Wie berechnet man die Rendite ?

Hallo zusammen,

wie kann man die Rendite berechnen: Einmalbeitrag 2600 EUR zusätzlich monatlich 5 Jahre 50 EUR - es kommt 12/2012 8.545 EUR heraus. Wie hoch wäre dann die Rendite ? Kann man das berechnen ?
Ich würde mich über Infos sehr freuen.

Grüße Anja

Hallo Anja,

die Antwort ist nicht ganz einfach, weil zur korekten Berechnung der Rendite der Beginn der Einzahlung (mtl.) feststeht.
Nehmen wir folgendes an:
Einzahlung per 03/2007 EUR 2.600,–
Einzahlung mtl. per 03/2007 EUR 50,-- bis 03/2012
Auszahlung zu 12/2012: EUR 8.545,–
Rendite p.a.: 9.73%

Das ist eine recht stolze Leistung, sollte jemand in den nächsten fünf Jahren eine durchschnittliche Rendite von über NEUN Prozent garantieren. Was ist das für ein Angebot?

Gruß
Alex

Da habe ich ein anderes Ergebnis.
Erst bei einer Rendite von 11% kommen mehr als 8.500€ raus, und dass auch nur bei monatlicher Zinsgutschrift.
Aber egal ob 9 oder 11 Prozent: Es kann sich wohl nur im Prognosen und weniger um garantiere Wertentwicklungen handeln. Fondsprodukte sind wohl in der Lage eine solche Rendite zu entwicklen, aber auf Sicht von 5 Jahren nur bei erheblichem Risiko.

Helf uns mal auf die Sprünge, was ist das für ein „Knaller“?

Frank Wilke

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Da habe ich ein anderes Ergebnis.
Erst bei einer Rendite von 11% kommen mehr als 8.500€ raus,
und dass auch nur bei monatlicher Zinsgutschrift.
Aber egal ob 9 oder 11 Prozent: Es kann sich wohl nur im
Prognosen und weniger um garantiere Wertentwicklungen handeln.
Fondsprodukte sind wohl in der Lage eine solche Rendite zu
entwicklen, aber auf Sicht von 5 Jahren nur bei erheblichem
Risiko.

Helf uns mal auf die Sprünge, was ist das für ein „Knaller“?

Frank Wilke

Wo ist es denn ein Problem, sowas zu garantieren?
GmbH gegründet, Kosten von 10% im Vertrag festgehalten, Geld eingesammelt, Provisionen auf’s Privatkonto und der Rest angelegt. Und wenn am Ende das Geld eben nicht reicht, kann sich der Kunde ja an der GmbH schadlos halten.

Jede Garantie ist nur so viel wert wie der Garantiegeber!
Diese Modelle riechen oft auch danach, dass die einmalige Anfangszahlung fast ausschließlich der Deckung der nicht unerheblichen Abschlusskosten dienen. Würde also mal ganz genau aufpassen, was da unterschrieben wird.
Andererseits, es kann auch gutgehen. Nur wie?
Schließe mich hiermit der Runde der Neugierigen an.

Wo ist es denn ein Problem, sowas zu garantieren?
GmbH gegründet, Kosten von 10% im Vertrag festgehalten, Geld
eingesammelt, Provisionen auf’s Privatkonto und der Rest
angelegt. Und wenn am Ende das Geld eben nicht reicht, kann
sich der Kunde ja an der GmbH schadlos halten.
Jede Garantie ist nur so viel wert wie der Garantiegeber!

Fällt mir nur gerade so ein: Viele Sparkassen in Deutschland haben ein Kreditrating, das genauso „gut“ ist wie das von Korea - da fragt man sich doch, wem die Leute eher das Geld für Schuldverschreibungen anvertrauen, und warum?

Frank Wilke

Äh, Nord oder Süd?

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Äh, Nord oder Süd?

Sparkassen in Deutschland oder Korea?

Jede Garantie ist nur so viel wert wie der Garantiegeber!

Fällt mir nur gerade so ein: Viele Sparkassen in Deutschland
haben ein Kreditrating, das genauso „gut“ ist wie das von
Korea

Ist Korea auch den Sicherungssystemen des weltgrößten Verbundes von Kreditinstituten angeschlossen?

Gruß,
Christian

Da habe ich ein anderes Ergebnis.
Erst bei einer Rendite von 11% kommen mehr als 8.500€ raus,
und dass auch nur bei monatlicher Zinsgutschrift.
Aber egal ob 9 oder 11 Prozent: Es kann sich wohl nur im
Prognosen und weniger um garantiere Wertentwicklungen handeln.
Fondsprodukte sind wohl in der Lage eine solche Rendite zu
entwicklen, aber auf Sicht von 5 Jahren nur bei erheblichem
Risiko.

Helf uns mal auf die Sprünge, was ist das für ein „Knaller“?

