Wie buchstabiert man eigentlich

hallo.

z.b. könnte es für’s kind selbst eine belastung sein, wenn es
quasi schon alles kann, was man in der ersten klasse
eigentlich von grund auf lernen soll. ihm wäre ständig
langweilig, es würde nicht gefordert, …

dann ist es in der falschen schule!

da schließe ich mich sams an: in der (groß)stadt mag’s evtl. noch möglich sein, eine entsprechende schule zu finden. auf dem land ist man mehr oder weniger gezwungen, die dortige schule zu besuchen.

und das deutsche schulsystem ist (leider?) recht starr, was die klassenaufteilung angeht. wurde ja kürzlich erst diskutiert, ob man nicht mehrere klassen zusammenlegen könnte, unter anderem auch um dem o.g. problem entgegenzuwirken.

anderer punkt: ein 6jähriges kind zur einschulung aus seiner gewohnten umwelt zu reißen (neue schule = neue mitmenschen, alte freunde nicht mehr da…) halte ich auch nicht für ideal.
oder sagst du „das muß das kind abkönnen“?

gruß

michael

Englisch
Hallo Datafox,

das geht schon. millionen kinder beweisen es.
englischsprachige sagen auch ey bee cee dee.

Im Englischen gibt’s den gleichen Streit.
Es gibt die, die „ey bee cee dee“ lernen und
die, die „ey bbbbb ssssss ddddd“ lernen.

Das war in Amerika vor Jahren als die Sesamstrasse
losging ein Politikum, weil dort die ‚bee cee dee‘-
Schule vertreten wurde und in den meisten Schulen
eben das ‚bbb sss ddd‘ System gelernt wurde. Kinder,
die ihre Schul-Vorbildung nur vom Fernsehen hatten,
wurden eindeutig mehr benachteiligt und es ergab sich
die grosse Frage, ob sie durch Sesamstrasse besser oder
schlechter auf die Schule vorbereitet worden waren.

Gruesse
Elke

Hi Ratz,

Bloedes Spiel, das als ARgument zu bringen, aber
wart mal, bis dein Kind in der Schule ist, dann
merkst du erst, wie das sein kann, mit den Lehrern.

Wer sagt Hüh und wer Hott??
Den gleichen Sachverhalt unterschiedlich erklärt zu bekommen,
warum nicht?

Weil die Kinder am Anfang sehr dogmatisch sind.
Das kann soweit gehen, dass du mit deinen Sproesslingen
Diskussionen darueber fuehrst, wie man richtig am Tisch
sitzt. „Meine Lehrerin sagt aber…“ ist ein Satz,
der mich in schoener Regelmaessigkeit zum Ins-Kissenbeissen
bringt.

Die Wissensvermittlung ist aber nicht Schul- sondern
Lehrerspezifisch. Lehrer A wird den gleichen Stoff anders
vermitteln als Lehrer B.

Jein. Lehrer halten sich an den Lehrplan, d.h. sie richten
sich nach der Methode, die ihnen vorgeschrieben ist. Siehe
zum Beispiel Schreibschrift. Frag mal, wie das in Familien
ist, die von einem Bundesland zum anderen gezogen sind. Sollte
kein Problem sein, ist aber oft ein.

Ich hatte damals in der Schule auch Stress mit meinem Lehrer,
weil ich anders (aber auch richtig) rechnete als er es uns
beibrachte (wegen Schulwechsel).
Ich fand das nur eine verbohrte Narretei.

Du hast Recht. Aber in der REalitaet gibt es diese
Lehrer immer noch. Unsere Kinder haben gerade von
einer amerikanischen Schule auf eine deutsche gewechselt.
Die Grundrechenarten werden schriftlich ganz anders
aufgeschrieben (schwer zu erklaeren, aber Malnehmen und Teilen
geht auf dem Papier ganz anders). In der amerikanischen
Schule waren sie wesentlich flexibler (liegt vielleicht daran,
dass es sich von der Organisation her viel eher um eine Privat-
schule handelt als die deutsche Schule, obwohl wir in beiden
zahlende Kunden sind, trotzdem haben die Schueler grosse
Probleme, wenn sie so etwas Grundlegendes anders machen. Weil
sie dem relativ schnellen Vorrechnen nicht folgen koennen.
Ich kann das nachvollziehen. Wenn meine Kinder auf Papier
rechneten, rechne ich mit ihnen ‚englisch‘ und auf
einem Papier neben an, so wie ich es gelernt habe, weil ich
der ersten Art einfach nicht traue und bloede Fehler einbaue.
Was mich im deutschen wenige Sekunden kostet, dauert auf
die englische Art wesentlich laenger, weil ich dauernd
um die Kurve rechnen muss.

