Wie buchstabiert man eigentlich

Liebe Eltern und Experten,
unser Sohn fängt an zu fragen, wie die verschiedenen Buchstaben heißen.

Da wir ihm die Namen nicht falsch beibringen wollen, wüsste ich gerne wie das F, B, G und so weiter an deutschen Grundschulen heißt.

Wer kann mir helfen?

Gruß der Janus

Hallo,

sag sie ihm einfach wie sie da stehen.
Also nicht „ge“ for „g“ oder „be“ für „b“, nicht „er“ für „r“ usw.
Also dass sie klingen wie Laute.

Hoffe ich hab mich grad einigermassen klar ausgedrückt, falls nicht hoffe ich irgendjemand anderes schafft es besser. *L*

*Abends hirntot bin*
clare

Ich stimme clare da zu. Sag einfach b so als wolltest du boot sagen, nur das oot lässt du weg ;o) Und g wie gras ohne ras. Und m wie mama ohne ama und J wie Junge ohne unge.
LOL irgendwie schwer so was zu beschreiben!
Trotzdem viel Spaß dabei!
Anna

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Hallo Janus,

da die unten angedeutete Abschaffung des „Be“, „Ze“, „De“, „Eff“, „Ge“ , „Ha“ usw. zumindest regional wieder zurückgenommen wurde, richtest Du diese Frage besser an die örtliche Grundschule oder an das Schulamt.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo Janus.
Nicht wie die Erwachsenen jedenfalls. Nur anlautieren, das heißt z.B. das „Eff“ ist ein „ffff“. Daran kann man das am besten erklären. Wenn du ein Wort den Buchstaben gemäß so aufbauen müsstest, dass man es noch versteht, dann hast du die richtige Art, die Buchstaben zu benennen. Du kannst ja beim Lesenlernen keine Buchstaben zusammenschleifen, wenn du „Eff“ oder „Ge“ sagst.
Ich hoffe, du weißt, wie ichs meine.
Gruß
Tutulla

Hallo,
was hier so gesagt wird, stimmt zwar.
aber wieso passiert es dann, dass die Kinder, wenn sie ein Wort schreiben wollen, z.B. NAGL (Nagel) schreiben? Keiner spricht das Wort so aus, aber das „G“ endet gesprochen auf E, und das „L“ fängt mit E an.
Anderes Beispiel, wo keine zwei End- bzw. Anfangs"E"s erscheinen: KNOCHN (Knochen), SSN (essen).

Ich vermute, irgendwie lernen sie doch beides. Oder haben wir unsere Tochter zu sehr mit der hier „falschen“ Aussprache („ge“ statt „g“ usw.) geprägt?

Gruss,
K_K

Hi Janus,

im Gegensatz zu den anderen Beiträgen ist es in unserer Grundschule so, das ein ‚F‘ als ‚Ef‘ aus- bzw. angesprochen wird. Dito die anderen Buchstaben.

Daher mein Rat;
Wenn Du dem Kind vor der Schule was beibringen willst, klär es mit der zu besuchenden Schule ab. Zum einen wird es nicht unbedingt gerne gesehen, daß die Kinder vor dem Schulbesuch Lesen und Schreiben beigebracht kriegen und wenn schon, dann so wie es später in der Schule passiert.

Gandalf

Moment mal
Hallo Gandalf

Wenn Du dem Kind vor der Schule was beibringen willst, klär es
mit der zu besuchenden Schule ab.

Nein, mach ich nicht. Die Schule hat keinen Alleinvertretungsanspruch auf Wissensvermittlung. Wenn mein Sohnemann mich was fragt, erklär ich es ihm.

Zum einen wird es nicht
unbedingt gerne gesehen, daß die Kinder vor dem Schulbesuch
Lesen und Schreiben beigebracht kriegen

Wenn mein Filius Lesen und Schreiben lernen WILL, dann bring ich bzw. Muttern es ihm bei.

und wenn schon, dann
so wie es später in der Schule passiert.

