folgende situation: meine tochter (3 1/2 jahre) ist tagsüber schon seit ihrem 2. lebensjahr trocken. es war auch überhaupt kein problem, ihr das beizubringen. allerdings nässt sie nachts noch ein. ich weiss, das es in ihrem alter überhaupt nicht ungewöhnlich ist, dass sie nachts ins bett nässt. aber langsam finde ich, sollte man da was machen. früher, nach berichten von eltern und grosseltern, waren die kinder eher trocken, weil sie immer sofort gsepürt haben, dass sie nass sind. durch die heutigen pampers und windeln merken die kinder nachst nicht einmal, dass sie nass sind.
ich will natürlich keinen druck auf meine tochter ausüben. deshalb, wie stelle ich das denn am besten an, das sie einerseits lernt, nachts die blase zu kontrollieren und andererseits keinen „blasendruck“ von meiner seite bekommt?
früher, nach
berichten von eltern und grosseltern, waren die kinder eher
trocken, weil sie immer sofort gsepürt haben, dass sie nass
sind. durch die heutigen pampers und windeln merken die kinder
nachst nicht einmal, dass sie nass sind.
zunaechst mal wuerde ich versuchen, das Kind abends nicht mehr allzuviel trinken zu lassen. Desweiteren koenntest Du das Kind bevor Du schlafen gehst wecken und zur Toilette bringen, damit die Zeit zum Durchhaltenmuessen kuerzer ist.
Falls das nichts nuetzt, und Du das Gefuehl hast, dass Deiner Tochter das ganze unangenehm wird, koenntest Du eine sogenannte Klingelhose kaufen oder Dir verschreiben lassen. Normalerweise macht man das aber erst bei aelteren Kindern. Diese „Hosen“ sind eigentlich Feuchtigkeitsfuehler, die in den Slip eingelegt werden. Dieser Fuehler ist mit einem kleine Kaestchen verbunden, das in der Naehe des Ohres des Kindes klingelt, sobald der erste Tropfen in die Hose gegangen ist. Die Kinder werden wach (in der ersten Zeit muessen die Eltern helfen und das Kind evtl. wecken, wenn es vom Klingelton nicht selbst wach wird) und koennen dann zur Toilette gehen. Meines Erachtens sollte aber bei dem Kind schon ein wirkliches Verlangen, trocken zu werden vorhanden sein!
Solche Hosen (ich kenne die Fa. Stero in Muenster) kann man mit oder ohne Rezept des Arztes ueber Apotheken bestellen.
Schoene Gruesse
Sabine
durch die heutigen pampers und windeln merken die kinder
nachst nicht einmal, dass sie nass sind.
Warum sollte das Töchterchen sich die Mühe machen, und mitten in der Nacht aufstehen, wenn sie doch so super praktische Windeln an hat?
Ohne einen gewissen " Druck " wird es nicht gehen, auch wenn sie sich den Druck selber macht, wenn sie ins Bett pischert.
Wir haben unsere Lütte gefragt, wie es aussieht, ob sie es auch ohne Windel packt. Sie hat ja gesagt, und wir haben es probiert.
Hat naturlich nicht so geklappt wie sie gesagt hat, aber alle 4-5 Tage haben wir eben die Bettwäsche gewechselt.Immer natürlich lieb getröstet, und gesagt das es nichtschlimm ist, und besser wird, sie muß eben noch üben.
Hat sie aber selber ziemlich gewurmt. Ist ja auch unangenehm, mitten in der Nacht die Bettwäsche gewechselt zu bekommen.
Den „Drück“ oder besser den ehrgeiz entwickelte sie selber, wir haben nichts in die Richtung getan.
Nur sollte man nicht, wenn es ein paar mal ins Bett geht nicht selber mit Pampers anfangen, bzw. nur auf ausdrücklichen Wunsch von der Kleinen.
Unser Zwerg (5) hat es eigentich gepackt, bis auf sehr seltene Ausnahmen.
( jetzt pullert sie sich im Bad vor dem Klo voll, weil sie es nicht rechtzeitig geschafft hat… ) )
Hallo Nofrotete,
also wenn du wirklich nur Ratschlaege zum Trockenkriegen willst, dann kann ich wenig helfen - lediglich mit unseren Erfahrungen.