Kann die nicht sagen:„Ja, so gehts auch, wir machens aber so“?

S.o.

Wichtig ist doch, dass sie es können.

S.o.

Und dass sich die Kinder Wissen beschaffen wirst du nicht
verhindern.

Nein.

Gruesse
Elke

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Hallo Elke

Bloedes Spiel, das als ARgument zu bringen, aber
wart mal, bis dein Kind in der Schule ist, dann
merkst du erst, wie das sein kann, mit den Lehrern.

Was als Argument zu bringen?

Weil die Kinder am Anfang sehr dogmatisch sind.
Das kann soweit gehen, dass du mit deinen Sproesslingen
Diskussionen darueber fuehrst, wie man richtig am Tisch
sitzt. „Meine Lehrerin sagt aber…“ ist ein Satz,
der mich in schoener Regelmaessigkeit zum Ins-Kissenbeissen
bringt.

…aber nicht zu verhindern. Zwei Menschen, zwei Meinungen.

Frag mal, wie das in Familien
ist, die von einem Bundesland zum anderen gezogen sind.

Brauch ich nicht, bin ich selbst mal…es war das Chaos.
Beispiel Rechnen:
Wie gesagt wir hatten das Rechnen anders gelernt.
Auf Papier sah das auch identisch aus, da hat ich fast immer ne 1 (Streber).
Aber wenn ich was an der Tafel vorrechnen sollte, dann kriegte der Pauker nen Schreianfall und hat mich runtergeputzt als wär ich Sonderschüler.

Viele Grüße

Ratz

Hi,

wir haben in der Schulde die Buchstaben als b, c, d gelernt, obwohl ich sie als be, ce, de kannte. Ich fand das damals schon sehr holprig und unschön, sodaß ich praktisch immer die Version mit zusätzlichem Vokal verwendet habe - geschadet hats mir in meiner schulischen Laufbahn nicht, und wenn ich heute noch die reinen Konsonanten ausspräche, würden meine Gesprächspartner wohl zurecht an meiner Bildung oder meinem Verstand zweifeln.

LG
Stuffi

Lehrer-Dogmen

Jein. Lehrer halten sich an den Lehrplan, d.h. sie richten
sich nach der Methode, die ihnen vorgeschrieben ist. Siehe
zum Beispiel Schreibschrift. Frag mal, wie das in Familien
ist, die von einem Bundesland zum anderen gezogen sind.

Allerdings. Ich konnte vor der Einschulung lesen (da ich als Kind ein „fotografisches“ Gedächtnis hatte) und schreiben (natürlich so, wie ich die Wörter gelernt hatte, also durch Lesen im Buch, d.h. in Druckschrift.

Das führte dann dazu, dass ich im Schreiben mieseste Noten hatte, obwohl ich bereits alle Worte schreiben konnte während der Rest meiner ersten Klasse unter Lobeshymnen der Lehrerin As und Bs auf Linien kringelte.

An dieser Stelle ein virtueller A*tritt an meine Grundschullehrerinnen und meine Mutter, die dafür gesorgt haben, dass mir durch meine Lesebegabung nur Ärger entstand und mich in keinster Weise gefördert haben.

Gruß,

Myriam

hallo,

es heißt mmutter und nicht ämutter bzw. emutter.
also lernt man m als mmm und nicht als äm bzw. em.

wenn ein Kind zur Schule kommt, sollte man eigentlich erwarten können, das es schon einigermaßen sprechen kann und weiß, daß es mutter und nicht emutter heißt. Buchstabiert wird schließlich im späteren Leben immer „el em en“. Der Unterschied zwischen dem Laut des einzlnen Buchstaben und dem Buchstaben im Wort ist in der Sprache nun einmal vorhanden und sollte den Kindern auch von Anfang an vermittelt werden.

Auch die Grundschule kann schon ein bestimmtes Niveau erreichen und muß nicht mit dem Vermitteln der Grundlagen des Sprechens anfangen.

Viele Grüße
Torsten.