Weiss ich in welche Schule bei welchem Lehrer er später geht?

Viele Grüße

Ratz

Hi Ratz,

Deine Meinung in Ehren, aber es ist schlicht so, daß viele Kinder leicht verwirrt werden, wenn der eine Hüh und der andere Hott sagt.

Daher solltest Du schon mit Lehrern der zukünftigen Schule sprechen. Normalerweise fragen Kinder nicht soooo früh und dann ist es meist klar, in welche Schule sie später gehen.

Eine Bekannte ist Grundschullehrerin und sie hat regelmäßig ihre liebe Not mit Kindern, die zu hause Schreiben und Lesen gelernt haben und sich schlicht weigern, es auf die Art zu lernen/wiederholen wie es die Lehrerin vorträgt. Das gibt unnötigen Streß auf beiden Seiten.

Gandalf

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ist ein witz oder?
weißt du das nicht?!

das alphabet heißt auf deutsch ah, beh, tseh, deh, eeh, eff, geh, hah, ii, jee oder jott, kha, ell, emm, enn, oh, peh, kwee oder kuh, err, ess, the, uh fau, weh, iks, ypsilon und zett.

jeder depp sollte das wissen und jedes kind sollte das so lernen. wie denn sonst?? alternativ wäre auch das englische abc zu lernen, da es heute ja sehr wichtig ist!

das argument, daß das „schwierigkeiten“ bereiten würde halte ich für lächerlich. auf hebräische heißen die buchstaben alef, bet, gimel, dalet usw. ich kenne kein kind, das da „schwierigkeiten“ hätte. so geht die sprache eben!

besonders schlimm fand ich den hinweis, daß es nicht „gern gesehen wird“, wenn ein kind vor der schule schon lesen kann. man soll es also dumm halten?! ich konnte mit 5 schon normal lesen und werds auch meinen kindern beibringen, und zwar in 2 alphabeten!

gruß
datafox

Hallo datafox!

weißt du das nicht?!

das alphabet heißt auf deutsch ah, beh, tseh, deh, eeh, eff,
geh, hah, ii, jee oder jott, kha, ell, emm, enn, oh, peh, kwee
oder kuh, err, ess, the, uh fau, weh, iks, ypsilon und zett.

Bei uns war es in der Schule nicht geduldet, die Buchstaben so auszusprechen!!!

jeder depp sollte das wissen

Tja, was soll ich nun hiezu sagen … :wink:

und jedes kind sollte das so
lernen. wie denn sonst??

Wie in den anderen Postings schon genannt. „f“ wie „fff“ und nicht „eff“.

Also, es geht auch anders, und die Frage war durchaus berechtigt :smile:))

Hanna

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hallo.

das alphabet heißt auf deutsch ah, beh, tseh, deh, eeh, eff,
geh, hah, ii, jee oder jott, kha, ell, emm, enn, oh, peh, kwee
oder kuh, err, ess, the, uh fau, weh, iks, ypsilon und zett.

den deutschen zeig mir mal, der j als jee und q als kwee ausspricht…

jeder depp sollte das wissen und jedes kind sollte das so
lernen. wie denn sonst??

ich denke, es könnte hilfreich beim lesen lernen sein. m ist m und nicht äm. es heißt mmutter und nicht ämutter bzw. emutter. also lernt man m als mmm und nicht als äm bzw. em.

besonders schlimm fand ich den hinweis, daß es nicht „gern
gesehen wird“, wenn ein kind vor der schule schon lesen kann.

