ich brauche Euren Rat. Ich möchte eine Reihe von LEDs/ Glühlampen, oder was auch immer rot leuchtet, so schalten, dass 2 Stränge mit je ca. 100 Lampen entstehen. Diese sollen nach Möglichkeit alle nacheinander anfangen zu leuchten und dann anbleiben. Wenn alles zusammen leuchtet, soll das ganze für ca. 2-3 Sek anbleiben, dann beginnt das Lauflicht wieder von vorn.
So in etwa:
Strang: a–b--c–d--e–f--g-- (100 Stck) x–y--z
Strang: a–b--c–d--e–f--g-- (100 Stck) x–y--z
es soll nacheinander Lampe a-z von Strang 1
dann Lampe a-z von Strang 2 nachenander angehen.
Dann soll alles für 2-3 Sek leuchten, und alles wieder von vorn beginnen.
Wenn möglich, sollte das ganze mit ein paar Batterien funktionieren z.B. 2x 9 V Block oder so.
Wie kann ich sowas aufbauen ?? geht sowas überhaupt ??
Vielen Dank für die Tipps…
Gruss Winnie
Achso noch ein Hinweis… Ich habe nur bis Mai Zeit das ganze zu bauen *grins*
Ja,
geht schon mit einem riesigen Aufbau von hintereinander geschalteten Zählern und/oder bcd-Decodern, die in einer Matrix verschaltet werden müssen. Je nachdem ob es ein Lauflicht werden soll, oder eine LED nach der anderen zusätzlich angehen soll. Aber deine Batterien werden dann nur wenige Stunden mitspielen.
Denke vorher mal darüber nach ob ein Netzanschluss möglich ist und stelle die Frage dann noch mal. (100 LED, das sind im Mittel 50 LED die immer an sind, verbrauchen 4,5 W/h aus einer 9V= Quelle.)
Lass den Spass besser sein und uns auch damit. Denn allein die Bauteile werden dich mindestens 150,-€ kosten.
Mit „Lämpchen“ kommst du leicht an die 500,-€, weil dann noch 200 Transistoren und 400 Widerstände gebraucht werden. Und ein Koffer voller Leiterplatten. In der Werbebranche gibt es solche Schaltungen fertig zu kaufen, aber dann ist selber bauen doch noch günstiger. Vergiss es!
Dieter, ohne grins
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
mit dem 9V-Block wird das nichts. 100LED mit jeweils 10mA ergeben einen Strom von 1A, im Mittel 0,5A, das macht keine Batterie lange mit.
Du benötigst also ein Netzteil von etwa 5V / 1,5A. Dazu einen Mikroprozessor oder eine C-Control (http://www.conrad.de). Dazu 12-13 TTL-8Bit-Schieberegister mit Open-Collector-Ausgängen, Hundert Widerstände und Hundert LED, einen Haufen Draht, ein Paar Lochrasterplatinen, Lüsterklemmen für Platinenmontage und eine vernünftige Lötausstattung.
Ich weiß aber nicht, ob Du Dir das gleich als Anfänger zumuten solltest, der Aufwand ist relativ groß.
Gruß
loderunner
Hallo loderunner,
du hast doch schon selber gesagt, das eine LED typisch mit 10mA betrieben wird. Und dann gibt es noch das Ohm’sche Gesetz (glaube ich)
Und noch ein paar Rechenregeln aus der Grundschule (glaube ich)
Aber das mit den Schieberegistern wollte ich dem Anfänger nicht auch noch unterschieben.
Gruß
Dieter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich brauche Euren Rat. Ich möchte eine Reihe von LEDs/
Glühlampen, oder was auch immer rot leuchtet, so schalten,
dass 2 Stränge mit je ca. 100 Lampen entstehen. Diese sollen
nach Möglichkeit alle nacheinander anfangen zu leuchten und
dann anbleiben. Wenn alles zusammen leuchtet, soll das ganze
für ca. 2-3 Sek anbleiben, dann beginnt das Lauflicht wieder
von vorn…
Hallo Winnie,
um 100 Leds unabhängig einschalten zu können, brauchst du mit deinen Mitteln ein 101 poliges Kabel - mit etwas mehr Wissen kann man das multiplexen und braucht dann nur noch ein 20adriges Kabel. Ich schätze mal das wird so oder so nicht das was du dir vorstellst, also vergiss es.
