oder Relais
ansteuern.

Habe mich ein wenig über Fesnterkomparatoren schlau gemacht…
Wenn die nur High Schalten sobald sich die Spg im Eingestellten Bereich befindet so könnte ich doch damit einer Tastaturplatine über einen Transistor einen Tastendruck vorgaukeln. Eine Logikschaltung wäre doch nur für normale Komparatoren notwendig oder irre ich mich da ???

Für Tastenprellen und mehrere tasten gleichzeitig sind dann
entsprechend mehr Schaltschwellen und ein paar Kondensatoren
notwendig… vielleicht doch wieder ein PIC mit AD-Wandlung
und Plausibilitätsprüfung?

Gruß
achim

Das Tastenprellen usw würde ja der Tastaurbaustein der PC-Tastatur übernehmen.

So hab mal nen Schaltplan entworfen und warte auf Beurteilung… habe jetzt 5 Komparatoren (hoffe sie sind richtig angeschlossen) genommen und 5 Optokoppler.

Zu finden ist der Schaltplan hier
(http://home.pages.at/shadowrun/lenkradfernbedienung.gif)

Hoffe mal es funzt so wie ich es denke…

Dann wäre es gut wenn mir einer noch Komparatoren empfehlen könnte.
Habe ja schon rausgefunden dass diese immer mit pos und neg Versorgungsspannung betrieben werden. Gibts da auch welche mit nur positiver bzw wo die negative Spg 0V ist ???

Mfg Hinrich

Hallo,

ich formuliere mal was ich verstanden habe:

  1. Du hast eine Fernbedienung mit 3 Tasten am Lenkrad
  2. das 2-adrige Kabel kommt irgendwo an und wurde dort an das
    ursprünglichen Gerät angeschlossen.
  3. Die Fernbedienung soll nicht mehr an das ursprüngliche
    Gerät angeschlossen werden, sondern an eine kleine Schaltung,
    die 3 Kontakte bereitstellt.

Du willst also mit der Fernbedienung 3 Kontakte Fernsteuern.

Auch wenn ich PIC-Schalungen professionell mache, hier ist
eine Schaltung mit Fensterkomparatoren und auslöseverzögerung
vermutlich richtig. Also:

Spannung von z.B. 5V mit Lastwiderstand R1 = 600R an der
negativen Seite.

3 Komparatoren an R1, mit Schwellen genau mittig in den sich
einstellenden Spannungen. (Ohne Taster 0V an, R1, Bei 600R im
Taster 2.5V an R1, also die erste Schwelle Schw_1 bei 1.25V.)
Bei jedem Tastendruck wird nun mindestens Schw1 überschritten.
Wenn Schw1 wieder unterschritten wird, muß durch eine
Logikschaltung festgehalten sein, ob und welche höhere
Schwelle noch überschritten wurde(n). Mit dieser
Logikschaltung da

entsprechendes Mosfet oder Relais
ansteuern.

Für Tastenprellen und mehrere tasten gleichzeitig sind dann
entsprechend mehr Schaltschwellen und ein paar Kondensatoren
notwendig… vielleicht doch wieder ein PIC mit AD-Wandlung
und Plausibilitätsprüfung?

Gruß
achim

Hallo Hinrich,

garnicht schlecht die Schaltung!.

Bei den Komparatoren schaue einfach mal unter single supply, die überwiegen heutzutage sogar, glaube ich. Ein Beispiel: LM339 (4-fach)

Es bleibt das Problem, dass auf dem Weg von 0V nach 5v auch alle beliebigen Fenster dazwischen durchlaufen werden. Abhilfen gibt es viele, doch alle sind irgendwie gebastelt.

a) vielleicht sollen die Taster nicht nur kurz, sondern lang gedrückt werden, und kurzes Prellen ist egal, dann ist die Schaltung schon sehr gut.

b) Anstelle der Opto-Koppler doch Logik-Gatter. UND-Glied hinter jedes Komparator-paar. Mit dem jeweiligen HIGH-Signal-Ausgang über einen Widerstand R einen Kondensator C aufladen.
R*C 1ms, also z.B. 10k, 100nF.
An jeden Kondensator einen HC-14-Inverter-Eingang, und mit dem Ausgang dann einen Transistor oder was immer schalten.
optional parallel zu R dann noch eine Diode 1N4148, die den Kondensator schneller entlädt, wenn das UND-Glied nicht aktiv ist.

(diese Schaltung würde üblicherweise mit einem NAND statt ÚND aufgebaut, da der aktive Fall dann aber low-Ausgang ist, würde der Kondensator an 5V aufghängt und gegen Low über R (ge-/entladen))

Durch die Hysterese im HC-14, und den Kondensatoren könnte diese Schaltung schon recht zuverlässig arbeiten

Viel erfolg
achim

Der Durchlauf von 0 - 5 V ist ja sehr schnell und der Optokoppler ist doch selber ein wenig träge bzw es ist doch fraglich ob die LED in der kurzen Zeit genügend leuchtet um den Optokoppler auszulösen.

Ich werde mal ne Probeschaltung aufbauen und mal schauen wie der Tastaurbaustein reagiert.

Ich sehe ja am Monitor wenn man 3 drückt ob der PC dann 1/2/3 registriert.

Hallo,

Ich werde mal ne Probeschaltung aufbauen und mal schauen wie
der Tastaurbaustein reagiert.

Ich sehe ja am Monitor wenn man 3 drückt ob der PC dann 1/2/3
registriert.

wenn er nicht dauerhaft 1/2/3/2/1 statt 3 meldet, dann würde mich dass schon interressieren, dass wäre wirklich ein Überraschung.

Übrigens, beim Komparator darauf achten, dass entweder die LED gegen Ground betrieben wird, oder der Komparator auch wirklich mit Ausgang=high Ströme treibt. Oft sind sie nämlich openDrain.

Viel Erfolg

Gruß
achim