Unser Sohn war nachts bis er 6 war nicht trocken - er schlief einfach zu tief. Wir haben es auch probiert mit Windeln aus und dann wird er merken, wenn er nass ist - hat er gemerkt, aber immer viel zu spaet, er war dann nicht nur nass, sondern auch kalt. Und irgendwann fand ich es leichter, Windeln zu wechseln, als dauernd Bettwaesche zu waschen. Und was das weniger trinken vorm Schlafengehen betrifft, hat unser Arzt damals gesagt: nicht machen. Erstens nicht gesund, zweitens eher nicht hilfreich, weil: das Kind trinkt weniger und dadurch wird der Harndrang geringer und dann merkt es einfach noch weniger, dass es muss und wird nicht wach. Wenn er ausser Haus schlief, hat er es uebrigens meistens auf die Latte gebracht - was aber auch hiess, dass er nicht so tief geschlafen hat, dass haben wir an vielem bemerkt. Da unser Sohn schon immer grossen Durst hatte, waere es auch sehr schwer gewesen das durchzuziehen. Als er dann so etwa 5 ½ war, haben wir angefangen, ihn nachts nochmal zu wecken, wenn wir ins Bett gingen. Das machte ich nicht so gern, weil er dann manchmal wach blieb, aber irgendwann hat er es halt geschnallt - vielleicht waer’s ohne Wecken genausoschnell gegangen, ich weiss es nicht.
Also, wenn ich das Problem wieder haette, wuerde ich es genauso machen: Geduld. Abwarten. (nachdem gesichert ist, dass kein koerperliches Problem vorliegt, klar).
Mach’s gut, Elke
hallochen
also, ich hab zwillinge zwei mädchen, die sind jetzt vier, und eine war mit knapp drei schon sauber, und die andere kann es halt immer noch nicht.
was ich damit sagen will, menschen und auch kinder sind verschieden. wenn es keine körperlichen ursachen gibt, dann lass ihr einfach die zeit die sie braucht. manche können es früher manche eben später, also mach dir keinen stress
al
eva-maria
tochter m. 6 auch nicht trocken- jetziges programm
Hi,
will auch mal meine Erfahrugnen dazu geben: meine Tochter ist jetzt 6 und nachts auch noch nicht trocken. Tagsüber ging superschnell. Mit 2 und ohne Probleme. Aber nachts halt… Sie schläft viiiel zu tief und wir üben auch keinen Druck aus. Gab zwar immer mal wieder Anläufe, es auszuprobieren, aber da sie die erste Hälfte der Nacht in ihrem Bett schläft (und da reinmachte) und die zweite Hälfte in unserem Bett (und da auch reinmachte), waren diese Versuche nie sehr ausdauernd.
Inzwischen bekommt sie selbst Probleme mit dem Windel tragen. Schämt sich vor Freunden, will nicht woanders schlafen etc. Das war nun ein Grund für mich, mit ihr zum Arzt (Urologen) zu gehen. Nun sind wir seit einigen Wochen in Behandlung und es scheint besser zu werden. Grund bei ihr scheint der sehr tiefe Schlaf zu sein. Weshalb der Arzt auch von einer Klingelhose abrät. Er meint, in der Regel würden alle im Haus wach – nur das Kind nicht. Und es gäbe natürlich schon Fälle, wo es auf Dauer funktioniert, aber das seien nicht die meisten.
Das Programm, das wir absolvieren: sie geht ohne Windel ins Bett und wird ca. 3 Stunden später von uns geweckt, damit sie auf Toilette geht (sie soll so spät wie möglich und so früh wie nötig geweckt werden… also kurz vorm Ins-Bett-machen). Anschließend bekommt sie, also so ca. um 23.00, eine Windel um. Unterstützt wird das Ganze von einer abendlichen Tablette, die die Blase dazu anregen soll, sich weiter auszudehnen und mehr Urin aufzunehmen. Desweiteren sollen wir Protokoll führen. Wann ins Bett gegangen, wann geweckt, Windel morgens voll/etwas voll/leer. Zwar dauert das ganze, aber ich muss sagen, es zeichnet sich doch deutlich ab, dass es klappt. Inzwischen überwiegen die Morgene mit trockener Windel und ein paar Mal klappte es sogar, dass sie ganz alleine nachts auf Toilette ging. Und das alles ohne Druck oder Quälerei (nachts zig Betten neu beziehen etc.)
Übrigens sah der Arzt darin überhaupt kein Problem, dass sie mit 6 noch nicht trocken ist nachts. Er meinte, es gibt halt solche Kinder und solche. Bei manchen würd´s sogar in der Familie liegen. Das würd sich alles geben, wenn der Schlaf nicht mehr so tief ist. Er wurde jetzt nur aktiv, weil meine Tochter selbst damit Probleme bekommt.
Ach, und trinken soll sie abends auch ganz normal.