Hallo Winnie,
das sieht schon besser aus und ist durchaus machbar.
Als Taktgeber nimmst du einen Timer NE555, am Ausgang hängst du dann parallel zwei Transistoren dran. Einen PNP BC327 und einen NPN BC337, die können deine Last von jeweils 0,5A schalten. Aber verwende möglichst goße Basiswiderstände vor den Transistoren und baue vor die Basiseingänge noch einen Spannungsteiler aus je zwei Transistoren im Verhältnis 5:1 damit dein Timer noch lange lebt. Und an jede LED- Lichterreihe legst du auf der anderen Seite +9Volt bzw. 0Volt über jeweils einen Widerstand R4,7 an, der auch 10 Watt aushält. (Die kleinen Dinger wie du sie sicherlich kennst, sind nur für 0,2W ausgelegt). Besser wäre, vor jede LED einen eigenen Widerstand zu schalten, (R470, 0,2W). Aber ich gehe nicht davon aus, das in der nächsten Zeit zu viele LED’s „durchbrennen“, denn dann werden die anderen immer heller usw.
Aber den Batteriebetrieb kannst du immer noch vergessen. Die beiden Lichterketten mit insgesamt 200 LED’s, wo ja immer 100 abwechselnd an sind, verbrauchen nun mal 9Wh bzw. 1Ah. Das hält der beste 9-Volt Block keine halbe Stunde aus.
Gruß
Dieter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Einfach und simpel:
Man nehme einen altmodischen Blinkgeber vom Auto der die erste LED-Reihe ansteuert und füttere die Spule eines Umschaltrelais
mit dessem Ausgangssignal. Die zweite LED- Reihe kommt an den
Öffnerkontakt dieses Umschaltrelais, so dass nur entweder die erste
oder die zweite LED- Reihe angesteuert wird.
Mit 9V-Block geht natürlich nichts, aber eine noch einigermassen intakte Autobatterie sollte schon eine zeitlang halten.
Ich glaube, einfacher und billiger gehts nicht.
Falsch machen kann man auch nicht viel !
Gruss vom Resonator
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Resonator,
wer will denn in seiner Bude jede Sekunde dieses klicken vom Relais hören? Und stellt sich noch ne Autobatterie ins Klo? Nein, nein, dann doch lieber einen Netztrafo für 4,99 € und ne kleine Schaltung.
Gruß
Dieter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
da der Winniepuh möglichst eine Batterieversorgung haben wollte, stellte ich mir vor dass die nächste Steckdose doch in einiger Entfernung des zu realisierenden Projekts zu finden ist, also wahrscheinlich nicht zuhause in der Bude.
Vor meinem geistigen Auge taucht ein auffälliges und in der Dunkelheit nicht zu übersehendes Hinweisschild / Pfeil als Wegweiser
zu einer Party o.Ä. auf, das irgendwo im freien Gelände
aufgestellt werden soll.
Für diesen Zweck finde ich meine Idee bezüglich Einfachheit und Robustheit sowie Flexibilität (man kann ja auch z.B Glühbirnchen oder gar eine kleine Lichterkette (was Geld und Verkabelungsarbeit erspart) oder sonstwas nehmen was mit 12V funktioniert und wegen mir noch zwei Autohupen dazuklemmen um die Wildschweine zu verscheuchen und das aufdringliche Klicken des Blinkrelais zu übertönen )
Seht nicht alles so verbissen. Ist ja nur ein Denkanstoss.
LG der Resonator
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
da der Winniepuh möglichst eine Batterieversorgung haben
wollte, stellte ich mir vor dass die nächste Steckdose doch in
einiger Entfernung des zu realisierenden Projekts zu finden
ist, also wahrscheinlich nicht zuhause in der Bude.
So sieht es aus… es soll so eine Art Schild werden, auf dem ich mittels LEDs im Dunkeln etwas verkünden will… und da ich das Schild dann in der Hand halten will, ist eine Autobatterie ebenso ungünstig… Wird etwas schwer, mir das Ding auf den Rücken zu klemmen *grins*