folgende Situation… beim Bewerbungsgespräch kommt es zum Thema Gehalt. Der Bewerber nennet eine Summe (jetziger Verdienst + ca. 10%)
darauf hin meint der Personaler daß das schon etwas viel wäre… mit dem Hinweis daß man ja vielleicht in der jetzigen Position das Gehalt wert wäre aber angenommen man bekäme den Job die Firma erst einiges an Geld und Zeit in den „neuen“ investieren müsse bis man für die Firma Gewinnbringend arbeitet. Eigentlich finde ich ist das ein gutes Argument seitens des Personalers… nur wie argumantiert man als Bewerber man auf die Frage…?
Danke im voraus für eure Tipps
darauf hin meint der Personaler daß das schon etwas viel
wäre…
sagen die das nicht alle *fg*?
nur wie argumantiert man als
Bewerber man auf die Frage…?
Das hängt ganz drauf an (sic!):
wie hoch Du pokern kannst/willst (bist Du schon 2 Jahre arbeitslos und das ist Deine einzige Chance auf einen Neueinstieg wird man anders pokern als wenn man ein tolles Alternativangebot in der Tasche hat)
wie dringend Du genau diesen Job haben willst
wie gut Du Dein bisheriges Wissen einbringen kannst (also wenn Du bisher „Depp vom Dienst“ warst und nun Geschäftsführer werden sollst, wird man eine längere Einarbeitungszeit befürchten, als wenn die Kassiererin vom Aldi Klein-Hintertupfing zum Aldi Gross-Hintertupfing wechselt)
wie souverän Du Dich verkaufen kannst: es ist nicht jedermanns Sache aufzustehen und zu sagen „Genau diese Kohle bin ich wert und keinen Cent weniger“
was Ihr an Kompromissen (Geschäftsauto, Abgeltung Überstunden, Bonusprogramm, Firmenhandy, Urlaubstage, Wochenarbeitszeit etc.) aushandeln könnt.
immer wieder gern genommen wird übrigens eine im Vertrag festgehaltene Gehaltserhöhung gleich nach der Probezeit/Einarbeitungszeit. Das heisst, im Vertrag steht dann sinngemäss drin „Herr Polo bekommt für die Monate Februar bis August 2007 1000 Euro im Monat, ab 1.9.2007 bekommt er 2000 Euro“.
folgende Situation… beim Bewerbungsgespräch kommt es zum
Thema Gehalt. Der Bewerber nennet eine Summe (jetziger
Verdienst + ca. 10%)
darauf hin meint der Personaler daß das schon etwas viel
wäre… mit dem Hinweis daß man ja vielleicht in der jetzigen
Position das Gehalt wert wäre aber angenommen man bekäme den
Job die Firma erst einiges an Geld und Zeit in den „neuen“
investieren müsse bis man für die Firma Gewinnbringend
arbeitet. Eigentlich finde ich ist das ein gutes Argument
seitens des Personalers… nur wie argumantiert man als
Bewerber man auf die Frage…?
Wieso Personaler? Willst Du in der Personalabteilung arbeiten? Gehaltsverhandlungen werden doch mit dem zukünftigen Chef gemacht.
Hier kannst Du trotzdem kontern und zwar:
Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die Position kontinuierliche Weiterbildung verlangt und die Unterstützung diesbezüglich nicht nach einer Anfangsphase vom Unternehmen eingestellt wird, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Ich verstehe ja, dass es Startkosten für das Unternehmen gibt, was ja auch darin seinen Ausdruck findet, dass man am Anfang weniger verdient und dann bei erfolgreicher Entwicklung mehr.
Als Anfangsgehalt finde ich daher mein Gehaltswunsch entsprechend meiner Qualifikation und Kenntnisse durchaus angebracht.