meine Tante lag im Krankenhaus mit einer Patientin in einem Zimmer die Staphylokokkenkeime in einer offenen Wunden hatte. Jetzt meinte der behandelnde Arzt das ich im Internet nachscglagen soll wie ich zuhause damit umgehen soll oder meinen Hausarzt fragen soll. Da aber da Samstag ist erreiche ich meinen Hausarzt nicht und im Internet finde ich auch nichts.
Hat jemand mit soetwas erfahrungen und kann mir helfen?
Entschuldige ich merk gerade das es echt schlecht raus zulesen ist!
Die Ärzte meinten das meine Tante diesen Keim in ihrer Nase (so dumm es sich anhört) trägt. Und sie muss jetzt ein mittel inhalieren. Aber kann dadurch weitere probleme entstehen? oder Kann ich mich noch daran infizieren?
was steht denn in dem vorläufigen Entlassungsbrief deiner Tante? Wenn der Keim in der Nase deiner Tante nachgewiesen wurde, dann sollte es einen Abstrichbefund geben… vielleicht ist der aufgeführt!?
Was die Mitpatientin isoliert? Das heißt musste sich Besuch in dem Zimmer „verkleiden“? Dann könnte auch ein besonders resistenter Keim (MRSA) dahinterstecken.
das klingt sehr nach MRSA (multiresistenter Staph. aureus) im Nasen-/Rachenraum.
In dem Fall würde ich mich beim Krankenhaus beschweren. Leute, die nachgewiesenermaßen so etwas haben, gehören einzeln isoliert und nicht mit anderen Patienten in ein Zimmer.
Aber schau doch bitte erst mal nach, was in den Unterlagen steht.
soweit sind wir (leider) noch nicht, dass in Deutschland jeder Patient im Krankenhaus automatisch auf MRSA (der übrigens nicht multiresistent sondern methicillin-resistent heißt)getestet wird.
Und wenn getestet wurde, sich der Keim durch „Zufall“ bestätigt hat und dann isoliert wurde (ggfs. auch durch Entlassung), dann hat das Krankenhaus richtig gehandelt.
Ich habe im Krankentransport leider schon häufig Menschen, die als MRSA-Patienten im Nasen-Rachenraum gemeldet waren aus Mehrbettzimmern entlassen. Die Mitpatienten, die offenbar als nicht-MRSA-positiv eingeliefert worden waren, waren erstaunt und zu recht erbost darüber, uns in Vollschutzkleidung zu sehen. Man hatte ihnen offenbar nicht gesagt, dass ihr Bettnachbar infektiös ist.
In der Hinsicht bin ich also ein gebranntes Kind und empfehle, beim Krankenhaus noch einmal nachzufragen.