wie aus der Überschrift schon deutlich wird, geht es darum, den typisch dt. Akzent in anderen Sprachen loszuwerden (z.B. romanische Sprachen haben keine behauchten Konsonanten; Glottalverschlüsse sind auch sehr selten), oder um Minimalpaare (z.B. Sanskrit g, gh, k, kh) besser zu unterscheiden.
Kennt ihr ein paar Tipps oder diverse Übungen?
um die starke Aspiration zu vermeiden kannst Du dich darauf konzentrieren/dir vornehmen, statt eines p, t, oder k ein stimmloses b, d, oder g zu artikulierenund den Verschluss locker und langsam zu lösen - es ist schon etwas schwierig.
Noch schwieriger ist die Eigenkontrolle, da nur sehr geübte Menschen mit feinem Gehör ihre eigene Artikulation kontrollieren können.
Du kannst die Fingerspitzen der flachen Hand in kurzer Entfernung vor die Lippen halten; dann spürst Du, wie stark Du aspirierst. Sprich die deutschen Paare p/b, t/d und k/g ein paarmal und spüre, wie stark die Behauchung ist.
In den romanischen Sprachen ist die Aspiration jeweils gleich.
Zur Vermeidung des Glottalverschlusses bei einem einzelnen Wort tu so, als würdest Du vor dem Vokal ein h sprechen, dann ist der Verschluss nämlich offen. Das h darfst Du natürlich nicht aussprechen, halt nur so tun, als ob.
Innerhalb eines Satzes ist es einfacher: Du „knackst“ automatisch nicht am Wortanfang, wenn Du nach dem letzten Buchstaben des vorherigen Wortes nicht absetzt, sondern alle Wörter miteinander verbindest.
Wenn Du den Satz „En España hay unas islas“ folgendermaße aussprichst „EnEspañaayunasislas“, dann knackt es nicht.
Anekdote zum Glottalverschluss:
In einer Phonetikvorlesung sagte unser Prof: „ich mache Ihnen jetzt den Glottalverschluss vor. Wenn Sie den ab der 5. Reihe noch hören, dann habe ich ihn falsch vorgemacht.“