Genau diese Diskussionen sind es…
… die mich beim Gedanken an „Schule“ und „Lehrer“ recht leicht auf die Palme bringen *grmpf*.

Hallo Janus,

die Frage an sich finde ich nachvollziehbar. Dass es keine verbindliche Antwort gibt, dürfte inzwischen klar sein. Es gibt übrigens sogar an unserer Grundschule LehrerInnen, die sich die pädagogische Freiheit nehmen, gewisse Details anders zu machen als die LehrerInnen der Parallelklasse. Wobei natürlich jede® für sich den Königsweg kennt. Da hättest Du gar keine Chance zu erfahren, wie DEIN Kind es einmal lernen wird. Man weiß ja heutzutage nicht einmal mehr, welche Schrift und welche Rechtschreibung für welchen Jahrgang angesagt ist *g*.

Schlimm ist dabei, wenn, wie meistens, diese Methode als der einzige Weg dogmatisiert wird.

Natürlich sollte innerhalb einer Klasse mit nur einer Methode gelehrt werden, aber wenn ein Kind eben die Buchstaben von woher auch immer anders auszusprechen gelernt hat und damit klarkommt, wo liegt das Problem - außer bei Lehrern, die sich da ans Bein gepinkelt fühlen ?

Leider geht das noch lange Jahre so weiter. Am letzten Elternabend meiner mittleren Tochter (3. Klasse Grundschule, seeeeeehr merkwürdige Lehrerin, die seit Jahren EIGENTLICH keine Klasse mehr bekommen sollte…) haben wir Eltern etwas ganz neues gelernt:

TÜRKEN RECHNEN ANDERS !!!

Ich glaube, niemand hat kapiert, was gemeint war, jedenfalls wurde uns nahegelegt, dass Gleichungen GENAU SO verbalisiert werden müssen, wie die Kinder in der Schule lernen, also „Elf plus WIEVIEL gibt dreiundzwanzig“ und nicht *fragtmichnicht*, hab das Gegenbeispiel vergessen.

Anscheinend formulieren Türken das anders (und es war nicht gemeint, auf türkisch *g*). Als Mutter, die nicht gleich Zoff wollte und sowieso schon wegen diverser anderer Punkte recht geladen war, habe ich NICHT laut gefragt, ob denn das türkische Ergebnis ein anderes ist ??? Die anderen Eltern waren ähnlich stumm vor Schreck *g*.

Dass es Kinder gibt, die schon vor der Schule lesen, schreiben und rechnen können, wird GAR nicht gerne gesehen, auch wenn es Realität ist. Daher ist diese Formulierung…:

Da wir ihm die Namen nicht falsch beibringen wollen, wüsste
ich gerne wie das F, B, G und so weiter an deutschen
Grundschulen heißt.

…„BEIBRINGEN“ Wasser auf den Mühlen gewisser LehrerInnen, die unbedingt eine möglichst homogene, unwissende Masse unterrichten möchten *läster*.

Warum nur muss man sich über solchen Pippifax überhaupt unterhalten (das ist NICHT als Vorwurf an Janus gedacht) ? Könnte man die Zeit und die Nerven für solche dämlichen Grundsatzdiskussionen nicht dazu nutzen, den Unterricht sinnvoll vor- und nachzubereiten ? Die Lehrkraft stellt am Elternabend ihre Methode vor, läßt aber Kinder, die anders buchstabieren/rechnen/die Schere halten/auf’s Klo gehen etc. gewähren, solange das Ergebnis stimmt, und alle fühlen sich wohler ???

Wer kann mir helfen?

*ggg* - Beim Thema „Schule“ hilft nur Glück (es gibt wirklich auch sehr gute Lehrkräfte), Humor, Gelassenheit, aber notfalls auch Rückgrat.