Frank Wilke

Erstmal vielen Dank für Eure Antworten!
Ein sehr guter Bekannter hatte eine, ich glaube Ausbildungsvers., die er 12/2000 mit 50 Eur bis zum 12/2012 abgeschlossen hatte. (inzwischen zahlt er durch die Dyn. 53,50). Jetzt ist ein Vermögensber. gekommen, der es geschafft hat die Ausb.vers. zu kündigen. Mein Bekannter bekommt jetzt nach Abzug von Steuern ca.2.600 Eur heraus (rausbekommen hätte er nach heutigem Stand in 12/2012 8545 Eur).
Der Verm.berater hat ihm jetzt empfohlen in eine mir nicht genau bekannte Anlage dies zu investieren und die 53,50 auch in diese Anlage zu stecken (vielleicht Fondslebens.vers).(Auch von einem geschl. Immob.Fonds, bzw .Flex-Fonds? war die Rede)
Ich hab mir gleich gedacht, daß das kein gutes Geschäft sein kann.
Man muss doch auch noch die Versteuerung mitberücksichtigen, die alte Ausbild.vers. wär doch auch noch steuerfrei gewesen, oder nicht?Vers.schutz ist doch auch dabei!
Das Schlimme ist, er hat für seine beiden anderen Kinder ähnliches auch vor 2005 abgeschlossen und das nimmt jetzt wahrscheinlich den selben Lauf.

Ganz ehrlich, ist die Empfehlung von diesem Verm.berater nicht fast schon kriminell?

Grüße Anja

Erstmal vielen Dank für Eure Antworten!
Ein sehr guter Bekannter hatte eine, ich glaube
Ausbildungsvers., die er 12/2000 mit 50 Eur bis zum 12/2012
abgeschlossen hatte.

War doch eine nette Idee!

Jetzt ist ein Vermögensber. gekommen,

irgendwann erwischt es (fast) jeden

der es geschafft hat die Ausb.vers. zu kündigen.

Was für ein A**** … Armleuchter.

Der Verm.berater hat ihm jetzt empfohlen in eine mir nicht
genau bekannte Anlage dies zu investieren und die 53,50 auch
in diese Anlage zu stecken (vielleicht Fondslebens.vers).

Jo, grandios. Eine steuerfreie Versicherung mit ausreichender Laufzeit durch eine gnadenlos überschätzt unzulässig und verwerflich hochgerechnete steuerpflichtiger Alternative zu tauschen - da dreht sich mir der Magen um!!!

(Auch
von einem geschl. Immob.Fonds, bzw .Flex-Fonds? war die Rede)

geschlossener Immobilienfonds… das kann nicht sein, die sind nicht mit monatlichen Raten und in der Regel auch nicht unter 10 T€ zu zeichnen.
FlexFonds… DWS FlexPension? … *schulterzuck*

Ich hab mir gleich gedacht, daß das kein gutes Geschäft sein
kann.

Das IST es nicht! Hol den Typen an den Tisch, seinen Vorgesetzten darf er gleich mitbringen. Solche Aktionen sind der Grund für den schlechten Ruf der Branche.

Man muss doch auch noch die Versteuerung mitberücksichtigen,
die alte Ausbild.vers. wär doch auch noch steuerfrei gewesen,
oder nicht?Vers.schutz ist doch auch dabei!

Eben, eben, eben…

Das Schlimme ist, er hat für seine beiden anderen Kinder
ähnliches auch vor 2005 abgeschlossen und das nimmt jetzt
wahrscheinlich den selben Lauf.

Er soll mich anrufen - das treib ich ihm aus! Er soll mir ne Mail schicken, ich nehme den Verm.Berater auseinander.

Ganz ehrlich, ist die Empfehlung von diesem Verm.berater nicht
fast schon kriminell?
Grüße Anja

Sorry, dass ich etwas überzogen habe, aber denken die gar nicht mehr an den Kunden???
ARGH!

Frank Wilke

Hallo,

Ganz ehrlich, ist die Empfehlung von diesem Verm.berater nicht
fast schon kriminell?

Ich würde da sofort nachschaunen, ob man da nicht noch was Widerrufen kann. Viele Stornierungen machen sich nicht gut in den Akten des „Beraters“.
Da hat jemand eher an seinen Geldbeutel gedacht, als an den seines Kunden - so sehe ich das.

Cu Rene

PS: bei monatlicher Zinsgutschrift bin ich auf etwa 7% gekommen (was schon fast seriös ist). Aber wer bietet bei diesen Sätzen schon monatliche Zinsgutschrift?

PS: bei monatlicher Zinsgutschrift bin ich auf etwa 7%
gekommen (was schon fast seriös ist). Aber wer bietet bei
diesen Sätzen schon monatliche Zinsgutschrift?

Das find ich gut: Drei Leute rechnen nach, und als Ergebnis haben wir:
1.) 9,73%
2.) 11%
3.) ca.7%

Hat überhaupt einer von uns dreien Recht oder liegen wir alle daneben?

Frank Wilke