einer unserer lehrer hat mal gesagt: „bringen sie ihren kindern bei, ‚bitte‘ und ‚danke‘ zu sagen, das mit dem lesen machen wir schon!“. da is was dran!
z.b. könnte es für’s kind selbst eine belastung sein, wenn es quasi schon alles kann, was man in der ersten klasse eigentlich von grund auf lernen soll. ihm wäre ständig langweilig, es würde nicht gefordert, … keine guten voraussetzungen für das weitere schülerleben.
soll’s eben die erste klasse überspringen? auch nicht ideal. als 6jähriger in einer klasse von 7-8jährigen? da muß sich so ein streber schon gut behaupten können!

allerdings würd ich mein kind auch nicht dran hindern, mit 4 oder 5 lesen oder rechnen zu lernen, wenn’s spaß dran hat. mir hat’s schließlich auch nicht geschadet.
aber „hach, mein kind kommt bald in die schule und kann noch nicht mal das abc! da müssen wir dringend was machen!!! *panikschieb*“ halte ich für den völlig falschen weg.

gruß

michael

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Hallo,

Bei uns war es in der Schule nicht geduldet, die Buchstaben so
auszusprechen!!!

bei mir (1990 eingeschult) war das ebenfalls der Fall:
in der ersten und zweiten Klasse wurde so buchstabiert, wie man den Buchstaben als Laut ausspricht. „Mama“ z.B. als „Mmm - aah - mmm - aah“.

Die uns geläufigere Buchstabierweise (a, be, ce, de, eh, ef, ge, ha …), ich nenne sie mal „Erwachsenen-Buchstabierweise“, war erst ab Ende 2. Klasse erlaubt.

Von zu Hause kannte ich zuvor schon (bzw. nur) die „Erwachsenen-Buchstabierweise“, was der Lehrerin nicht sonderlich gut gefiel.
Genauso wie die Tatsache, dass ich den Buchstaben ß als „Eszett“ kannte und nicht als „Scharfes Es“, wie es in der Schule (und allgemein in Bayern) bezeichnet wurde/wird.
Das mit dem „Eszett“ führte auch öfter zu Verwirrungen, wenn ich ein Wort buchstabieren sollte und versehentlich das ß als „Eszett“ bezeichnete: „Wie schreibt man ‚Straße‘?“ - „Mit Eszett.“ - „‚Strasze‘? Nein, Nina, das schreibt man nicht so, sondern mit einem ‚scharfen Es‘!“

Es stellte für mich zwar kein großes Problem dar, zu Hause und in der Schule jeweils anders zu buchstabieren, aber ich war äußerst froh, als gegen Ende der 2. Klasse das - für mich normale - Buchstabieren mit „a, be, ce…“ erlaubt war.
Dass die Bezeichnung ‚Eszett‘ missverstanden wurde und wird, blieb übrigens die gesamte Schulzeit hindurch, und weil in Bayern das ß nur selten als ‚Eszett‘ bezeichnet wird, ist das auch außerhalb der Schule der Fall.

Viele Grüße,
Nina

Mahlzeit,

Deine Meinung in Ehren, aber es ist schlicht so, daß viele
Kinder leicht verwirrt werden, wenn der eine Hüh und der
andere Hott sagt.

Das mag angehen. Es ist aber sicher nicht so, daß Kinder doof oder schwer von Begriff wären. Im Gegenteil, sie lernen sehr schnell sehr viel, jedenfalls wesentlich besser, als wir Erwachsene uns das träumen könnten.

Wir habe es mit den Kleinen immer so gehalten, daß wir ihnen erklärten, daß es verschiedene Varianten der gleichen Dinge gab. Bei den Buchstaben war es tatsächlich so, daß sie in der Schule nicht den Namen, sondern den jeweiligen Laut lernen sollten; die Kinder wußten aber von uns, daß die Buchstaben Eigennamen haben, und daß diese von den Erwachsenen benutzt werden. Es gab nie ein Problem damit, weder irgendwelche Verwirrungen beim Lesen noch die Weigerung, etwas zu akzeptieren - schließlich waren sie darauf vorbereitet, daß die Lehrerin das anders hielt.

