Ihr kennt doch sicher die logarithmische Einheit Dezibel, abgekürzt dB. Ich habe nun schon oft verschiedene Berechnungsformeln für diese Einheit gesehen. Ich möchte nun wissen, welche die „richtige“ ist.
Wohlgemerkt: Ich meine NICHT das Dezibel vom Schallpegel, sondern das Dezibel, mit dem man riesengroße Faktoren auf nen kleinen Zahlenbereich runterbiegt, z. B. als Verstärkungsfaktor oder Dämpfung (auch in Datenblättern von elektr. Bauteilen, z.B. bei OPs: Übersprechwerte, zwischen zwei OPs, wenn sie in einem einzigen Gehäuse daheim sind), Rauschabstand, Störabstand, …
Vereinfacht gesagt: Verdoppelt sich der Faktor bei einer Erhöhung um 10 dB oder 20 dB?
Außerdem wollte ich noch wissen, was „dBm“ heißt.
Gruß und Vielsten Dank,
Johannes, der welcher nah am Verzweifeln ist.
Vereinfacht gesagt: Verdoppelt sich der Faktor bei einer
Erhöhung um 10 dB oder 20 dB?
Außerdem wollte ich noch wissen, was „dBm“ heißt.
Wie schon gesagt das dB gibt einfach das VERHÄLTNIS von 2 Werten zueinander an. Ein db mit mindestens einem Buchstaben dahinter bezieht sich auf eine REFERENZ-GRÖSSE.
Fast jede Fachrichtung hat ihre eigenen „deziBels“, welche sich dann immer auf eine „gebräuchliche“ Grösse beziehen.
Die Größe „dBm“ taucht nicht nur in der (Audio)Elektronik auf, sondern z.B. auch in der optischen Nachrichtentechnik. Da Glasfaser im Gegensatz zu elektrischen Netzwerken keine Impedanz in Ohm haben, fällt zumindest dort die auf der Webseite erwähnte Einschränkung weg.
Die Größe „dBm“ taucht nicht nur in der (Audio)Elektronik auf,
sondern z.B. auch in der optischen Nachrichtentechnik. Da
Glasfaser im Gegensatz zu elektrischen Netzwerken keine
Impedanz in Ohm haben, fällt zumindest dort die auf der
Webseite erwähnte Einschränkung weg.
1 dBm ist dann gleich 1 mW (optischer) Leistung.
Üblicher (und sinnvoller) weise legt man die Referenzgröße auf 0dB. Das passt dann auch besser zu der Reihe unten.
Streng genommen müssten diese dB-Werte alle negativ sein, weil die angegebenen Leistungen alle kleiner sind als die Referenz. Aber vielleicht hat es sich auch eingebürgert, das „-“ in diesem Bereich weg uz lassen, weil man sowieso nicht mit solchen „gigantischen“ Leistungen arbeitet?
Die Größe „dBm“ taucht nicht nur in der (Audio)Elektronik auf,
sondern z.B. auch in der optischen Nachrichtentechnik. Da
Glasfaser im Gegensatz zu elektrischen Netzwerken keine
Impedanz in Ohm haben, fällt zumindest dort die auf der
Webseite erwähnte Einschränkung weg.
1 dBm ist dann gleich 1 mW (optischer) Leistung.
Üblicher (und sinnvoller) weise legt man die Referenzgröße auf
0dB. Das passt dann auch besser zu der Reihe unten.
Streng genommen müssten diese dB-Werte alle negativ sein, weil
die angegebenen Leistungen alle kleiner sind als die Referenz.
Aber vielleicht hat es sich auch eingebürgert, das „-“ in
diesem Bereich weg uz lassen, weil man sowieso nicht mit
solchen „gigantischen“ Leistungen arbeitet?
Das Problem hier ist, dass bei Glasfasern immer die Dämpfung (Verluste) angegeben wird und da ist dann der dB-Wert positiv. Aber der Schreiber hat hier wohl vergessen den Kontext zu erwähnen. Das ist leider ein oft gemachter Fehler.
Vereinfacht gesagt: Verdoppelt sich der Faktor bei einer
Erhöhung um 10 dB oder 20 dB?
Hallo,
zum gesagten noch Ergänzend dies:
Bei den meisten Angaben von grundsätzlichen physikalischen
Einheiten in dB entsprechen 20dB einem Faktor von 10.
Verdoppelung ist ca. 6dB.
Bei Leistungsangaben entsprechen 20dB einem Faktor von 100,
10dB entsprechen also Faktor 10 und Verdoppelung ist ca.3 dB.
Das kommt wegen P = U * I -> mit U und I in dB.
z.B. I(20dB)*U(20dB)= P(20dB)
10A * 10V = 100W
Gruß Uwi