… parenterale Ernährung. Ich bekomme dürftige parenterale Ernährung im Hospiz. Ich kollabiere an Unterernährung. Mein Krebs ist nicht mehr virulent, so dass ich auch Aufbaunahrung bekommen könnte. Die zuständige, zugewiesene Hausärztin verweigert die Indikation nach meinen Ansprüchen. Sie geht von statischen Verhältnissen aus und definiert ihre medizinische Notwendigkeit nach veralteten Daten und Anweisungen der Klinik, die mich nach „abgeschlossener“ Diagnostik entlassen hat. Ich bin unternährt entlassen worden. Wo ich jetzt bin, wird weder diagnostiziert, noch weitergeholfen, lediglich symptomatisch gelindert. Das ist nicht mein Hauptwunsch. Wie komme ich jetzt hier durch? Brauche ich einen Anwalt, soll ich eine Patientenverfügung abschließen, kann mich dann meine Freundin in meinem Sinne unterstützen, wenn sie die hat?
Welches sind die besten Sponsormittel für abgemagerten, sich selbst verzehrenden Körper?
Hallo Heike,
du brauchst einen anderen Arzt.
Du hast freie Arztwahl und musst nicht bei einer Ärztin bleiben, die dich, deiner Meinung nach, falsch behandelt.
Deine Freundin sollte sich darum kümmern…
Alles erdenklich Gute wünscht
Yvisa
Hallo !
Ist das alles der Wunsch deines Freundes oder deiner ? Es gibt hier mehrere Posts von dir, mal sprichts du von dir selbst, mal von deinem Freund.
Man hört deine Verzweiflung raus und diese ist auch sehr verständlich. Aber, leider , ist es wirklich sinnvoll den betreffenden auf Teufel komm raus aufzupäppeln oder könnte dahinter die Angst stecken gegen die Krankheit zu verlieren, das Bedürfnis immer weiter zu kämpfen, ihn/sich selbst nicht zu verlieren, nicht loslassen können ? Wird vieleicht eher dafür Beistand benötigt ?
Bitte verzeih, ich möchte dich nicht kränken und dir nicht zu nahe treten aber mir kommt dieser Gedanke.
Natürlich kann man jederzeit auch den Arzt wechseln. Auch das Hospiz verlassen.
Aber Letzteres ist dafür da, das Lebensende begleitet und ohne unnötige Schmerzen und Leiden zu erwarten. Nicht zum Aufbauen. Das wäre eine Reha - Klinik und diese sollte gewählt werden, wenn es nun nach geheiltem Krebsleiden um Wiederaufbau geht.
Eine Patientenverfügung nützt euch meiner Ansicht nach wenig, denn dort wird in erster Linie mal bestimmt, wie das Sterben gestaltet werden soll, bzw. worauf verzichtet wird. Nicht, welche Ernährungsform der Betreffende jetzt haben will.
Ich wünsche dir Kraft und alles Gute !
Hallo,
ich weiß einfach nicht wie ich deine Geschichte einsortieren soll. Um wen geht es? Wieso ist jemand im Hospiz, der eine Überlebenschance hat? Was ist das für ein Hospiz? … Oder ist das alles nur Ausfluss bereits getrübter Sinne/einem Verschließen gegenüber der Wirklichkeit?
Oder einfach nur Getrolle?
Jedenfalls klingt die Geschichte einfach zu irre um wahr zu sein. Hospizplätze sind knapp, und kein seriöser Träger wäre nicht heilfroh da mal jemand lebend raus kommen zu sehen, und dafür einem wirklich sterbenskranken Menschen den Platz für die letzten Tage und Wochen zu geben. Und es gibt regelmäßig auch eine erhebliche Bandbreite an Angeboten, die jedem Betroffenen die letzte Zeit so erträglich wie möglich machen sollen. Da wird normalerweise an Essen und Trinken rangekarrt, was irgendwie machbar ist, um den Bewohnern damit noch eine kleine Freude zu machen, wenn die nur mit den kleinen Finger darauf zeigen.
Rätselnder Gruß vom Wiz
danke für Stellungnahme. Antwort: - da mein Partner ebenfalls nicht am Leben loslässt, sondern, wie man so sagt, kämpft, deshalb ist da schon in Ordnung. Ich soll recherchieren für ihn. Er entscheidet. Danke für Hinweis auf Reha- und Arztwahlmöglichkeit. gehe weiter und bedanke mich vorerst. dass ich mehrmals geschrieben hatte, das ist die Unbeholfenheit mit der Technik hier. Ich lern`s. Heike
So - ich schreibe das jetzt zum dritten Mal. wegen Login-Problematik. Du hast auch nichts richtiges geschrieben. Getrolle ist es überhaupt nicht. In der Ich-Form, das war meine Fehlleistung. Hätte das in der Es-Form bringen müssen, oder so. Es ist das wahre Problem: Fehleingeordnet in Hospiz, 7 Monate lang nicht diagnostiziert und dann nichts zuende behandelt, unterernährt losgeschickt nach Hause oder unter Druck ins Hospiz. Das geht so schnell, da reden die auf sedierte Leute ein und dann kommt noch ein Verwandter dazu, der seit 2 Jahren keinen Ton zu dem Patienten gesagt hatte und sagt dann was, was dem Palliativarzt gerade in den Kram passt. und dann gehts los. dazu die Kasse, die nur bis dahin, berechnend Diagnosestand, Liegezeit (?), nein, die ist nicht unendlich, dann gehts einfach nur noch raus. Wenn de im Liegen raus sollst, dann schieben die eben da hin, wo Platz ist. Morgen mehr. Heike. Wir kämpfen immernoch um ein Leben.
Hallo,
schau mal, ob es in Eurer Umgebung oder sogar im Hospiz eine (unabhängige)Patientenberatungstelle gibt.
Ansonsten könnte man nur noch einen Fachanwalt für Medizinrecht empfehlen (inkl. aller Patienten-Unterlagen).
Ich denke nicht, dass man da alleine weiterkommt.
Gruß
M.