du könntest in einem Steinhaufen oder einer Blechtonne mit Löchern ein Holzkohlefeuer entzünden und das Objekt im offenen Feuer brennen.
Wenn es aber so fest wie im elektrischen Ofen werden soll, muss die Temperatur über Stunden langsam steigen, sonst platzt das Werkstück wegen des enthaltenen Wassers. Idealerweise muss dann über 20 Minuten eine Temperatur von 960 Grad (viermal heißer als ein Backofen) gehalten werden. Dazu musst du - wie ein Schmied - mit einem Blasebalg nachhelfen.
Es gibt auch an der Luft, ohne Ofen, trocknende tonähnliche Massen, z. B. „Efaplast“.
vielen Dank für deine Antwort. Jetzt habe ich schon einiges an Informationen von verschiedenen Seiten und Leuten, die ich nur noch zu einem Referat verarbeiten muss.
Falls du noch Seiten, Bilder und Viedeos zu diesem Thema unter irgendwelchen Links hast, wäre toll.
Idealerweise muss
dann über 20 Minuten eine Temperatur von 960 Grad (viermal
heißer als ein Backofen) gehalten werden.
dass stimmt so nicht ganz. der temperaturwert in celsius ist vielleicht etwa vier mal so gross. die wärme ist aber eine angabe die nach oben offen ist und einen nullpunkt hat - dieser liegt aber bei -273°C, also 0°K (kelvin). somit muss man aufpassen mit dieser aussage. so gesehen wäre die wärme dann etwa „zweimal so gross“ wie in einem backofen. der „abstand“ zwischen 1°C und 2°C ist aber gleich gross wie von 1°K zu 2°K.
ich weiss, ich bin selbst sehr physikalisch/mathematisch interessiert und desshalb springen mir solche dinge manchmal ins auge und ich muss dann einen kommentar abgeben:wink: also bitte nicht zu fest aufregen:wink:
lg niemand