Viele Grüße,

Inselchen - heute giftig :wink:

sprechen und lesen…
…sind zwei paar stiefel. wenn du dem kind ein m zeigst und sagst, „das ist ein em“, und dann soll’s ein wort mit m lesen - wie machst du’s ihm begreiflich, daß m allein zwar em, m im wort aber m gesprochen wird?
freilich kann man sagen, „es ist nun mal so“. aber irgendeinen grund muß es ja haben, daß man’s anders lernt (ich hab auch lll mmm nnn gelernt). warum soll’s nicht mit dem lesen lernen zusammenhängen?
vielleicht sollte sich dazu mal ein lehrer äußern… :smile:
gruß

michael

Eigennamen
Hi Sancho,

Wir habe es mit den Kleinen immer so gehalten, daß wir ihnen
erklärten, daß es verschiedene Varianten der gleichen Dinge
gab. Bei den Buchstaben war es tatsächlich so, daß sie in der
Schule nicht den Namen, sondern den jeweiligen Laut lernen
sollten; die Kinder wußten aber von uns, daß die Buchstaben
Eigennamen haben, und daß diese von den Erwachsenen benutzt
werden. Es gab nie ein Problem damit, weder irgendwelche
Verwirrungen beim Lesen noch die Weigerung, etwas zu
akzeptieren - schließlich waren sie darauf vorbereitet, daß
die Lehrerin das anders hielt.

diese Erklärung finde ich einfach super.

Gruß, Karin

…sind zwei paar stiefel. wenn du dem kind ein m zeigst und
sagst, „das ist ein em“, und dann soll’s ein wort mit m lesen

  • wie machst du’s ihm begreiflich, daß m allein zwar em, m im
    wort aber m gesprochen wird?

Das verstehen Kinder schon - insbesondere da das entstehende Gestammel auch für Kinderohren nicht gerade ästhetisch ist. Der Sinn ist IMHO, daß leseschwache Schüler einfach buchstabenweise lesen können, und sich trotzdem soetwas ähnliches wie ein Wort ergibt.

LG
Stuffi

  • wie machst du’s ihm begreiflich, daß m allein zwar em, m im
    wort aber m gesprochen wird?

Hi, Michael,
das ist doch ganz einfach. Es gibt Buchstaben, die können allein klingen, weil sie stark genug sind (die Vokale). Andere (die Konsonanten sic!) können das nicht. Weil sie allein zu schwach sind, müssen sie einen der Starken als Gefährten bei sich haben. So einfach ist das!

Wichtiger als lesen können ist aber für Vorschulkinder, zu lernen wie man sich allein anzieht und die Schuhe zubindet (nach dem Turnunterricht oft ein Drama!) Und auf den eigenen Bröddel aufzupassen. zu wissen, wie man sich anständig benimmt und dass man nicht einfach losbrüllt, wenn es einem in den Sinn kommt. Wenn Das Kind dann noch weiß, wie herum man eine Schere in die Hand nimmt und wie man damit umgeht - Super. Viel wichtiger als Lesen!

Ich weiß wovon ich rede. Gerade (es war 17:00) ist meine Lehrerin (nebenbei auch noch meine Frau) von ihrem erfrischenden und angenehmen Halbtagsjob nach Hause gekommen. Die letzten zwei Tage habe ich auch nichts von ihr gesehen. 24 Martinslaternen zum Basteln vorzubereiten kostet mehr als nur ein paar Minuten. Nein ich jammere nicht. Aber mich jammert es z.B. bereits das dritte Scheidungskind in diesem Schuljahr.

Ich hör lieber auf.
Eckard

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die Starken und die Schwachen
Hi Eckard,

das ist doch ganz einfach. Es gibt Buchstaben, die können
allein klingen, weil sie stark genug sind (die Vokale). Andere
(die Konsonanten sic!) können das nicht. Weil sie
allein zu schwach sind, müssen sie einen der Starken als
Gefährten bei sich haben. So einfach ist das!

Genau! So haben es meine Kinder auch auf Englisch
erklaert gekriegt.
Annie Apple, Eddie Elefant, I… (vergessen), Olli Orange and
U … (?) Umbrella waren die Starken.

Was ich bei dem System auch toll fand, war diese Erklaerung:
Wenn Hairy Hatman hinter Sammy Snake steht, dann dreht er sich
um und sagt: be quiet! shhhhhh…

Gruesse
Elke

Hallo Ratz,

Bloedes Spiel, das als ARgument zu bringen, aber
wart mal, bis dein Kind in der Schule ist, dann
merkst du erst, wie das sein kann, mit den Lehrern.

Was als Argument zu bringen?

Meines - von wegen: wart erstmal ab, bis du so weit bist.
Ich hab das immer gehasst. Aber benutze es jetzt
auch manchmal, weil man manche Sachen nicht erklaeren
kann, die muss jemand erst erfahren.

…aber nicht zu verhindern. Zwei Menschen, zwei Meinungen.

