hallo!
ich benötige für eine lautsprecherreparatur widerstandsdraht mit 0,15-0,2mm
Durchmesser und einem widerstand von 1,7 ohm/m. also so ungeföhr. Am besten
natürlich lackisoliert…
weiß jemand wo ich so etwas herbekommen kann? bin nun schon wochen auf der suche
und habe nichts gefunden… :-/
ciao
Jakob
Hallo!
ich benötige für eine lautsprecherreparatur widerstandsdraht
mit 0,15-0,2mm Durchmesser und einem widerstand von 1,7 ohm/m.
wieso brauchst Du für eine Lautsprecherrep. Widerstandsdraht?
also so ungeföhr. Am besten natürlich lackisoliert…
Also Widerstandsdraht gibt es durchaus, aber lackisoliert?
Schätze, das wird schon schwieriger?
weiß jemand wo ich so etwas herbekommen kann? bin nun schon
wochen auf der suche und habe nichts gefunden… :-/
Versuche mal zu erklären, warum es lackisolierter
Widstandsdraht sein muß?
Gruß Uwi
hallo!
ich benötige für eine lautsprecherreparatur widerstandsdraht
und habe nichts gefunden… :-/
ciao
Jakob
Hallo Jakob,
in einem Lautsprecher habe ich noch nie Widerstandsdraht gefunden.
Gruss Gerhard
nun, der draht ist in einem hochtöner (LEAK, daher wertvoll und reparaturwürdig
auf der schwingspule. ein freund hat das ding leider durchgebrannt…
nun habe ich mal einen meter durchgemessen, sind 1,7 ohm/meter. kommt auch
ziemlich genau hin (impedanz 15 ohm, diese weicht normalerweise nicht mehr als
20% von widerstand ab bei LS) wenn man mal den umfang der spule mit der
windungsanzahl multipliziert und das ganze dann mit 1,7, kommt etwa auf 15 ohm
widerstand (oder eben impedanz) .
lackisoliert logischerweise deshalb weil das sonst wohl kaum eine sinnvolle
spule wird…
widerstandsdraht muss es also schon sein, denn kupferdraht hat bei dieser dicke
einen widerstand von ungefähr 0,1 ohm/m.
sieht auch nicht kupferfarben sondern silbrig aus wenn man den isolierlack
abkratzt und sich das unterm mikroskop ansieht…
ciao
Jakob
Hi Jakob,
normalerweise kannst du Lautsprecher, und das nicht mal so teuer, fachgerecht durch den Hersteller reparieren lassen. Ausgetauscht wird da sozusagen alles „bewegliche“. Mit Sicherheit wird die Schwingspule abgeraucht sein, damit wird Kupfer auch seine Farbe ändern (Anlassfarben). Damit wurde aber auch die ganze Symmetrie und Festigkeit der Membrane irreparabel geschädigt, neuwickeln hilft da nicht. Schick das Teil an den Hersteller, vorher mal nachfragen.
Gruß
André
Hallo Jakob,
zur Messung eines niederohmigen Widerstandes benötigt man ein spezielles Messgerät mit ebenso speziellen Messleitungen. Der Übergangswiderstand zwischen den normalen Messleitungen und dem zu messenden Objekt ist sonst so groß, daß er das Messergebnis viel zu stark verfälscht. Deshalb wirst Du auf jeden Fall eine ‚Fahrkarte‘ gemessen haben.
In einem Lautsprecher werden keine Widerstandsdrähte verwendet! Das macht auch gar keinen Sinn, denn man will nicht Verlustleistung erzeugen, sondern Luft bewegen. Die Impedanz ergibt sich bei einem Lautsprecher nicht aus dem rein ohmschen Widerstand des Drahtes (wobei der bei niedrigen Frequenzen, also beim Bass, überwiegend dazu beiträgt), sondern auch aus dem zusätzlichen, frequenzabhängigen, komplexen Widerstand der Spulen der Lautsprecher sowie den Spulen und Kondensatoren der Frequenzweiche.
Zur Reparatur des Lautsprechers kannst Du ganz einfach normalen Kupferlackdraht in der passenden Dicke verwenden. Am einfachsten ist übrigens die Reparatur des Drahtes, indem man die geschmolzene Stelle nach Abwicklung einer Windung wieder zusammenlötet. Eine einzige Windung macht nämlich keinen hörbaren Unterschied bei entsprechend vielen Windungen. Ist allemal genauer, als die komplette Wicklung mit neuem Draht ‚nachzubauen‘. Funktioniert auch recht gut (hab’ ich schonmal gemacht), ist aber Fummelarbeit.
Wenn Du die komplette Wicklung allerdings schon abgewickelt hast (und danach hört sich Deine Frage und die Ergänzung dazu an), solltest Du lieber einen kompletten neuen Lautsprecher vom Hersteller besorgen (nicht die ganze Box, nur den Hochtöner). Per Hand bekommt man die Wicklung nie so genau gewickelt, daß sie mit gleicher Windungszahl wie das Original an die gleiche Stelle passt. Immerhin muß da sowohl Lage als auch Durchmesser passen, wegen des stark ungleichmäßigen Magnetfeldes und dem engen Luftspalt, in dem sich die Wicklung befindet.
Viel Glück
Axel
würde ich liebend gerne. nur leider ist LEAK seit 1989 pleite…
irreparabel beschädigt ist da nix. die spule ist wie bei lautsprechern üblich
auf einem papprohr gewickelt…
aber die impedanz dürfte sich doch nicht soooo extrem vom ohmschen widerstand
unterscheiden oder? also wenn ich das teil mit kupferdraht repariere hätte der
LS einen Ohmschen wiederstand von ungefähr 0,1 ohm… das kann doch nicht
richtig sein oder?
ciao
Jakob
hast dich wohl verrechnet
0,15mm Cupferdraht hat ca. 1 Ohm/m also nicht soo weit weg von deiner Messung…es hätte mich sehr gewundert, wenn da Idioten Widerstandsdraht verwendet hätten…
Hallo!
tja, meine Vermutung hat sich bestätigt:
->Widerstandsdraht ist Quatsch
Die Kollegen haben ja schon Reparaturhinweise gegeben.
Daß Du eine solche Spule so einfach neu bewickeln kannst, halte
ich aber auch für eher unwahrscheinlich. Der Spalt ist meist so
eng, daß der Lautsprecher bei kleinen Toleranzen kratzt.
Gruß Uwi
bin da eigentlich noch relativ optimistisch…
hm also dieser lautsprecher ist ja ein hifi-produkt bj. 65
… von daher alles handarbeit. die spule ist von daher nichtmal sooo eng
gewickelt, ich denke das sollte möglich sein, wenn auch mit viel gefummel. sicht
nicht so aus als währe das maschinell gewickelt. und so gaaaanz ungeschickt bin
ich nicht in solchen dingen. 
nunja dass meine messergebnisse nur gaanz grob waren wusste ich auch, so ziemlch
das erste was man im e-technik leistungkurs in der 11 lernt ist „wer misst misst
mist“…
also drückt mir mal die daumen 
Hallo Jakob,
also wenn ich das teil mit kupferdraht
repariere hätte der
LS einen Ohmschen wiederstand von ungefähr 0,1 ohm… das kann
doch nicht
richtig sein oder?
Dann nimm doch Kupferdraht und schalte einfach einen Widerstand in Serie, sodass der Widerstand wieder stimmt. Das wäre auch kühlungstechnisch günstiger. Wo ist das Problem ?
Jörg