Ich habe im Garten drei Rhodos stehen. Alle ca 30 Jahre alt, einmal vor 16 Jahren umgepflanzt. Sie stehen unter einem Ahornbaum und bekommen nun (nach Fällung von drei Fichten vor zwei Jahren) auch wieder viel Licht. Dennoch sterben immer mehr Zweige ab und sie sehen sehr kümmerlich aus.
Kann ich noch Hoffnung haben, dass sie wiederkommen?
Kann es auch sein, dass die Wurzeln des Ahorn (zur gleichen Zeit gepflanzt, wie die Rhodos) die Rhodo-Wurzeln verdrängen?
Rhododendren können uralt werden. Schau dir mal die herrlichen Parks alter Schlösser (z.B. in Sanssouci) an. Dort stehen Exemplare, die sicher an die hundert Jahre auf dem ‚Buckel‘ haben. Und die stehen auch unter großen alten Bäumen, so dass konkurrierende Wurzeln wahrscheinlich keine Rolle spielen.
Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht. Aber dann ist die Frage, in wie weit sie sich regenerieren können, ich habe pro Pflanze nur noch zwei-drei Zweige
Hallo, wenn es Dein Mut zulässt, so kappe sie radikal zurück. Die zu schneidenen Äste können von daumendick bis Unterarmdich sein, egal sie treiben (leider im ertsen Jahr sehr sehr stark) wieder aus. Also , ran ans Werk. Denn die Absterbeerscheinung ist eine Folge vom plötzlichen Licht- Luft usw. Wechsel.
gruss,weissnich