Natuerlich hast du recht. Aber wenn du mal ein kleines Mensch-
lein in totaler Verzweiflung vor dir sitzen gesehen hast,
weil etwas nicht klappt und du koenntest ganz leicht helfen
und deine Hilfe wird nicht angenommen, weil die Lehrerin
gesagt hat: so DARF man das nicht machen. Das kann z.B.
schon bei der Haltung des Bleistifts kommen.
Deshalb reagiere ich auf diesen Satz schon beinahe allergisch.
Wobei ich aber sagen muss, ich werde es gerade wieder
(deutsche Schueler). In der britischen internationalen
Schule, wo sie noch vor drei Jahren waren, war es ganz
schlimm. Und grosses Lob an die amerikanische Schule, in
der sie dazwischen waren, dort stand wirklich das Ergebnis
im Vordergrund und das Erfolgserlebnis des Kindes (heul,
ich will das wiederhaben!)

Gruesse
Elke

Vielen Dank an alle …
… auch wenn ich inzwischen eine Ahnung davon erhalten habe, was mich in den nächsten Jahren erwarten wird (gar nicht schön).

Wie auch immer - ich hoffe einen Weg zu finden, meinem Sohn nicht zu einem Außenseiter werden zu lassen und ihm gleichzeitig den Spass am Lernen zu erhalten.

Es bleibt also spannend.

Gruß der Janus

Mach Dir nur nicht so viel Gedanken…sag dem Kind die Buchstaben haben Namen und B heißt nun mal Beh und Z heißt eben Zett.
Wenn das Kind lesen will, dann erkläre das mit dem Laut…der Laut für den Buchstaben Beh ist ein weiches b, für zett eben ein scharfes ts.

Wenn das Kind intelligent genug ist vor der Schule zu lesen, dann ist er auch intelligent genug eventuelle Abweichungen zwischen häuslicher und schulischer Lehre einzuordnen…

Manchmal frage ich mich, woraus man alles ellenlange Diskussionen machen kann. :wink:

Gruß Maid

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo

…sag dem Kind die
Buchstaben haben Namen und B heißt nun mal Beh und Z heißt
eben Zett.

An deutschen Grundschulen sagt man nicht umsonst die Namen für die Buchstaben erst später. Man sagt nur die Laute.

Wenn man die Namen der Buchstaben beibringt, kommen sehr viele Kinder darauf, z. B. das Wort Ente folgendermaßen zu schreiben: NT

Einem so kleinen Kind von vornherein beibringen zu wollen, dass Buchstaben einerseits Namen haben, andererseits aber anders gelesen werden, na ja, kann gut gehen, muss aber nicht. Das ist normalerweise zu kompliziert.

Viele Grüße
Thea

PS: Das gleiche hat wahrscheinlich auch schon jemand anderes geschrieben, ich kann mir jetzt nicht alle Beiträge durchlesen.

Hallo

…„BEIBRINGEN“ Wasser auf den Mühlen gewisser LehrerInnen,
die unbedingt eine möglichst homogene, unwissende Masse
unterrichten möchten *läster*.

Könnte es nicht sein, dass sich das etwas bessert mit der neuen Grundschulordnung, wo erste und zweite Klasse gemeinsam unterrichtet werden? Dürfte dann eigentlich nicht mehr so ein Problem sein, wenn ein Kind schon vor dem ersten Schuljahr lesen kann.

Viele Grüße
Thea

Hallo

wurde ja kürzlich erst
diskutiert, ob man nicht mehrere klassen zusammenlegen könnte,
unter anderem auch um dem o.g. problem entgegenzuwirken.

Das gibt’s doch schon. Jedenfalls bei uns in Nordrhein-Westfalen.

Viele Grüße
Thea

Hallo Myriam

Das führte dann dazu, dass ich im Schreiben mieseste Noten
hatte, obwohl ich bereits alle Worte schreiben konnte während
der Rest meiner ersten Klasse unter Lobeshymnen der Lehrerin
As und Bs auf Linien kringelte.

An dieser Stelle ein virtueller A*tritt an meine
Grundschullehrerinnen und meine Mutter, die dafür gesorgt
haben, dass mir durch meine Lesebegabung nur Ärger entstand
und mich in keinster Weise gefördert haben.

Schrecklich, diese Kleingeisterei von Lehrern.
Konntest du denn später noch was aus deiner Begabung machen?

Viele Grüße
Thea