Wie bei geschlossenem Fenster schlafen?

Ich kann aus irgendwelchen Gründen bei geschlossenem Fenster nicht einschlafen. Ich fühle mich dann eingesperrt, die Luft wird stickig (auch wenn sie es objektiv gesehen vielleicht nicht ist und vorher gut gelüftet wurde), ich fange an zu schwitzen (brauche es nachts etwas kühler), es geht einfach nicht. Ich habe es über Wochen probiert, irgendwann schläft man aus Erschöpfung ein, aber dann auch nur kurz und ich gewöhne mich einfach nicht dran, auch nach mehreren Tagen/Wochen nicht. Ich brauche ein offenes Fenster. Tagsüber ist mir das egal und ich habe sonst auch keine Anzeichen von Klaustrophobie oder ähnlichem, also bei geschlossenen Räumen Angst oder im Fahrstuhl.
Bei Minusgraden ist es für das Wohnklima ja nicht so schön (geht dann am Tag auf die Heizkosten, Schlafzimmer soll ja nicht auskühlen)und für den Partner, der das Fenster bei Kälte lieber zu hat. Was kann man denn da machen? Hat jemand Ratschläge?

Hallo Athene,

auch ich kann nicht mit geschlossenem Fenster schlafen.
Hier mein Tipp:
Vor dem Schlafen 5 Minuten lang mit weit geöffnetem Fenster kräftig durchlüften, dann über Nacht das Fenster nur einen kleinen Spalt kippen. (So löse ich das Problem mit dem Auskühlen.)
Oder/ und, falls du ein seperates Schlafzimmer hast, dort den ganzen Tag generell nicht so viel heizen (und die Türe schließen).
Dem Partner eine dicke Decke besorgen :smile:

Viel Erfolg,
Grüße,
jeanne

Ich brauche auch ein kühles Schlafzimmer und Fenster gekippt!
Schenk doch ne Heizdecke!!!
Ist richtig klasse, mollig warmes Bett trotz gekipptem Fenster!

Du schreibst schon ganz richtig, dass bei sehr kalten Temperaturen so eine „Leidenschaft“ auch an den Geldbeutel geht, die Schimmelgefahr ist auch nicht ganz zu unterschätzen.

Was man machen kann: Das Schlafzimmer grundsätzlich gar nicht bzw. nur so viel heizen bis auf 15, 16 Grad, wenn du es noch kühler haben willst, können es auch 12, 13 sein. Vor dem Schlafengehen einige Minuten kräftig lüften. Der kleine Schlitz im Fenster bringt keinen Luftaustausch, kühlt nur aus, den kannst du dir also sparen.

Für das luftige Gefühl kann man die Tür auflassen und generell für ein aufgeräumtes, nicht voll gestelltes Schlafzimmer sorgen.

Nachtrag
Sollte sich der Partner auch mit so einer Lösung nicht arrangieren können, weil die Gewohnheiten zu weit auseinander liegen, dann helfen nur getrennte Schlafzimmer.

Die Mummelmaus, die unter 19, 20 Grad nicht zur Ruhe kommt und lieber unter dünner Decke schläft, ist mit dem Frost erprobten Survivalschläfer nicht unter einen Hut zu bringen :wink:

Wenn die Extreme zu groß sind, sind bei so einem Thema wie Schlafen, das für die Erholung so wichtig ist, mal keine Kompromisse angesagt.

Janina, die auch eher Survivalschläfern gehört :wink:

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Wärmflasche
Hallo!

Die Mummelmaus, die unter 19, 20 Grad nicht zur Ruhe kommt
und lieber unter dünner Decke schläft, ist mit dem Frost
erprobten Survivalschläfer nicht unter einen Hut zu bringen
:wink:

Doch, das geht – indem sich die Mummelmaus eine kuschelige Wärmflasche mit ins Bett nimmt :smile: Selbst erprobt und für gut befunden!

Gruß,
Yasa

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Das kann helfen, kann aber auch nicht reichen. Entweder, weil die Mummelmaus spätestens dann kalte Füße bekommt, wenn die Wärmflasche abgekühlt ist oder weil schon die Nase zu kalt ist.

Und genau für den Fall ist der Vorschlag, dass man sich langfristig nach getrennten Schlafkammern umschaut im Zweifel der günstigere. Das ist jedenfalls besser, als krampfhaft zu versuchen, völlig unterschiedliche Schlafgewohnheiten aneinander anzupassen.

vertierung

die Mummelmaus

ich könnte mir vorstellen, daß dies auf dauer psychologisch relevant sein könnte.

e.c.

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