Normalerweise fragen Kinder nicht soooo früh und
dann ist es meist klar, in welche Schule sie später gehen.

Wann ist früh? Sie fragten sehr früh.
Trotzdem war uns schon relativ früh klar, in welche Schule sie gehen würden :smile:

Gruß

Sancho

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Hallo Michael!

den deutschen zeig mir mal, der j als jee und q als kwee
ausspricht…

Ich kann Dir Millionen Österreicher zeigen, die das so aussprechen - und datafox hat ihre Wurzeln in Ö - von daher also durchaus verständlich, dass sie diese Aussprache auch erwähnt!

Hanna

na dann - nix für ungut! :smile:

hi,

den deutschen zeig mir mal, der j als jee und q als kwee
ausspricht…

das ist mir wurst, da ich österreicherin bin und meinem (zukünftigen) kind meine sprache so beibringe wie ICH sie spreche. ich sage jee und kwee :smile:

ich denke, es könnte hilfreich beim lesen lernen sein. m ist m
und nicht äm. es heißt mmutter und nicht ämutter bzw. emutter.
also lernt man m als mmm und nicht als äm bzw. em.

das geht schon. millionen kinder beweisen es. englischsprachige sagen auch ey bee cee dee.

z.b. könnte es für’s kind selbst eine belastung sein, wenn es
quasi schon alles kann, was man in der ersten klasse
eigentlich von grund auf lernen soll. ihm wäre ständig
langweilig, es würde nicht gefordert, …

dann ist es in der falschen schule!

grüße
datafox

danke hanna :smile:))

gruß
datafox

Hallo Gandalf

Deine Meinung in Ehren, aber es ist schlicht so, daß viele
Kinder leicht verwirrt werden, wenn der eine Hüh und der
andere Hott sagt.

Wer sagt Hüh und wer Hott??
Den gleichen Sachverhalt unterschiedlich erklärt zu bekommen, warum nicht?

Daher solltest Du schon mit Lehrern der zukünftigen Schule
sprechen.

Die Wissensvermittlung ist aber nicht Schul- sondern Lehrerspezifisch. Lehrer A wird den gleichen Stoff anders vermitteln als Lehrer B. Und welchen Lehrer mein Sohnemann mal kriegt, das weiss nun mal keiner sogenau.

Normalerweise fragen Kinder nicht soooo früh …

Oh doch

Eine Bekannte ist Grundschullehrerin und sie hat regelmäßig
ihre liebe Not mit Kindern, die zu hause Schreiben und Lesen
gelernt haben und sich schlicht weigern, es auf die Art zu
lernen/wiederholen wie es die Lehrerin vorträgt. Das gibt
unnötigen Streß auf beiden Seiten.

Ich hatte damals in der Schule auch Stress mit meinem Lehrer, weil ich anders (aber auch richtig) rechnete als er es uns beibrachte (wegen Schulwechsel).
Ich fand das nur eine verbohrte Narretei.
Warum soll man es auf die Art wiederholen, wie es die Lehrerin vorträgt?
Kann die nicht sagen:„Ja, so gehts auch, wir machens aber so“?
Wichtig ist doch, dass sie es können.
Und dass sich die Kinder Wissen beschaffen wirst du nicht verhindern.

Viele Grüße

Ratz

Falsche Schule
Hallo datafox,

das geht schon. millionen kinder beweisen es.
englischsprachige sagen auch ey bee cee dee.

Ich bin nicht sicher, ob sich Gepflogenheiten aus anderen Ländern einfach so übertragen lassen.

Und zu diesem Statement:

dann ist es in der falschen schule!

In D haben Eltern (von wenigen Ausnahmen abgesehen wie besondere Schulformen) keine Möglichkeit, sich die Grundschule ihres Kindes auszusuchen (im Unterschied zu weiterführenden Schulen). Kinder besuchen die Schule, die für ihren Wohnort zuständig ist.

Gruß vom

Sams