Moin, Wiz!
Am besten sparst Du, wenn Du möglichst viel selbst machst und
auf Extras verzichtest.
Da sollte man aber auch darauf hinweisen, dass man hierzu sehr
selbstkritisch mit den eigenen Fähigkeiten und der zur
Verfügung stehenden Zeit für solche Eigenleistungen sein
sollte. Sonst kann die Sache schwer daneben gehen.
Du hast natürlich völlig Recht, gar keine Frage! Da gibt es nix hinzuzufügen 
Keller kostet immer Extra. Auf einen Keller sollte man
verzichten, wenn man nicht so sonderlich viel Schotter hat.
Da würde ich aber schwere Bedenken anmelden. Kellerräume sind
(gerade wenn man sie so anlegt, dass man sie später mal zu
Wohnraum ausbauen kann) eine billig und einfach gewonnene
Raumreserve.
Na ja, gewissermaßen hast Du schon nicht unrecht damit. Aber trotzdem halte ich, wenn es um Ersparnisse geht, den Keller für verzichtbar. Mag sein, das ich das zu kurzsichtig sehe.
Wenn ich so daran denke, wieviele Familien im
Freundeskreis nachträglich da recht billig Wohnraum z.B. für
größer gewordene (oder ungeplante) Kinder geschaffen haben,
oder in welchen Fällen dort Büros für zunächst nie angedachte
Selbständigkeiten entstanden sind, … Hat man auf diese
eigentlich zunächst doch recht billigen Räume verzichtet, gibt
es keinen Weg mehr zurück.
Da ist allerdings was dran. Doch wenn ich es gegenüberstelle, dann wähle ich eher ein Haus ohne Keller als das ich am Ende gar kein Haus (dafür mit schönem Keller *g*) habe. Manchmal ist das Geld für einen Keller schlicht nicht mehr drin.
Und was dabei herauskommt sehe ich
gerade in der Nachbarschaft. Da wurden auch Reihenweise
„billige“ Häuser für junge Familien ohne Keller gebaut.
Manta-Garten ohne Ausbaureserve, Pultdach mit Ausnutzung der
maximalen Grundflächenzahl und keine Chance auch nur einen m³
mehr Wohnraum zu schaffen.
Also der Begriff „Manta-Garten“ ist einfach geil, Jörg. Da geht nix drüber *ggg*
Ehe man sich versieht ist das
dritte Kind da (nein, eigentlich wollten wir nie Kinder …)
oder die Schwiegereltern werden pflegebedürftig und sollen mit
einziehen. Dann noch ein Jobverlust, aber die Chance sich
selbständig zu machen (nur wo? Teueres Büro mieten?).
Natürlich gibt es einen Haufen Pro´s, das ziehe ich gar nicht in Zweifel. Aber die Contra´s sind eben auch da, und das selbst dann, wenn es nur aufgrund der lieben Finanzen nicht passt 
Also wir
haben ja bei unseren Planungen eigentlich jetzt auch ein Haus
mit mehr als genug Wohn- und Nutzfläche erweitert, aber auf
den Keller unter dem Anbau hätte ich nie verzichtet.
Ich kann Dich gut verstehen, wir hätten auch lieber mit Keller gebaut. Nun ist es so, das wir darauf verzichten. Und das aus Kostengründen. Dazu muß ich allerdings sagen, das wir unter einem recht hohen Grundwasserspiegel leiden und genau deswegen der Keller einfach deutlich zu teuer geworden wäre. Der Quadratmeter Kellerfläche hätte etwa das doppelte des m²-Preises für die Wohnfläche betragen. Da haben wir dann doch lieber ein Zimmer mehr eingeplant, um eine Reserve zu haben 
Ich sag ja, der Verzicht auf den Keller spart einfach Geld. Das man damit auch einen Teil Luxus spart, ist gar keine Frage, steht aber auf einem anderen Blatt 
Gruß vom
Dicken MD.